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15. Spt.: Eintracht Braunschweig vs. FC Kaiserslautern

Hier finden Sie die Diskussion 15. Spt.: Eintracht Braunschweig vs. FC Kaiserslautern im Nationaler Fußball Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Fußball-Foren; Alles zum Spiel hier rein! vs. So., den 3.12.2006, 14:00 Uhr...


Umfrageergebnis anzeigen: Wer punktet?
Braunschweig 3 37,50%
Beide 0 0%
Der FCK 5 62,50%
Teilnehmer: 8. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

 
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Alt 29.11.2006, 18:52   #1
 
Benutzerbild von ammian
 
Registriert seit: 18.04.2005
Ort: Paderborn
15. Spt.: Eintracht Braunschweig vs. FC Kaiserslautern

Alles zum Spiel hier rein!

vs.

So., den 3.12.2006, 14:00 Uhr

ammian ist gerade online   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 29.11.2006, 18:55   #2
 
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Registriert seit: 31.08.2004
Heißes Pflaster Hamburger Straße.

Bin mal auf unsere Defensive ohne Müller, Schönheim, Demai gespannt..
DEVILINRED ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 29.11.2006, 19:20   #3
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 03.09.2004
Ort: Rüsselsheim
Ich tippe mal ganz frech auf einen Sieg der Braunschweiger...
m4ce ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 30.11.2006, 10:51   #4
 
Benutzerbild von kriggebächler
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 01.09.2004
Ort: West-Pelzer
Im INTERVIEW: Dieter Buchholz
„Wolf leistet hervorragende Arbeit"
Der FCK-Aufsichtsratsvorsitzende über Investitionen, Neuzugänge und die Basketballer

Der 1. FC Kaiserslautern ist wirtschaftlich in der Lage, die ZweitligaMannschaft in der Winterpause zu verstärken. Das erklärte FCK-Aufsichtsratsvorsitzender Dieter Buchholz im folgenden Interview, das Horst Konzok gestern führte.


Herr Buchholz, Sie sind seit neun Monaten Vorsitzender des FCK-Aufsichtsrates. Welche Bilanz können Sie am Freitag bei der FCK-Jahreshauptversammlung vorlegen?


Die erste Aufgabe, die wir zu erfüllen hatten, war die Wichtigste: Wir mussten einen neuen Vorstand berufen. Wir hatten 19 Kandidaten. Es war nicht so, wie behauptet wurde, dass René Jäggi Einfluss auf die Entscheidung genommen hätte. Er war bei keinem Gespräch dabei! Ich habe mit allen Bewerbern in meiner Firma gesprochen. Klar war, wir brauchten jemand für die Zahlen, also die kaufmännische Führung. Und wir wollten jemand, der für die Außendarstellung zuständig ist, also einen Marketing-Mann. Erwin Göbel kannten wir ja, er kannte den Verein, hat ja im Prinzip schon an zwei Stadien mitgebaut. Er ist ein sachlicher Mann, seine Wahrheiten sind die Zahlen. Eine neue Sachlichkeit war hier beim FCK gefragt. Wenn ich sehe, was Arndt Jaworski mit Aktionen wie „Das Herz der Pfalz" oder auch in den Schulen bewegt, dass es ihm gelingt, die Menschen und die Region wieder näher an den Verein zu bringen, dann denke ich, haben wir mit unserem neuen Vorstand eine sehr gute Wahl getroffen.


Neue Sachlichkeit - das klingt ja so, als wären Sie froh, dass die Ära René C. Jäggi beendet ist?


Ich bin mit René Jäggi befreundet. Aber am Ende war es doch so, dass sich alle auf ihn eingeschossen hatten. Da ist es dann manchmal besser, dass eine Ära beendet wird. Man kann über sportliche Entscheidungen Jäggis diskutieren, aber zur Sanierung gab es keine Alternative. Ohne die Sanierung wäre der FCK heute in der Oberliga!


Wie beurteilen Sie die sportliche Lage?


