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Kind verhungert

Hier finden Sie die Diskussion Kind verhungert im Klatsch und Tratsch Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Smalltalk-Zone; Ein Skandal!! Wie kann so etwas geschehen und wie können solche Psychopathen auch noch ungestraft davon kommen. Bewährungsstrafen für Veganer-Eltern ...


 
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Alt 18.11.2004, 09:21   #1
in Therapie
 
Benutzerbild von Schabbab
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 12.09.2004
Kind verhungert

Ein Skandal!! Wie kann so etwas geschehen und wie können solche Psychopathen auch noch ungestraft davon kommen.

Bewährungsstrafen für Veganer-Eltern

Wegen des Hungertods ihres Sohnes ist ein Ehepaar zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. In der streng veganisch lebenden Familie hatte es weder Milch, noch Käse, Eier oder Fleisch zu essen gegeben. Völlig entkräftet war der 16 Monate alte Leon schließlich an Austrocknung und Lungenentzündung gestorben.

Paderborn - Nach Ansicht des Landgerichts Paderborn machten sich die Eltern wegen der Ernährung ohne alle tierischen Fette der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig. Das Kind hatte am Ende jede Nahrung verweigert. Zudem wurde dem Ehepaar zur Last gelegt, dass sie ihr erkranktes Kind nicht ärztlich behandeln ließen. Obwohl die 37-jährige Mutter eine gelernte Krankenschwester ist, hatte sie sich dagegen gewehrt, den Säugling in eine Klinik zu bringen.

Dies sei nicht der typische Fall von Verwahrlosung, sagte der Richter bei der Urteilsverkündung. "Es wurde sehr deutlich, dass beide Angeklagten im Rahmen ihrer Lebensweise letztlich das Beste für das Kind gewollt haben", sagte er. Die Mutter hatte beteuert, nur aus Misstrauen gegen die Schulmedizin mit Leon nicht zum Arzt gegangen zu sein. Sie hatte versucht, den Jungen mit Natur-Ölen zu behandeln. Das untergewichtige Kind hatte sie vor der Erkrankung nach eigenen Worten streng nach einem Fachbuch für veganische Ernährung gefüttert. Der Junge bekam unter anderem Milchersatz aus Mandeln und Kokosnuss zu essen.

Wie der Richter sagte, hätten die Eltern das kranke Kind zum Arzt bringen müssen. Die ernsthafte Gefahr habe auf der Hand gelegen. Die 36 Jahre alte Mutter hatte vor Gericht gesagt, sie habe nie damit gerechnet, dass Leon sterben könne. Rund zwei Wochen vor seinem Tod sei der Junge erkrankt und immer schlapper geworden. Ihr Lebensgefährte, ein 44 Jahre alter Schreiner, hatte sich im Prozess zu den Vorwürfen nicht geäußert.

Im August 2004 ist die Frau zum vierten Mal Mutter geworden. Das Jugendamt des Kreises Höxter verzichtete nach einer strengen Prüfung trotz des Strafverfahrens auf den Entzug des Sorgerechts für die drei verbliebenen Kinder. Die Eltern hatten dafür sowohl regelmäßigen Arztbesuchen als auch einer Umstellung des Speiseplans zugestimmt. Die Kinder bekommen jetzt Eier, Fisch und Milch.

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Alt 18.11.2004, 09:27   #2
Hrvatska u srcu!
 
Benutzerbild von Vatreni
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 01.09.2004
Ort: Hrvatska
Zitat von Schabbab
Ein Skandal!! Wie kann so etwas geschehen und wie können solche Psychopathen auch noch ungestraft davon kommen.

Bewährungsstrafen für Veganer-Eltern

Wegen des Hungertods ihres Sohnes ist ein Ehepaar zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. In der streng veganisch lebenden Familie hatte es weder Milch, noch Käse, Eier oder Fleisch zu essen gegeben. Völlig entkräftet war der 16 Monate alte Leon schließlich an Austrocknung und Lungenentzündung gestorben.

Paderborn - Nach Ansicht des Landgerichts Paderborn machten sich die Eltern wegen der Ernährung ohne alle tierischen Fette der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig. Das Kind hatte am Ende jede Nahrung verweigert. Zudem wurde dem Ehepaar zur Last gelegt, dass sie ihr erkranktes Kind nicht ärztlich behandeln ließen. Obwohl die 37-jährige Mutter eine gelernte Krankenschwester ist, hatte sie sich dagegen gewehrt, den Säugling in eine Klinik zu bringen.

Dies sei nicht der typische Fall von Verwahrlosung, sagte der Richter bei der Urteilsverkündung. "Es wurde sehr deutlich, dass beide Angeklagten im Rahmen ihrer Lebensweise letztlich das Beste für das Kind gewollt haben", sagte er. Die Mutter hatte beteuert, nur aus Misstrauen gegen die Schulmedizin mit Leon nicht zum Arzt gegangen zu sein. Sie hatte versucht, den Jungen mit Natur-Ölen zu behandeln. Das untergewichtige Kind hatte sie vor der Erkrankung nach eigenen Worten streng nach einem Fachbuch für veganische Ernährung gefüttert. Der Junge bekam unter anderem Milchersatz aus Mandeln und Kokosnuss zu essen.

Wie der Richter sagte, hätten die Eltern das kranke Kind zum Arzt bringen müssen. Die ernsthafte Gefahr habe auf der Hand gelegen. Die 36 Jahre alte Mutter hatte vor Gericht gesagt, sie habe nie damit gerechnet, dass Leon sterben könne. Rund zwei Wochen vor seinem Tod sei der Junge erkrankt und immer schlapper geworden. Ihr Lebensgefährte, ein 44 Jahre alter Schreiner, hatte sich im Prozess zu den Vorwürfen nicht geäußert.

Im August 2004 ist die Frau zum vierten Mal Mutter geworden. Das Jugendamt des Kreises Höxter verzichtete nach einer strengen Prüfung trotz des Strafverfahrens auf den Entzug des Sorgerechts für die drei verbliebenen Kinder. Die Eltern hatten dafür sowohl regelmäßigen Arztbesuchen als auch einer Umstellung des Speiseplans zugestimmt. Die Kinder bekommen jetzt Eier, Fisch und Milch.

Dass die Eltern Veganer sind ist ja schön und gut aber dass darf ich doch meinen Kindern nicht aufzwingen, besonders nicht in einem Alter wo sie alles mögliche für ihren Vitaminhaushalt und die Entwicklung brauchen. Alle Mineralien, Vitamine usw. bekommt man nunmal nicht ohne Milch, Eier usw.
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Alt 18.11.2004, 09:39   #3
Finisher
 
Benutzerbild von arter
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 03.09.2004
Also, dass sich viele Leute vegetarisch ernähren wollen, kann ich noch irgendwie nachvollziehen. Das Motiv auch auf von Tieren gespendete Naturalien zu verzichten ist mir aber ein komplettes Rätsel - geschweige denn, für diese Überzeugung das Leben des eigenen Kindes aufs Spiel zu setzen.

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