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Landwirtschaft

Hier finden Sie die Diskussion Landwirtschaft im Klatsch und Tratsch Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Smalltalk-Zone; gestern in der tagesschau war n kommentar von nem wdr fuzzi zu dem thema. darin hat er auch die landwirte ...



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Alt 27.07.2018, 10:50   #1
 
Benutzerbild von Emmas_linke_Klebe
 
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Landwirtschaft

gestern in der tagesschau war n kommentar von nem wdr fuzzi zu dem thema. darin hat er auch die landwirte kritisiert und auf dir selbstgemachten probleme hingewiesen. er hat lösungen aufgezeigt, die in richtung ökologischer landwirtschaft gehen, also weniger tiere halten, bauern sollten sich breiter aufstellen und verschiedenes anbauen etc. klar steigt dann der lebensmittelpreis, hat er festgestellt. aber lieber mehr für lebensmittel an der kasse zahlen, als entschädigungen für bauern über die steuern...

ein kommentar nach meinem geschmack ;)

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Alt 27.07.2018, 10:52   #2
 
Benutzerbild von Emmas_linke_Klebe
 
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zum thema niederschlag. bei uns gabs in neumünster teils 50 l den m2, straßen wurden überflutet. aber nur im norden der stadt. der rest blieb weitestgehend trocken.
es ist also wirklich wichtig die frage zu stellen wo es geregnet hat. schon innerhalb einer stadt sind die unterschiede gewaltig, im land erst recht!

https://www.shz.de/lokales/holsteini...d20544362.html
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Alt 27.07.2018, 11:18   #3
 
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Zitat von DO4EVER Beitrag anzeigen
Für alle Landwirte ist das Jahr sicher eine existenzielle Katastrophe.

Kommt auf die Versicherungen an.

Ein guter Freund hat zuletzt seinen Doktor zum Thema Index-basierte Wetterversicherungen in der Landwirtschaft gemacht. Der dürfte mit dem Karriereweg ganz gute Aussichten haben...
German_Ice ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 27.07.2018, 12:16   #4
 
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Zitat von German_Ice Beitrag anzeigen
Kommt auf die Versicherungen an.

Die können denen auch kein Stroh/Heu herbeizaubern...
Wuschel ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 27.07.2018, 13:37   #5
 
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Zitat von Wuschel Beitrag anzeigen
Die können denen auch kein Stroh/Heu herbeizaubern...

Aber den finanziellen Verlust ersetzen. Mehr interessiert den Bauern auch nicht. Und für's Vieh gibt es noch genug, das kostet dann halt nur etwas mehr. Es ging ja um Existenzbedrohung...
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Alt 27.07.2018, 14:13   #6
 
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Zitat von German_Ice Beitrag anzeigen
Aber den finanziellen Verlust ersetzen. Mehr interessiert den Bauern auch nicht. Und für's Vieh gibt es noch genug, das kostet dann halt nur etwas mehr. Es ging ja um Existenzbedrohung...

Gibt nicht wirklich genug, hab ich jetzt schon häufiger gehört.
Da bringt einem auch die finanzielle Entschädigung nicht wirklich was...
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Alt 27.07.2018, 15:19   #7
 
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unternehmerrisiko... wenn beispielsweise ein bauer alles auf die karte mais und viehzucht setzt und dann wegen trockenheit kein gutes jahr hat, ist es auch bisschen seine schuld. wobei man auch anmerken muss, dass die bauern vom "system" dahin getrieben werden. es sollen ja immer größere betriebe sein, die effizienter arbeiten.
Entschädigung soll es soweit geben, dass es den betrieb im nächsten jahr noch geben kann... aber mehr nicht, sonst setzt auch kein umdenken ein...
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Alt 27.07.2018, 16:47   #8
Fuck Your Ethnicity
 
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Zitat von Emmas_linke_Klebe Beitrag anzeigen
unternehmerrisiko... wenn beispielsweise ein bauer alles auf die karte mais und viehzucht setzt und dann wegen trockenheit kein gutes jahr hat, ist es auch bisschen seine schuld. wobei man auch anmerken muss, dass die bauern vom "system" dahin getrieben werden. es sollen ja immer größere betriebe sein, die effizienter arbeiten.
Entschädigung soll es soweit geben, dass es den betrieb im nächsten jahr noch geben kann... aber mehr nicht, sonst setzt auch kein umdenken ein...



