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Braucht eine Fußball-Profimannschaft unbedingt eine (gewachsene) Hierarchie

Hier finden Sie die Diskussion Braucht eine Fußball-Profimannschaft unbedingt eine (gewachsene) Hierarchie im Fußball-Stammtisch Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Fußball-Foren; Aktuell meint sich ja die Presse im "Fall van Bommel/FC Bayern" darauf einschießen...äh...schreiben zu müssen. Zu Recht? Braucht ein Team, ...


 
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Alt 01.10.2008, 09:36   #1
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Frage Braucht eine Fußball-Profimannschaft unbedingt eine (gewachsene) Hierarchie

Aktuell meint sich ja die Presse im "Fall van Bommel/FC Bayern" darauf einschießen...äh...schreiben zu müssen.

Zu Recht?

Braucht ein Team, gespickt mit erstklassigen und erfahrenen Fußballspielern/Nationalspielern, wirklich eine Hierarchie?

Was meint Ihr?

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Alt 01.10.2008, 09:54   #2
Hrvatska u srcu!
 
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Ja.
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Alt 01.10.2008, 09:56   #3
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Warum?

Um hinterher jüngeren/schwächeren Spielern Alibis geben zu dürfen/können?

Oder um (fast immer) erwachsene Männer, im übertragenen Sinne, während diesen "furchtbaren/grausamen" 90/120 Spielminuten "an die Hand zu nehmen"?
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Alt 01.10.2008, 10:05   #4
Hrvatska u srcu!
 
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Zitat von Kerpinho Beitrag anzeigen
Warum?

Um hinterher jüngeren/schwächeren Spielern Alibis geben zu dürfen/können?

Oder um (fast immer) erwachsene Männer, im übertragenen Sinne, während diesen "furchtbaren/grausamen" 90/120 Spielminuten "an die Hand zu nehmen"?

Eine Hierarchie wächst einfach mit der Zeit heran. Da weiß man wer in der Mannschaft das Sagen hat. Und wenn die Hierarchie funktioniert profitieren alle davon. Man braucht einfach nen verlängerten Arm des Trainers auf dem Feld der Anweisungen gibt und der auf Spielsituationen entsprechend reagieren kann. Idealerweise sollten gleich mehrere Spieler das Heft in die Hand nehmen und ihre Mitspieler dirigieren können. Wenn das nicht der Fall ist macht jeder was ihm grad einfällt, bekommt das große Flattern wenn man hinten liegt oder sonstwas. Hast du jemals selber Fußball gespielt? Es ist doch vollkommen normal dass man z.B. als Neuer in der Mannschaft nicht gerade gleich allen anderen sagen sollte was sie zu tun haben. Kommt nicht gerade gut an bei den Kollegen.
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Alt 01.10.2008, 10:13   #5
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Meine Meinung zur Thematik: NEIN, eine Fußballmannschaft braucht, eigentlich, keine Hierarchie!

Von 11 erstklassig ausgebildeten Profifußballern erwarte ich, dass jeder Einzelne in der Lage ist seine Position/Aufgabe auszufüllen. Stets Einsatz, Laufbereitschaft und unbedingten Siegeswillen zeigt.

Mir ist klar, dass dies nur ein Ideal ist/wäre, sprich in der Realität schlichtweg nicht anzutreffen/erreichbar.

Dennoch besitzt jedes Team mind. einen dieser Kämpfertypen, "harten Hunde". Spieler die, was die besagten Kriterien anbelangt, mit gutem Beispiel vorangehen.
An eben jenen gilt es sich aufzubauen und zu motivieren. Diese Spieler sollten auch automatisch die so oft zitierten und geforderten Führungsspieler und Leader sein.
Und hierzu bedarf es keiner, ich muss schon fast lachen, "Hierarchie" oder Kapitänsbinde!
Alles was es hierzu bedarf ist Charakterstärke (richtige Einstellung!) und Wille. Wohlgemerkt auf dem Platz! Und, wie schon weiter oben angedeutet, soll mir jetzt keiner kommen, dass es nicht in jeder Mannschaft solche Spielertypen gibt. Warum sollte dann also eine "Hierarchie" (im Sinne einer gewachsenen Struktur...Muahaha) nötig sein?
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Alt 01.10.2008, 10:17   #6
 
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Zitat von Kerpinho Beitrag anzeigen
. Warum sollte dann also eine "Hierarchie" (im Sinne einer gewachsenen Struktur...Muahaha) nötig sein?

