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Schicksalsschläge die euer Leben für immer verändern. Euer Umgang damit.

Hier finden Sie die Diskussion Schicksalsschläge die euer Leben für immer verändern. Euer Umgang damit. im Klatsch und Tratsch Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Smalltalk-Zone; In jedem Fall sollte nicht auch dieser Thread in eine der Religionsdebatten münden, die früher oder später auch noch eine ...



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Alt 15.09.2018, 00:29   #21
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 31.08.2004
In jedem Fall sollte nicht auch dieser Thread in eine der Religionsdebatten münden, die früher oder später auch noch eine Islamdebatte abzweigt.
Die gibt es hier im FL schon bis zum Erbrechen und gehen vielen fürchterlich auf den Keks.


Zitat von Crazy Lucy Beitrag anzeigen
Viele Menschen sind davon betroffen. Egal ob persönlich bzw. selbst oder im engen Umfeld. Wenn das Schicksal zuschlägt und unser Leben für immer verändert. Nichts mehr so ist, wie es einmal war. Wie geht ihr mit bzw. in solchen Situationen um? Woraus bezieht ihr eure Kraft und euren Lebensmut? Wer will kann gerne auch über persönliche Geschichten in dieser Richtung berichten.

Ich bin auf das Thema gekommen, weil mich die Geschichte von unserer Bahnradsportolympiasiegerin richtig schockt und ich mich frage wie solche Menschen, gerade wenn sie Hochleistungssportler waren, mit solchen Schicksalsschlägen umgehen. Ich weiß nicht wie ich in einer solchen Situation reagieren würde. Ich kann nicht ausschließen, dass ich ernstzunehmende Suzidgedanken bekommen würde.

Ich finde es gut, dass du ein neues Thema einbringst.
Zumindest die persönlichen Geschichten sind allerdings kaum für ein offenes Forum und das Umfeld hier geeignet.

Trotzdem ein paar allgemein gehaltene Sätze:
Mir persönlich ist bislang zum Glück (*klopfaufholz*) ein derartiger Schicksalsschlag erspart geblieben. Hier und da mal ein paar Wehwechen sind Pillepalle dagegen.
Allerdings werden Verwandtschaft und Freunde ja involviert. In dem Kreis habe ich schon mehrere heftige Schicksalsschläge erlebt. Bis hin zum Tod, der irgendwann ohnehin nicht ausbleibt. Langgezogene Wechselspiele zwischen Hoffen, Bangen, Verzweiflung, manchmal fast Euphorie und was es noch an Schattierungen gibt, sind natürlich belastend.

Oder auch im direkten beruflichen Umfeld. Dort wurde innerhalb weniger Jahre bei 2 verschiedenen Frauen Brustkrebs diagnostiziert. Deren Leben ist von einen Tag auf den anderen komplett auf den Kopf gestellt. Die bisherigen Pläne und auch das, was sie bis dahin für Probleme hielten, spielen überhaupt keine Rolle mehr.

Ich versuche in Krisensituationen immer einen klaren Kopf zu behalten und trinke dann z.b. auch keinen Tropfen Alkohol. Andere machen es genau anders rum. Einfach bleibt es bei keiner Variante. Aber unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ist die Neigung zu Kurzschlussreaktionen sicherlich größer.

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Alt 15.09.2018, 00:31   #22
 
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Zitat von Stan-Kowa Beitrag anzeigen
Hab ich jemals abgestritten arrogant zu sein?
Ob der Rotweintrinker ähnliches von sich behaupten würde?

Arrogant habe ich Dich nicht empfunden.
Ich halte Dich für provokant, aber provokant zu sein ist legitim und in einem Forum üblich.

Ich werde oft als arrogant empfunden, aber dass ist nicht meine Absicht!
Wer aber meint, ich sei arrogant, nur weil ich seine Meinung nicht übernehme, dann kann ich damit leben.