Was ist denn mit denen die z.B. Gerste anbauen - auch selber schuld?
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Alt 27.07.2018, 17:05   #9
 
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wie gesagt... wenn man alles auf eine karte setzt, kann man auch verlieren... es geht dabei nicht um die art des produktes...
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Alt 27.07.2018, 18:05   #10
Fuck Your Ethnicity
 
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Zitat von Emmas_linke_Klebe Beitrag anzeigen
wie gesagt... wenn man alles auf eine karte setzt, kann man auch verlieren... es geht dabei nicht um die art des produktes...

Wollte mal kurz nachfragen weil es so aussah als wolltest du da speziell auf Viehzucht abzielen , nix für ungut.
Crazyyyy ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 28.07.2018, 05:35   #11
 
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Ich habe diesen Strang aus dem Hitzethread ausgegliedert. Da es interessante Themen für sich sind. Hoffe, das ist in Ordnung.

Zitat von Emmas_linke_Klebe Beitrag anzeigen
klar steigt dann der lebensmittelpreis, hat er festgestellt. aber lieber mehr für lebensmittel an der kasse zahlen, als entschädigungen für bauern über die steuern...

Soweit die schöne Theorie. In der Praxis ist mindestens in Deutschland ein erdrückend großer Anteil der Bevölkerung nicht bereit, drastisch höhere Lebenspreise zu zahlen. Zumal Subventionsstreichungen kaum zu auch nur minimaler Steuerminderung für die Bürger führen würden, weil das Geld dann anderweitig verbraten wird.
Vor allem in Nord- und Ostdeutschland dominieren ja industrielle Agrarkonzerne. Mehrere mit hunderten Millionen Umsatz pro Jahr, die größten mit Milliardenumsätzen. Die Produktionsmengen sind auch erheblich größer, als für den deutschen Markt erforderlich und wird halt auch im großen Stil exportiert. Dinge wie „Lebendvieh“ bis ins hinterste Asien oder auch in einige der ärmsten Länder, weil es dort billiger ist, als einheimisches Fleisch wären Themen für sich.
Dagegen teils im wahrsten Sinne anzustinken ist für die verbliebenen Kleinbauern sicherlich nicht leicht. Ländereien sind weltweit auch längst zu Spekulationsobjekten u.a. für gigantische Fonds geworden.
Großställe, große Agrarflächen etc. werden längst mit modernster Technik bearbeitet und optimiert. Die Produktion pro Einheit ist natürlich viel günstiger, als in der traditionellen Landwirtschaft. Dafür erforderliche Investitionen rechnen sich halt auch nur ab einer bestimmten Masse.

Bei uns in der Umgebung gibt es tatsächlich noch ausschließlich Klein- und Mittelbetriebe. Kleine Bauern sind dabei aber i.d.R. nur noch Feierabendbauern, die tagsüber „regulär“ arbeiten und nur von ihrem kleinen Viehbestand und dem, was sie sonst so in überschaubarem Umfang anbauen, nicht leben könnten.
Wenn die jüngere Generation ans Ruder kommt, kann es halt auch auf Verkauf/Aufgabe hinauslaufen. Oder halt noch mehr Ferienwohnungen und noch ein paar ansehnliche Tiere, damit den Touris Urlaub auf dem Bauernhof vorgespielt werden kann.
gary ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 28.07.2018, 20:12   #12
 
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Zitat von Emmas_linke_Klebe Beitrag anzeigen
gestern in der tagesschau war n kommentar von nem wdr fuzzi zu dem thema. darin hat er auch die landwirte kritisiert und auf dir selbstgemachten probleme hingewiesen. er hat lösungen aufgezeigt, die in richtung ökologischer landwirtschaft gehen, also weniger tiere halten, bauern sollten sich breiter aufstellen und verschiedenes anbauen etc. klar steigt dann der lebensmittelpreis, hat er festgestellt. aber lieber mehr für lebensmittel an der kasse zahlen, als entschädigungen für bauern über die steuern...

ein kommentar nach meinem geschmack ;)

Besonders weit scheint es aber mit der Denkleiste dieses Ökofutzis auch nicht zu sein, denn so wir er es vorschlägt kann es auch nicht funktionieren. Da kommen einerseits erst recht Monokulturen mit allen Nachteilen für den Boden raus andererseits ist Gemüse / Getreideanbau noch viel, viel anfälliger bei Wetterkapriolen.

