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Politiker und Religion

Hier finden Sie die Diskussion Politiker und Religion im Klatsch und Tratsch Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Smalltalk-Zone; Eben sah ich im TV, Ausschnitte des Gedenkgottesdienstes für die Opfer des Seebebens. Alles was Rang und Namen hat war ...


 
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Alt 09.01.2005, 17:12   #1
Leide an Islamintoleranz
 
Benutzerbild von Stan-Kowa
 
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Politiker und Religion

Eben sah ich im TV, Ausschnitte des Gedenkgottesdienstes für die Opfer des Seebebens.
Alles was Rang und Namen hat war zugegen,außer Außenminister Fischer,der vor Ort eine kirchliche Veranstaltung besuchte.
Für mich als Atheisten und Kirchenkritiker waren die Reden der diversen Geistlichen wiedermal eine Mischung aus Comedy und geradezu unerträglichem Geschwafel.

Beim Anblick der Politiker in den meist vorderen Rängen stellte sich mir die Frage ob tatsächliche alle Politiker gläubig sind oder ob es sich ein Politiker in Deutschland leisten könnte öffentlich zu äußern das er mit dem Quatsch nix am Hut hat?!
US-Präsident könnte man mit Sicherheit nicht werden,aber vielleicht doch Bundeskanzler oder Minister in Deutschland?!
Schröder war,meiner Erinnerung nach,der erste Kanzler der nicht auf die Bibel schwor. Auch heute hielt er sich zumindest aus der Singerei raus .
Ich persönlich glaube das der jetzige Kanzler eher ein gestörrtes Verhältnis zur Kirche und dem "lieben Gott" hat.

Was glaubt die Runde hier. Ist es in diesem Land möglich ein hohes "weltliches" Amt zu belegen auch wenn bekannt wäre das Er oder Sie Atheist oder massiver Kirchenkritiker wäre?!

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Alt 09.01.2005, 17:22   #2
Jugendbuchautorin
 
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Ich denke schon, dass das möglich ist. Wenn der Rest stimmt.
Wenns einen Politiker gäbe, der gute Ideen hat, z.B. um die Arbeitsmarkt- oder Finanzproblematik zu lösen, würde er wohl nicht wegen Atheismus scheitern.
Ausnahme vielleicht in Bayern, da hätte wohl ein atheistischer CSU-Kandidat schlechte Karten
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Alt 09.01.2005, 17:23   #3
 
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soweit ich weiß....

sind mehrere mitglieder der gegenwärtigen bundesregierung bekennende "ungläubige" bzw.atheisten(schröder,fischer,trittin...).

deine frage ist also mit einem eindeutigen JA zu beantworten!.....und das ist auch gut so!

ob allerdings ungläubige die besseren politiker sind,das wage ich (ebenfalls atheist) entschieden zu bezweifeln.

ich persönlich kann echte religiosität und gläubigkeit respektieren/akzeptieren,auch wenn ich`s nicht nachvollziehen kann,was ich verachte sind bigotterie und scheinheiligkeit.
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Alt 09.01.2005, 17:29   #4
 
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Zitat von FCK-Fan-Simone
Ausnahme vielleicht in Bayern, da hätte wohl ein atheistischer CSU-Kandidat schlechte Karten

ein atheistischer spd-kandidat hätte noch wesentlich schlechtere karten

aber spaß beiseite:ein csu`ler,der sich offen zum atheismus bekennen würde,hätte in der partei arge probleme,in irgendwelche höheren positionen zu kommen(ist ja eigentlich auch kein wunder,wenn ne partei das "c" im namen führt).
der bayerischen bevölkerung wäre es mehrheitlich völlig wurscht,wenn jemand ordentliche politik macht,aber halt nicht gläubig ist.
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Alt 09.01.2005, 17:31   #5
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Benutzerbild von Stan-Kowa
 
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Ort: Bad Münstereifel
Zitat von Glavovic
sind mehrere mitglieder der gegenwärtigen bundesregierung bekennende "ungläubige" bzw.atheisten(schröder,fischer,trittin...).

deine frage ist also mit einem eindeutigen JA zu beantworten!.....und das ist auch gut so!

ob allerdings ungläubige die besseren politiker sind,das wage ich (ebenfalls atheist) entschieden zu bezweifeln.

ich persönlich kann echte religiosität und gläubigkeit respektieren/akzeptieren,auch wenn ich`s nicht nachvollziehen kann,was ich verachte sind bigotterie und scheinheiligkeit.


