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Der Unterschied zwischen "Ausbildung" und "Bildung"

Hier finden Sie die Diskussion Der Unterschied zwischen "Ausbildung" und "Bildung" im Klatsch und Tratsch Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Smalltalk-Zone; Ein sehr gelungener Artikel wie ich finde. Zumindest zeigt mir der Autor damit, das was ich selber an der Universität ...


 
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Alt 26.10.2006, 23:55   #1
beribert
Gast
 
Der Unterschied zwischen "Ausbildung" und "Bildung"

Ein sehr gelungener Artikel wie ich finde. Zumindest zeigt mir der Autor damit, das was ich selber an der Universität auch immer mehr feststelle. Die eigentliche "Intelligenz" die man an Universitäten finden sollte, ist immer weniger "intelligent"............

Und warum? Weil man nicht mehr Bildung, sondern nur noch Ausbildung und Karriereplanung als Werte vermittelt, damit aber die Persönlichkeitsentwicklung der Studenten nicht mehr gefördert wird, sondern diese sehr oft im Sinne eines oberflächlichen Karrierestreben hängen bleiben. Ob das gut ist, diese ganze Generation von angepassten und karrieretechnisch an ihrer ökonomistischen Eigenmaximierung orientierten kritiklosen Menschen in Unternehmen als Führungskräfte zu bekommen?

Ich frage mich da immer, woher sollen sie eigentlich ihre Ideen haben, wenn der Kopf leer ist und nur noch Dollarzeichen in den Augen funkeln........., zumal man das Wissen das man vorher nicht hatte, nachher auch nicht mehr haben wird.

Den Abschnitt finde ich sehr nachdenkenswert:
Daran hat sich offenbar kaum etwas geändert. Seit Jahren wird deutschen Hochschülern in Untersuchungen und Ratings bescheinigt, dass sie trödeln. Der globalistische Arbeitsmarkt der Wissensgesellschaft schreit aber nach zielgerichteter Ausbildung. Nur wird nicht weiter eingegangen auf den Unterschied zwischen Ausbildung und Bildung. Manchen Bummelstudenten, dem das Wissen so wichtig wie die Positionierung am Wissensmarkt ist, sollte man also unter Artenschutz stellen. Er droht – den Zahlen zum Trotz – auszusterben. Und mit ihm auch die Möglichkeitsform.



Geändert von beribert (27.10.2006 um 00:32 Uhr).
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Alt 27.10.2006, 00:13   #2
 
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Registriert seit: 04.01.2005
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Und aufgrund der Studiengebühren wird es alles andere als besser werden (dass die juristischen Fakultäten ein über 100 Euro pro Monat kostendes Repetitorium fast schon voraussetzen, will ich nur mal nebenbei erwähnen). Zumal die Studenten der Zukunft immer mehr der selben Klientel entstammen werden, denn viele intelligente Köpfe werden sich ein Studium kaum leisten können. Wie auch ein möglichst schnell absolviertes Studium mit Eigenarbeit zur Finanzierung desselben vereinbaren?! Abgesehen davon spricht dieser Artikel viele Dinge an, die ich genauso sehe. Universitäten lehren heute leider immer mehr die Ellenbogengesellschaft zu leben.

Geändert von lachi83 (27.10.2006 um 00:18 Uhr).
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Alt 27.10.2006, 00:16   #3
unbefleckte Erkenntnis
 
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Zitat von beribert
Ein sehr gelungener Artikel wie ich finde. Zumindest zeigt mir der Autor damit, das was ich selber an der Universität auch immer mehr feststelle. Die eigentliche "Intelligenz" die man an Universitäten finden sollte, ist immer weniger "intelligent"............

