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Fredi Bobic - geliebt, gezockt, gehasst

Hier finden Sie die Diskussion Fredi Bobic - geliebt, gezockt, gehasst im Nationaler Fußball Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Fußball-Foren; Fredi Bobic - geliebt, gezockt, gehasst Pünktlich zum Spiel gegen Berlin, beginnen wir mit einem Rückblick auf eine der schillernsten ...


 
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Alt 30.03.2005, 16:33   #1
Jan
Nur der SFS!
 
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Ausrufezeichen Fredi Bobic - geliebt, gezockt, gehasst

Fredi Bobic - geliebt, gezockt, gehasst

Pünktlich zum Spiel gegen Berlin, beginnen wir mit einem Rückblick auf eine der schillernsten Personen des deutschen Fußballs in den 90er Jahren. Einst begnadeter und eiskalter Vollstrecker im Stuttgarter "Magischen Dreieck" - heute ein lebendes Denkmal auf dem Abstellgleis. Die Geschichte des Fredi Bobic lautet: Monarch auf dem Spielfeld - vergötterter Torjäger - gehasster Egoist...

Seine Autogrammkarte weist 283 Bundesligaspiele und mehr als 100 Bundesligatore auf - seine Stationen hießen Stuttgarter Kickers, VfB Stuttgart, Borussia Dortmund, Bolton Wanderers, Hannover 96 und Hertha BSC Berlin. Die Geschichte eines Mannes, dem die Karriere als Weltstar vorschwebte und dessen Fußballerdasein seit dem Wechsel nach Dortmund merklich ins Wanken geriet, begann 1992 bei den Stuttgarter Kickers.


Nach zwei Lehrjahren bei den "Blauen aus Degerloch" kam es im Sommer`94 zum großen Showdown: Trotz seiner Saisontore 15 und 16 und dem daraus resultierenden 4:1-Sieg über Mainz 05 am letzten Spieltag der 2. Bundesliga in der Saison 93/94 vermochte es der damals 23-jährige Bobic nicht, mit den Kickers die Klasse zu erhalten. Die vor ihnen platzierten Fortunen aus Köln kamen 5 Minuten vor Spielende durch einen gewissen Roy Präger noch zum Ausgleich in Berlin und sicherten sich ihrerseits damit den Klassenverbleib. Bobic jedoch, der in Marburg an der Drau, dem heutigen Maribor in Slowenien geboren wurde und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, trat im Gegensatz zu den Kickers nicht den Gang in den Amateurfußball an, sondern folgte dem Ruf des Stadtrivalen VfB, und wechselte im Sommer 1994 über den Neckar ? womit er automatisch für sämtliche Kickers-Anhänger erledigt war. Direkt in seiner ersten Saison in der 1. Bundesliga avancierte ?FB? an der Seite des ebenfalls neu verpflichteten Giovane Elber zum torgefährlichsten Spieler der Schwaben zum Nationalspieler und schickte sich an, der Shootingstar rund um das Neckarstadion zu werden.

Vor Bobics zweiten Saison bewies die Vereinsführung der Stuttgarter Gespür auf dem Transfermarkt und sicherte sich die Dienste von Krassimir Balakov. Schon bald wurde der ?flapsige Schnellschwätzer? integraler Bestandteil des so genannten "Magischen Dreiecks" beim VfB, wobei Bobic und Elber als Stürmer agierten und Balakov zentral hinter den Spitzen den Part des Ideengebers gab.

