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Benzin, Diesel, Gas oder Elektro

Hier finden Sie die Diskussion Benzin, Diesel, Gas oder Elektro im Klatsch und Tratsch Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Smalltalk-Zone; Seit einigen Jahren wird versucht, das Ende der Verbrennungsmotoren einzuläuten. Erst klingelten die Glöckchen leise, fast unbemerkt. Jetzt immer mehr ...



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Alt 29.10.2018, 11:41   #1
out of order
 
Benutzerbild von Buschmeister
 
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Registriert seit: 20.05.2018
Ort: bei meiner lieben Frau
Benzin, Diesel, Gas oder Elektro

Seit einigen Jahren wird versucht, das Ende der Verbrennungsmotoren einzuläuten.
Erst klingelten die Glöckchen leise, fast unbemerkt. Jetzt immer mehr mit großem Geläute soll die Elektromobilität gepusht werden.
Wegen der Hetze, vor allem gegen den Diesel, befürchte ich fast, dass auf mich geschossen wird, wenn ich mit meinem Tiguan Diesel ins Städtchen fahre. Um die 8 Liter brauche ich damit dort.
Mit meinem 20 Liter (Stadtverkehr) fressenden Oldtimer (52 Jahre alter Mustang) habe ich nicht viel zu befürchten, nein, anerkennende Blicke zieht mein Schätzchen auf sich. Wenige, dann aber militante Ökoterroristen quatschen mich mal von der Seite an.
Es ist auch zu beobachten, dass fette Benziner (z.B. Mustang, Camaro, Challenger) vermehrt neu gekauft werden. Verbrennerendzeitpanik ?
Da gemunkelt wird, dass bald als erstes 2 Takter (meist 2Räder) nicht mehr verkauft werden dürfen, habe ich mir im Sommer noch schnell eine 2 Takter Vespa zugelegt. (Der Auspuff qualmt, der Motor schreit, 2 Takt für die Ewigkeit).
Die Arschlöcher (Tendenz steigend), die sich all inclusive auf einem Kreuzfahrtschiff dumm und dämlich fressen verpesten das Klima durch Schwerölverbrennung des Schiffes. Die Ökobilanz für die Herstellung der Fressalien sollte man auch mal beachten. Diese Schiffe sollten erst mal verboten werden. Dann diese Billigflugreisen für die Asis, die ihre aufgeschwemmten Puddingbäuche mit literweise billigem Fusel am Strand und in Asilokalen (z.B. am Ballermann) fluten. Dann eine Quote für den Güterverkehr was auf die Schiene verlagert werden muss. Das ist ja Wahnsinn, wieviele LKW mittlerweile auf den Strassen ist, mit Tendenz nach oben!. Die Innengebiete/Zentren der Städte können und müssten von mir aus für Autos gesperrt werden. Erst mal sowas regeln Freunde!

Ich verweigere so lange es geht, elektrisch zu fahren.

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Alt 29.10.2018, 12:09   #2
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 29.11.2017
Zitat von Buschmeister Beitrag anzeigen
Seit einigen Jahren wird versucht, das Ende der Verbrennungsmotoren einzuläuten.
Erst klingelten die Glöckchen leise, fast unbemerkt. Jetzt immer mehr mit großem Geläute soll die Elektromobilität gepusht werden.
Wegen der Hetze, vor allem gegen den Diesel, befürchte ich fast, dass auf mich geschossen wird, wenn ich mit meinem Tiguan Diesel ins Städtchen fahre. Um die 8 Liter brauche ich damit dort.
Mit meinem 20 Liter (Stadtverkehr) fressenden Oldtimer (52 Jahre alter Mustang) habe ich nicht viel zu befürchten, nein, anerkennende Blicke zieht mein Schätzchen auf sich. Wenige, dann aber militante Ökoterroristen quatschen mich mal von der Seite an.
Es ist auch zu beobachten, dass fette Benziner (z.B. Mustang, Camaro, Challenger) vermehrt neu gekauft werden. Verbrennerendzeitpanik ?
Da gemunkelt wird, dass bald als erstes 2 Takter (meist 2Räder) nicht mehr verkauft werden dürfen, habe ich mir im Sommer noch schnell eine 2 Takter Vespa zugelegt. (Der Auspuff qualmt, der Motor schreit, 2 Takt für die Ewigkeit).
Die Arschlöcher (Tendenz steigend), die sich all inclusive auf einem Kreuzfahrtschiff dumm und dämlich fressen verpesten das Klima durch Schwerölverbrennung des Schiffes. Die Ökobilanz für die Herstellung der Fressalien sollte man auch mal beachten. Diese Schiffe sollten erst mal verboten werden. Dann diese Billigflugreisen für die Asis, die ihre aufgeschwemmten Puddingbäuche mit literweise billigem Fusel am Strand und in Asilokalen (z.B. am Ballermann) fluten. Dann eine Quote für den Güterverkehr was auf die Schiene verlagert werden muss. Das ist ja Wahnsinn, wieviele LKW mittlerweile auf den Strassen ist, mit Tendenz nach oben!. Die Innengebiete/Zentren der Städte können und müssten von mir aus für Autos gesperrt werden. Erst mal sowas regeln Freunde!

