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BVB II in der Regionalliga Nord ...

Hier finden Sie die Diskussion BVB II in der Regionalliga Nord ... im Nationaler Fußball Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Fußball-Foren; Da ja offensichtlich in den Profibereichen die Amaeurteams eine wichtige Rolle zu spielen scheinen will ich hier mal nicht nachstehen ...


 
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Alt 06.08.2006, 21:24   #1
unfiligrane Dampfwalze
 
Benutzerbild von docbio
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 31.08.2004
BVB II in der Regionalliga Nord ...

Da ja offensichtlich in den Profibereichen die Amaeurteams eine wichtige Rolle zu spielen scheinen will ich hier mal nicht nachstehen und einen entsprechenden Bericht - Kurz möge mir verzeihen, ich habe gerade wahllos kopiert - aus dem ersten Regionalligaspiel unserer Borussia posten:

Mit Pirson und Euphorie zum Punktgewinn - BVB II 0:0
(Malte) Das erste Spiel für den BVB II in der neuen Saison endete bei herrlicher und stimmungsvoller Atmosphäre torlos. Eine sehr junge Dortmunder Borussia hatte zunächst ihre Probleme gegen eine abgezockte Elf aus Ostfriesland und konnte sich mehrfach bei Keeper Sören Pirson bedanken. Die letzte halbe Stunde jedoch lag der erste Sieg und wichtige drei Punkte durchaus im Bereich des Möglichen. - Mit kurzem Saisonausblick für jeden einzelnen Spieler.

Doppelhalterintro des Emdener Anhangs
Es war zunächst eine Rückkehr. Nach dem ganzen WM-Trubel und der damit verbundenen Nutzung der Roten Erde für dieses Großereignis konnten Spieler, Trainer und Fans endlich wieder die gewohnte Heimstätte betreten. Dass dies dann auch noch an einem Freitagabend unter Flutlicht und vor lautstarken sowie "heißen" BVB-Fans geschah: Ein überaus angenehmer Nebeneffekt. Die in völlig falschen Farben einmarschierten ca. 250 Fans aus Ottos Heimatregion überzeugten beim Einlauf der Mannschaften durch eine nette Doppelhalter-Parade, konnten aber im Laufe des Spiels mit den zahlenmäßig und stimmgewaltig überlegenen BVB-Fans auf der Haupttribüne nicht mithalten. An diese Fans geht auch ein dickes Lob, was auch von vielen Spielern nach Spielschluss geäußert wurde: Die Stimmung war einfach fantastisch und besonders gefallen die inzwischen speziell auf die Amas kreierten Lieder und Supports. Ob der "Regionalliga-Überfall" besungen wird oder ein Wechselgesang ("Borussia Dortmund Amateure") angestimmt wird: So macht es allen Fans, Zuschauern und Spielern mächtig Spaß und es wäre klasse, wenn das die ganze Saison über so bleibt, denn das kann den einen oder anderen Punkt sicher auch retten!

Zum sportlichen Teil des Abends sollten wir auch noch ein paar Takte verlieren. Beim BVB II fiel beim Blick auf die Bank auf, dass wir personell so schlecht nicht besetzt sein können. Saßen dort doch mit Großkreutz, Eggert, Solga, Pollok, Saka und Marc Heitmeier durchgehend Feldspieler auf der Bank, die alle schon teils beträchtliche Erfahrung in diesem Team gesammelt haben. Sie wurden jedoch unter anderem vom Bochumer Neuzugang Daniel Gordon sowie den Lizenzspielern Hünemeier, Tyrala, Vrzogic und Amachaibou verdrängt. Mit dabei auch der "verlorene Sohn" Sahr Senesie von der TSG Hoffenheim. Der Gegner aus Emden reiste mit sehr viel Respekt bereits am Donnerstag Richtung Ruhrpott, um sich auf das Spiel optimal vorbereiten zu können. Der am Spieltag seinen 38. Geburtstag zelebrierende Trainer Marc Fascher konstatierte jedenfalls vor dem Anpfiff: "Ein normaler Aufsteiger ist Dortmund für mich nicht. Dafür hat das Team einfach zu viel Klasse." So stellte er denn auch sein Team ein. Sehr kompakt und mit erfahrenen Spielern wie Keeper Sven Hoffmeister (Ex-Mainz), Rudolf Zedi, Arne Tammen (mit Unterhaching in die 1.Liga aufgestiegen) und Michael Kümmerle gespickt.


