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Ein eigentlich trauriges Fußballwochenende

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Alt 29.03.2005, 09:38   #1
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Ein eigentlich trauriges Fußballwochenende

Ich kann mich nicht erinnern das an einem Wochenende so viele Negativmeldungen über den Äther gingen wie am vergangenen. Im Iran sind einige Menschen zu Tode getrampelt worden, in Slowenien randalierten deutsche Hooligans in Afrika ging es drunter und drüber, sogar ein Bienenschwarm war involviert und auch in Schweden prügelten sich die Fans.
Iranische Fans nach WM-Spiel zu Tode getrampelt
Teheran (dpa) - Fünf Menschen sind nach dem Fußball-WM-Qualifikationsspiel zwischen Iran und Japan in Teheran zu Tode getrampelt worden. Weitere 31 Fans wurden verletzt, wie die Nachrichtenagentur ISNA meldete.

Nach dem 2:1-Sieg der Iraner hätten mehr als 100 000 Fans aus dem Azadi-Stadion zu den Ausgängen gedrängt. Dabei kam es zu dem Unglück. Bei den Toten handele es sich um Iraner, hieß es weiter.

Schwere Ausschreitungen nach Togo-Sieg in Mali
Bamako (dpa) - Von schweren Ausschreitungen mit zahlreichen Verletzten und Festnahmen ist das Qualifikationsspiel zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zwischen Mali und Togo erschüttert worden.

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AP wurden im Verlaufe der gewalttätigen Aktionen in der Hauptstadt Bamako das Gebäude des Nationalen Olympischen Komitees Malis niedergebrannt, Denkmäler gestürzt und zahlreiche Autos angezündet.

Die Krawalle begannen, als Kader Koubadie nach den Treffern von Soumaila Coulibaly (12./Mali) und Salifou Mustapha (35./Togo) in der Nachspielzeit das 2:1 für Togo erzielte. Fans stürmten das Spielfeld des mit 70 000 Zuschauern voll besetzten Stadions in Bamako und sorgten für den Abbruch des Spiels. Der Afrikanische Fußball-Verband erkannte das Ergebnis am Montagnachmittag an.

Nach dem Abbruch gingen die Ausschreitungen in der Stadt weiter. «Es gibt viele Verletzte und viele Festnahmen», sagte Malis Innenminister Colonel Sadio Gassama ohne Zahlen zu nennen. Die Polizei setzte Tränengas ein.

Die Hooligans nahmen für ihre Ausschreitungen die Tatsache zum Anlass, dass Mali mit der Niederlage praktisch alle Chancen auf eine Qualifikation für die WM in Deutschland verspielt hatte. Nachdem das Land im Vorjahr im Halbfinale des Afrika-Cups gestanden hatten, erwarteten die Fans eine WM-Teilnahme 2006.

Bei den Krawallen wurden Mali-Spieler persönlich bedroht. «Gebt uns Frederic Kanoute und Mamadou Bakayoko, wir werden sie töten», schrie die aufgebrachte Menge. Die Spieler seien in Sicherheit, erklärte Regierungssprecher Seydou Sissomouna.

In Schweden prügelten sich Fans in einem Pub. Fenster gingen zu Bruch und Stühle flogen. Einen Bericht gibt es im ZDF-Text. Beim Spiel Sambia - Kongo kletterten Fans auf einen Lichtmast der daraufhin brach. Darin war ein Bienenschwarm der anfing die Fans zu stechen. 18 Zuschauer wurden leicht verletzt.

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Alt 29.03.2005, 11:59   #2
Bayerischer Hulk
 
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Schlimm! Was mich persönlich am meisten geärgert hat, waren unsere deutschen Assis, die in Slowenien einen auf King-Kong machten. (wer die Bilder gesehen hat, wird wissen was ich meine)
Wenn ich dort als Polizist im Einsatz gewesen wäre, hätte ich hemmungslos mit dem Knüppel zugeschlagen. Eine andere Sprache verstehen diese Arschlöcher ( ) nicht.

MFG!
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Alt 29.03.2005, 12:01   #3
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Zitat von Kerpinho
Schlimm! Was mich persönlich am meisten geärgert hat, waren unsere deutschen Assis, die in Slowenien einen auf King-Kong machten. (wer die Bilder gesehen hat, wird wissen was ich meine)
Wenn ich dort als Polizist im Einsatz gewesen wäre, hätte ich hemmungslos mit dem Knüppel zugeschlagen. Eine andere Sprache verstehen diese Arschlöcher ( ) nicht.

MFG!

Ich hab davon gar nicht so viel mitbekommen, hab mir auch das Spiel nur nebenher angeschaut weil ich gearbeitet habe (Möbel umstellen u.ä.) Hab halt nur so die nackten Zahlen gesehen mit der Anzahl der Verhaftungen usw. Gibts irgendwo Bilder von den Taten?

Am krassesten fand ich die Vorgänge in Mali, wo sogar der Tod von Spielern gefordert wurde
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Alt 29.03.2005, 12:04   #4
Bayerischer Hulk
 
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Ob`s Bilder gibt weiß ich nicht. Hoffentlich nicht....denn so wie sich einige Deppen aufgespielt haben (hätte nur noch gefehlt, dass sie sich in Gorilla-Manier auf Ihre Hühnerbrüste und Bierbäuche trommeln), wäre jedes Bild überflüssig/vergeudet.
Dann lieber gleich die eigene Scheisse im Klo fotografieren....

MFG!
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Alt 29.03.2005, 12:07   #5
 
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Zitat von Vatreni
Ich hab davon gar nicht so viel mitbekommen, hab mir auch das Spiel nur nebenher angeschaut weil ich gearbeitet habe (Möbel umstellen u.ä.) Hab halt nur so die nackten Zahlen gesehen mit der Anzahl der Verhaftungen usw. Gibts irgendwo Bilder von den Taten?