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Alt 29.10.2018, 12:17   #3
 
Benutzerbild von Emmas_linke_Klebe
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 31.08.2004
Ort: Mittelpunkt Schleswig-Holstein
Auch eine Methode stets mit dem Finger auf die anderen zu zeigen... die Kreuzfahrtschiffe, der LKW Verkehr.... erst die! Ganz am Ende ich!

Den verweis zur Kreuzfahrt kann ich auch immer nur bedingt nachvollziehen... schließlich fahrend ie Kreuzfahrtschiffe nicht durch die Stadt, ich muss das nicht direkt einatmen (dies ist ja die unmittelbare Gefahr für die Gesundheit... nicht das Klimawandel-Ding). Aber in Städten mit Hafen wird auch das natürlich interessant.

Meiner Ansicht nach sollte man an allen Ecken arbeiten... keine Reihenfolge, keine Debatte wer der größere Sündenvogel ist....

Ich bin von Elektro sehr begeistert... tolles Fahrerlebnis. Super Beschleunigung. Und ich kann 99% meiner Fahrten damit machen. Die Infrastruktur wird kommen...

Oldtimer sollten aber auch erhalten bleiben und fahren dürfen... Ich finde, das sollte man bewahren. Der Anzahl ist derartig gering, dass das kaum ins Gewicht fallen dürfte.
Emmas_linke_Klebe ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 29.10.2018, 12:21   #4
 
Benutzerbild von Eiscat
 
Registriert seit: 02.06.2018
Zitat von Buschmeister Beitrag anzeigen
Seit einigen Jahren wird versucht, das Ende der Verbrennungsmotoren einzuläuten.
Erst klingelten die Glöckchen leise, fast unbemerkt. Jetzt immer mehr mit großem Geläute soll die Elektromobilität gepusht werden.
Wegen der Hetze, vor allem gegen den Diesel, befürchte ich fast, dass auf mich geschossen wird, wenn ich mit meinem Tiguan Diesel ins Städtchen fahre. Um die 8 Liter brauche ich damit dort.
Mit meinem 20 Liter (Stadtverkehr) fressenden Oldtimer (52 Jahre alter Mustang) habe ich nicht viel zu befürchten, nein, anerkennende Blicke zieht mein Schätzchen auf sich. Wenige, dann aber militante Ökoterroristen quatschen mich mal von der Seite an.
Es ist auch zu beobachten, dass fette Benziner (z.B. Mustang, Camaro, Challenger) vermehrt neu gekauft werden. Verbrennerendzeitpanik ?
Da gemunkelt wird, dass bald als erstes 2 Takter (meist 2Räder) nicht mehr verkauft werden dürfen, habe ich mir im Sommer noch schnell eine 2 Takter Vespa zugelegt. (Der Auspuff qualmt, der Motor schreit, 2 Takt für die Ewigkeit).
Die Arschlöcher (Tendenz steigend), die sich all inclusive auf einem Kreuzfahrtschiff dumm und dämlich fressen verpesten das Klima durch Schwerölverbrennung des Schiffes. Die Ökobilanz für die Herstellung der Fressalien sollte man auch mal beachten. Diese Schiffe sollten erst mal verboten werden. Dann diese Billigflugreisen für die Asis, die ihre aufgeschwemmten Puddingbäuche mit literweise billigem Fusel am Strand und in Asilokalen (z.B. am Ballermann) fluten. Dann eine Quote für den Güterverkehr was auf die Schiene verlagert werden muss. Das ist ja Wahnsinn, wieviele LKW mittlerweile auf den Strassen ist, mit Tendenz nach oben!. Die Innengebiete/Zentren der Städte können und müssten von mir aus für Autos gesperrt werden. Erst mal sowas regeln Freunde!