TU-Fahnenchaos Mitte der ersten Halbzeit
Zunächst viel Geplänkel auf beiden Seiten

Der BVB kam sehr schwer auf Trab, man merkte den jungen Spielern ihre Nervosität deutlich an (Gordon) und auch, dass Spieler wie Vrzogic oder Tyrala hauptsächlich in der Profi-Vorbereitung mitgewirkt hatten, machte sich im Spielfluss bemerkbar. Und dass die Trauben im semiprofessionellen Fußball auch für ein Ausnahmetalent wie Vrzogic direkt höher hängen, merkte dieser direkt nach zehn Sekunden als er unnötigerweise einen Eckball verursachte. Auch in den nächsten zehn Minuten zeigte der selbst ernannte "Geheimfavorit" aus Emden das reifere Spiel, letztlich aber war es nur eine optische Dominanz. Die erste Chance hatte dann trotzdem der BVB nach schnellem Spiel und gutem Einsatz durch Tyrala: Sahr Senesie mit der ersten Möglichkeit der neuen Saison, doch sein Schuss von der Strafraumgrenze berührte nur das Außennetz. Drei Minuten später dann die immer brandgefährlichen Stürmer Vujanovic und Grgic im Zusammenspiel, als Grgic fein geschickt wurde und er allein vor Pirson im letzten Moment nur noch von Neumeister am Torschuss gehindert wurde. Ein Pass ließ hier das gesamte Mittelfeld und die Innenverteidigung in sich zusammenfallen.


Ein Tor des Monats durch "Abdi" Amachaibou dann fast in der 32.Minute: Mannschaftskapitän Patrick Kohlmann setzt sich links durch und seine Flanke kann "Abdi" (ich muss diese Abkürzung verwenden dürfen, sonst tipp ich mich kaputt) volley nach Stellungsfehler wunderbar aufnehmen - allerdings geht der Ball über das Tor. Doch trotzdem wurde diese zweite Chance des BVB zu Recht von den BVB-Fans lautstark bejubelt, denn es war ein netter Angriff. Gute fünf Minuten später dann noch ein kläglicher Freistoßversuch aus 16 Metern durch Arne Tammen und die erste Hälfte der neuen Saison ging zu Ende. Allerdings durfte auch die Staatsgewalt endlich noch eingreifen, als nämlich zwei Polizisten in der 40.Minute beim Emdener Block für Ruhe sorgen mussten. Auch hier ein herzliches Willkommen. Als Fazit bleibt nach der ersten Hälfte festzuhalten: Es ist klar, dass beide Teams im ersten Saisonspiel nicht das unbedingte Risiko suchen, sondern erst einmal gucken wollen, wo sie in der neuen Liga gegenüber dem Gegner stehen. Somit wurde in Halbzeit eins ein klares Augenmerk auf die Kompaktheit in der Defensive gelegt.


Patrick Kohlmann gegen Emdens besten Akteur
Pirsons Sahnetag

Die zweite Hälfte, soviel sei verraten, sollte in dieser Hinsicht wesentlich attraktiver werden. Es ging schon nach zwei Minuten los, als sich Grgic ganz locker um Neumeister im Strafraum drehen konnte, sein Schuss aber zum Glück ans Außennetz ging. Der BVB konnte jetzt nur noch durch Distanzschüsse ("Abdi" :P, Gordon) aufwarten und ließ sich immer mehr in die eigene Hälfte drücken, sodass jetzt die 20 Minuten des Sören Pirson anbrachen: Zunächst hielt er einen ansatzlosen Schuss von Vujanovic aus der Drehung (53.), dann sorgte er nach Fehlern von Hillenbrand bzw. Neumeister mit einem unmenschlichen Reflex gegen Gibson für die weitere Gegentorlosigkeit, indem er bravourös zur Ecke klärte (55.). Diesen anschließenden Standard nutzte fast Vujanovic per Fuß aus dem Gewühl, doch da stand wieder Pirson wie eine Mauer vor ihm. Seine letzte Glanzparade schließlich in der 62.Minute, als Vujanovic erneut den etwas hüftsteif wirkenden Neumeister umtanzte, doch am Wadenbein Pirsons scheiterte.