Auf die, die sich nicht verbiegen lassen
zum Wohl
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Alt 15.09.2018, 00:38   #23
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Zitat von Crazyyyy Beitrag anzeigen
Rotweintrinker hat nur von seiner persönlichen Sicht geschrieben..und die Formulierung "sich nicht zu Gott bekennen" könnte man auch mit "Glauben nicht an Gott" übersetzen.
Was du dann da reininterpretierst könnte man tatsächlich als Arrogant bezeichnen, aber das ist ja lediglich deine Interpretation.
Und dann hängst du noch so Dinger an das sich Gläubige nur selbst betrügen.

Aber hey..immerhin stehst du dazu arrogant zu sein. Das macht es natürlich viel ...besser?!

Könnte man so übersetzen.....aber macht es das "besser"?


Im ernst ..die Frage nach dem besser machen stellst du schon mindestens zum zweiten mal.
Aber die Frage stellst sich doch nicht. Was soll hier besser oder schlechter sein?
Der Glaube an Gott,meine Arroganz,die Arroganz bzw elitäre Attitude Gläubiger?
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Alt 15.09.2018, 00:52   #24
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Zitat von Rotweintrinker Beitrag anzeigen
1.ich bekenne mich zu Gott!



2.Ich respektiere, wenn Menschen
- nicht an Gott glauben, aus welchen Gründen auch immer!
- einfach von einer Art "Schöpfer" oder höheren Instanz glauben

3 Ich glaube, dass
- Gott an den Menschen interessiert ist!
- es nur einen Gott gibt! Christen haben keinen gesonderten Gott!

zum Wohl

1. Kein Problem,mach das.
Aber erkenne das Menschen nicht daran glauben das es ihn gibt. Die bekennen sich dann nicht nicht zu Gott,sondern der spielt für die einfach keine Rolle,da nicht existent.

2. Ich respektiere auch Menschen die an Gott glauben.....sofern sie es verdient haben respektiert zu werden.

3. Egal ob Gott der Christen,Juden oder Muslime.......es spricht nichts dafür das er an den Menschen interessiert ist. Und wenn dann eher in der Art wie ein Psychopath an Menschen interessiert ist. Ist er allwissend und allmächtig,kann er nicht barmherzig sein.
Ist er nicht allwissend und allmächtig und auch nicht barmherzig,warum ihn dann anbeten,verehren oder lieben? So wie sich diese Welt,die wenn man Glück hat wunderschön sein kann,darstellt müsste man Gott eher fürchten als verehren oder lieben.
Trost spenden kann er nur wenn man in Schicksalschläge etwas hineininterpretiert das durch nichts,aber auch gar nichts zu belegen ist. Einen Plan zu erkennen,oder sie als Prüfung aufzufassen ist nichts anders als Selbsttäuschung um nicht anzuerkennen einfach Pech gehabt zu haben.
Das Verhältnis Gläubiger zu Gott scheint mir eine Art StockholmSyndrom zu sein.
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Alt 15.09.2018, 00:55   #25
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Zitat von gary Beitrag anzeigen
In jedem Fall sollte nicht auch dieser Thread in eine der Religionsdebatten münden, die früher oder später auch noch eine Islamdebatte abzweigt.
Die gibt es hier im FL schon bis zum Erbrechen und gehen vielen fürchterlich auf den Keks.




Ich finde es gut, dass du ein neues Thema einbringst.
Zumindest die persönlichen Geschichten sind allerdings kaum für ein offenes Forum und das Umfeld hier geeignet.

Trotzdem ein paar allgemein gehaltene Sätze:
Mir persönlich ist bislang zum Glück (*klopfaufholz*) ein derartiger Schicksalsschlag erspart geblieben. Hier und da mal ein paar Wehwechen sind Pillepalle dagegen.
Allerdings werden Verwandtschaft und Freunde ja involviert. In dem Kreis habe ich schon mehrere heftige Schicksalsschläge erlebt. Bis hin zum Tod, der irgendwann ohnehin nicht ausbleibt. Langgezogene Wechselspiele zwischen Hoffen, Bangen, Verzweiflung, manchmal fast Euphorie und was es noch an Schattierungen gibt, sind natürlich belastend.