Ich verweigere so lange es geht, elektrisch zu fahren.

Der Benziner/Diesel stirbt, weil China es so will.
Jeder Staat, der diese Entwicklung verweigert, wird seine einheimische Auto(zulieferer)produktion in den Ruin treiben. Das ist gerade für Deutschland hoch gefährlich.

Wenn man dem Drängen der hiesigen Autofirmen (wie bisher) nachgibt, werden sie den europ. Markt solange melken, wie es geht, weil dort die Margen und Marktstellung mit Verbrennern so bequem ist.

Irgendwann schicken sie uns dann die E-Autos made in China mit VW, BWM oder Mercdes-Logo und bauen hier Produktionskapazitäten der Verbrenner ab.
Ergo besteht eine nachhaltige nationale Industriepolitik heute darin, die Autofirmen zum E-Auto zu zwingen.
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Alt 29.10.2018, 15:23   #5
 
Benutzerbild von 74 or more
 
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Als alternativer Antrieb wäre noch Wasserstoff zu nennen. Die Brennstoffzelle ist meiner Meinung nach noch im Rennen
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Alt 29.10.2018, 17:44   #6
 
Benutzerbild von Max_Mustermann
 
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Zitat von Eiscat Beitrag anzeigen
Der Benziner/Diesel stirbt, weil China es so will.

Putin will das auch, da kann er dann seine Ladas besser verkaufen, keine Konkurrenz mehr.

Trump sowieso. Bleibt mehr Treibstoff für seine Mustangs übrig.
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Alt 29.10.2018, 19:40   #7
Anarchist aus Prinzip
 
Benutzerbild von neo1968
 
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Zitat von 74 or more Beitrag anzeigen
Als alternativer Antrieb wäre noch Wasserstoff zu nennen. Die Brennstoffzelle ist meiner Meinung nach noch im Rennen

Das fällt unter die Kategorie Elektro und ist mMn die sinnvollste Alternative.
neo1968 ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 29.10.2018, 20:11   #8
 
Benutzerbild von Max_Mustermann
 
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Zitat von neo1968 Beitrag anzeigen
Das fällt unter die Kategorie Elektro und ist mMn die sinnvollste Alternative.

Ziemlich teuer. Es gibt momentan nur zwei Modelle, die kosten um die 80.000 Euro.
Max_Mustermann ist gerade online   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 29.10.2018, 20:14   #9
Erfolgshungrig
 
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Ich habe gehört Elektroautos wären weder umweltfreundlich noch wirtschaftlich.
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Alt 29.10.2018, 20:26   #10
 
Benutzerbild von Max_Mustermann
 
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Zitat von Katsche Beitrag anzeigen
Ich habe gehört Elektroautos wären weder umweltfreundlich noch wirtschaftlich.

Aus Wikipedia:

Der Bahnstrom stammte zu 45 % aus Kohlekraftwerken (vorwiegend Steinkohle), zu 22 % aus Kernkraftwerken, zu ebenfalls 22 % aus Erneuerbaren Energien (davon gut zur Hälfte Wasserkraftwerke, die etwa 12 % des Gesamtstrombedarfs decken), zu 9 % aus Gaskraftwerken und zu 2 % aus sonstigen Anlagen.[19] Dieser Strommix entspricht bei den Anteilen von Kohle- und Atomstrom nahezu genau dem bundesweiten Durchschnitt. Der Anteil von Strom aus Erneuerbaren Energien liegt wegen des höheren Anteils von Wasserkraftwerken etwas höher als der bundesweite Durchschnitt. Entsprechend geringer ist der Anteil der Gaskraftwerke. Im Jahr 2011 kaufte die Deutsche Bahn AG zusätzlich 275 Gigawattstunden aus „Erneuerbaren Energien“ für „die grünen DB-Angebote“ zu (2,5 % des Gesamtverbrauchs).[19]

Die Ausgaben für Energie sind in den Jahren 2011 und 2012 gemäß Jahresbericht der Deutschen Bahn AG nahezu gleich hoch bei rund 1,05 Milliarden Euro gewesen – wie der nahezu gleich gebliebene Verbrauch.[21] Bei Gesamtausgaben von rund 37 Milliarden Euro[22] nehmen die Energiekosten 2012 einen Anteil von knapp 3 % an den Gesamtausgaben der Deutschen Bahn ein.