Weil elf Häuptlinge oder elf Indianer einfach nicht funktionieren. Auch bei "das Kollektiv ist der Star" gab es immer ein oder zwei Gleichere unter Geichen.
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Alt 01.10.2008, 10:19   #7
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Zitat von netzGnom Beitrag anzeigen
Weil elf Häuptlinge oder elf Indianer einfach nicht funktionieren. Auch bei "das Kollektiv ist der Star" gab es immer ein oder zwei Gleichere unter Geichen.

Mal unter uns...ist das...in Wahrheit...nicht alles dummes Geschwätz?

Wer prägte diesen Blödsinn eigentlich? Der große Otto Rehhagel?
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Alt 01.10.2008, 10:31   #8
 
Benutzerbild von netzGnom
 
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Zitat von Kerpinho Beitrag anzeigen
Mal unter uns...ist das...in Wahrheit...nicht alles dummes Geschwätz?

ok, Du hast offenbar nie selber aktiv gespielt.

btw: die fehlende Hierachie kann man momentan gut beim FC Bayern beobachten. Da fehlt einfach die "Respektperson" Kahn, der so Leuten wie Lucio, Demichelis oder auch einem Lahm mal so richtig die Meinung geigt. Nicht umsonst tauchen in dieser Saison solche Löcher in der Abwehr auf. Bayern hat momentan definitiv keinen ausgewiesenen Oberhäuptling mehr und jeder versucht sich irgendwie dafür zu positionieren, daran krankt auch das Spiel. IMHO hat Klinsmann mit Brenos Aufstellung nur eines im Sinn gehabt: Lucio Verantwortung aufzuhalsen und von seinen meist unsinnigen Ausflügen mit unnötigen Ballverlusten abzuhalten. (Und btw: ich fand Breno gestern gar nicht so übel, von zwei/drei unnötigen blöden Fouls in Strafraumnähe abgesehen)
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Alt 01.10.2008, 10:38   #9
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Was das aktive Spielen anbelangt...Du irrst...

Zum Rest...Lucio IST eine Respektperson, ein Vorbild auf dem Platz! Wenn nicht er, wer dann? (gut, von der ab und an vorkommenden Mißachtung taktischer Zwänge und Marschrouten mal abgsehen...)

Um sich aber Respekt auf und neben dem Platz zu erarbeiten, bedarf es (imho) keiner Position als "Häuptling". Vielmehr bedarf es einer professionellen Einstellung zu seinem Beruf. Und wenn ich mir dieses Geschwätz von Häuptlingen und Indianer so anhöre und durchlese, dann scheint es entweder a) um die Definition und Interpretation des Begriffes "Hierarchie" (wohlgemerkt auf den Fußall-Profisport bezogen) gewaltige Meinungsverschiedenheiten zu geben...oder aber b) es geht dem Gros der "Profis" die nötige Einstellung zu ihrem Beruf/Hobby ab!
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Alt 01.10.2008, 11:19   #10
 
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dass jemand,der vorgibt fan eines vereins zu sein,der spielerpersönlichkeiten,wie beckenbauer,breitner,rummenigge,matthäus,augenthal er,effenberg,kahn,...etc.(namensliste bestimmt nicht vollständig) seine größten erfolge vedankt,nach der notwendigkeit einer "hierarchie" fragt,erstaunt mich dann doch!

die fähigkeit sportlich außergewöhnliches zu leisten(am besten genau dann,wenn es auch darauf ankommt),die autorität auch mal kollegen zusammenzuscheißen(so,dass die das auch annehmen),die bereitschaft auch in der öffentlichkeit quasi als aushängeschild zu fungieren(in guten,wie in schlechten zeiten),gepaart mit dem unbändigen ehrgeiz immer noch besser und erfolgreicher zu sein/werden,........haben nunmal nur sehr wenige spieler und die werden in der hierarchie eines teams(übrigens sehr zum wohle des selben) immer "über" den anderen stehen und mehr rechte haben....weil sie sich selbst auch mehr verantwortung/pflichten auferlegen.

spekulationen darüber,dass es doch wünschenswert wäre,wenn alle spieler über solche eigenschaften verfügten,erübrigen sich,denn spieler sind menschen und es sind nunmal nicht alle menschen so.

zeig mir eine mannschaft ohne hierarchie und ich zeige dir eine schlechte mannschaft!