Und gerade in Österreich bzw. im Süden Deutschlands ist die Natur auf die Vieh bzw. Almwirtschaft angewiesen.
lowi2000 ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 28.07.2018, 20:25   #13
Leide an Islamintoleranz
 
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Zitat von lowi2000 Beitrag anzeigen
Besonders weit scheint es aber mit der Denkleiste dieses Ökofutzis auch nicht zu sein, denn so wir er es vorschlägt kann es auch nicht funktionieren. Da kommen einerseits erst recht Monokulturen mit allen Nachteilen für den Boden raus andererseits ist Gemüse / Getreideanbau noch viel, viel anfälliger bei Wetterkapriolen.

Und gerade in Österreich bzw. im Süden Deutschlands ist die Natur auf die Vieh bzw. Almwirtschaft angewiesen.

Idealismus hat ja auch nix mit nachdenken zu tun....
Stan-Kowa ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 30.07.2018, 08:54   #14
 
Benutzerbild von derMoralapostel
 
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Zitat von lowi2000 Beitrag anzeigen
Besonders weit scheint es aber mit der Denkleiste dieses Ökofutzis auch nicht zu sein, denn so wir er es vorschlägt kann es auch nicht funktionieren. Da kommen einerseits erst recht Monokulturen mit allen Nachteilen für den Boden raus andererseits ist Gemüse / Getreideanbau noch viel, viel anfälliger bei Wetterkapriolen.

Und gerade in Österreich bzw. im Süden Deutschlands ist die Natur auf die Vieh bzw. Almwirtschaft angewiesen.

Wieso würden bei einer stärkeren Diversifizierung des einzelnen Bauern erst recht Monokulturen raus kommen?
derMoralapostel ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 30.07.2018, 10:26   #15
 
Benutzerbild von Emmas_linke_Klebe
 
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Zitat von derMoralapostel Beitrag anzeigen
Wieso würden bei einer stärkeren Diversifizierung des einzelnen Bauern erst recht Monokulturen raus kommen?

Das würde mich auch interessieren...



Vom neuesten Witz habe ich erst kürzlich in der Zeitung gelesen: Bei uns werden viele Deponien ihren guten Dünger aus Pflanzenresten/Kompost nicht mehr los, weil die neue Düngemittel-Verordnung eben auch diese mit einbezieht und die Bauern daher lieber Gülle auf ihren Feldern einsetzen, weil sie diese eh haben. Sicherlich muss auch Kompost in Sachen Überdüngung mit betrachtet werden...
Aber wie oft hört man von den Bauern "aber wenn wir weniger Tiere halten... womit sollen wir dann düngen???"
Nun ist Dünger über... und man weiß nicht wohin damit...
Emmas_linke_Klebe ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 30.07.2018, 20:42   #16
 
Benutzerbild von lowi2000
 
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Zitat von derMoralapostel Beitrag anzeigen
Wieso würden bei einer stärkeren Diversifizierung des einzelnen Bauern erst recht Monokulturen raus kommen?

Weil vieles nicht überall funktionieren wird - gerade Gemüse ist sehr heikel. Und am Ende bleibt dann wieder nur Mais, Raps und Getreide übrig.
lowi2000 ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 30.07.2018, 21:32   #17
 
Benutzerbild von Wirrtueller
 
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Endlich ein "Bauer sucht Frau"-Thread.

Wirrtueller ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 31.07.2018, 08:17   #18
 
Benutzerbild von Emmas_linke_Klebe
 
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Ort: Mittelpunkt Schleswig-Holstein
So siehts aus! ... Neben der Landwirtschaft - was ich hier zitiere - sagt er auch noch wichtiges zum Thema Energieerzeugung und Verkehr...
Oder ist das auch nur so ein Ökofuzzi?