Dank Solga am Drücker


Doch nun begannen endlich die offensiven Minuten des BVB und maßgeblich daran beteiligt war der eingewechselte David Solga. Er war es, der das Spiel sofort an sich riss und die Bälle im Mittelfeld klug verteilte und endlich Tyrala sowie Senesie mit den nötigen Bällen versorgte. Alles andere als ein Stammplatz im Spiel am Mittwoch bei St. Pauli (Sportchef Holger Stanislawski schaute sich alles ganz genau an) wäre nach diesem überzeugenden Kurzeinsatz eine faustdicke Überraschung, zumal er einer der wenigen erfahrenen Spieler ist. Neben den von Solga eingefädelten Chancen (Tyrala, 72. Vrzogic, 73. gab es noch zwei gefährliche Distanzschüsse durch den stärker werdenden Gordon. Der erste ging knapp drüber, der zweite wurde schön pariert und zwar so sehr, dass die bl**-wei**en aus Emden erstmal ein bengalisches Feuer zur Belohnung zündeten (71. bzw. 79.).


Daniel Gordon gab sein Debüt im BVB-Dress
Auftrag: Millerntor entern

So bleibt es also in ausgeglichenen Spiel beim verdienten 0:0, aber die junge BVB-Mannschaft zeigte besonders in der Schlussphase, dass mit ihr auch in der Offensive zu rechnen sein wird. Man muss hoffen, dass die heute gezeigte Torschlusspanik schon in den nächsten Spielen abgestellt wird. Allerdings wird sie es insgesamt gegen erfahrene Teams wie Pauli, Düsseldorf, Kiel oder auch Lübeck überaus schwer haben zu bestehen. Die Punkte müssen gegen Teams wie die anderen Zweitvertretungen oder die Aufsteiger gesammelt werden. Am Mittwochabend direkt ein Hammerspiel für diese junge Mannschaft, wenn es nämlich zum Hamburger Millerntor geht. Das nächste Heimspiel findet dann am nächsten Sonntag um 14 Uhr gegen den HSV II statt. Dort sollte dann auch spätestens der erste Sieg gelingen, wenn man nicht direkt unten reinrutschen möchte.

Daten zum Spiel


Aufstellung: Pirson (1,5) - Hillenbrand (4) (62. Marc Heitmeier, - ), Hünemeier (2), Neumeister (3), Vrzogic (2,5) - Akgün (4), Gordon (3), Kohlmann (3) - Tyrala (3) - Amachaibou (4) (69. Solga, - ), Senesie (3,5) (89. Pollok, - )

Tore: Erst am Mittwoch am Millerntor.

Zuschauer: 1282

SR: Thomas Metzen (Erftstadt-Liblar), 4,5. So jemand geht gar nicht: Pfeift jede Kleinigkeit ab, gibt dafür aber bei wirklichen Fouls keine Karten, um hinterher behaupten zu können: "Ich hatte das Spiel jederzeit im Griff und kam ohne Karten aus." Furchtbar sowas!

Chancen: 6:7

Ecken: 6:3

Gelbe Karten für den BVB: siehe SR.