Könnte aber auch teilweise daran liegen, dass man in den letzten Jahrzehnten mit Gewalt versucht hat, den Anteil an der Jugend mit Hochschulreife zu vergrößern und das Niveau dementsprechend heruntergefahren wurde (in gutem Glauben, so soziale Unterschiede ausgleichen zu können). Analoges passiert mit den Hochschulen, man versucht krampfhaft, den Anteil an Absolventen zu erhöhen, natürlich auf Kosten der Qualität. Und das wird in Zukunft noch viel schöner werden, nachdem man jetzt die tollen Master-Studiengänge eingeführt hat...
die bunte Kuh ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 27.10.2006, 00:20   #4
 
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Zitat von die bunte Kuh
Analoges passiert mit den Hochschulen, man versucht krampfhaft, den Anteil an Absolventen zu erhöhen

Geschieht dies wirklich?! Hier in Hannover erlebe ich bezogen auf die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften das Gegenteil.
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Alt 27.10.2006, 00:23   #5
unbefleckte Erkenntnis
 
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Zitat von lachi83
Geschieht dies wirklich?! Hier in Hannover erlebe ich bezogen auf die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften das Gegenteil.

Ich kann nur vom natur-/ingenieurswissenschaftlichen Bereich sprechen, da ist das nach meiner subjektiven Einschätzung definitiv der Fall.

edit: das ist aber politisch so gewollt, man muss sich schließlich dem internationalen Standards anpassen.
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Alt 27.10.2006, 00:32   #6
 
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Ort: Hannover
Zitat von die bunte Kuh
Ich kann nur vom natur-/ingenieurswissenschaftlichen Bereich sprechen, da ist das nach meiner subjektiven Einschätzung definitiv der Fall.

Wie gesagt, auf dem hiesiegen Campus nicht. Weniger Studienanfänger und härtere Anforderungen an Zwischenprüfung und Vordiplom sorgen dafür, dass die zu erwartende Zahl an Absolventen bereits in den ersten Semestern unnachgiebig verringert wird.
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Alt 27.10.2006, 00:41   #7
unbefleckte Erkenntnis
 
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Zitat von lachi83
Wie gesagt, auf dem hiesiegen Campus nicht. Weniger Studienanfänger sowie härtere Anforderungen an Zwischenprüfung und Vordiplom.

Ich rede jetzt aber nicht von kurzfristigen Änderungen, sondern über den Trend in den letzten 10/15 Jahren. Und der geht nun mal dahin, dass man an eine Hochschulabsolventenquote von an die 30% herankommen will. So hoch ist die nämlich bei den "Spitzenländern" in der Hinsicht. Bald wird man noch ein Ingenieursstudium absolvieren müssen, wenn man den (durchaus ehrenwerten) Beruf des Klempners ergreifen will...
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Alt 27.10.2006, 00:41   #8
beribert
Gast
 
Zitat von lachi83
Wie gesagt, auf dem hiesiegen Campus nicht. Weniger Studienanfänger sowie härtere Anforderungen an Zwischenprüfung und Vordiplom.

Ich denke, das mit den verschärften Studienbedingungen ist bei uns auch so ähnlich der Fall, aber was ich feststelle ist, dass die Studenten nur noch im eigenen "Wissenssaft" schmoren, aber kaum über die Grenzen der Wissensvermittlung in ihrem eigenen Fachbereich hinwegblicken können.

Außerdem gebe ich auch DBK Recht, es werden immer mehr Menschen durchs Abitur geschleust, die an der Uni dann ihr Nichtwissen im Sachen Allgemeinbildung zum besten geben.
Dementsprechend sinkt dann wieder das Niveau in den Kursen, weil man in den Kursen Dinge besprechen muß, die eigentlich schon vorhanden sein sollten.

Gott sei Dank muß ich selber keine Vorlesungen mehr besuchen, aber das was ich so höre, überfüllte Säle, immer mehr Studenten und weniger Professoren, macht mir nicht gerade Freude. Im übrigen merke ich das auch bei der Betreuung meiner Diplomarbeit, die ich einfach nur als beschissen bezeichnen kann, weil die Professoren immer weniger Zeit dafür aufwenden. Wahrscheinlich deshalb, weil sie es auch nicht anders können und nicht, weil sie nicht wollen (obwohl ich den Eindruck auch manchmal habe).

Geändert von beribert (27.10.2006 um 00:51 Uhr).
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Alt 27.10.2006, 01:25   #9
 
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Ort: Hannover
Zitat von beribert
was ich feststelle ist, dass die Studenten nur noch im eigenen "Wissenssaft" schmoren, aber kaum über die Grenzen der Wissensvermittlung in ihrem eigenen Fachbereich hinwegblicken können.