Oder auch im direkten beruflichen Umfeld. Dort wurde innerhalb weniger Jahre bei 2 verschiedenen Frauen Brustkrebs diagnostiziert. Deren Leben ist von einen Tag auf den anderen komplett auf den Kopf gestellt. Die bisherigen Pläne und auch das, was sie bis dahin für Probleme hielten, spielen überhaupt keine Rolle mehr.

Ich versuche in Krisensituationen immer einen klaren Kopf zu behalten und trinke dann z.b. auch keinen Tropfen Alkohol. Andere machen es genau anders rum. Einfach bleibt es bei keiner Variante. Aber unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ist die Neigung zu Kurzschlussreaktionen sicherlich größer.

Das dieser Thread in eine Islamdebatte abdriftet halte selbst ich für abwegig.
Das das Thema Glaube zur Sprache kommt dagegen für unausweichlich. Was für einen Sinn sollte Gĺaube haben wenn es den Tod und andere Schicksalschläge nicht gäbe?
Ich behaupte das wenn wir alle ewig glücklich leben würden Gott niemals erfunden worden wäre....also der allwissenden,allmächtige,barmherzige Gott.
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Alt 15.09.2018, 00:56   #26
 
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Zitat von Stan-Kowa Beitrag anzeigen
1. Kein Problem,mach das.
Aber erkenne das Menschen nicht daran glauben das es ihn gibt. Die bekennen sich dann nicht nicht zu Gott,sondern der spielt für die einfach keine Rolle,da nicht existent.

2. Ich respektiere auch Menschen die an Gott glauben.....sofern sie es verdient haben respektiert zu werden.

3. Egal ob Gott der Christen,Juden oder Muslime.......es spricht nichts dafür das er an den Menschen interessiert ist. Und wenn dann eher in der Art wie ein Psychopath an Menschen interessiert ist. Ist er allwissend und allmächtig,kann er nicht barmherzig sein.
Ist er nicht allwissend und allmächtig und auch nicht barmherzig,warum ihn dann anbeten,verehren oder lieben? So wie sich diese Welt,die wenn man Glück hat wunderschön sein kann,darstellt müsste man Gott eher fürchten als verehren oder lieben.
Trost spenden kann er nur wenn man in Schicksalschläge etwas hineininterpretiert das durch nichts,aber auch gar nichts zu belegen ist. Einen Plan zu erkennen,oder sie als Prüfung aufzufassen ist nichts anders als Selbsttäuschung um nicht anzuerkennen einfach Pech gehabt zu haben.
Das Verhältnis Gläubiger zu Gott scheint mir eine Art StockholmSyndrom zu sein.

Also dann
Gute Nacht
zum Wohl
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Alt 15.09.2018, 01:03   #27
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Zitat von Rotweintrinker Beitrag anzeigen
Arrogant habe ich Dich nicht empfunden.
Ich halte Dich für provokant, aber provokant zu sein ist legitim und in einem Forum üblich.

Ich werde oft als arrogant empfunden, aber dass ist nicht meine Absicht!
Wer aber meint, ich sei arrogant, nur weil ich seine Meinung nicht übernehme, dann kann ich damit leben.

