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Das beste Filmjahrzehnt

Hier finden Sie die Diskussion Das beste Filmjahrzehnt im Medien Welt Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Multimedia; Mal angelehnt an die nach Jahrzehnten unterteilten Filmthreads (btw. ich find da irgendwie dauernd irgendwelche Sachen die ich unbedingt mal ...



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Alt 08.01.2014, 11:06   #1
Moderator
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 01.09.2004
Das beste Filmjahrzehnt

Mal angelehnt an die nach Jahrzehnten unterteilten Filmthreads (btw. ich find da irgendwie dauernd irgendwelche Sachen die ich unbedingt mal wieder schauen mag):

Was war für euch das beste Filmjahrzehnt? Aus welchen Jahrzehnten sind eure Lieblingsfilme?

Bei mir selbst sind es eigentlich die 30er-40er welche am meisten hängen blieben von den alten Schinken, sowie später dann die 70er und frühen 80er.

Das geht so weit dass ich mich irgendwie mehr über irgendeinen alten Film freu lang vor meiner Geburt wenn ich ihn mal wieder irgendwo im Spartenprogramm laufen sehe als über den nächstbesten Hab-Spaß-Daran Blockbuster. Und das obwohl ich eigentlich dran Spaß hab.

Zumeist liegt der Grund nicht einmal in den Schauspielerischen Leistungen selbst...sondern mehr in der Art und Weise der Erzählung und Regie. Alte Filme haben oft einen ganz anderen Spannungsaufbau, weniger vorhersehbar.

Aber genausogut kann das auch daran liegen dass einem besser gefällt was man seltener bekommt.

Also: Was ist euer liebstes Filmjahrzehnt?

Cashadin ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 08.01.2014, 11:24   #2
 
Benutzerbild von Travis
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 01.04.2012
Hey, das sollte erst nach dem letzten Thread kommen...

Die These war ja (so bin ich auch auf die Idee gekommen), dass die 50er bis 70er die besten Jahrzehnte des Films waren. Die noch mal zu unterteilen, finde ich fast unmöglich. Im Zweifel würde ich aber wohl die 70er ganz vorne sehen, da erscheint mir auch der Mittelteil am stärksten zu sein.

... aber mal abwarten, was bei den jüngeren Jahrzehnten herauskommt.
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Alt 08.01.2014, 11:45   #3
Moderator
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 01.09.2004
Sorry, es bot sich halt an.

Generell würde ich irgendwann in den 60ern einen Wandel im Erzählstil ansetzen, auch wenn es mir schwerfällt das genau festzumachen. Die Geschichten werden irgendwie in ihrer Erzählstruktur gleichförmiger, weniger experimentierfreudig und in ihren Aussagen auch weniger offen für Interpretation. Aber vielleicht ist das auch nur ein subjektiver Eindruck und auch ein sehr fließender Prozess der immer wieder unterbrochen wurde.

Aber zur gleichen Zeit rücken die Effekte vor der Kamera, Masken und ähnliches in den Vordergrund und irgendwie auch die Frage: "Was sagt der Film aus" gegenüber der Frage: "Wie sieht er aus" in den Hintergrund.
Cashadin ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 08.01.2014, 12:59   #4
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 08.11.2004
Ort: NRW/Münsterland
Zitat von Travis Beitrag anzeigen
Hey, das sollte erst nach dem letzten Thread kommen...

Die These war ja (so bin ich auch auf die Idee gekommen), dass die 50er bis 70er die besten Jahrzehnte des Films waren. Die noch mal zu unterteilen, finde ich fast unmöglich. Im Zweifel würde ich aber wohl die 70er ganz vorne sehen, da erscheint mir auch der Mittelteil am stärksten zu sein.

... aber mal abwarten, was bei den jüngeren Jahrzehnten herauskommt.

Man kann sie durchaus nochmals unterteilen.
Politische Einflüsse
Welches Genre wann vorherrschend war

Oder auch spekulative Fragen wie:
"Wie würde ein Fritz Lang über die heutige Filmtechnik denken?"

"Wären Filme wie Vertigo oder Citizen Cane genauso die besten Filme aller Zeiten wenn sie erst heute^^ gedreht würden?"
WestfalenFCB ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 08.01.2014, 14:45   #5
Moderator
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 01.09.2004
Ich hab mich vor kurzem ganz ähnliches gefragt. Was wäre wenn Welles den Paten gedreht hätte? Obwohl Citizen Kane und dieser ja beide zu den besseren Filmen des letzten Jahrhunderts gehören, und beide sich mit Aufstieg und Fall machthungriger Menschen beschäftigen konnte ich mit Don Vito leider nie so recht etwas anfangen. Die Charaktere blieben mir zu blass, zu entwicklungslos, die Aussage des Films zu banal. Selbst bei Michael fand ich seine "Wandlung" immer ein wenig aufgesetzt.