Heimkehrer Sahr Senesie hatte oft einen schweren Stand
schwatzgelb.de fragt nach

Marc Fascher: Aller Anfang ist schwer, keiner weiß genau wo man am ersten Spieltag steht. Ich glaube wir haben ein interessantes Spiel gesehen mit einem sicherlich gerechtem Unentschieden. Wir hatten in der ersten Halbzeit sicherlich mehr Spielanteile, Dortmund hatte in der zweiten Hälfte mehr vom Spiel – gerade gegen Ende der Partie. Wir können beide auf das heutige Ergebnis aufbauen und was uns anbelangt, so haben wir uns im vergleich zur Vorsaison um einen Punkt verbessert, denn in der letzten Saison sind wir noch fürchterlich verhauen worden. Heute haben wir aus meiner Sicht gegen einen recht guten Gegner einen Punkt geholt und können letztlich zufrieden sein.


Theo Schneider: Man hat heute gesehen was uns in der Regionalliga erwartet. Vor allem in der ersten Halbzeit war dem ein oder anderem Spieler die Nervosität anzumerken und das Selbstbewusstsein, welches wir in der Vorbereitung gezeigt haben, haben wir in der ersten Halbzeit nicht erkennen lassen. Wir haben allerdings auch gegen eine sehr starke Emder Mannschaft Probleme gehabt, die immer wieder mit langen Bällen agiert hat. Wir fanden eigentlich kein Mittel um uns zu befreien oder einen ruhigen Spielaufbau zu starten. Ich war froh das wir uns in die Halbzeit gerettet haben und dann entsprechend reagieren konnten. In der zweiten Halbzeit haben wir eine andere Mannschaft gesehen. Eine viel selbstbewusstere und kämpferischere Mannschaft: Wir haben dann vorne Druck gemacht und unsere Stärken in die Waagschale geworfen. Denn in der zweiten Halbzeit haben wir uns sehr gute Chancen herausgespielt und unter dem Strich geht das Unentschieden absolut in Ordnung. Sören Pirson hat in der zweiten Halbzeit auch noch einige Male glänzend reagiert, sonst hätten wir in der Phase auch in Rückstand geraten können. Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können und vor allem auf der Leistung der zweiten Halbzeit lässt sich drauf aufbauen. Daher bin ich recht zuversichtlich.



sg.de: Sören, hast Du heute den Punkt für das Team gerettet?

Sören Pirson: Erstmal bin ich nicht ganz zufrieden, denn wir haben nur einen Punkt geholt. Am Ende wäre vielleicht mehr drin gewesen. Und die gehaltenen Bälle sind mein Job, ich muss ja die Mannschaft irgendwie am Leben halten.

sg.de: Was ist der größte Unterschied zwischen Ober - und Regionalliga für Dich nach so einem Spiel heute?

Pirson: Es ist viel mehr Kampf, man kann technisch nicht mehr so sehr glänzen. Hier wird dann auch schonmal dazwischen getreten und das ist schon der größte Unterschied. Insgesamt ist alles viel kompakter.

sg.de: Wollt ihr das Spiel am Mittwoch in St.Pauli nur genießen?

Pirson: Ich hatte schonmal das Glück, dort 20 Minuten spielen zu dürfen. Aber ich freue mich drauf und ich hoffe, dass wir wieder einen Punkt mitnehmen können.



sg.de: David, dein erstes Spiel hier. Wie hast Du dich gefühlt während des Spiels?

David Vrzogic: Es war eine super Stimmung und die Mannschaft hat mich gut aufgenommen. Insgesamt hat es einfach sehr viel Spaß gemacht. Naja, eigentlich hätten wir gewinnen müssen, aber sei's drum. Greifen wir in St.Pauli an!

sg.de: Wie sehr freust du Dich auf dieses Erlebnis am Mittwoch?

Vrzogic: Auf jeden Fall ist die Vorfreude riesig, denn man spielt wirklich nicht alle Tage am Millerntor.

sg.de: Und was wollt Ihr da erreichen?

Vrzogic: Wir wollen auf jeden Fall punkten.



sg.de:Sebastian, Du hattest einige Schusschancen. Ärgerlich, dass kein Tor gelang?

Sebastian Tyrala: Ja schade, dass ich es nicht gemacht habe, aber ich denke, mit dem Punkt müssen wir zufrieden sein. Im ersten Spiel direkt einen Punkt geholt und jetzt wissen wir auch wo wir stehen, da müssen wir auch mit dem Spiel wirklich zufrieden sein.

sg.de: Warum wart Ihr so stark in den letzten Minuten? Weil Ihr so jung, spritzig und konditionsstark seid?