Auf die, die sich nicht verbiegen lassen
zum Wohl

Es wäre albern wenn ich abstreiten würde arrogant zu sein,und häufig auch mit Absicht.
Meine Arroganz beruht aber weniger darauf das ich mich für was besseres (Hallo crazy : ) halte,oder meine der klügste,schönste und tollste zu sein,sondern vielmehr darin das ich mir ,wohl im Gegensatz zu den meisten meiner Artgenossen,der Bedeutungslosigkeit meiner Person und Sinnlosigkeit meines Lebens bewusst bin und wunderbar damit leben kann.
Weil ich im Prinzip nichts wirklich ernst nehme.....weil es sich nicht lohnt.
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Alt 15.09.2018, 06:20   #28
 
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Zitat von Stan-Kowa Beitrag anzeigen
Das das Thema Glaube zur Sprache kommt dagegen für unausweichlich. Was für einen Sinn sollte Gĺaube haben wenn es den Tod und andere Schicksalschläge nicht gäbe?
Ich behaupte das wenn wir alle ewig glücklich leben würden Gott niemals erfunden worden wäre....also der allwissenden,allmächtige,barmherzige Gott.

Dann formuliere ich es anders: es sollte nicht zum Mittelpunkt dieses Threads werden. Es sie denn, Lucy möchte mit dem Thread den eindeutigen Schwerpunkt auf Religion legen.
Das Thema Religion an sich und auch deinen Standpunkt dazu hatten wir hier in zahllosen anderen Beiträgen und Threads bis es zum Hals rauskommt.

Glaubensfragen tauchen gerade bei schweren Schicksalsschlägen in irgendeiner Form fast immer auf, das ist richtig. Selber bin ich nicht gläubig und auch skeptisch gegenüber stark ausgeprägter Religiosität. Unabhängig von der Glaubensrichtung.
Allerdings habe ich in den letzten Jahren nach traurigen Anlässen in 3 verschiedenen Konfessionen Geistliche kennengelernt, vor denen ich großen Respekt habe. Nicht vor ihrem Amt, sondern der Persönlichkeit, der Intelligenz, des Humors und breitgefächerter Belesenheit. Der eine ist ein früherer Schulkamerad von mir, einer ein katholischer Priester. Wenn alle Geistlichen so wären wie die, hätten Kirchen vermutlich deutlich mehr Zulauf.

Wenn ich mal in Kirchen bin (meist touristisch) kann es schon vorkommen, dass ich auch eine Kerze anzünde und innehalte. Aber weniger wegen einer höheren Instanz oder Wunderglaube, sondern wegen Gedanken an die Person, der die Kerze gewidmet ist.
Für manche bieten Kirchen in schweren Zeiten Halt. Solange es sich nicht übersteigert, finde ich das in Ordnung.
In unserer oft brutalen, schnelllebigen Welt gibt es nicht so viele Orte zum Innehalten, Gedenken, ggf. Trost und was auch immer Menschen dort suchen.
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Alt 15.09.2018, 10:16   #29
Jugendbuchautorin
 
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Mal wieder ein tiefsinniger Thread von Lucy, sehr schön!
Ich selbst hab zum Glück noch keine schweren Schicksalsschläge hinnehmen müssen.

Was manchen in Krisensituationen hilft ist pilgern. Zeit für sich und seine Gedanken, Ruhe, Luft, Bewegung, körperliche Anstrengung und die Möglichkeit, seine Sorgen mit anderen zu teilen hilft manchen über schwere Situationen hinweg.
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Alt 15.09.2018, 10:21   #30
Jugendbuchautorin
 
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Zitat von Stan-Kowa Beitrag anzeigen
1. Kein Problem,mach das.
Aber erkenne das Menschen nicht daran glauben das es ihn gibt. Die bekennen sich dann nicht nicht zu Gott,sondern der spielt für die einfach keine Rolle,da nicht existent.