Ich habe, als der Abstieg in Wolfsburg besiegelt wurde, in der Fan-Kurve gestanden. Als die Fans unsere Mannschaft nach dem Abstieg noch gefeiert haben, da hab" ich mir gesagt: jetzt erst Recht! Das hat mir den Ruck gegeben, zu sagen, es lohnt sich für diese Leute weiterzuarbeiten! Ich war dafür, die Devise sofortiger Wiederaufstieg auszugeben. Man muss sich Ziele setzen. Das hat eine neue Euphorie geweckt. Ich hatte - ein, zwei Tage nach dem Abstieg - ein Gespräch mit unserem Trainer. Herr Wolf sagte: Wir haben zwölf neue Spieler, ich bitte Sie um Geduld. Das habe ich ihm versprochen. Der Trainer hat hervorragende Arbeit geleistet, auch wenn die Mannschaft eine kleine Leistungsdelle hatte. Ich appelliere an alle: Es ist nicht gut, wenn ein Spieler nach drei Einsätzen als Fehleinkauf abgestempelt wird. Wir müssen geschlossen hinter der Mannschaft stehen, nur so ist unser Ziel, der Wiederaufstieg, erreichbar. Für mich ist unsere Mannschaft immer die, die gerade auf dem Platz steht. Da dürfen Herkunft, Nationalität oder Hautfarbe keine Rolle spielen.


Herr Buchholz, es heißt der FCK will in der Winterpause noch einmal investieren, wenn er die Aufstiegsplätze im Visier hat. Während der Ära Jäggi wurde oft über einen Investor gesprochen, der aber nie kam. Gibt es jetzt etwa einen?


Nein! Ich weiß nichts von einem Investor. Ich kann aber sagen, dass wir der DVAG dankbar sein dürfen, die sich auch nach dem Abstieg weiter toll für den FCK engagiert. Ohne die Familie von DVAG-Chef Dr. Pohl würde es den FCK nicht mehr geben.


Der 1. FC Köln kann wohl zehn Millionen Euro in der Winterpause in die Mannschaft investieren. Das sind zwei Millionen mehr als der Lizenzspieler-Etat des FCK. Was kann der FCK tun?


Ich nenne keine Zahlen. Aber wenn es wirkliche Verstärkungen sind, dann können wir das auch stemmen. Der Herr Meier hat als Manager auch in Dortmund viel Geld ausgegeben. Dann war der Karren an der Wand! Ich habe gelesen, dass er in Köln bereit ist, Schulden zu machen, ins Risiko zu gehen. Das müssen andere beurteilen, ob das seriös ist.


Die FCK-Basketballer wollen in die Bundesliga. Wie sehen Sie das?


Ich finde das Abschneiden und Engagement lobenswert. Die Basketballer finanzieren sich fast ausschließlich aus eigenen Kräften, bekommen vom FCK einen Zuschuss, der nach dem Abstieg in die Zweite Liga leider reduziert werden musste. Auch ich unterstütze die Basketballer als Sponsor. Ich weiß aber nicht, wie das Ganze finanziert werden soll, wenn sie den Aufstieg wirklich schaffen.

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Heute wird Aimen Demai operiert. Nach seinem im Spiel gegen den FC Augsburg erlittenen Kreuzband-Riss im linken Knie wird Mittelfeldspieler Aimen Demai vom Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern heute in Bad Griesbach operiert. Der Eingriff wird in der Asklepios Klinik vom Spezialisten Heinz-Jürgen Eichhorn vorgenommen. Von Ulrich Boenisch operiert werden wird am kommenden Montag in der Augsburger Hessingpark Clinic an der rechten Kniescheibe Fabian Schönheim. Der 19 Jahre alte Abwehrspieler des FCK kann ebenso wie der 23-jährige Demai in dieser Saison nicht mehr eingesetzt werden. (rhp)

ron.de
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Alt 02.12.2006, 17:32   #5
 
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Regisseur vertraut Nachrückern
FUSSBALL: Hajnal lobt junge FCK-Garde - Fragezeichen Daham
KAISERSLAUTERN (zkk). Sorgenkind Noureddine Daham: Gestern ist der bislang beste Torschütze des Fußball-Zweit-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern im Training umgeknickt. Der lädierte Knöchel stellt den Einsatz des 29-Jährigen am Sonntag (14 Uhr) in der Partie bei Schlusslicht Eintracht Braunschweig in Frage.