Das "Ungläubige" bessere Politiker sind habe ich auch nicht behauptet.
Aber warum sitzen Schröder und Fischer in in der Kathedrale??

Könnte es sich ein Politiker leisten zu sagen "Mir tuen die Opfer leid und ich unterstütze jede Hilfe aber lasst mich mit dem Kirchen-Quatsch in Ruhe"??
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Alt 09.01.2005, 17:40   #6
Cyber-Schwalbe
 
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das dürften die sich nicht leisten,allein schon wegen der medien und dem Volk.
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Alt 09.01.2005, 17:42   #7
 
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Zitat von Stan-Kowa

Könnte es sich ein Politiker leisten zu sagen "Mir tuen die Opfer leid und ich unterstütze jede Hilfe aber lasst mich mit dem Kirchen-Quatsch in Ruhe"??

ich bin überzeugt davon,dass es möglich wäre,nur traut sich`s noch keiner!

ist vielleicht ähnlich,wie man es lange für unmöglich hielt,dass politiker sich zu ihrer homosexualität bekennen.als es die ersten taten stellte man fest,dass (kaum) jemand entrüstet aufheulte,und dass die wahlchancen nicht sanken....(vielleicht sogar eher im gegenteil).bald wird es in jeder partei einen alibi-schwulen geben.

dass schröder und fischer in der kirche sitzen,kann man,je nach standpunkt,als respekt vor den anderen teilnehmern,oder als opportunismus bezeichnen.
das sieht halt jeder so,wie er`s sehen will!
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Alt 09.01.2005, 17:43   #8
Becksteins erste Ehefrau
 
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Registriert seit: 02.09.2004
Zitat von Stan-Kowa
Aber warum sitzen Schröder und Fischer in in der Kathedrale??

Weil der Gedenkgottesdienst dort stattgefunden hat?
Wenn er im Olympiastadion gewesen wäre hätten sich die beiden dort gezeigt....

Denk mal drüber nach...

Gruss
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Alt 09.01.2005, 17:45   #9
Becksteins erste Ehefrau
 
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Zitat von Glavovic
der bayerischen bevölkerung wäre es mehrheitlich völlig wurscht,wenn jemand ordentliche politik macht.

Glaub ich nicht... eine positive Veränderung würde durchaus positive Reaktionen bei der Bevölkerung hervorrufen....

Gruss
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Alt 09.01.2005, 17:46   #10
 
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Zitat von Stan-Kowa
Das "Ungläubige" bessere Politiker sind habe ich auch nicht behauptet.

hab ich auch nicht behauptet,dass du das behauptet hättest...

wollte es nur mal erwähnt haben
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Alt 09.01.2005, 17:47   #11
Cyber-Schwalbe
 
Benutzerbild von BMGLady
 
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die spd will momentan das,was die cdu nicht hat(hatte?) eine ,,geschlossene" Partei.
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Alt 09.01.2005, 17:52   #12
 
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Zitat von whiteman
Glaub ich nicht... eine positive Veränderung würde durchaus positive Reaktionen bei der Bevölkerung hervorrufen....

Gruss

kann`s sein,dass wir uns da missverstehen?

also,ich denke,die bayerische bevölkerung würde mehrheitlich sehr wohl einen politiker akzeptieren,der gute politik macht,aber KEIN gläubiger mensch ist.

ich denke,dass in diesem punkt(wie in vielen anderen auch) die befürchtungen der politiker weit hinter dem zurückhinken,was im volk schon längst kein skandal mehr wäre.

gruß zurück

nächster stammtisch?
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Alt 09.01.2005, 17:56   #13
 
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Zitat von BMGLady
die spd will momentan das,was die cdu nicht hat(hatte?) eine ,,geschlossene" Partei.


