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FCK mit neuer Führungsriege

Hier finden Sie die Diskussion FCK mit neuer Führungsriege im Nationaler Fußball Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Fußball-Foren; Der neue starke Mann heißt Bauckhage FUSSBALL: Ex-Minister will schnell Investor für den FCK gewinnen - Vorstandsmannschaft steht KAISERSLAUTERN (zkk/osp). ...


 
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Alt 23.11.2007, 10:44   #1
 
Benutzerbild von kriggebächler
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 01.09.2004
Ort: West-Pelzer
Icon31 FCK mit neuer Führungsriege

Der neue starke Mann heißt Bauckhage
FUSSBALL: Ex-Minister will schnell Investor für den FCK gewinnen - Vorstandsmannschaft steht

KAISERSLAUTERN (zkk/osp). Der neue starke Mann des 1. FC Kaiserslautern heißt offenbar Hans-Artur Bauckhage. „Ich bin der Sprecher des Vorstandes", erklärte der 64 Jahre alte Westerwälder, der gestern als eins von drei neuen ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern des Fußball-Zweit-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern vorgestellt wurde.

„Wir sind ein Kollegialorgan", rief Bauckhage, amtierender Landtags-Vize-Präsident und ehemaliger rheinland-pfälzischer Wirtschaftsminister zu Schulterschluss und Teamarbeit auf. „Wir werden uns zusammenraufen", versicherte Bauckhage mit Blick auf den amtierenden Vorstandsvorsitzenden Erwin Göbel (48 ), dessen Vertrag bis 2008 läuft, und dessen Stellvertreter, den für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing zuständigen Arndt Jaworski (37).

Auf Bauckhages Empfehlung wurden auch der Kaiserslauterer Großbäcker Rolf Landry (52) und der frühere Holzmann-Manager und heutige Unternehmensberater Dr. Johannes Ohlinger (53) aus Zweibrücken als ehrenamtliche Vorstände berufen. „Die Herren wollen nicht nur im Vorbeigehen die Hand schütteln. Die Herren wollen mit ins Rad greifen, am Rad drehen", begründete Aufsichtsratsvorsitzender Dieter Buchholz die zunächst bis Saisonende befristete Berufung.

Buchholz sieht beim FCK zwei Baustellen: „die Tabelle und die wirtschaftliche Seite". Sollte es „ehemaligen Fußballern ohne Beschäftigung" gelingen, durch Nicht-Entlastung des Aufsichtsrates bei der Jahreshauptversammlung am 14. Dezember den Vorstand zu kippen, sei das - auch für die Außendarstellung des Vereins - „eine Katastrophe". Eine Reihe von Sponsoren sei derzeit massiv verärgert - nicht wegen der Mannschaft und der sportlichen Schieflage, sondern über die hausgemachten Negativ-Schlagzeilen.

„Das Stadion ist eine große Belastung und Hypothek. Die WM-Bewerbung war ein großer Fehler", urteilte Buchholz. 3,2 Millionen Euro Miete und 1,8 Millionen Euro Unterhalt seien in der Zweiten Liga nicht länger als zwei Jahre zu stemmen.

Die Klasse halten und aus dem Zweitligisten FCK rasch wieder einen Erstligisten machen will der neue Vorstandssprecher Bauckhage. „Der FCK ist eine Marke, keine Kunstmarke, kein Polyesterklub", stellte der FDP-Politiker fest. „Der FCK ist ein Flaggschiff des Sports, der Klub hat eine Seele", philosophierte der gelernte Bäcker, der mit den „Roten Teufeln" nicht lange kleine Brötchen backen mag. „Wir brauchen den Schulterschluss mit den Fans", rief Bauckhage, der auch eine „Befriedung" mit den ehemaligen Lizenzspielern erreichen möchte. Falsch sei, dass der FCK vor dem Konkurs stünde. Er brauche aber mehr Finanzkraft, um seine Ziele zu erreichen. „Gespräche mit Investoren" seien angelaufen - mit dem Ziel, noch in diesem Jahr zu einem Ergebnis zu kommen, um die Mannschaft verstärken zu können. Die Bestellung von Ex-Torjäger Klaus Toppmöller zum (ehrenamtlichen) Sportchef lobte Bauckhage.

Er bekannte sich zur Teamarbeit im Vorstand, appellierte, die Krise gemeinsam zu meistern und rief zum Miteinander auf: „Wer gibt denn einem zerstrittenen Haufen Geld?"

Mit Johannes Ohlinger habe der FCK einen exzellenten Finanz-Fachmann gewonnen. Der Zweibrücker bekannte sich zu seinem Verein, will seine Urteilsfähigkeit einbringen. Schon bei der Erstellung des Sanierungskonzepts habe er dem FCK 2002 geholfen, erinnerte der 53-Jährige.