Tyrala: Einige waren zunächst sehr nervös in Hälfte eins, aber in der zweiten Hälfte haben wir dann die Nervosität abgelegt und wirklich super Fußball gespielt. Schade, dass wir nicht gewonnen haben, aber ich denke, wenn das so weitergeht am Mittwoch dann in Pauli kann es klappen mit einem Dreier.

sg.de: Ein Wort noch zum Topspiel.

Tyrala: Das ist ein Highlight, klar. Die Stimmung da ist super und wir sollten uns alle auf das Spiel freuen und mal schauen, was dann da so geht.

sg.de: Die anderen Spieler sagen alle, dass sie unbedingt einen Punkt holen wollen.

Tyrala: Klar, wir fahren ja nicht dahin, um zu sagen:"Wir wollen verlieren." Wir müssen immer dran denken, dass wir gerne einen Punkt holen wollen. Gerade auswärts und ich denke, dass wir auch das Zeug dazu haben dort einen Punkt zu holen.

Unsere Amas


Schwatzgelb.de möchte Euch auf diesem Wege den diesjährigen Kader anhand der heute im Aufgebot stehenden Spieler etwas näherbringen und die Perspektiven und Chancen der einzelnen Akteure analysieren.

(1) Sören Pirson: Nach einer Oberliga-Saison, in der er wenig bis gar nichts zu tun hatte, muss er sich in dieser Spielzeit beweisen und dem Team auch mal Punkte retten. Und es ist schön, dass er bereits heute damit angefangen hat. Mit der heute gezeigten Leistung die klare Nummer 1 im Kasten.

(5) Marcel Großkreutz: In der Schlussphase der letztjährigen Saison überragender Akteur in der Innenverteidigung. Wurde mit einem Platz im Kader beim letzten Saisonspiel der Profis bei Bayern belohnt. Muss sich gegen Neumeister behaupten, der heute prompt auch Schwächen zeigte. Gegen Hünemeier ohne Chance.

(6) Christian Eggert: Verlor seinen Stammplatz an Neuzugang Daniel Gordon. Muss sich in seiner gewohnt bissigen Art diesen Platz jetzt zurückerkämpfen, was dem technisch limitierten Mittelfeldrenner schwer fallen dürfte. Von RW Essen nochmal für ein Jahr ausgeliehen.

(8) David Solga: Erfahren und technisch beschlagen. Hätte nach seiner Einwechslung heute fast noch für die entscheidende Wende gesorgt. In der Mannschaft durch seine freundliche Art sehr angesehen, dürfte so langfristig seinen Stammplatz auch sicher haben.

(9) Wojciech Pollok: Heute aufgrund seiner geringen Einsatzzeit sehr wütend, muss sich im Training und Spiel jetzt aber auch beweisen gegenüber Senesie und Amachaibou. Hat das Handicap seines schon relativ hohen Alters.

(10) Mehmet Akgün: Muss endlich das abrufen, was man sich seit zwei Jahren von ihm verspricht. Er muss seine technischen Fähigkeiten endlich in den Dienst der Mannschaft stellen und nicht für die Galerie agieren. Sonst wird das nichts mit der Profi-Karriere.

(16) Kosi Saka: Heute überraschend nur Ersatz. Sonst sicherer Stammspieler, muss sich aber auch dem Konkurrenzkampf gegen Hillenbrand stellen. Langfristig sollte er jedoch spielen und bei körperlicher Fitness auch eine tragende Rolle spielen.

(17) Daniel Gordon: Sehr nervös in den Anfangsminuten, kam dann aber immer besser ins Spiel. Der Neuzugang von Bochum II ist ernorm zweikampf - und kopfballstark. Außerdem mit brandgefährlichen Distanzschüssen. Kann zu einem echten Leader werden.