Der Reiz des Films ist sein Flair, die affektierte Art der Mafiosi. Weniger die handelnden Figuren und die Geschichte selbst. Dabei ist das ja durchaus ein toller Film, und in solchen Listen ist er auch zurecht vertreten. Doch mir fehlte dennoch immer etwas.

Ich denke viele der Regisseure früherer Zeiten und Filmpionierewürden auch heute noch eine Menge Qualität hinbekommen. The Sixth Sense mit Hitchcock? Ok, das der arme Bruce ein Geist ist wurde schon ziemlich gut rübergebracht. Aber ein noch etwas besserer Film wäre es wohl dennoch mit dem gutem Alfred geworden.
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Alt 08.01.2014, 15:18   #6
Leide an Islamintoleranz
 
Benutzerbild von Stan-Kowa
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 02.09.2004
Ort: Bad Münstereifel
60ger und 70ger..ziemlich eindeutig.
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Alt 08.01.2014, 16:19   #7
Ice-Fisher
 
Registriert seit: 01.09.2004
Zitat von Stan-Kowa Beitrag anzeigen
60ger und 70ger..ziemlich eindeutig.

Weil es in diesen Jahrzehnten mehr Moeglichkeiten gab und die neueren Jahrzehnte irgendwo immer abkupfern?
WestfalenFCB likes this.
Quincy ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 08.01.2014, 16:34   #8
Leide an Islamintoleranz
 
Benutzerbild von Stan-Kowa
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 02.09.2004
Ort: Bad Münstereifel
Zitat von Quincy Beitrag anzeigen
Weil es in diesen Jahrzehnten mehr Moeglichkeiten gab und die neueren Jahrzehnte irgendwo immer abkupfern?

Warum,weiss ich nicht. Vielleicht lag es an der Dichte der Ausnahmekönner.
Stan-Kowa ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 08.01.2014, 16:47   #9
Kim Jong Il
Gast
 
Zitat von Quincy Beitrag anzeigen
Weil es in diesen Jahrzehnten mehr Moeglichkeiten gab und die neueren Jahrzehnte irgendwo immer abkupfern?

Weil in dem Jahrzehnt die westlichen Gesellschaften einen starken Wandel unterlagen und gleichzeitig die Kommerzialisierung noch nicht ganz so weit ging, womit viele Filme auch künstlerischer, offener und freier sein konnten und durften. Das ist zumindest mein Erklärungsansatz für diesen Umstand.

Dank Star Wars und Michael Cimino war diese Epoche dann aber auch Ende der 70er-Jahre zu Ende.
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Alt 10.01.2014, 13:48   #10
 
Benutzerbild von Travis
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 01.04.2012
So, nach dem letzten Thread...

Anzahl Nennungen:

70er 89, 60er 81, 00er 75, 50er 68, 90er 68, 80er 67, 40er 42, 30er 25, 20er 12. Sagt aber natürlich wenig bis nichts aus, schon allein weil ich in den frühen Jahrzehnten insgesamt deutlich weniger Filme kenne.



Wenn man in erster Linie die jeweiligen Top 20 betrachtet würde ich sagen:

1. 70er
2. 60er
3. 50er
4. 40er
5. 80er
6. 00er
7. 90er


30er und 20er mangels Masse außer Konkurrenz. 2010er abwarten, aber bisher sieht's nicht so doll aus...

Geändert von Travis (10.01.2014 um 13:54 Uhr).
Travis ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 10.01.2014, 13:59   #11
Gesperrt
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 07.11.2004
Ort: saufenhausen
30er und 40er jahre!!

nach 45 nur noch schund!
g.P., ammian and Crazyyyy like this.
robdarken ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 10.01.2014, 16:31   #12
Moderator
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 01.09.2004
Bei mir wäre es wohl:

1. 70er
2. 40er
3. 60er
4. 30er
5. 80er
6. 90er
7. 50er
8. 00er

Wobei ich eigentlich zwei Listen aufmachen müsste. Eine für die bei denen mir die Filme von ihrer Aussagekraft, ihrem Erzählstil und der Story gefallen.

