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Jörg Haider spaltet sich von eigener Partei ab und gründet die BZÖ !!!

Hier finden Sie die Diskussion Jörg Haider spaltet sich von eigener Partei ab und gründet die BZÖ !!! im Medien Welt Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Multimedia; Die Spitze der FPÖ verlässt die Partei und gründet eine neue "Bewegung" namens "Bündnis Zukunft Österreich" (BZÖ). Das teilte Sozialministerin ...


 
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Alt 04.04.2005, 22:56   #1
Bienenkönigin
 
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Beitrag Jörg Haider spaltet sich von eigener Partei ab und gründet die BZÖ !!!

Die Spitze der FPÖ verlässt die Partei und gründet eine neue "Bewegung" namens "Bündnis Zukunft Österreich" (BZÖ). Das teilte Sozialministerin Ursula Haubner Montagnachmittag in einer Pressekonferenz in Anwesenheit der bisherigen FPÖ-Spitze mit.


Das Amt als FPÖ-Obfrau hat Haubner abgegeben, Sozialministerin will sie aber bleiben. Neben Haubner anwesend waren Vizekanzler Hubert Gorbach, Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider sowie der bisherige FPÖ-Generalsekretär Uwe Scheuch und Klubobmann Herbert Scheibner.

Link zum kompletten ORF-Artikel

Also ich hoff ja, dass Haider mit seiner neuen Partei baden geht und es bei der nächsten Bundes-Wahl ein noch größeres Debakel als bei der letzten Wahl (wo die FPÖ von 27 % auf unter 10 % abstürzte) gibt.

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Alt 04.04.2005, 23:01   #2
HOBBY-Triathlet
 
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Hoffentlich verschwindet er in der Bedeutungslosigkeit.
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Alt 04.04.2005, 23:48   #3
 
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ein Grund für die Abspaltung war die Uneinigkeit in der FPÖ.
In den letzten Monaten hat die FPÖ in den eigenen Reihen aufgeräumt, also rechtsextreme Elemente bzw. Parteimitglieder entfernt
(Nicht dass wir uns falsch verstehen, viel sympathischer geworden ist er mir daurch auch nicht).

Der Stimmenanteil ist von 27% bei der bundesweiten Wahl auf 3% (ich glaube in der Steiermark wars) gesunken.

Schön, dass es in Österreich genauso gut funktioniert wie hier: rechtspopulisitsche Parteien scheitern immer an innneren Streitigkeiten und/oder unprofessioneller Parteiführung. Das hat bei Schill auch nicht geklappt,der ja die große Lücke zwischen CDU und REP schliessen wollte, die eigentlich großes Wählerpotential verspricht.
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Alt 05.04.2005, 00:09   #4
beribert
Gast
 
Zitat von Rinchinlhumbe

Schön, dass es in Österreich genauso gut funktioniert wie hier: rechtspopulisitsche Parteien scheitern immer an innneren Streitigkeiten und/oder unprofessioneller Parteiführung. Das hat bei Schill auch nicht geklappt,der ja die große Lücke zwischen CDU und REP schliessen wollte, die eigentlich großes Wählerpotential verspricht.

Freu dich nicht zu früh.............

Gerade erleben wir im Osten das Gegenteil. Die DVU und die NPD haben eine Allianz geschloßen und treten nicht mehr gegeneinander an.

OK man kann sie nicht als rechtspopulistisch bezeichnen, sondern als extrem, aber das macht die Sache auch nicht besser, denn um Stimmen zu bekommen werden sie noch mehr Kreide fressen und sich stärker verstellen.

Leider scheint diese Methode gerade im Osten unseres Landes zu funktionieren.............
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Alt 05.04.2005, 00:29   #5
 
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Zitat von beribert
Freu dich nicht zu früh.............

Gerade erleben wir im Osten das Gegenteil. Die DVU und die NPD haben eine Allianz geschloßen und treten nicht mehr gegeneinander an.