Oh ja. Die Folge ist, dass es immer weniger Leute gibt, mit denen man interessante Gespräche führen kann. Ich merke das doch schon jeden Morgen, wenn ich unser Studenten-Café aufschließe. Die ersten Gäste, drei Typen, unterhalten sich worüber?! Natürlich über den und den Fall. Und dann dieses ständige Nachgefrage, ob man das schon gelernt hat und das schon gelernt hat. Dazu kommt dann noch das Nachbohren, obwohl man gesagt hat, dass man von dem ganzen Scheiß in dem Moment nichts hören will. Es gibt auch noch andere Dinge, über die man sich unterhalten kann und die womöglich auch noch lehrreich sind. Womit wir wieder bei dem obigen Artikel wären. Wie Recht der Autor doch hat.
lachi83 ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 27.10.2006, 08:48   #10
in Therapie
 
Benutzerbild von Schabbab
 
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Registriert seit: 12.09.2004
Zitat von die bunte Kuh
Könnte aber auch teilweise daran liegen, dass man in den letzten Jahrzehnten mit Gewalt versucht hat, den Anteil an der Jugend mit Hochschulreife zu vergrößern und das Niveau dementsprechend heruntergefahren wurde (in gutem Glauben, so soziale Unterschiede ausgleichen zu können). Analoges passiert mit den Hochschulen, man versucht krampfhaft, den Anteil an Absolventen zu erhöhen, natürlich auf Kosten der Qualität. Und das wird in Zukunft noch viel schöner werden, nachdem man jetzt die tollen Master-Studiengänge eingeführt hat...

Vollkommen richtig. Dieser schon fast sozialistisch anmutende Ansatz eines Studiums für jedermann könnte falscher und destruktiver kaum sein. Aus einer guten Idee und harten Kämpfen gewachsen, seinerzeit wichtig für eine Umstrukturierung der Gesellschaft gewesen, ist dieser Ansatz heute völlig verfehlt. Für zuviele Studenten steht pro Kopf immer weniger Geld zur Verfügung, dass muss auf Kosten der Qualität gehen. Studieren muss den Besten vorbehalten bleiben. Es macht einfach keinen Sinn, wenn sich Hänschen Müller jahrelang durch ein Studium quält nur um danach keinen oder keinen adäquaten Job zu finden.
Die Frage ist letzlich nur wie man die Elite bestimmt, die für ein Studium geeignet sind...Noten sind da eher nur am Rande interessant. Finanzielle Mittel sollten für staatliche Institutionen aber auch nicht der ausschlaggebende Faktor sein...an diesem Problem scheitert wohl in erster Linie ein sinnvolles Umbauen des aktuellen Status Quo.
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Alt 27.10.2006, 08:51   #11
bite niecht närven Dancke
 
Benutzerbild von The_Great_VfB
 
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Ort: Stadt der Stute
Erhängt den Aufständischen
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Alt 27.10.2006, 09:57   #12
 
Registriert seit: 03.09.2004
Zitat von lachi83
Und aufgrund der Studiengebühren wird es alles andere als besser werden (dass die juristischen Fakultäten ein über 100 Euro pro Monat kostendes Repetitorium fast schon voraussetzen, will ich nur mal nebenbei erwähnen). Zumal die Studenten der Zukunft immer mehr der selben Klientel entstammen werden, denn viele intelligente Köpfe werden sich ein Studium kaum leisten können. Wie auch ein möglichst schnell absolviertes Studium mit Eigenarbeit zur Finanzierung desselben vereinbaren?! Abgesehen davon spricht dieser Artikel viele Dinge an, die ich genauso sehe. Universitäten lehren heute leider immer mehr die Ellenbogengesellschaft zu leben.