„Ich bin dem FCK sehr nahe, ich wohne fast am Anstoßkreis", sagte Rolf Landry. Als Großbäcker ist er der Chef von 900 Mitarbeitern. Er möchte auch kritische Geister aktiv einbinden. Landry verwies auf die neue Aktion „Jetzt gilt"s wirklich" der „Initiative Leidenschaft". Zur Solidarität mit dem FCK rufen die Weltmeister Horst Eckel, und Ottmar Walter mit Ex-Präsident Norbert Thines auf, der gestern Gast der Pressekonferenz war.

Vorstandschef Erwin Göbel sagte, er begrüße die neue Führungsstruktur: „Es geht nur um den FCK!"

KONZOKH

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau


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KOMMENTAR
Lauterer Lautsprecher
Von Horst Konzok

Der 1. FC Kaiserslautern versucht seiner Krise mit erweiterter Führung, die Mittel zur Verstärkung der Mannschaft mobilisieren soll, Herr zu werden.

Wenn laut auch gut ist, dann geht es dem 1. FC Kaiserslautern schnell auch wieder besser: Ex-Minister Hans-Artur Bauckhage, ganz Polit-Profi, trat gestern bekannt wortgewaltig und lautstark beim 1. FC Kaiserslautern auf den Plan. Und weil es keiner mitteilte, sagt er es selbst: „Ich bin der Sprecher des Vorstandes!" Der eine (Bauckhage) spricht, gibt den Takt vor, zeigt mit seinen Wegbegleitern Landry und Ohlinger die Richtung an. Der andere (Göbel) ist - juristisch gesehen - der Vormann, erledigt das Tagesgeschäft. Und wird wohl über kurz oder lang, was er immer gerne war: der Herr der Zahlen und Bilanzen, quasi der Finanz-Vorstand.

Bauckhages Ansage - der zweite Schritt der ratenweisen Entmachtung des als bienenfleißig beschriebenen Vorstandsvorsitzenden Erwin Göbel. Der Aufsichtsrat, getrieben von Dieter Buchholz, der dem Verein geschätzte 600.000 Euro für Transfers vorstreckte, hatte mit der Berufung von Klaus Toppmöller zum faktischen Sportchef die Demission von Sportdirektor Schjönberg ausgelöst, deutlich gemacht, dass er in der Krise handelt, wenn der Vorstand zaudert. Nach Toppmöller, dem ehrenamtlichen Sportmanager im Rang des Aufsichtsrates, hat der Verein nun drei ehrenamtliche Vorstände berufen. Sie sollen mit ihrem Wissen, ihrem Können und ihren Kontakten vor allem auch die Gelder mobilisieren, damit Toppmöller die entsprechenden Finanzmittel bekommt, um Rekdals Mannschaft zu verstärken. Die besitzt in der Defensive Klasse, verfügt über eine hoch talentierte Basis. Aber es mangelt an Kreativität im Spielaufbau, weil ein klassischer Zehner, ein Regisseur, ebenso fehlt wie ein Knipser.

Der FCK hat eine neue Führung. Ihr Sprecher Bauckhage muss sich an den Ergebnissen messen lassen. Schon bald. Denn er machte Hoffnung auf einen Investor ...

KONZOKH

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ

kriggebächler ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 23.11.2007, 12:39   #2
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 31.08.2004
Alle Drei stehen ja schon seit längerer Zeit in Verbindung mit dem FCK. Allerdings weiß ich nicht, ob es der richtige Schritt vom Vorstand ist, jetzt auf Ex-Holzmann Ohlinger zu setzen, der mit eigenen Bewerbungsversuchen stets bei den Mitgliedern scheiterte.

Von Bauckhage halte ich schon mehr. Sachlich und eloquent, vielleicht das neue Sprachrohr, das Göbel nie war und wird. Familie Landry und der FCK sind ja ohnehin verbunden. Ein Traditionsbeispiel. Ob sich der Vorstand damit aber noch einmal seinen Kopf aus der Schlinge vor der JHV ziehen kann, wage ich fast zu bezweifeln. Axel Roos is watching you...
DEVILINRED ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 23.11.2007, 13:17   #3
 
Benutzerbild von kriggebächler
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 01.09.2004
Ort: West-Pelzer
göbel ist nun indirekt entmachtet. der ar will wohl seinen hals vor der jhv retten und die kritiker sind (vorerst) kalt gestellt.
letztendlich hängt alles von den ergebnissen gegen mainz, pauli und jena ab.
kriggebächler ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 23.11.2007, 14:37   #4
Blunaschlürfer a.D.
 
Benutzerbild von schlappe
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 31.08.2004
Ort: Pirmasens/Pfalz
Zitat von kriggebächler Beitrag anzeigen

Mit Johannes Ohlinger habe der FCK einen exzellenten Finanz-Fachmann gewonnen. Der Zweibrücker bekannte sich zu seinem Verein, will seine Urteilsfähigkeit einbringen. Schon bei der Erstellung des Sanierungskonzepts habe er dem FCK 2002 geholfen, erinnerte der 53-Jährige.

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ

Ja, der Finanzfachmann schlechthin... denn er hat ja schon das Bauunternehmen Phillip Holtzmann damals (eben 2002) in die Insolvenz getrieben.
Das läßt ja tatsächlich hoffen ...

schlappe ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
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