Klimaexperte Mojib Latif nimmt auch die privaten Haushalte in die Pflicht und rät bei Missachtung zu Ordnungsgeldern. – Quelle: https://www.shz.de/20574967 ©2018

Der Bauernverband rechnet mit der schlechtesten Ernte des Jahrhunderts und fordert eine Milliarde Hilfe vom Bund aufgrund von Ernteausfällen. Ist das erst der Vorgeschmack darauf, worauf sich die Bundesregierung in den nächsten Jahren häufiger einstellen muss?

Ja, natürlich. Das kommt ja jetzt nicht aus heiterem Himmel. Das hat sich über viele Jahre angedeutet. Es sind ja nicht nur Trockenheit und Hitze, sondern auch das Gegenteil wie starke Regenfälle. Auf Dauer kann der Staat das nicht schultern und alle Betroffenen entschädigen. Da ist jeder in der Verantwortung. Andere Branchen, die nicht zur Landwirtschaft zählen, müssen auch mit solchen Situationen umgehen. In der Bauwirtschaft zum Beispiel gibt es auch keine Hilfe. Deshalb müssen die Landwirte umdenken und in guten Zeiten Vorsorge treffen, damit in schlechten Reserven vorhanden sind, so wie es bei jeder anderen Firma auch ist.

Sie meinen, die Landwirtschaft macht es sich zu einfach, indem sie sich jetzt auf die Unterstützung der Bundesregierung verlässt?

Ja, genau. Man muss sich halt langfristig an die Klimawandel anpassen, denn der kommt nicht erst noch, sondern ist schon längst da. Dafür gibt es diverse Indikatoren: Hitzetage nehmen zu, Tropennächte nehmen ebenso zu wie Starkregentage, und Frosttage nehmen ab. Bei Einzelfällen wie den Flutkatastrophen vor einigen Jahren kann die Regierung sicherlich unter die Arme greifen, aber bestimmt nicht jedes Jahr.

Müssen auch die privaten Haushalte ihr Verhalten überdenken? Schließlich melden Kläranlagen jetzt schon, dass sie mit der Wasseraufbereitung nicht hinterher kommen und bitten daher auch darum, auf Autowaschen oder Gartenwässerung zu verzichten.

Selbstverständlich. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, wenn ein Hausbesitzer bei diesem Wetter seinen Garten sprengt. Der Rasen sieht zwar nicht schön aus, das ist aber nicht wichtig. Es ist auch nicht wichtig, sein Auto zu waschen. Wenn freiwillige Appelle nicht reichen, und da bin ich mir ziemlich sicher, weil das bringt nämlich nie etwas, dann muss man Ordnungsgelder verhängen und zwar drastische. Damit sich die Menschen auch daran halten.


Im Agrarbereich, auch wenn viele das nicht hören wollen, muss man sich einfach eingestehen, dass Massentierhaltung nicht mehr zeitgemäß ist. Sie verpulvert einfach zu viele Ressourcen. Hinzu kommt die Gülle-Problematik, wodurch das Grundwasser verseucht wird. Das kann so nicht weitergehen. Am Ende des Tages braucht man einfach nicht so viel Fleisch und lebt auch noch gesünder.

Emmas_linke_Klebe ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 31.07.2018, 21:54   #19
BrainDead
 
Benutzerbild von Kopfteufel
 
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Ort: Klappse
Der Dürreschaden für die deutsche Landwirtschaft liegt nach Schätzung des Deutschen Bauernverbandes deutlich über der geforderten Soforthilfe von einer Milliarde Euro. "Wir befinden uns mitten in der Ernte und können schon jetzt sagen, dass die Trockenschäden ein Mehrfaches der genannten eine Milliarde Euro betragen werden", sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied der Passauer Neuen Presse. "Wir rechnen allein beim Getreide mit einem Minus von rund 1,4 Milliarden, dazu kommen Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und Grünfutter."
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Alt 01.08.2018, 06:02   #20
 
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Zitat von Emmas_linke_Klebe Beitrag anzeigen
Klimaexperte Mojib Latif nimmt auch die privaten Haushalte in die Pflicht und rät bei Missachtung zu Ordnungsgeldern. – Quelle: https://www.shz.de/20574967 ©2018

Im Agrarbereich, auch wenn viele das nicht hören wollen, muss man sich einfach eingestehen, dass Massentierhaltung nicht mehr zeitgemäß ist.