Jetzt mal doof gefragt: Was ist das?
Wuschel ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 27.10.2006, 10:40   #13
in Therapie
 
Benutzerbild von Schabbab
 
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Registriert seit: 12.09.2004
Zitat von MSGKnicks
Jetzt mal doof gefragt: Was ist das?

http://de.wikipedia.org/wiki/Repetitorium
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Alt 27.10.2006, 11:10   #14
beribert
Gast
 
Zitat von lachi83
Oh ja. Die Folge ist, dass es immer weniger Leute gibt, mit denen man interessante Gespräche führen kann. Ich merke das doch schon jeden Morgen, wenn ich unser Studenten-Café aufschließe. Die ersten Gäste, drei Typen, unterhalten sich worüber?! Natürlich über den und den Fall. Und dann dieses ständige Nachgefrage, ob man das schon gelernt hat und das schon gelernt hat. Dazu kommt dann noch das Nachbohren, obwohl man gesagt hat, dass man von dem ganzen Scheiß in dem Moment nichts hören will. Es gibt auch noch andere Dinge, über die man sich unterhalten kann und die womöglich auch noch lehrreich sind. Womit wir wieder bei dem obigen Artikel wären. Wie Recht der Autor doch hat.

Eben, für mich gibt es an der Universität auch nichts schlimmeres als Leute die sich ununterbrochen nur übers Studium und studienrelevante Themen unterhalten. Mache ich kaum und zwar aus dem einfachen Grund, weil ich das als furchtbar langweilig und uninteressant erachte.

Glücklicherweise gibt es in meinem Freundeskreis (der leider immer kleiner wird) viele Leute die das genauso sehen.

Geändert von beribert (27.10.2006 um 11:51 Uhr).
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Alt 27.10.2006, 11:10   #15
beribert
Gast
 
Zitat von MSGKnicks
Jetzt mal doof gefragt: Was ist das?

War keine doofe Frage, ich hätte das auch nicht gewusst.
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Alt 27.10.2006, 12:03   #16
 
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Ort: Hannover
Zitat von MSGKnicks
Jetzt mal doof gefragt: Was ist das?

Ich wusste es bis zu meinem Studium auch nicht.

Das Schlimme ist, dass tatsächlich schon fast vorausgesetzt wird, dass man solche Repetitorien besucht.

Ich kenne Studenten/-innen, die bereits in den ersten Semestern solche Repetitoriren besuchen und dafür monatlich 116 Euro ausgeben (klar, häufig bekommen sie es auch finanziert).

Ein Professor sagte neulich in einer Großen Übung auf die Frage hin, ob er für die in dieser Woche dann geschriebene Klausur nicht noch ein Thema eingrenzen könne, dass er dies nicht tue, um Chancengleichheit für alle Studenten zu bewahren. Er und vor allem seine Mitarbeiter wären fast schon penetrant von Repetitoren der Stadt "angegraben" wurden, damit diese so etwas über das Klausurthema erfahren.

Für mich kommt ein Repetitorium nicht in Frage. Einerseits aus Prinzip, wo kommen wir denn da hin, und andererseits des Geldes wegen, ich bin erstmal damit beschäftigt, mir die Studiengebühren zu finanzieren.

In meinen Augen ist das eine große Sauerei, welche es so nur im juristischen Studium gibt. Die Universität versucht auch hier mittlerweie ein eigenes kostenloses Repetitorium auf die Beine zu stellen. Dieses befindet sich allerdings noch in der Entwicklungsstufe. Ich hoffe, dass es sich zu einer ernsthaften Alternative entwickelt. Wenn nicht, dann muss ich es so schaffen. Nur noch wenige gehen den Weg ohne Repetitorium. Leider.
lachi83 ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 27.10.2006, 12:29   #17
Gesperrt
 
Benutzerbild von Morgenthau
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 10.07.2006
Ort: Wupperthal am Rhein
Ich hatte mal nen (leider verstorbenen) Prof der einen Satz oftmals zu benutzen pflegte:

"Bei mir, lernen sie nicht nur fürs Fach, sondern auch und vor allem fürs Leben"

Es war einer meiner Lieblingsprofs, da er nicht nur Formen paukte sondern auch "Real-Life" schilderte.

Er sagte damals schon, daß jener dem es nur um Geld und Achtung ginge, besser als Klemptner arbeiten sollte - Er würde wesentlich schneller, viel mehr verdienen - Und im echten Leben würde man ihn genauso beachten.

Seltsamerweise war dieser Prof unter den "Strebern" als "Schlucker" verpöhnt.