Die Kosten je Kilowattstunde lagen für die Deutsche Bahn AG 2012 bei 8,75 ct (Ausgaben von 1,05 Milliarden Euro für den Energieverbrauch von 12.000 Gigawattstunden). Zum Vergleich, der Preis für Industriestrom lag 2012 in Deutschland im Mittel bei rund 13 ct/kWh.


Man stelle sich vor, sämtliche PKW und LKW wären elektrobetrieben, eine Unmenge an neuen Kraftwerken wäre notwendig.

Nur als Beispiel:

Die Abdeckung des erhöhten Strombedarfs wegen weiterer Elektrifizierungen, Verdichtung des Nahverkehrs, Geschwindigkeitserhöhungen und Komfortverbesserungen durch den Einsatz von klimatisierten Reisezugwagen machte die Errichtung einer zusätzlichen Energiequelle für Bahnstrom in Ostösterreich erforderlich. Etwa sechs Kilometer westlich von Melk wurde in den Jahren 1979 bis 1983 das Umformerwerk Bergern errichtet. Der Standort des Umformerwerkes ergab sich durch die Einspeisung des Donaukraftwerkes Melk und durch die Lage der Gemeinschaftsanlage mit der Energieversorgung Niederösterreich Aktiengesellschaft (EVN AG) und mit der Verbund AG.
Max_Mustermann ist gerade online   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 29.10.2018, 20:53   #11
Anarchist aus Prinzip
 
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Ort: Baden
Zitat von Max_Mustermann Beitrag anzeigen
Ziemlich teuer. Es gibt momentan nur zwei Modelle, die kosten um die 80.000 Euro.

Aber wesentlich sinnvoller wie immer mehr Sondermüll durch Batterien.
Und von den vielen seltenen Erden, die für so eine Batterie gebraucht werden sprechen wir mal gar net.

Ausserdem hast mit Wasserstoff das Ladeproblem und das Infrastrukturproblem nicht.
Tankstelle, volltanken, weiterfahren.
neo1968 ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 29.10.2018, 20:53   #12
Erfolgshungrig
 
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Registriert seit: 27.04.2009
Sehr kritisch ist auch die Herstellung und die Entsorgung der Batterien....
Katsche ist gerade online   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 29.10.2018, 20:55   #13
Anarchist aus Prinzip
 
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Zitat von Max_Mustermann Beitrag anzeigen
Aus Wikipedia:

Der Bahnstrom stammte zu 45 % aus Kohlekraftwerken (vorwiegend Steinkohle), zu 22 % aus Kernkraftwerken, zu ebenfalls 22 % aus Erneuerbaren Energien (davon gut zur Hälfte Wasserkraftwerke, die etwa 12 % des Gesamtstrombedarfs decken), zu 9 % aus Gaskraftwerken und zu 2 % aus sonstigen Anlagen.[19] Dieser Strommix entspricht bei den Anteilen von Kohle- und Atomstrom nahezu genau dem bundesweiten Durchschnitt. Der Anteil von Strom aus Erneuerbaren Energien liegt wegen des höheren Anteils von Wasserkraftwerken etwas höher als der bundesweite Durchschnitt. Entsprechend geringer ist der Anteil der Gaskraftwerke. Im Jahr 2011 kaufte die Deutsche Bahn AG zusätzlich 275 Gigawattstunden aus „Erneuerbaren Energien“ für „die grünen DB-Angebote“ zu (2,5 % des Gesamtverbrauchs).[19]

Die Ausgaben für Energie sind in den Jahren 2011 und 2012 gemäß Jahresbericht der Deutschen Bahn AG nahezu gleich hoch bei rund 1,05 Milliarden Euro gewesen – wie der nahezu gleich gebliebene Verbrauch.[21] Bei Gesamtausgaben von rund 37 Milliarden Euro[22] nehmen die Energiekosten 2012 einen Anteil von knapp 3 % an den Gesamtausgaben der Deutschen Bahn ein.