Wer ist "man"?
Wir achten seit Jahren darauf, was und wo wir kaufen und haben nicht den günstigsten Preis als oberste Priorität. Oder beim Essengehen die pure Menge. Für einige ist ein Restaurant ja nur dann gut, wenn sich dort die Teller vor Fleischbergen biegen und die Preise unschlagbar günstig sind.
Bei uns in der Umgebung gibt es wie gesagt eh keine Massentierhaltung.

Umdenken müsste ggf. halt der größte Teil der Konsumenten. Und das global, da halt auch deutsche Massentierkonzerne und andere industrielle Agrarunternehmen (es ja meist keine "traditionellen" Bauern mehr) nicht nur für den deutschen Markt produzieren.
Was ziemlich theoretisch ist...

Selbstverständlich. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, wenn ein Hausbesitzer bei diesem Wetter seinen Garten sprengt. Der Rasen sieht zwar nicht schön aus, das ist aber nicht wichtig. Es ist auch nicht wichtig, sein Auto zu waschen. Wenn freiwillige Appelle nicht reichen, und da bin ich mir ziemlich sicher, weil das bringt nämlich nie etwas, dann muss man Ordnungsgelder verhängen und zwar drastische. Damit sich die Menschen auch daran halten.

Das ist richtig. Wir haben z.b. ein 5.000 Liter Wassertank im Keller, über den Regenwasser aufgefangen wird. Rasen haben wir auch damit aber noch nie bewässert. Das überlassen wir den Launen der Natur.
Bei uns in der Gegend wüsste ich aber auch niemanden, der seinen Rasen bewässert. Die sehen alle gleich beschissen aus. Aber Rasen erholt sich oft auch wieder relativ schnell und gut, wenn andere Wetterphasen kommen.

Bzgl. Autowaschen müsste der Latif erst mal einen ganzen Wirtschaftszweig in Form der Waschanlagen lahmlegen und sanktionieren und bei diversen anderen weitermachen. Nicht nur Reinigung, Großindustrie etc.
Irgendwann gewinnt doch noch die DDR-Planwirtschaft

Zunehmend rücken jetzt ja auch die Transportwege auf den Flüssen in den Blickpunkt. Hauptsache, die deutsche Bahn macht nicht wieder die deutsche Güterstrecke Richtung Schweiz und Italien dicht. Verlagerung auf den Rhein wird dieses Jahr schwer...

@Klimawandelleugner:
1540 macht ja anscheinend in sozialen Netzwerken die Runde. Plötzlich kommt jeder Hans und Franz mit 1540.
Das mitteleuropäische Klima ist nach wie vor sehr gemäßigt und die bisherigen Folgen von Veränderungen noch sehr gering. Z.b. in einigen Region von Sibirien tritt das wie schon manchmal erwähnt viel deutlicher zu Tage,
Klimawandel bedeutet ja ohnehin nicht, dass es konstant wärmer wird. Dafür Tendenzen zu Extremen oder auch zu Wetterlagen die sich langfristig halten und auch in Regionen ziehen, wohin sie es in der Regel nicht schaffen.
Ungewöhnlich in diesem Sommer ist z.b. wohl auch, dass es fast auf der gesamten Nordhalbkugel gleichzeitig Hitzewellen gab und keinen Wechsel.

Grundsätzlich liebe ich wie gesagt Wärme und Sonne satt. Zu einem Sommer gehören auch Temperaturen über 30 Grad und lange Phasen mit Wärme und Sonne. Genauso wie es im Winter auch gerne mal eisig kalt sein kann.
Dass es dabei ohne gelegentlichen Regen irgendwann problematisch wird, merkt man zumindest hier halt nicht das erste Jahr. Auch wenn es immer noch völlig harmlos ist, im Vergleich zu Regionen, die unter echter Dürre leiden.

Sollte man sich auch zuweilen klarmachen, dass noch auf Luxusebene gejammert wird. Und gelegentlich auch bedacht, wenn Länder mit regelmäßigen Klimaextremen herablassend belehrt werden, wie es denn in Ländern mit sehr mildem Klima und Geologie funktioniert.

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