Lückenschluss auf dem Betzenberg: Nach dem Ausfall von Aimen Demai und Fabian Schönheim, für die die Saison nach 14 Spieltagen beendet ist, muss Trainer Wolfgang Wolf seine Mannschaft umbauen. Vom Anpfiff weg wird morgen Steffen Bohl (22) für Demai spielen, dessen Operation am gerissenen Kreuzband gut verlaufen ist. Am Montag wird Schönheim (19) an der Kniescheibe operiert, seinen Part als Linksverteidiger übernimmt Axel Bellinghausen (23).

Nach wochenlanger Abstinenz ist Marcel Ziemer (21) wieder im Kader. Auch Moussa Ouattara, zuletzt verletzt pausierend, fährt heute nach dem Abschlusstraining mit nach Braunschweig. Mit Manager Frank Aehlig nachreisen wird Ersatz-Torwart Florian Fromlowitz, der heute das Tor der Regionalliga-Mannschaft gegen den FK Pirmasens hüten wird.

„Marcel Ziemer hat sich seine Chance verdient. Er hat sich bei den Amateuren gesteigert, hatte es dort als einziger Angreifer aber auch nicht einfach", attestiert der Trainer. Sollte Daham ausfallen, würde Wolf Ziemer die Rolle des Ein-Mann-Stürmers, flankiert von Sebastian Reinert und Stefan Lexa, im Hexenkessel an der Hamburger Straße durchaus zutrauen. Er weiß aber auch um den besonderen Druck, der auf dem jungen Mann lasten würde. Da Nicolas Pavlovich und Daniel Halfar verletzt fehlen, stehen als „gelernte" Stürmer neben Daham nur Ziemer und Azar Karadas zur Verfügung.

Im Trainingsspiel am Donnerstag jedenfalls machte Ziemer einen sehr guten Eindruck im B-Team, lieferte sich rassige Duelle mit Ouattara, bewies seinen Durchsetzungswillen. „Unsere Stürmer wollen immer zu schnell zu viel. Sie verlieren zu viele leichte Bälle, auch Daham", kritisiert der Lauterer Trainer.

Mit einem durch Neu-Trainer Reimann hoch motivierten Gegner rechnet Tamás Hajnal, der FCK-Spielmacher. „Gegen Augsburg, das war kein gutes Spiel von uns. Am Ende überwog die Betroffenheit wegen der schweren Verletzungen von Aimen Demai und Fabian Schönheim", sagt Hajnal. „Wir wollen jetzt auch für sie kämpfen, damit sie nächstes Jahr in der Bundesliga spielen können ..."

„Aimen war auf seiner Position ein sehr wichtiger Mann, Fabian ist immer besser zurecht gekommen", äußert der Regisseur, vertraut aber auf das vorhandene Personal. „Es sind zwei Positionen zu besetzen, da wird es keine großen Umstellungen geben. Ich finde es sehr schön, dass, ,Marcello" wieder bei uns ist. Man sieht, die Zeit hat ihm gut getan, er ist sehr gut drauf", lobt Hajnal den „bissigen" Ziemer. Und bricht eine Lanze für den torgefährlichen Steffen Bohl: „Über ,Bohli" muss man nicht viel sagen. Er hat immer super Leistungen gebracht, wenn er rein gekommen ist. Er hat so immer für das Vertrauen gedankt. Das ist ein super Junge, sehr bodenständig. Er bringt alles mit ..."

Vertrauen zu Bohl zeigt auch der Trainer. Und mahnt, die junge Garde durch zu hohe Erwarungen nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Wolf: „Zweite Liga, das ist 90 Minuten permanentes Zweikampfverhalten. Das sind die Jungen nicht gewöhnt."


Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
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Alt 03.12.2006, 15:15   #6
Oo.oO
 
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Toooor 1-0 fürn FCK
Daham, er kann es sogar mitm Kopf
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Alt 03.12.2006, 17:35   #7
 
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Registriert seit: 01.09.2004
Ort: West-Pelzer
Icon31

Abgesehn vom Rostock-Sieg am Freitag ist dieser Spieltag genial verlaufen.
1860 hoch verloren, KSC zuhause vergeigt. Morgen verliert Dui in Köln...

Und natürlich unser FCK in Braunschweig gewonnen.
Defensiv war das heute sehr stark gegen aber auch zwar kämpfende aber recht einfallslose Niedersachsen.
Und in Halbzeit 2 auch mit dem richtigen Zug zum Tor.
Leider hat es heute Hajnal verpasst schon frühzeitig alles klar zu machen.
Alles in allem verdienter Auswärtsdreier.

Nebenbei sei mal noch bemerkt, wie angenehm es ist, wenn ein Schiri nicht jeden Schubser abpfeift und somit auch einen Anteil an einem flotten Spielchen hat.
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Alt 03.12.2006, 20:08   #8
Jugendbuchautorin
 
Benutzerbild von FCK-Fan-Simone
 
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Registriert seit: 01.09.2004
Juchhu, 3 Punkte!
Wenn wir gegen Jena gewinnen und in Köln nen Punkt holen, dann bin ich echt zufrieden mit der Hinrunde
Weiter so!
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Alt 04.12.2006, 14:21   #9
 
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Ort: West-Pelzer
Regisseur Hajnal als grandioser Hauptdarsteller
FUSSBALL: Dritter Auswärtssieg des 1. FC Kaiserslautern mit dem Standardergebnis 1:0 - Siebtes Daham-Tor

Von unserem Redakteur


Horst Konzok


BRAUNSCHWEIG. Riesenjubel beim 1. FC Kaiserslautern: Mit dem 1:0 (0:0) bei Zweitliga-Schlusslicht Eintracht Braunschweig sackten die „Roten Teufel" nach spielerischer und kämpferischer Glanzleistung drei verdiente Punkte ein. Einziges Manko: die Chancenauswertung.


Laufend unterwegs, als Ein-Mann-Sturm immer wieder umringt von Braunschweigs Abwehrriesen Marco Grimm und Francis Banecki, bot Noureddine Daham eine beachtenswerte Leistung. Sein Fleiß war drei Punkte wert: Daham staubte in der 56. Minute mit seinem siebten Saisontreffer zum „goldenen Tor" ab, nachdem der überragende Hajnal an Torwart Stuckmann gescheitert war.


Der Gala des Tamás Hajnal fehlte nur das krönende Tor: Der kleine Regisseur der Lauterer spielte im Stadion an der Hamburger Straße ganz groß auf. Tolle Soli, herrliche Tricks, wunderbare Pässe und Zug zum Tor. Nach vier Minuten schon hätte Hajnal nach einem anfängerhaften Ballverlust von Francis Banecki, fortan die Achillesferse im Eintracht-Abwehrblock, das 1:0 markieren müssen. Frei durch aber scheiterte Hajnal am baumlangen Thorsten Stuckmann. Der Torwart hatte in der 21. Minute aber auch das Glück des wahrhaft Tüchtigen gepachtet, als Hajnal, vorbei an Torsten Lieberknecht, den Ball an die Unterkante der Latte pfefferte. Großartig Stuckmanns Reflex in der 41. Minute, als Balázs Borbély, glänzend von Hajnal in Position gebracht, zum Schuss gekommen war.


„Die Mannschaft hat das heute hervorragend umgesetzt. Wir haben kaum was zugelassen", lobte FCK-Trainer Wolfgang Wolf die engagierte Leistung. Kritisch war es in der 4. Minute, als Ismael Bouzid seine Rettungsgrätsche gegen Flügel-Quirl Kosta Rodrigues flog, die Braunschweiger Elfmeter reklamierten. Sträflich die Sorglosigkeit, mit der Kapitän Beda und Bouzid den einstigen Lauterer Meisterspieler Jürgen Rische in der 6. Minute frei köpfen ließen. Als der in der 69. Minute seinen offensivstarken früheren Wolfsburger Kollegen Sven Müller düpierte, knapp verzog, faltete FCK-Kapitän Beda seinen Mitarbeiter zusammen. Das verbale Vorbeugeprogramm als Mittel zum Erfolg. „Es wurde viel gesprochen, das war gut", meinte der junge Reinert.