Die Kosten je Kilowattstunde lagen für die Deutsche Bahn AG 2012 bei 8,75 ct (Ausgaben von 1,05 Milliarden Euro für den Energieverbrauch von 12.000 Gigawattstunden). Zum Vergleich, der Preis für Industriestrom lag 2012 in Deutschland im Mittel bei rund 13 ct/kWh.


Man stelle sich vor, sämtliche PKW und LKW wären elektrobetrieben, eine Unmenge an neuen Kraftwerken wäre notwendig.

Nur als Beispiel:

Die Abdeckung des erhöhten Strombedarfs wegen weiterer Elektrifizierungen, Verdichtung des Nahverkehrs, Geschwindigkeitserhöhungen und Komfortverbesserungen durch den Einsatz von klimatisierten Reisezugwagen machte die Errichtung einer zusätzlichen Energiequelle für Bahnstrom in Ostösterreich erforderlich. Etwa sechs Kilometer westlich von Melk wurde in den Jahren 1979 bis 1983 das Umformerwerk Bergern errichtet. Der Standort des Umformerwerkes ergab sich durch die Einspeisung des Donaukraftwerkes Melk und durch die Lage der Gemeinschaftsanlage mit der Energieversorgung Niederösterreich Aktiengesellschaft (EVN AG) und mit der Verbund AG.


Nicht nur das, Wir haben gar nicht die Netzinfrastruktur für die fächendeckende Einführung des Elektroautos.
Und wir werden diese auch nicht haben mit all den neuen Stromtrassen.
neo1968 ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 29.10.2018, 22:21   #14
 
Benutzerbild von Emmas_linke_Klebe
 
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Registriert seit: 31.08.2004
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man sollte bedenken, dass alles ein prozess ist. nichts kann von heut auf morgen eingeführt werden bzw etwas anderes so weit verbreitetes ersetzen.

die stromnetze werden langsam umgebaut und ausgebaut. in Schleswig-Holstein startet demnächst ein projekt welches die einspeisemanagement einsätze (runterregeln von erneuerbarer energie) durch intelligente verbrauchssteuerung auf null reduzieren soll. hier werden irgendwann sicher auch die efahrzeuge eine wichtige rolle spielen, weil sie potenziell große stromabnehmer oder gar zwischenspeicher sind. und zwar genau dort wo auch viel strom produziert wird.

alle reden nur davon den strom über große trassen abgutrnsportieren. dabei fehlt vielen scheinbar noch die fanatsie was alles mit intelligenten netzen möglich sein wird.
also warten wir ab. dort wo finanzielle anreize geschaffen werden, finden auch große innovationen statt, die kaum absehbar sind. daher sollte man sich mit allzu pessimistischen aussagen vllt zurückhalten.
Emmas_linke_Klebe ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 30.10.2018, 07:20   #15
out of order
 
Benutzerbild von Buschmeister
 
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Ort: bei meiner lieben Frau
Selbstfahrende Elektroautos in der Stadt wären wohl machbar. Elektro für den ganzen Auto und LKW Überland- und Fernverkehr, Baumaschinen, Schiffe, Flugzeuge wird nicht hinhauen.
Die Speichertechnik für Energie (Strom) müsste dafür schon einen Quantensprung hinlegen um eine echte Alternative zu werden. Die Reichweite, Betriebsdauer, Kraft ist scheisse, die Aufladezeit ist scheisse. Da kommen sicherlich noch Verbesserungen, aber die Physik hat Grenzen. Um die gewohnte, nötige Effektivität zu haben, muss Energie an Bord erzeugt werden.
Die Forschungs- und Entwicklungsgelder für das Elektroauto wollen erst wieder durch den Massenverkauf reingeholt werden und dann erst kommt was Gescheites. Ganz doof sind die deutschen Hersteller auch nicht und lassen sich von den Asiaten die Butter vom Brot nehmen. Da stehen sicher schon realisierbare vernünftige Alternativen bereit.
Buschmeister ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 30.10.2018, 07:59   #16
 
Geschlecht: Männlich
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Ort: München
Zitat von neo1968 Beitrag anzeigen
Das fällt unter die Kategorie Elektro und ist mMn die sinnvollste Alternative.