Geändert von Glavovic (01.10.2008 um 12:47 Uhr).
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Alt 01.10.2008, 11:29   #11
Der, wo ebbes woiß
 
Benutzerbild von regelbert
 
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Ort: An der Rems
Wenns bei einer Mannschaft grad gut läuft, brauchts keinen Leader.

Wenn es mal schlacht läuft brauch man Leute, die einen wieder in die Spur bringen - sowohl auf als auch neben dem Platz. Dieser Leader muß allerdings nicht unbedingt mit einer Binde herumlaufen, aber er muss den Respekt der anderen haben.
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Alt 01.10.2008, 12:05   #12
 
Benutzerbild von derMoralapostel
 
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Registriert seit: 01.09.2004
jede funktionierende Gruppe braucht eine gesunde Hierarchie. Egal ob im Sport, im Berufsleben oder in der Familie. Wie eine solche Hierarchie dann aussieht, ist dann wieder eine andere Frage.
derMoralapostel ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 01.10.2008, 14:57   #13
Giovane forever!
 
Benutzerbild von jens
 
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Ort: Jetzendorf
Zitat von Glavovic Beitrag anzeigen
dass jemand,der vorgibt fan eines vereins zu sein,der spielerpersönlichkeiten,wie beckenbauer,breitner,rummenigge,matthäus,augenthal er,effenberg,kahn,...etc.(namensliste bestimmt nicht vollständig) seine größten erfolge vedankt,nach der notwendigkeit einer "hierarchie" fragt,erstaunt mich dann doch!

die fähigkeit sportlich außergewöhnliches zu leisten(am besten genau dann,wenn es auch darauf ankommt),die autorität auch mal kollegen zusammenzuscheißen(so,dass die das auch annehmen),die bereitschaft auch in der öffentlichkeit quasi als aushängeschild zu fungieren(in guten,wie in schlechten zeiten),gepaart mit dem unbändigen ehrgeiz immer noch besser und erfolgreicher zu sein/werden,........haben nunmal nur sehr wenige spieler und die werden in der hierarchie eines teams(übrigens sehr zum wohle des selben) immer "über" den anderen stehen und mehr rechte haben....weil sie sich selbst auch mehr verantwortung/pflichten auferlegen.

spekulationen darüber,dass es doch wünschenswert wäre,wenn alle spieler über solche eigenschaften verfügten,erübrigen sich,denn spieler sind menschen und es sind nunmal nicht alle menschen so.

zeig mir eine mannschaft ohne hierarchie und ich zeige dir eine schlechte mannschaft!


That's it.
Der 'Glavo erklärt die Welt'-Exkurs - ich glaube nur, die Zielperson ist immun gegen derartige Ausführungen.
jens ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 01.10.2008, 15:49   #14
 
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Ort: NRW/Münsterland
Hierachie ist wichtig. Irgendwie muss es immer Leute geben, die das Sagen haben. Diese tragen auch mehr Verantwortung
und sind besonders in brenzligen Situationen gefragt.

Grundlegend will der Mansch angeführt werden, von jemandem geleitet werden. Einen vor sich stehen haben,
der einem auch unangenehme Entscheidungen abnimmt.

Das ist im täglichen Leben so, so auch im Fussball!
WestfalenFCB ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 01.10.2008, 16:50   #15
Braveheart99
Gast
 
Kurz und knapp geantwortet: Ja


Das liegt übrigens in der Natur des Menschen, das Gruppen immer eine eigene Dynamik entwickeln und sich eine Hierarchie bildet. Wer mit Gruppen zu tun hat und sowas außer acht lässt verliert sehr schnell die Kontrolle.


Edit:
Und wer in der Hierarchie oben steht, muss nicht unbedingt fachlich der Beste sein. Charakterliche Eigenschaften oder Charisma spielen da oft eine viel größere Rolle.

Geändert von Braveheart99 (01.10.2008 um 16:55 Uhr).
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Alt 01.10.2008, 21:59   #16
Leide an Islamintoleranz
 
Benutzerbild von Stan-Kowa
 
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Ort: Bad Münstereifel
Zitat von Kerpinho Beitrag anzeigen
Aktuell meint sich ja die Presse im "Fall van Bommel/FC Bayern" darauf einschießen...äh...schreiben zu müssen.