AHA!
...interessanter standpunkt!......nur, was hat das mit dem thema zu tun???

versteh ich nicht.
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Alt 09.01.2005, 17:57   #14
Becksteins erste Ehefrau
 
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Zitat von Glavovic
kann`s sein,dass wir uns da missverstehen?

also,ich denke,die bayerische bevölkerung würde mehrheitlich sehr wohl einen politiker akzeptieren,der gute politik macht,aber KEIN gläubiger mensch ist.

Soweit verstehen wir uns richtig!
Mein Einwand war nur auf den Teil hier
Zitat von Glavovic
der bayerischen bevölkerung wäre es mehrheitlich völlig wurscht,wenn jemand ordentliche politik macht.

bezogen

nächster stammtisch?

Keine Ahnung... wird bei mir auch erstmal wohl nicht klappen... unter den sich verändernden Umständen...

Gruss
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Alt 09.01.2005, 18:02   #15
Jugendbuchautorin
 
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Zitat von Glavovic
ein atheistischer spd-kandidat hätte noch wesentlich schlechtere karten

das hab ich gleich mal fürs Zitat des Monats nominiert

Zitat von Glavovic
aber spaß beiseite:ein csu`ler,der sich offen zum atheismus bekennen würde,hätte in der partei arge probleme,in irgendwelche höheren positionen zu kommen(ist ja eigentlich auch kein wunder,wenn ne partei das "c" im namen führt).

Das ist klar, dann entspricht er nicht gerade dem Parteienprofil.
Zitat von Glavovic
der bayerischen bevölkerung wäre es mehrheitlich völlig wurscht,wenn jemand ordentliche politik macht,aber halt nicht gläubig ist.

Ehrlich? Ich dachte, die bayerische Bevölkerung legt auf sowas wert.
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Alt 09.01.2005, 18:03   #16
 
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Zitat von whiteman
Soweit verstehen wir uns richtig!
Mein Einwand war nur auf den Teil hier bezogen

du schelm!

machst da einfach aus einem komma nen punkt,und nimmst mich auf den arm........schäm dich!!!

ich hoffe ,dass trotz "veränderter umstände" auch irgendwann mal wieder ein stammtisch mit deiner beteiligung zamgeht........du musst es ja ned glei übertreiben,mit der karriere,oder?

schon angefangen?
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Alt 09.01.2005, 18:15   #17
 
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Registriert seit: 02.09.2004
Zitat von FCK-Fan-Simone
:

Ehrlich? Ich dachte, die bayerische Bevölkerung legt auf sowas wert.

die bayerische bevölkerung besteht schon lang nicht mehr aus super-katholischen hinterwäldlern.
mag sein,dass ein bekenntnis zum atheismus in einigen ländlichen gegenden noch für aufsehen sorgen würde,der mehrheit der 12 mio.bayern ist sowas relativ wurscht.
Glavovic ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 09.01.2005, 18:18   #18
Jugendbuchautorin
 
Benutzerbild von FCK-Fan-Simone
 
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Ich dachte, dass die auf Traditionen achten. Die jungen vielleicht nicht, aber doch noch ein Großteil der etwas älteren Bevölkerung
FCK-Fan-Simone ist gerade online   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 10.01.2005, 11:53   #19
 
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Ort: GroßraumHessischUganda
Zitat von FCK-Fan-Simone
Ich dachte, dass die auf Traditionen achten. Die jungen vielleicht nicht, aber doch noch ein Großteil der etwas älteren Bevölkerung

Bei aller Folklore und Trachtenhaftigkeit (wird ja gerne so kolportiert), die man auf dem Lande in Bavaria so anzutreffen glaubt, denke ich, dass die Leute nicht weniger pragmatisch sind als anderswo. Wird auch kaum welche geben, die sonntags auf den Knien von der Haustüre bis zum Portal des Gotteshauses rutschen, schon weil's dann anschließend anstelle des Wirtshauses den Dorfdoc aufsuchen müssten. (Nur doof, dass der zur selben Stunde in der Kneipe hockt).

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