Und eine für technische Tricksereien, für die Film-Ästhetik.
Cashadin ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 10.01.2014, 16:34   #13
g.P.
Gast
 
Platz 1
90er und 00er
Platz 2
2010
Platz 3
80er und 70er


der Rest ist mir egal, die paar Peter Alexander Filme reißens nun wirklich nicht herau
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Alt 10.01.2014, 16:53   #14
Spezialeinheit!
 
Benutzerbild von Alan Smithee
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 08.06.2006
Ort: Germania Superior
Bei mir ist es so

1. 00er
2. 80er
3. 60er
4. 30er
5. 50er
6. 90er
7. 40er
8. 70er

gestern sah es übrigens noch so aus

1. 60er
2. 40er
3. 70er
4. 30er
5. 80er
6. 00er
7. 50er
8. 90er

und vorgestern so

1. 90er
2. 70er
3. 40er
4. 30er
5. 80er
6. 50er
7. 00er
8. 60er

bin schon gespannt auf meinen Filmgeschmack morgen.

robdarken likes this.
Alan Smithee ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 10.01.2014, 18:04   #15
Kim Jong Il
Gast
 
Zitat von Alan Smithee Beitrag anzeigen
Bei mir ist es so

1. 00er
2. 80er
3. 60er
4. 30er
5. 50er
6. 90er
7. 40er
8. 70er

gestern sah es übrigens noch so aus

1. 60er
2. 40er
3. 70er
4. 30er
5. 80er
6. 00er
7. 50er
8. 90er

und vorgestern so

1. 90er
2. 70er
3. 40er
4. 30er
5. 80er
6. 50er
7. 00er
8. 60er

bin schon gespannt auf meinen Filmgeschmack morgen.


Zum totlachen...
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Alt 10.01.2014, 20:14   #16
 
Benutzerbild von Travis
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 01.04.2012
Zitat von Kim Jong Il Beitrag anzeigen
Weil in dem Jahrzehnt die westlichen Gesellschaften einen starken Wandel unterlagen und gleichzeitig die Kommerzialisierung noch nicht ganz so weit ging, womit viele Filme auch künstlerischer, offener und freier sein konnten und durften. Das ist zumindest mein Erklärungsansatz für diesen Umstand.


Der Unterschied ist auch bei den Großproduktionen wesentlich auffälliger, finde ich. Was "kleinere" Filme angeht, gibt es seitdem immer und auch immer noch sehr viel Interessantes. Das "Problem" ist halt, dass ein visuell beeindruckender Film mit großem Budget deutlich leichter zu machen ist, und ein "ganz großer" Film jedenfalls für mich die Kombination visuell und inhaltlich eindrucksvoll haben sollte. Genau das ist selten geworden, weil inhaltlich ambitionierte Filme bei Großproduktionen kaum noch gewagt werden. Wenn, dann halt noch in der Wintersaison mit Hinblick auf die Oscarverleihung, aber da wird dann in der Regel auch in erster Linie darauf geachtet, was da erfolgversprechend ist. Deshalb wirkt gerade die Spitze seit den 80ern wohl auch schwächer im Vergleich gerade zu den 50ern bis 70ern.

Geändert von Travis (10.01.2014 um 20:55 Uhr).
Travis ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 11.01.2014, 10:30   #17
Kim Jong Il
Gast
 
70er
60er
50er
40er
30er
20er
80er
90er
2000er
2010er

So würde das ungefähr bei mir derzeit aussehen.
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Alt 11.01.2014, 11:24   #18
Kim Jong Il
Gast
 
Zitat von Travis Beitrag anzeigen
Der Unterschied ist auch bei den Großproduktionen wesentlich auffälliger, finde ich. Was "kleinere" Filme angeht, gibt es seitdem immer und auch immer noch sehr viel Interessantes. Das "Problem" ist halt, dass ein visuell beeindruckender Film mit großem Budget deutlich leichter zu machen ist, und ein "ganz großer" Film jedenfalls für mich die Kombination visuell und inhaltlich eindrucksvoll haben sollte. Genau das ist selten geworden, weil inhaltlich ambitionierte Filme bei Großproduktionen kaum noch gewagt werden. Wenn, dann halt noch in der Wintersaison mit Hinblick auf die Oscarverleihung, aber da wird dann in der Regel auch in erster Linie darauf geachtet, was da erfolgversprechend ist. Deshalb wirkt gerade die Spitze seit den 80ern wohl auch schwächer im Vergleich gerade zu den 50ern bis 70ern.