Zu Recht?

Braucht ein Team, gespickt mit erstklassigen und erfahrenen Fußballspielern/Nationalspielern, wirklich eine Hierarchie?

Was meint Ihr?

In jeder Gruppe,zumindest wenn es sich um eine Männergruppe handelt,wird sich mit der Zeit so etwas wie eine Hierachie bilden.
Die bzw. "Wir" scheinen das zu brauchen.

Wir dürfen hier nicht von uns auf andere,oder womöglich gar die Allgemeinheit, schliessen. Obwohl wahrscheinlich auch viele der hier anwesenden User eine "gewisse" Rolle in ihrer Familie,ihrem Kollegenkreis oder dem Kegelverein haben.Wenn diese Rolle nicht unbedingt die Alpha-Rolle ist,neigt man vlt. dazu,zu behaupten man käme ohne Hierachie aus
Stan-Kowa ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 01.10.2008, 22:04   #17
Becherwerferbesieger
 
Benutzerbild von C.M.B.
 
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Ort: Westen der Republik
Zitat von Kerpinho Beitrag anzeigen
Mal unter uns...ist das...in Wahrheit...nicht alles dummes Geschwätz
?
Wer prägte diesen Blödsinn eigentlich? Der große Otto Rehhagel?

... wie die ausgangsfrage ?
C.M.B. ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 01.10.2008, 22:22   #18
HOBBY-Triathlet
 
Benutzerbild von joe montana
 
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Registriert seit: 01.09.2004
Ort: Franken
Eine Hierarchie sollte schon vorhanden sein. Das ist sicher kein Nachteil, egal wo die Mannschaft spielt.

Ob es bei den Bayern unbedingt von Bommel sein muss?

Die weitere Frage ist, ob es bei einer volkommenen Rotation einen Kapitän geben kann. Gesetzt scheinen ja nur Lahm und Rensing.
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Alt 02.10.2008, 07:16   #19
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 29.06.2006
Mmh... Gala war am erfolgreichsten als Hagi der Über-Chef war....Bayern hatte Effe, Real Zidane...
Ja.

Abgesehen davon, Kerp : Es bilden sich irgendwann immer die Führer (^^) heraus...das hat nix mit "wollen" oder "nicht wollen" zu tun...die hierarchiebildung isn prinzip der natur.
latinloverAusBe ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 13.10.2008, 09:59   #20
 
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Registriert seit: 27.04.2007
Natürlich brauch eine Mannschaft eine Hiearchie. Sie brauch zwei bis drei Spieler auf den Platz, die die Mitspieler "wachrütteln" in bestimmten Momenten, da der Trainer nicht immer die Spieler von der Trainerbank erreicht. Da muss es Spieler geben, die an die schlafenden Mitspieler herangehen und sagt: "Hey, so geht das nicht. Nun reiß dich mal zusammen oder du bist schneller vom Platz als du nochmal Schnarchen kannst."
Es muss also einen Kapitän auf den Platz geben und vielleicht noch einen oder zwei die ihn unterstützen in der Mannschaft und nach aussen. Denn die Hiearchie stützt ja nicht nur das Gefüge von Innen, sondern auch nach Außen in der Öffentlichkeit, da sie das Bild der Mannschaft nach aussen vertreten.

Natürlich stehen erwachsene Menschen auf den Spielfeld, aber jeder ist etwas egoistischer und da muss es eben Spieler geben die denen Einhalt gebieten.

Ich denk es ist schon okay, das Klinsmann seinen Kapitän Mark van Bommel einmal auch auf die Bank setzt, um damit auch zu signalisieren, das auch der Kapitän vor den Konkurenzkampf im Team nicht geschützt ist. Mit Lucio und Demichelis waren "seine Vertreter" ja auf den Platz. Das ist in Ordnung. So darf sich der Kapitän nicht auf die faule Haut legen und damit das Vertrauen des Trainers letztendlich missbrauchen. Der Trainer ist nicht für das Standing des Kapitäns in der Mannschaft verantwortlich, sondern der Kapitän selbst! Mit dieser Einstellung bringt Klinsmann wieder eine Denkweise mit, die irgendwann auch von den anderen deutschen Vereinen übernommen werden.

Querdenker ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
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