Uli Hoeneß zerstörte das "magische Dreieck"

Der "Winnertyp Bobic" (Zitat Dieter Hoeneß/Die Red.) steuerte in dieser Spielzeit 17 Tore zu den 43 erzielten des "Magischen Dreiecks" bei. Fredi, das war der Mann mit eingebauter Torgarantie. Neben Balakov und dem (da noch) Zauberer Elber blühte der ?Heißsporn? richtig auf. Was dann folgte, wird den Bobic- und Stuttgartfans als eine der besten Spielzeiten seiner Karriere und der Vereinsgeschichte des VfB?s in Erinnerung bleiben: Der mittlerweile 26-jährige Bobic, der vor dieser Saison mit Deutschland triumphal Europameister wurde, führte die Stuttgarter zusammen mit seinen genialen Partnern Elber und Balakov in den Uefa-Cup - und - entscheidender noch: gegen Energie Cottbus zum DFB-Pokalsieg! Unter seinem neuen Trainer Jogi Löw erzielte Bobic mit 19 Toren so viele, wie nie zuvor und wurde Bundesliga-Torschützenkönig, was ihn plötzlich für diverse Vereine interessant machte.

Doch schon nach dieser Saison wurde das kongenial operierende Dreieck gesprengt, da Elber den Lockrufen der Münchener Bayern erlag. Bobic verzichtete auf den Wechsel an die Isar und wurde in der kommenden Saison mit den Schwaben Vize-Europapokalsieger der Pokalsieger nach einem unglücklichen 0:1 gegen Chelsea London in Stockholm. Doch ohne Elber war es nicht mehr das Gleiche, das gewisse Etwas fehlte dem Nationalspieler und nach einer weiteren, für ihn mit 8 Toren enttäuschenden Saison, tat er es seinem Freund Elber gleich, folgte dem Ruf des Geldes und suchte das große Glück im Ruhrgebiet bei Borussia Dortmund, die gut sechs Millionen Euro für den Nationalspieler in gutem Glauben hinblätterten, sie hätten einen ?Leadertypen? (Zitat Dr. Niebaum/Die Red.) gekauft.
Vom großen Idol zum Teil einer großen Mannschaft

Mit der Vertragsunterzeichnung stieg Bobic nicht nur finanziell auf. Plötzlich war alles eine Nummer größer und das Stuttgarter Idol schien an der Seite von Ikpeba, Möller oder Kohler in einem Team von in Europa und zum Teil sogar weltbekannten Stars unterzugehen. Seinem Versprechen von "mindestens 15 Toren pro Saison" konnte er nie nachkommen. Stattdessen schrieb man ihn in Dortmund schnell als "Chancentod und Stolperhansel" ab. Unter Michael Skibbe und Bernd Krauss stand Bobic mit dem BVB am Rande der Zweitklassigkeit und während er in Stuttgart wirklich nahezu jede noch so unmögliche Chance nutzen konnte, versiebte er im schwarz-gelben Dress jede noch so gute Einschussmöglichkeit und fiel lediglich bei der Gehaltsabrechnung auf. Er versuchte zwar, mit seiner "neuen Liebe" Borussia Dortmund warm zu werden, doch es schien, als seien Braut und Bräutigam nicht wirklich für einander geschaffen. Der BVB wollte den zum Bankdrücker mutierten Bobic möglichst bald von der Gehaltsliste verschwunden haben und ließ für den inzwischen in Ungnade gefallenen Stürmer einen Platz in Europas Fußballligen suchen, an dem der einst so begnadete Torjäger seine Kaltschnäuzigkeit wiederfinden sollte.

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Stichwort Dortmund: In dieser Stadt habe ich sicherlich auch viele schwere Momente meiner Sportler-Laufbahn erlebt. Dennoch war es im Rückblick eine wichtige Zeit, die ich auch nicht missen möchte. Bewundert habe ich immer diese grenzenlose Liebe der Menschen in Dortmund zu Ihrem BVB!

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Für Fredi ging es daraufhin nach England zu den Bolton Wanderers, die er mit viel Einsatz und überschwänglicher Spielfreude vor der Zweitklassigkeit bewahren konnte.
Dennoch gab es keine Chance zum Bleiben auf der Insel. Die Folge: Rückkehr nach Deutschland im Sommer, verbunden mit einem neuerlichen Intermezzo bei Borussia Dortmund, an die er ja immer noch vertraglich gebunden war. Und als "FB" schon mit dem 92er Ex-Meisterkumpel Sammer im Clinch lag, klopfte Hannover 96 an und bekundete am Mittelstürmer Interesse. Bobic erkannte die Gunst der Stunde und verließ Dortmund mit einem Hauch von Herzlichkeit - aber auch mit wehenden Fahnen. Listig schwärmend über die Liebe der Menschen zum Verein zog er eilends von dannen, um letztendlich am "neuen Ufer" Hannover wieder Fuß zu fassen.