OK man kann sie nicht als rechtspopulistisch bezeichnen, sondern als extrem, aber das macht die Sache auch nicht besser, denn um Stimmen zu bekommen werden sie noch mehr Kreide fressen und sich stärker verstellen.

Leider scheint diese Methode gerade im Osten unseres Landes zu funktionieren.............

Das wird unsere Demokratie auch noch überleben...

Ja,ja der Osten...
Viele haben dort noch ein anderes Demokratieverständnis.

Irgendwie auch verständlich. Wer 40 Jahre lang nur eine vom Staat oktroyierte Meinung äußern durfte, denkt schnell in schwarz-weiss-Kategorien.
Früher wars halt "Kapitalismus-schlecht, Sozialismus-gut", heute ist es bei einigen halt "Deutsch gut-Ausländer scheisse". Die vom DDR-Staat verordnete antifaschistsche Erziehung berücksichtige darüber hinaus auch nicht die Bedürfnisse der Bevölkerung.

Trotzdem wehre ich mich gegen ein Verbot der NPD. Wenn man dies macht, geht es halt im Untregrnud weiter, außerdem würde ein Verbot ein gewaltiges Medienecho verursachen, dass diese Drecksfaschos nicht verdient haben. Darüber hinaus wären die NPD-Heinis in der Lage, auf die Mißstände unserer Demokratie hinzuweisen ("Nur weil wir eine Meinung vertreten, verbietet man uns").
Am besten, man behandelt die wie eine stinknormal Partei. Wenn sie sich mit dem demokratischen System auseinandersetzen müssen, haben sie mit ihren plumben Parolen keine Chance.

1969 hatte die NPD auch 9.8% Stimmen in BW - und jetzt ?
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Alt 05.04.2005, 00:50   #6
beribert
Gast
 
Zitat von Rinchinlhumbe
Am besten, man behandelt die wie eine stinknormal Partei. Wenn sie sich mit dem demokratischen System auseinandersetzen müssen, haben sie mit ihren plumben Parolen keine Chance.

Das sollte man nicht machen, als normale Partei behandeln... das wollen sie ja nur........dann sind sie anerkannt.............und das gilt es zu verhindern.............



"Sie (die demokratischen Parteien) denken wir sind ihresgleichen, aber nein, wir sind nicht ihresgleichen. Wir sind anders, wir sind intolerant und unser Ziel ist es die 28 Parteien aus Deutschland hinauszufegen..............." (Berühmte Hitlerrede aus dem Jahr 1932)

Das hat man vor 1933 auch gemacht (keine Sorge, ich denke nicht, dass sich sowas wiederholen kann).

Trotzdem möchte ich nicht, dass man diese Hohlköpfe als stinknormale Partei behandelt.
Die müssen ausgegrenzt, auseinander genommen werden, aber nicht wie bisher (Schuldzuweisungen der beiden großen Parteien gegeneinander [Danke Stoiber Edi], Herbert Prantl von der Süddeutschen hat dazu einen tollen Artikel geschrieben), sondern durch eine Bekämpfung ihrer wirren Inhalte und Vorstellungen mit viel Logik und ohne erhobenen Zeigefinger sondern vor allem mit Genauigkeit und ehrlichen Argumenten.
Dazu sollte in der Schule viel mehr Interesse für Politik vermittelt werden und gewisse Werte wieder in den Vordergrund rücken.

Muß ehrlich sagen, ich bin nicht begeistert was in der "Parteiendemokratie" aus der Demokratie gemacht wird. Es wird zu wenig Demokratie in die Gesellschaft getragen und zu wenig frei gedacht in dem Land. Ein neuer Visionär wie Willi Brandt wäre kein Fehler.

Aber die heutige Politikelite ist eine Katastrophe. Allen voran unser populistischer Kanzler und seine Triene als Widersacherin!! Da fehlt völlig die Originalität oder auch das Charisma oder auch die soziale Kompetenz um einen anderen Weg zu gehen. Und ich finde auch keinen Politiker dem ich das im Moment zutrauen würde...

MfG
Beribert

P.S.:Jedes Land hat die Politiker, die es verdient. Um Deutschland muss es wirklich schlecht stehen.