2. Ich respektiere auch Menschen die an Gott glauben.....sofern sie es verdient haben respektiert zu werden.

3. Egal ob Gott der Christen,Juden oder Muslime.......es spricht nichts dafür das er an den Menschen interessiert ist. Und wenn dann eher in der Art wie ein Psychopath an Menschen interessiert ist. Ist er allwissend und allmächtig,kann er nicht barmherzig sein.
Ist er nicht allwissend und allmächtig und auch nicht barmherzig,warum ihn dann anbeten,verehren oder lieben? So wie sich diese Welt,die wenn man Glück hat wunderschön sein kann,darstellt müsste man Gott eher fürchten als verehren oder lieben.
Trost spenden kann er nur wenn man in Schicksalschläge etwas hineininterpretiert das durch nichts,aber auch gar nichts zu belegen ist. Einen Plan zu erkennen,oder sie als Prüfung aufzufassen ist nichts anders als Selbsttäuschung um nicht anzuerkennen einfach Pech gehabt zu haben.
Das Verhältnis Gläubiger zu Gott scheint mir eine Art StockholmSyndrom zu sein.

Trost spenden kann der Glaube auch, wenn jemand stirbt und man daran glaubt, dass es ihm da wo er jetzt ist besser geht und dass man sich eines Tages wieder trifft.
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Alt 15.09.2018, 11:55   #31
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Zitat von FCK-Fan-Simone Beitrag anzeigen
Trost spenden kann der Glaube auch, wenn jemand stirbt und man daran glaubt, dass es ihm da wo er jetzt ist besser geht und dass man sich eines Tages wieder trifft.

Das ist genau was ich meine.
Die Vorstellung das Gott einen Plan verfolgt (auch wenn wir beschränkten Schäfchen diesen nicht verstehen ) und/oder uns prüfen will (auf was bzw wofür?....ach ja,Gottes Wege sind halt unergründlich) ist natürlich tröstlich wenn man gerade sein Kind an den Krebs ,einem Triebtäter oder durch einen Unfall verloren bat. Verlust eines geliebten Menschen oder das eigene Dahinsiechen zeigt ja vielleicht das man die Aufmerksamkeit Gottes erregt hat. Schliesslich hat der ja viel zu tun....die Welt,die Schöpfung,Naturkatastrophen ..sich dann auch noch um das Schicksal der 7 Millionen Kinder zu kümmern ist ne Menge Arbeit,selbst wenn man Gott ist.
Da kann man im Prinzip schon froh sei wenn er sich um einen ganz persönlich kümmert,wenn es einem schlecht geht.
Und selbst wenn man in einem solchen Moment denkt "Warum ich?" Und wie unfair das Leben doch ist (gerade wenn es sich um Kinder oder junge Menschen handelt) ist die Vorstellung das es da wo er,sie,es jetzt ist...oder da wo man selbst bald hinkommt ein (noch) besserer Ort ist natürlich tröstlich. Aber mal ehrlich......dabei handelt es sich derart offensichtlich um eine kultivierte Selbsttäuschung das man sich in ruhigen Momenten bzw mit Abstand schon fragt wie man auf So was reinfallen kann?
Die Erkenntnis selbst ein reines Zufallsprodukt zu sein,ausser für einen selbst und nahestehende Menschen (also in der Regel eine Handvoll Artgenossen) vollkommen Bedeutungslos zu sein und ein im Grunde sinnloses und endliches Leben zu führen,nach dem Ableben in Vergessenheit zu geraten (meiner Überzeugung nach die Triebkraft hinter vielen Kinderwünschen und dem Hang berühmt zu sein)......das es keine Gerechtigkeit gibt,im Sinne das Gutes belohnt und Schlechtes bestraft wird,also diejenigen die im Diesseits die Arschkarte gezogen haben auch nicht darauf hoffen können im Jenseits den nach ihrer Auffassung gerechten Lohn zu erhalten (wohl nicht umsonst hat Glaube unter Armen und Kranken besonders hohen Zulauf),das man im Leben einfach nur das hat was wir als Pech oder Glück bezeichnen ,ist nur für wenige erträglich.
Sehr viele würden an der Erkenntnis gar verzweifeln....oder sich nehmen was sie wollen.
Von daher ist Glaube und sind religiöse Regeln durchaus ein wertvoller Regulator für das Miteinander innerhalb einer Gesellschaft.
Aber dies alles ist nichtmal ein Beleg für die Existenz Gottes,im Grunde nichtmal ein Hinweis.
Es ist alles von Menschen erfunden.......Selbstbetrug/Täuschung zur Selbsthilfe.
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Alt 15.09.2018, 11:58   #32
So Jungs!
 