Die Sache ist doch ganz einfach, das teure Hollywood-Kino geht bei den Stoffen und dem Zielpublikum keinerlei Risiko mehr ein. Das heißt, etwas neues, unbekanntes und daher mit finanziellem Risiko verbundenes wird gar nicht erst versucht. Daher erleben wir jedes Kinojahr wieder diesen Bombastreigen von optisch und technisch, für mich reines "seelenloses Handwerk", perfekt gemachten Filmen für ein junges Zielpublikum im Alter von 14-18 Jahren.

Diese "Materialschlachten" sind von den Stoffen her natürlich auch optimal auf dieses Zielpublikum zugeschnitten. Intellektuell anspruchsvolle und mit einer gewissen Weisheit und Reife wird man daher auch kaum finden.
Entsprechend wird natürlich auch erst mal versucht, bislang schon erfolgreiche Produktionen irgendwie fortzusetzen. Wie erleben also die Prequel- und Sequelisierung der Hollywoodunterhaltung. Und da für die jugendlichen Zuschauer offensichtlich gerade Fantasy- und Sciene-Fiction-Stoffe besondere Anreize darstellen, ins Kino zu gehen oder die DVDs zu kaufen, beschränkt man sich inzwischen sogar fast nur noch darauf, solche Produktionen als Megablockbuster in die Kinos zu bekommen.

Es gibt höchstens noch ein paar Regisseure in Hollywood, die aufgrund ihres großen Namens, zum Beispiel Spielberg oder auch , auch mal bei ihren fast sogar "künstlerisch" (für Hollywood-Produzenten!) Diese Filme sind dann im Durchschnitt sicherlich deutlich besser, allerdings fehlt ihnen zumeist immer noch die Reife, weil mit künstlerischer Spannung, Effekthascherei und kitschigem Pathos eben doch auch noch das normale Publikum bedient werden soll. Zudem ist diesen Regisseuren, Spielberg fehlte dies sowieso schon immer, inzwischen das Gefühl für wirklich unpathetische und unprätentiöse Darstellung einer Realität abhanden gekommen.

Man muss es einfach so sagen, wirklich reife Filme wurden in Hollywood nur in der "New-Hollywood"-Ära produziert. Davor waren die Filme auch nicht unbedingt reif, aber die Drehbücher wenigstens noch besser und die Filme zumeist hauptsächlich an ein erwachsenes Publikum ausgerichtet.

Ein exemplarisches Beispiel ist da immer noch der von mir sehr geschätzte "Dog Day Afternoon" von Sidney Lumet. Könnte man sich heute vorstellen, dass ein großes Hollywoodstudio den Bankraub eines verheirateten Homosexuellen, der mit dem aus dem Überfall erbeuteten Geld eine Geschlechtsumwandlung für seinen transsexuellen Freund finanzieren möchte, überhaupt verfilmen und dann dabei auch noch die psychologische Verfassung der Täter in den Mittelpunkt stellen würde!? I really doubt it!

Geändert von Kim Jong Il (11.01.2014 um 12:02 Uhr).
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Alt 11.01.2014, 12:08   #19
 
Benutzerbild von Travis
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 01.04.2012
Vom Grundprinzip ist das aber natürlich auch nicht wirklich neu bzw. war auch vor den 70ern ähnlich. Alfred Hitchcock etwa musste auch bis Mitte der 50er warten, bis er Großproduktionen völlig frei gestalten konnte. Was dann dabei herauskam, war dann natürlich auch richtig beeindruckend. Insofern finde ich es auch grundsätzlich gut, wenn Regisseure wie Nolan oder Aronofsky sich an Megaprojekte wagen. Wenn sie dadurch den Ruf bekommen, dann abseits davon eigene Projekte mit ähnlichem Budget machen zu können, ist das doch wunderbar. Wobei Nolan da dann in erster Linie an SciFi interessiert zu sein scheint...

Die 70er waren aber sicher ein Sonderfall. Am besten sieht man das eigentlich an Robert Altman (für mich vielleicht der New Hollywood-Regisseur). Vor den 70ern im TV (was damals nicht wirklich für interessante Stoffe zu haben war), in den 80ern fast komplett abgemeldet. Das Comeback in den 90ern passt insofern auch in den Gesamtzusammenhang, da der Independent-Film seitdem ja durchaus wieder einen Aufschwung erlebt hat. Aber das sind dann halt in der Regel "kleinere" Filme...
Travis ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 11.01.2014, 12:29   #20
g.P.
Gast
 
Ihr seid nich auf den laufenden, Jungs. 2013 hat Hollywood gebumst! Die stargespickten Blockbuster sind gefloppt.

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