Geändert von beribert (06.04.2005 um 00:48 Uhr).
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Alt 05.04.2005, 01:39   #7
 
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hmmm...ich sehe das nicht so....

Kann mich nur wiederholen, als "illegale Gruppierung" ist die NPD noch wesentlich gefährlicher und unberechenbarer als "normale" Partei. Die Aktionen solch einer Gruppierung wären weniger transparent.
Diese ganzen Kameradschaften, Heimatschutzbünde, Wehrsportgruppen und wie se alle heissen kriegt man auch nicht in Griff. Schlimmer noch, dank der neuen Medien können sie sich besser untereinander vernetzen


Außerdem würde ein Verbot der Partei unnötige "Publicity" bescheren (siehe oben)

An eine Wiederholung von 1933 glaube ich auch nicht.
Deutschland ist mittlerweile eine Zivilgesellschaft, gebildeter, die Ansichten in der Gesellschaft sind wesentlich gemässigter, die Demokratie steht auf festen Füssen. Da haben es extreme Meinungsmacher ungleich schwerer.
Erfreulich außerdem (um mal wieder zum Ausgangsthread zurückzukommen) , dass keine rechtspopulisitsche Partei hier in D. länger Erfolg hatte. ist ja in Holland, frankreich, Belgien, Österreich, einigen osteuropäischen Ländern etc. anders.

Genau wie dich kotzt mich aber diese Hick-Hack der großen Parteien an. Zumindest bei so einem sensiblen Thema könnte mn mal an einem Strang ziehen.

Die CDU möchte das Problem totschweigen, um Neos keine Aufmerksamkeit zu geben (geht schon mal gar nicht), die SDP/Grüne hatte da bessere Ideen. Wenigstens etwas, was diese rot-grüne Schrottregierung neben dem demographischen Wandel erkannt hat.

Lange Rede, kurzer Sinn: man muß das Problem von "unten" bekämpfen, ein Parteiverbot ist da wenig sinnvoll.

Können ja morgen (auch wer es besser machen soll, hatte jetzt keine Zeit dafür, darauf einzugehen) darüber weiterquatschen.

Geändert von Bushaltestelle (05.04.2005 um 01:42 Uhr).
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Alt 05.04.2005, 12:44   #8
Bienenkönigin
 
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Zitat von Rinchinlhumbe
Der Stimmenanteil ist von 27% bei der bundesweiten Wahl auf 3% (ich glaube in der Steiermark wars) gesunken.

Schön, dass es in Österreich genauso gut funktioniert wie hier:

Jein, auf Bundesebene und in den meisten Bundesländern erlebt die FPÖ ein Debakel nach dem nächsten. Andererseits gelang es Haider in Kärnten seine Position als Landeshauptmann (so heißt bei uns der Ministerpräsident) mit über 40 % für die Kärntner FPÖ zu verteidigen !!

Daran sieht man, dass ohne Haider so gut wie nicht geht, mit ihm jedoch einiges möglich ist. Ich denke auf jeden Fall, dass die neue Partei schon bald besser da stehen wird als derzeit die FPÖ. Wobei man sich durch die Abgrenzung zum rechten Teil der FPÖ natürlich auch einige potentielle Wähler vergrault haben dürfte.

Dass die völlige Ausgrenzung eine Lösung ist bezweifle ich auch. Denn genau das hat die SPÖ über 10 Jahre lang gemacht mit dem Ergebnis, dass die FPÖ fast gleich stark die die konservative ÖVP und die SPÖ wurde. Erst durch das Einbinden der FPÖ in die Regierung wurde den meisten klar, dass die FPÖ eben nicht die Partei des kleinen Mannes ist (wie sie sich immer selbst bezeichnet haben) sondern eine Partei wie jede andere auch in der es den meisten nur um Positionen und Macht geht. Der berühmte "Knittelfelder Parteitag" als Haider die damaligen FPÖ-Regierungsmitglieder stürzte, hat der FPÖ dann den Rest gegeben....

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