Der neue Eintracht-Trainer Reimann sah sich schon vor der Pause zum Handeln gezwungen: Lieberknecht hatte große Probleme als Schattenmann Hajnals, war mit Gelb vorgewarnt. So opferte der Braunschweiger Coach Tobias Schweinsteiger, den älteren Bruder des Münchner Bayern-Stars. Braunschweig stellte auf 4-4-2 um, aber auch der eingewechselte Markus Husterer war als Wachhund Hajnals überfordert.


Axel Bellinghausen, vor der Pause ein Schwachpunkt in der Lauterer Viererkette, kämpfte sich in den Terrier-Duellen gegen Lieberknecht und Benjamin Siegert wieder zurück in die Begegnung.


Eine Trumpfkarte der Lauterer Offensive war die Rochade der Flügelbesetzung: Stefan Lexa, der gestern auch als ausgezeichneter Passgeber seine bisher beste Leistung im FCK-Trikot ablieferte, und Sebastian Reinert wirbelten in Wechselschicht. „Man muss mehr laufen, aber das hat gut geklappt mit Stefan", meine Reinert nach dem dritten Auswärtssieg, dem dritten mit dem Standardergebnis von 1:0. „Wenn wir auch in Köln 1:0 gewinnen, bin ich zufrieden", meinte Reinert lachend.


„Zum achten Mal zu null, das kann sich doch sehen lassen. Wir hätten einfach höher gewinnen müssen", bemerkte Sven Müller.


Nach kurzer Findungsphase war auch die neu strukturierte FCK-Defensive mit der so genannten Doppel-Sechs präsent: Borbély und der kopfballstarke, den Abschluss suchende Steffen Bohl kontrollierten das Geschehen. „Ich bin zufrieden, habe viele Zweikämpfe gewonnen", bilanzierte Bohl, der nach 79 Minuten um seine Auswechslung „bettelte": „Ich war kaputt. Ich habe schon dreieinhalb Monate nicht mehr so lange gespielt ..."


So spielten sie


Eintracht Braunschweig: Stuckmann - Siegert, Grimm, Banecki (76. Weiland), Tauer - Lieberknecht - Brinkmann, Rodrigues - Schweinsteiger (43. Husterer), Kuru (58. Koejoe), Rische


1. FC Kaiserslautern: Macho - Müller, Beda, Bouzid, Bellinghausen - Bohl (79. Karadas), Borbély - Lexa, Hajnal, Reinert (74. Villar) - Daham (86. Ziemer)


Tor: 0:1 Daham (56.) - Gelbe Karten: Lieberknecht (4), Siegert (4), Rische (2) - Beste Spieler: Stuckmann, Grimm - Hajnal, Beda, Lexa - Zuschauer: 19.900 - Schiedsrichter: Fischer (Hemer).

ron.de
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Alt 05.12.2006, 19:48   #10
 
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Daham trägt Zinsen
FUSSBALL: Nummer 9 beim FCK hoch im Kurs

BRAUNSCHWEIG (zkk). Noureddine Daham ist ein freundlicher Mensch. Und ein netter Kerl. Nach dem 1:0 (0:0)-Sieg bei Eintracht Braunschweig, der Zweitliga-Nachhut, vermachte der glückstrahlende Zaunkönig einer mitgereisten Anhängerin in der Fankurve sein Trikot. Die Nummer 9 steht hoch im Kurs ...