Diese Worte hörte ich übrigens vor fast 20 Jahren.

MfG

Geändert von Morgenthau (27.10.2006 um 12:39 Uhr).
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Alt 27.10.2006, 15:02   #18
ΜΟΛΩΝ ΛΑΒΕ
 
Benutzerbild von zariz
 
Registriert seit: 31.08.2004
Zitat von Morgenthau
Ich hatte mal nen (leider verstorbenen) Prof der einen Satz oftmals zu benutzen pflegte:

"Bei mir, lernen sie nicht nur fürs Fach, sondern auch und vor allem fürs Leben"

Es war einer meiner Lieblingsprofs, da er nicht nur Formen paukte sondern auch "Real-Life" schilderte.

MfG

nur hast du scheinbar nix gelernt, bzw. ist nix hängen geblieben
zariz ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 27.10.2006, 16:18   #19
Póg mo thóin
 
Benutzerbild von Baldrick
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 01.09.2004
Zitat von lachi83
Ich wusste es bis zu meinem Studium auch nicht.

Das Schlimme ist, dass tatsächlich schon fast vorausgesetzt wird, dass man solche Repetitorien besucht.

Ich kenne Studenten/-innen, die bereits in den ersten Semestern solche Repetitoriren besuchen und dafür monatlich 116 Euro ausgeben (klar, häufig bekommen sie es auch finanziert).

Ein Professor sagte neulich in einer Großen Übung auf die Frage hin, ob er für die in dieser Woche dann geschriebene Klausur nicht noch ein Thema eingrenzen könne, dass er dies nicht tue, um Chancengleichheit für alle Studenten zu bewahren. Er und vor allem seine Mitarbeiter wären fast schon penetrant von Repetitoren der Stadt "angegraben" wurden, damit diese so etwas über das Klausurthema erfahren.

Für mich kommt ein Repetitorium nicht in Frage. Einerseits aus Prinzip, wo kommen wir denn da hin, und andererseits des Geldes wegen, ich bin erstmal damit beschäftigt, mir die Studiengebühren zu finanzieren.

In meinen Augen ist das eine große Sauerei, welche es so nur im juristischen Studium gibt. Die Universität versucht auch hier mittlerweie ein eigenes kostenloses Repetitorium auf die Beine zu stellen. Dieses befindet sich allerdings noch in der Entwicklungsstufe. Ich hoffe, dass es sich zu einer ernsthaften Alternative entwickelt. Wenn nicht, dann muss ich es so schaffen. Nur noch wenige gehen den Weg ohne Repetitorium. Leider.

Blödsinn. Niemand setzt das voraus. Die meisten Studenten werden nur von der inneren Panik gepackt, daß sie darauf angewiesen sind, weil es ja fast alle machen. Spar dir das Geld, mit ein bischen Selbstdisziplin kann man darauf sehr gut verzichten.
Baldrick ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 27.10.2006, 16:40   #20
Meister Fan
 
Benutzerbild von CouchCoach
 
Registriert seit: 29.03.2006
Zitat von Morgenthau
Diese Worte hörte ich übrigens vor fast 20 Jahren.

MfG

In Spanien kann man mit -2 Jahren studieren?


Zum Thema:

Da man mittlerweile eingebläut bekommt, das man ohne Studium keine Karriere machen kann(was natürlich völliger Humbug ist), versucht jeder zu studieren. Wirkliche Talente gehen bei der Überflutung der Unis doch total unter und haben so kaum die Chance richtig gefördert zu werden.

Ich habe vor ca. einem Jahr mit jemanden von der Ruhr Uni Bochum gesprochen und er sagte das diese Uni total überlaufen sei.
Ich habe die Zahlen nicht mehr richtig im Kopf, aber ich glaube es waren ca. 200000 Studenten für eine Uni die normalerweise für 120000 ausgelegt ist. Wie gesagt die Zahlen können durchaus abweichen, das Verhältnis stimmt aber. Da fasse ich mir doch an den Kopf...

Vielleicht kann jemand die Zahlen bestätigen oder ggf. die richtigen posten.


Geändert von CouchCoach (27.10.2006 um 16:46 Uhr).
CouchCoach ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
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