Plötzlich erkennt man den Leadertypen in ihm...

Dort war Fredi Bobic wieder wer. Er führte die Mannschaft, er war ihr hungriger Leitwolf, ihr unangefochtener Chef, wenn sie Samstagnachmittag das Stadion betraten. Das spiegelte sich auch in den Leistungen des Stürmers wieder. In jedem zweiten Spiel hieß der Torschütze plötzlich wieder Fredi Bobic - und das in einer Zeit, in der die Torjäger der Bundesliga aus wirklich allen Herren Ländern kamen, nur nicht aus Deutschland. Folgerichtig blieb Teamchef Völler und Bundestrainer Skibbe nichts anderes übrig, als den wiedererstarkten Goalgetter (nach Nominierungen von 1994-98) 2003 in die Nationalmannschaft zurückzuholen, wollten sie glaubwürdig bleiben und ?nach Leistung? aufstellen! Da war er nun wieder - aus dem "Chancentod Bobic" war wieder ein eiskalter Killer vor des Gegners Gehäuse geworden, was wiederum die Spitzenclubs der Liga aufmerksam werden ließ und die Spirale erneut zu drehen begann.

Der gefeierte Held Bobic verließ Hannover nach nur 27 Spielen und folgte ? nun immerhin schon 32-jährig ? ein letztes Mal dem Ruf des Geldes. Die Hauptstadt lockte mit vielen Scheinchen und wieder einmal konnte der Torjäger nicht widerstehen. Statt an der Stätte des Erfolges zu verharren und dort an der Leine weiter zu kommen, flüchtete der im sparsamen Schwaben aufgewachsene Zocker ein Jahr vor der Europameisterschaft in Portugal nach Berlin, wo er die Nachfolge des legendären Michael Preetz, der Hertha fast im Alleingang aus der Zweitklassigkeit in die Champions-League schoss, antreten sollte.

Die "Persönlichkeit Bobic, die immer geradeaus guckte" (Zitat Jürgen Röber/Die Red.) scheiterte jedoch abermals an sich selbst und den Anforderungen des Klubs der im Nirwana zwischen Größenwahn und Harmlosigkeit pendelt. Seine Abgebrühtheit, die ihm half in Stuttgart und Hannover zu einem der besten Fußballer in Deutschland zu reüssieren, ließ er in Berlin nur noch vor den Mikrophonen der Journallie durchblicken. Immer öfter geriet der Stürmer mit seinen nicht immer ganz Gentleman-liken Aussagen über Mannschaft, Gegner und Präsidium ins Abseits - auf und zunehmend auch neben dem Rasen. Reichte es in seiner ersten Saison bei der Hertha noch für einen Platz im EM-Kader, flog Bobic mit Beginn der Ära Klinsmann sogleich aus der Nationalmannschaft und parallel auch bei Trainerfuchs Hans Meyer aus der Berliner Formation. Dort ließ der jüngere und lauffreudige Nando Rafael seine Klasse aufblitzen und Fredi Bobic geriet in den ?atmosphärischen Störungen? schneller denn je auf das unspektakuläre Abstellgleis.