Das würde ich auch favorisieren!
jokie ist gerade online   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 30.10.2018, 09:17   #17
da27 ; jok32
 
Benutzerbild von Kaiserkrone90
 
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Zitat von 74 or more Beitrag anzeigen
Als alternativer Antrieb wäre noch Wasserstoff zu nennen. Die Brennstoffzelle ist meiner Meinung nach noch im Rennen

Die ist nicht nur noch im Rennen, es ist eine wirkliche Alternative, auch zu den indirekten Dreckschleudern Elektro!
Kaiserkrone90 ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 30.10.2018, 09:43   #18
 
Benutzerbild von Eiscat
 
Registriert seit: 02.06.2018
Zitat von Katsche Beitrag anzeigen
Ich habe gehört Elektroautos wären weder umweltfreundlich noch wirtschaftlich.

Dabei geht es auch eher um Politik.
China nutzt seine Marktmacht, um den Markt so umzugestalten, dass der chin. Rückstand bei den Verbrennern nicht mehr so ins Gewicht fällt und sie für die Autozukunft gut positioniert sind.

Die Nummer wird wie so oft wirtschaftlicher, je höher die Stückzahl ist.
Das Potential ist sehr groß und dass heute die Zulieferer darüber berichten, dass E-Motoren weniger Teile haben und daher mit Entlassungen zu rechnen ist, zeigt schon , dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ein E-Auto billiger bzw. leistungsfähiger wird als ein Verbrenner.

Wenn man mit so einer Kiste mal 1000+ KM ohne aufzuladen schafft, sind die Verbrenner schnell erledigt. Übergänge zu neuen Technologien verlaufen auch da nicht linear. Erst recht nicht, wenn die Einführung politisch gestützt wird. Wenn die E-Autos den Tippingpoint überschreiten, werden Benziner/Diesel das Schicksal des "alten" Handys nach der Smartphoneeinführung 2007/8 erleben.
Eiscat ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 30.10.2018, 09:53   #19
 
Benutzerbild von Eiscat
 
Registriert seit: 02.06.2018
Zitat von Buschmeister Beitrag anzeigen
Selbstfahrende Elektroautos in der Stadt wären wohl machbar. Elektro für den ganzen Auto und LKW Überland- und Fernverkehr, Baumaschinen, Schiffe, Flugzeuge wird nicht hinhauen.
Die Speichertechnik für Energie (Strom) müsste dafür schon einen Quantensprung hinlegen um eine echte Alternative zu werden. Die Reichweite, Betriebsdauer, Kraft ist scheisse, die Aufladezeit ist scheisse. Da kommen sicherlich noch Verbesserungen, aber die Physik hat Grenzen. Um die gewohnte, nötige Effektivität zu haben, muss Energie an Bord erzeugt werden.
Die Forschungs- und Entwicklungsgelder für das Elektroauto wollen erst wieder durch den Massenverkauf reingeholt werden und dann erst kommt was Gescheites. Ganz doof sind die deutschen Hersteller auch nicht und lassen sich von den Asiaten die Butter vom Brot nehmen. Da stehen sicher schon realisierbare vernünftige Alternativen bereit.

Natürlich nicht.
Der deutsche Staat muss sie nur zwingen, die deutschen Standorte mitzunehmen.
Dem deutschen Hersteller ist es relativ Latte, wo er seine Autos produziert Hauptsache der Absatz und der Gewinn stimmt.
Für die Staaten mit Produktions- und Forschungsstandorten sieht es anders aus.

Sowas wie nationale (zb. deutsche) Hersteller gibt es derzeit im Grunde gar nicht mehr.
Eiscat ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 30.10.2018, 10:39   #20
 
Benutzerbild von Emmas_linke_Klebe
 
Geschlecht: Männlich
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Ort: Mittelpunkt Schleswig-Holstein
Bin kein Experte was Wasserstoff-Fahrzeuge angeht.... aber habe mal etwas darüber gelesen. Ich meine mich zu erinnern, dass es vor allem zwei Probleme gibt:
1. zur Elektrolyse wird derzeit vor allem fossile Energie, nämlich Erdgas benötigt. Dieser Punkt ist bei Fahrzeugen mit Batterie sicher ähnlich zu sehen. Auch hier ist ja entscheidend wie der Strom produziert wird. Aber gibt es bei der Elektrolyse gute Alternativen?
2. der Wirkungsgrad der Fahrzeuge liegt bei unter 30%, der von Fahrzeugen mit Batterie ist mehr als doppelt so hoch. Das heißt man braucht wiederum entsprechend mehr Primärenergie.

Emmas_linke_Klebe ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
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