Für den Verein will er sein letztes Hemd geben, versichert Daham. Er sagt es nicht nur, er lässt nach Worten Taten sprechen. Nicht immer war er glücklich in seinem Tun, aber stets heftig, manchmal auch hektisch bemüht. Fast immer unterwegs, sich für keinen Weg zu schade, mutig im Zweikampf - der Arbeitsnachweis des Ein-Mann-Sturms namens Daham konnte sich auch am Sonntag an der Hamburger Straße in Braunschweig sehen lassen. Der Mann mit der Nummer 9 fabrizierte seinen siebten Saisontreffer.


Wie schon in Offenbach war"s das „goldene Tor". Der algerische Nationalstürmer beweist sich mit verbesserter Effektivität. Daham lebt auf, denn er kennt seinen Arbeitsauftrag: Tore für den Wiederaufstieg schießen.


Die Zweite Liga - ein im wahrsten Wortsinne hartes Brot. Auf eine Million Euro beziffert Erwin Göbel, seit August Vorstandsvorsitzender des FCK, das erwartete Minus am Ende des laufenden Geschäftsjahres. Das Unterhaus als Zuschussbetrieb. Von wegen Sanierung ... Was Jäggi als Erfolg für sich reklamierte, war nur für die Bundesliga gültig. Der Abstieg bleibt als Hypothek seiner Amtszeit. Ein Nicht-Aufstieg würde das schmale Konto rasch schmelzen lassen. Allein die Macht des Faktischen setzt die Vereinsführung, die neue Mannschaft und ihren Trainer merklich unter Druck. „Starken Druck", wie Wolfgang Wolf, der Baumeister des neuen FCK, zugibt. „Nach dem 0:0 gegen Augsburg war schon Unruhe im Umfeld spürbar", erkannte Sven Müller, der als rechter Offensiv-Verteidiger arbeitet. Bekäme er Kilometergeld, wäre er ein reicher Mann!


Der FCK will in die Bundesliga, zurück in die Bundesliga. Einer im Dress der „Roten Teufel" spielt fast jede Woche erstklassig: Tamás Hajnal. Ausgebildet bei Schalke 04, als junger Dachs nicht an Andreas Möller und Marc Wilmots vorbei gekommen, beim belgischen VV St. Truiden gereift, erweist sich der kleine Ungar beim FCK als großartiger Glücksgriff: vier Tore, in Braunschweig die siebte Torvorlage - der Ballzauberer, 1,65 Meter groß, ist Herz und Kopf der Mannschaft. Ein bisschen erinnert der 25-Jährige, der so tolle Haken zu schlagen versteht, an den jungen Thomas Häßler. „Spielerisch war das ein Schritt in die richtige Richtung. Ein gutes Spiel unserer Mannschaft. Mich ärgert aber, dass ich kein Tor gemacht habe. Als ich frei vor dem Torwart war, da musste ich treffen. Der Lattenschuss, das war Pech", bilanzierte Hajnal gestern.


„Tamás ist für unsere Mannschaft unheimlich wichtig, er ist in einer super Form, einfach ein Superspieler", schwärmt Steffen Bohl. Der Allrounder ist seit Sommer Profi, in Braunschweig übernahm er an der Seite von Balázs Borbély die Rolle des schwer verletzten Aimen Demai - und spielte hervorragend. Diese Leistung - auch ein Appell, ihn spielen zu lassen, ihm keinen Neuen vor die Nase zu setzen. „Ich hatte bei ,Bohli" überhaupt keine Bedenken. Er hat gut gespielt, sehr gut mit Balázs Borbély harmoniert", lobte Hajnal.


Bohl, dieser höfliche, eher zurückhaltende, gut erzogene junge Mann aus Wachenheim, bewies auch den Mut, aus der zweiten Reihe zu schießen. „Die Abstimmung mit ,Bobby" hat gut funktioniert", beschrieb er das Rollenspiel mit dem routinierten Nebenmann, einem, der das Spiel nicht nur lesen, sondern auch bestimmen kann. Wenn der slowakische Nationalspieler, der weder im Winter noch im Sommer die Vorbereitung mitmachen konnte, nun im Januar in Spanien den Akku aufladen kann, dann ist von ihm noch einiges mehr zu erwarten. Dann erst wird die Pfalz den wahren Borbély erleben, verspricht der Trainer.


ron.de

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