Als der Verein endgültig die Faxen mit ihm dicke hatte, trat einer aus ihren Reihen vor Mikrophone und Kameras. Sein Name: Michael Preetz. Ihn sollte Bobic einst beerben, ihn sollte er ersetzen, als Spieler und als Mensch. Dass er dieser schwierigen Aufgabe zu keinem Zeitpunkt gewachsen war, bemerkte man nun auch so langsam in Berlin. Die leidvollen Dortmunder Erfahrungen sorgten alsbald für ein Dejavue-Erlebnis. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis erste Abschiedstöne laut wurden. "Fredi Bobic hatte große Erwartungen und der Verein auch - er hat es leider nicht so umgesetzt, wie wir uns das vorgestellt haben", sagte Preetz ? etwas anders, weil diplomatischer ausgedrückt. Sein auslaufender Vertrag wird in Berlin nicht verlängert und auf einen Platz im Hertha-Kader für den Rest der Saison darf der Widerborstige nicht mehr hoffen. Er bleibt das ?fünfte Rad am Wagen? und wurde wieder einmal von den eigenen Mitspielern in den Schatten gestellt. So wird auch das ?Berliner Kapitel? abgeschlossen und archiviert - leider mal wieder unter "Fehleinkauf, der den Erwartungen nie gerecht wurde." Laut Berater Jürgen Schwab will Bobic noch zwei, oder gar drei Jahre spielen. Ein guter Abgang ziert bekanntlich die Übung, doch bleibt abzuwarten, ob und in welchem System dieser ehemals talentierte, nun aber stagnierende Ex-Torjäger und "Monarch auf dem Spielfeld" noch einmal Fuß fasst. Mittlerweile dürfte auch ein Fredi Bobic eingesehen haben, dass Geld und Träume von noch mehr Erfolg nicht Alles im Leben sind.

So verließ er Stuttgart, ohne auf sein Herz zu hören - so verließ er Dortmund, ohne dort jemals richtig angekommen zu sein - so verließ er Hannover, um es sich und seinen Kritikern noch einmal zu beweisen - so strandete er in Berlin, ohne dass ihm dort jemals das entgegengebracht wurde, was einem großen Fußballer gebührt.

Lieber Fredi: Alles Gute auf Deinem weiteren Lebensweg. Bevor man eine Leiter besteigt, sollte man sich vergewissern, ob sie an der richtigen Wand lehnt...das gilt auch für einen ?Zocker? Fredi Bobic.




Autoren:Jan-Kristian Jessen/Christoff Strukamp - 29.03.05 bzw. Alekz und Kurz-de-Borussia
Erschienen: http://www.die-kirsche.com/


Geändert von Jan (30.03.2005 um 16:50 Uhr).
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Alt 30.03.2005, 17:14   #2
nackiger Löwe
 
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Also erstmal Respekt an die 2 Kirschereporter Kurz und Jan!

Aber nun zum Inhalt: Magath hat das Magische Dreieck nicht zerstört, sondern ist nur seinen Managerpflichten nachgekommen!
Wie die Überschrift heißt, entweder mag man den Typen oder nicht! Ich habe ihn schon immer gehasst und ich verstand nie warum Dortmund ihn nach seinen schlechten Jahren geholt hat! Bobic hat von der Genialität des Meisters Balakovs profitiert, aber Elber hat es bewiesen, dass er es kann, auch ohne Rückendeckung.
Bobic hat es nie geschafft in den Medien freundlich rüber zukommen aus meiner Sicht, aber das ist Ansichtssachen und ja in Hannover hat er auch ohne Gehilfen Tore geschossen , dass aber mehr aus Zufall und Glück.
Ich mag ihn zwar nicht, aber ohne Dortmund wäre der Mann vielleicht doch noch ein guter Stürmer geworden.
Anfangs war er eiskalt und jetzt denkt er zuviel. Sobald der Spieler im Rampenlicht stand, konnte er keine Tore mehr schießen.

Naja, ich bleibe dabei, mir fehlt er nicht und ich hätte gern mal wieder einen Klinsi in der BULI!!

MFG
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Alt 30.03.2005, 17:19   #3
Jan
Nur der SFS!
 