(26) Marc Heitmeier: Hat den Vorteil, dass er auch rechts hinten spielen kann. In der Offensive stark verbessert, bei ihm bleibt das Problem der latenten Disziplinlosigkeit. Wenn er dieses Manko ausmerzt, kann er in den Kampf um die Stammplätze eingreifen.

(27) Uwe Hünemeier: Zu stark für die Amas, noch chancenlos gegen Wörns, Metzelder und Brzenska. Auf Dauer muss er neben Kohlmann und Solga das junge Team führen, zumal er in der Defensive und Offensive gleichermaßen (kopfball)stark ist.

(28) Sebastian Tyrala: Unglaublich quirlig und sicher in der Ballbehandlung. Muss im Zweikampf noch etwas robuster werden, aber hat alle Anlagen um schon in jungen Jahren in der Regionalliga zu einem exponierten Spieler zu werden.

(31) Patrick Kohlmann: Für ihn ein entscheidenes Jahr. Nur bei Klassenerhalt und persönlich überzeugender Leistung winkt ihm auf seine "alten" Tage wohl ein Profivertrag. Muss sich als eher stiller Typ in die Rolle des Kapitäns noch einfinden.

(32) Sascha Samulewicz: Sehr sichere und loyale Nummer Zwei. Hat letzte Saison in den Pokalspielen einen überaus sicheren Eindruck gemacht und sollte problemlos eingesetzt werden. Ist vielleicht sogar eine Gefahr für Pirson, wenn der eine längere Schwächephase haben sollte.

(33) David Vrzogic: Mit gerade einmal 16 Jahren war er heute schon einer der besten Akteure auf dem Feld. Als Linksverteidiger hat er allerbeste Perspektiven für seine Zukunft, sollte sich jedoch erst einmal voll und ganz auf die anstehende Regionalliga-Saison konzentrieren.

(36) Abdenour Amachaibou: Ist er Stürmer oder doch offensiver Mittelfeldspieler? Gar ein klassischer Außenspieler? Er ist auf jeden Fall sehr vielseitig, doch muss auch er seine technischen Fähigkeiten noch effektiver für das Team einsetzen.

(37) Jörn Neumeister: Sah heute zweimal schlecht aus. Ansonsten mit guter Spieleröffnung und auch einer gewissen Stärke beim Offensivkopfball. Es wird jedenfalls spannend zwischen ihm, Großkreutz und eventuell auch Heitmeier.

(38) Nico Hillenbrand: Er ist noch ein wenig die "Sphinx": Was kann man von ihm erwarten? Ist er nur in der Defensive verwendbar oder hat er auch offensive Qualitäten. Er ist auf jeden Fall sehr schnell, was ja schon für einige Rechtsaußenspieler zu höheren Weihen geführt hat...

(39) Sahr Senesie: Vom Talent und Potenzial her unbestritten einer der wertvollsten Spieler des BVB. Doch muss er endlich zeigen, dass er - wie von ihm selbst angekündigt - aus seinen Fehlern gelernt hat und konsequent weiter an sich arbeitet.


Malte - 05.08.2006

aus: sg.de

Vielleicht schaffen es ja auch die hier zusständigen und können mal die gesamten Amatuermannschaften dorthin transportieren, wohin sie hier offensichtlich gehören. Ansonsten fordere ich massiv alle Klubs nördlich der Mainlinie auf, massiv ihre Klubs hier massiv zu bewerben, Kreisliga C, Oberliga, Berzirksliga, wen interessiert es, offensichtlich geniesst ja allein schon Siegen hier ein massives Vorrecht.

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Alt 06.08.2006, 22:54   #2
Fan
 
Benutzerbild von DO-Jens
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 14.06.2005
Ort: Dortmund-Kreuzviertel
Mit der Leistung von Freitag wird es jedenfalls schwer, die Klasse zu erhalten. Der Abgang von Caliskan konnte nicht mal ansatzweise aufgefangen werden.

Schön für die Jungs, dass zumindest am Freitag viele Besucher da waren und auch mal wieder Stimmung gemacht wurde. Das ist bei den Amateuren in den letzten Jahren nicht immer so gewesen.


Jens

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