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Zitat von Stan-Kowa Beitrag anzeigen
Könnte man so übersetzen.....aber macht es das "besser"?


Im ernst ..die Frage nach dem besser machen stellst du schon mindestens zum zweiten mal.
Aber die Frage stellst sich doch nicht. Was soll hier besser oder schlechter sein?
Der Glaube an Gott,meine Arroganz,die Arroganz bzw elitäre Attitude Gläubiger?

Ich finde deine Arroganz halt nicht so geil wie du sie findest.

Und deswegen die Frage ob es das besser macht wenn du ganz stolz zugibst auch total arrogant über andere Überzeugungen zu urteilen.
Crazyyyy ist gerade online   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 15.09.2018, 12:05   #33
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Zitat von Crazyyyy Beitrag anzeigen
Ich finde deine Arroganz halt nicht so geil wie du sie findest.

Und deswegen die Frage ob es das besser macht wenn du ganz stolz zugibst auch total arrogant über andere Überzeugungen zu urteilen.

Mal ehrlich... glaubst du es gibt auch nur einen Menschen der meine Arroganz und mich als Person so geil findet wie ich selbst?
Ich weiss seit Jahrzehnten das Typen mit meinen Auftreten niemals einen Beliebtheitspreis gewinnen werden......und du weisst das ich das weiss.
Wozu also deine Frage nach dem "besser machen"?

Und selbst wenn ich weniger arrogant wäre,ja selbst wenn ich das Zeug dazu hätte Everybodys Darling zu sein,würde die Frage in dem Zusammenhang keinen Sinn machen.
Sie ist wohl eher Ausdruck einer heimlichen oder unheimlichen Verärgerung darüber das ich bin wie ich bin und mich damit auch noch offensichtlich wohl fühle und durchkomme.
Stan-Kowa ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 15.09.2018, 12:21   #34
So Jungs!
 
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Zitat von Stan-Kowa Beitrag anzeigen
Mal ehrlich... glaubst du es gibt auch nur einen Menschen der meine Arroganz und mich als Person so geil findet wie ich selbst?
Ich weiss seit Jahrzehnten das Typen mit meinen Auftreten niemals einen Beliebtheitspreis gewinnen werden......und du weisst das ich das weiss.
Wozu also deine Frage nach dem "besser machen"?

Und selbst wenn ich weniger arrogant wäre,ja selbst wenn ich das Zeug dazu hätte Everybodys Darling zu sein,würde die Frage in dem Zusammenhang keinen Sinn machen.
Sie ist wohl eher Ausdruck einer heimlichen oder unheimlichen Verärgerung darüber das ich bin wie ich bin und mich damit auch noch offensichtlich wohl fühle und durchkomme.

Jau, jeden Abend liege ich im Bett und denke wütend darüber nach warum Stan-Kowa mit seiner überheblich arroganten Art trotzdem durchs Leben kommt.. und vor allem natürlich warum ich nicht auch so sein kann
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Alt 15.09.2018, 12:29   #35
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Zitat von Crazyyyy Beitrag anzeigen
Jau, jeden Abend liege ich im Bett und denke wütend darüber nach warum Stan-Kowa mit seiner überheblich arroganten Art trotzdem durchs Leben kommt.. und vor allem natürlich warum ich nicht auch so sein kann

Ganz so schlimm wird's nicht sein.....
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Alt 15.09.2018, 12:31   #36
 
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Zitat von Stan-Kowa Beitrag anzeigen
Mal ehrlich... glaubst du es gibt auch nur einen Menschen der meine Arroganz und mich als Person so geil findet wie ich selbst?

Deine Frau?