Ich glaub die Allmächd hat im Thread zum Spiel ein paar Bilder von den Idioten gepostet.
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Alt 29.03.2005, 12:16   #6
Miguel
 
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jop, hat se ... bescheuert solche idioten ... aber noch schlimmer sind ja die typen aus mali ... erinnert mich ein bisl an kolumbien, als ein spieler erschossen wurde weil er ein eigentor geschossen hat ... so wars doch, oder? ich kann mich da nicht mehr genau eruinnern ...
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Alt 29.03.2005, 12:23   #7
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Zitat von McCoy
jop, hat se ... bescheuert solche idioten ... aber noch schlimmer sind ja die typen aus mali ... erinnert mich ein bisl an kolumbien, als ein spieler erschossen wurde weil er ein eigentor geschossen hat ... so wars doch, oder? ich kann mich da nicht mehr genau eruinnern ...

Ja, so war's. Escobar hieß der Spieler wenn mich nicht alles täuscht und er wurde von der kolumbianischen Mafia erledigt weil sie eine Menge Geld durch Wetten verloren hatten
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Alt 30.03.2005, 15:59   #8
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Es geht weiter (weltfussball.de)
Tumulte bei WM-Qualifikationsspiel in Nordkorea
Pjöngjang (dpa) - Der 2:0-Sieg Irans über Nordkorea in Pjöngjang war von schweren Zwischenfällen überschattet. Die nordkoreanischen Spieler attackierten bei dem Qualifikationsspiel für die WM 2006 in Deutschland den syrischen Schiedsrichter.

Am Ende herrschte Wut, Chaos und Betroffenheit. «Da bekommt man ein Gefühl dafür, was passiert, wenn die Dinge hier außer Kontrolle geraten», sagte ein ausländischer Diplomat nach den Ausschreitungen. Vor 100 000 aufgebrachten Zuschauern im Kim Il Sung-Stadion in Pjöngjang trauten sich Schiedsrichter und Linienrichter am Ende nicht einmal mehr von der Mitte des Platzes unter der Tribüne hindurch in die Kabinen. Wütende Zuschauer reckten ihnen lautstark die Fäuste entgegen. Unter Beifall flogen Flaschen und Sitzkissen. Verängstigt rannten die iranischen Spieler in die Kabinen. Das Spiel stand vor dem Abbruch.

In einem Land, wo sonst alles organisiert und kontrolliert ist, war das Qualifikationsspiel für die WM 2006 in Deutschland ein seltener Einblick in die Seele der Menschen in dem streng isolierten Staat. Die Situation eskalierte, als der syrische Schiedsrichter vier Minuten vor Schluss den Nordkoreanern nach einer eher harmlosen Rangelei im Strafraum der Iraner einen Elfmeter verweigerte. Die unter hohem Druck stehenden und tapfer gegen die iranische Abwehr kämpfenden, aber doch unerfahrenen Nordkoreaner gingen plötzlich auf den Schiedsrichter los, als hätten sie nichts mehr zu verlieren.

Als Schlusslicht ihrer Gruppe mit null Punkten hatte das Team schon bei der Niederlage gegen Bahrain den Schiedsrichter der Unfairness beschuldigt. Ironischerweise spielten diesmal die beiden Teams der Staaten, die US-Präsident George W. Bush als «Achse des Bösen» in geheimer Komplizenschaft vermutet. Sie schenkten sich nichts. Wo sonst aber einmal ein Spieler die Kontrolle verliert, wurde hier der syrische Schiedsrichter unter den Rufen der Massen gleich von mehreren aufgebrachten nordkoreanischen Spielern handgreiflich attackiert und musste das Weite suchen. Erst die Linienrichter und FIFA-Verantwortliche konnten ihn schützen.

Nur mühsam konnte die Ordnung halbwegs wiederhergestellt werden. Der Schiedsrichter verwies nur einen Nordkoreaner vom Platz, obwohl auch andere die Rote Karte verdient gehabt hätten. Alles andere hätte aber möglicherweise zu noch größeren Tumulten geführt. Die Tabelle der Asien-Gruppe B führt Iran mit sieben Punkten vor Japan (6), Bahrain (4) und Nordkorea (0) an. Die Japaner bezwangen Bahrain am 30. März mit 1:0.

Obwohl Nordkorea Erfahrung mit Massenveranstaltungen zu Ehren seines «geliebten Führers» Kim Jong Il haben müsste, ging es schon am Anfang chaotisch zu. Vor dem Spiel wurden Zuschauer vor dem Stadion von Soldaten abgedrängt. Drinnen schoben Massen völlig ungeordnet durch die Eingänge, so dass dutzende Menschen auf der steilen Tribüne zu Fall kamen. Hunderte, die sich einen Weg ins Stadion bahnen konnten, strömten plötzlich auf die Aschenbahnen neben dem Spielfeldrand. Ein paar Uniformierte versuchten vergeblich, sie zurückzuschicken. Die Leute kletterten einfach über Mauern auf die längst überfüllten Tribünen. Der Anpfiff musste verschoben werden, bis alle über eine herbeigerollte Treppe auf die vollen Ränge steigen konnten.

Nach den Zwischenfällen herrschte nur noch Betroffenheit. Niemand mochte sich vorstellen, was passieren kann, wenn im Juni der Erzfeind Japan, der Korea über Jahrzehnte bis 1945 als Kolonialmacht brutal unterdrückt hatte, zum Rückspiel in Pjöngjang antreten muss.

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Alt 30.03.2005, 19:39   #9
Miguel
 
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war doch klar dat die koreaner dat so nicht hinnehmen ... ein wunder dat die keine atomwaffen eingesetzt haben ...

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