Zitat von Stan-Kowa Beitrag anzeigen
Ich weiss seit Jahrzehnten das Typen mit meinen Auftreten niemals einen Beliebtheitspreis gewinnen werden......

Das ist auch ok so Stan.
Lieber offen, ehrlich, geradeheraus und aufrecht, als andauernd krampfhaft versuchen nicht anzuecken, nur um Everbody´s Darling zu sein.

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Alt 15.09.2018, 12:42   #37
 
Benutzerbild von Eiscat
 
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Zitat von Crazy Lucy Beitrag anzeigen
Viele Menschen sind davon betroffen. Egal ob persönlich bzw. selbst oder im engen Umfeld. Wenn das Schicksal zuschlägt und unser Leben für immer verändert. Nichts mehr so ist, wie es einmal war. Wie geht ihr mit bzw. in solchen Situationen um? Woraus bezieht ihr eure Kraft und euren Lebensmut? Wer will kann gerne auch über persönliche Geschichten in dieser Richtung berichten.

Ich bin auf das Thema gekommen, weil mich die Geschichte von unserer Bahnradsportolympiasiegerin richtig schockt und ich mich frage wie solche Menschen, gerade wenn sie Hochleistungssportler waren, mit solchen Schicksalsschlägen umgehen. Ich weiß nicht wie ich in einer solchen Situation reagieren würde. Ich kann nicht ausschließen, dass ich ernstzunehmende Suzidgedanken bekommen würde.

Die Kunst besteht für mich darin, in solchen Schlägen weniger das Problem sondern eher die/eine Aufgabe für die Zukunft zu sehen/zu finden.

Das reicht von einem Ansatz ala "ich will leben" statt sich aufzugeben (zb. bei Kristina Vogel) bis zu einem "Ich will anderen helfen, etwas zu überwinden/hinzunehmen." (Zb. trotz todkrank stark sein für die Kinder ect.). Manche Menschen sind, was das angeht zu Unglaublichem in der Lage. Diese Leute schaffen es, an einem Schicksalsschlag zu wachsen und werden dadurch zu einer Inspiration für ihr Umfeld.

Im Buch "Der Elefant, der das Glück vergaß" erzählt der Autor ua. von einer Frau, die missbraucht wurde und sich ewig selbst bemitleidet und aufgegeben hat und von Therapie zu Therapie eilte bis er sie getroffen hat und er ihr sagt, dass es ein Glück sei, dass gerade ihr das widerfahren ist.
Eiscat ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 15.09.2018, 12:51   #38
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Zitat von Wirrtueller Beitrag anzeigen
Deine Frau?
:

Ich hatte mal eine Freundin die fand mich zumindest fast so geil wie ich mich selbst.......das war aber auf Dauer sehr anstrengend.

Meine Frau begegnet dem eher mit einer Mischung aus Belustigung und Skepsis.
Stan-Kowa ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 15.09.2018, 12:54   #39
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Zitat von Eiscat Beitrag anzeigen
ua. von einer Frau, die missbraucht wurde und sich ewig selbst bemitleidet und aufgegeben hat und von Therapie zu Therapie eilte bis er sie getroffen hat und er ihr sagt, dass es ein Glück sei, dass gerade ihr das widerfahren ist.

Da muss man erstmal drauf kommen.
Aber im Prinzip auch nicht viel weiter hergeholt als ein Gott der an an allen Menschen die leben und jemals gelebt haben interessiert sein soll.
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Alt 15.09.2018, 12:56   #40
...der Nonkonformist
 
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Ort: bei meiner lieben Frau
Zitat von Stan-Kowa Beitrag anzeigen
Sie ist wohl eher Ausdruck einer heimlichen oder unheimlichen Verärgerung darüber das ich bin wie ich bin und mich damit auch noch offensichtlich wohl fühle und durchkomme.

Sie ist wohl eher Ausdruck das ich bin wie ich bin und mich damit auch noch wohl fühle und durchkomme.

Buschmeister ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
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