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Magath hat das Magische Dreieck nicht zerstört

Wir reden über Höneß oder ?
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Alt 30.03.2005, 17:22   #4
nackiger Löwe
 
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Zitat von Alekz
Wir reden über Höneß oder ?

ja das war ein kleiner Fehler in meinem eh durchgewurschtelten Text, aber man muss ja mal seinen Mund aufmachen, wenn jeder auf den armen Wurstverkäufer draufhaut
Goleo ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 31.03.2005, 14:20   #5
Europapokalsieger
 
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Sehr guter Artikel, der größtenteils auch meine Meinung bzgl. bobic wiederspiegelt. Allerdings sind mir die Nebensätze wie mit dem Nirwana zwischen Größenwahn und Harmlosigkeit natürlich aufgefallen und gefallen mir dafür umso weniger. Aber das nur am Rande.

Ein kleiner Fehler (der zwar kaum was mit dem eigentlichen Thema zu tun hat) ist mir aber auch noch aufgefallen. Preetz hat uns zwar mitunter in die CL, aber keinesfalls aus der zweitklassigkeit. Da war er bei uns noch nichtmal Stamm, da dort Kruse für uns noch auf Torejagt ging. Aber wie gesagt, das ändert nix daran, dass ich euch ansonsten im Bezug auf Bobic 100%ig recht gebe
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Alt 31.03.2005, 14:49   #6
da27 ; jok32
 
Benutzerbild von Kaiserkrone90
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 29.12.2004
Ort: Deutschland
Daumen hoch

Klasse Artikel von euch beiden.

Eins nur:
da Elber den Lockrufen der Münchener Bayern erlag...

Ein wenig krass formuliert:
Meiner Meinung nach, hatte der FC Bayern dem Elber neben einem sicherlich höheren Verdienst auch eine solide sportliche Zukunft zu bieten. Ich kann diesen Wechsel aus seiner Sicht heute noch nachvollziehen. Und das hat nix damit zu tun, das ich Bayernfan bin. Ergebnis für Giovanne waren mehrer Meistertitel, DFB-Pokaltriumphe, der Gewinn der CL und des Weltpokal's.
Aber gut, das ist net das Haupthema eures Artikels. Was Fredi betrifft, so hätte er sicher besser dran getan in Stuttgart zu bleiben. Den mit seinem Weggang begann sein sportlicher Abstieg ... eigentlich schade, weil er ein klasse Torjäger war.
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Alt 31.03.2005, 17:37   #7
Der, wo ebbes woiß
 
Benutzerbild von regelbert
 
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Registriert seit: 06.09.2004
Ort: An der Rems
Ich kenn Bobic aus seinen Stuttgarter Zeiten und habe wohl eine ganz andere Wahrnehmung als die anderen hier. Für mich ist er nicht nur ein sehr guter Stürmer, sondern auch sehr sympathisch.

Zu seiner derzeitigen Situation in Berlin: Man hat Bobic als Leader geholt und sich dann gewundert, dass ein Leadertyp den Mund aufmacht und auch mal die Kollegen kritisiert. Jetzt steht er im Abseits (mal nicht im Spiel wie sonst gerne mal, sondern im Verein) wäre schön, wenn er noch woanders seine Karriere erfolgreich abschließen kann.
regelbert ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 31.03.2005, 17:55   #8
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 31.03.2005
Bobic hatte bei seinem Wechsel nach Berlin nur das Geld im Kopf(ebenso Dortmund). Jeder der halbwegs Ahnung von Fußball hat wusste, das er dort nicht ins System passt. Die Spielen praktisch ohne Außenspieler, auf die er aber nun mal extrem angewiesen ist.

Bobic hat in seiner Karriere nicht wirklich was erreicht, wenn mit dem Fußball aufhört wird sich kein Mensch an ihn erinnern.


Er spielt nicht besonders Mannschaftsdienlich, stellt sich zwar als Führungsspieler vor die Kamera, aber wird in der Mannschaft nicht als solcher angesehen(auf dem Platz schon garnicht).
olfalk ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 31.03.2005, 18:45   #9
Europapokalsieger
 
Benutzerbild von Icke
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 31.08.2004
Ort: Irgendwo im Nirgendwo
Zitat von regelbert
Ich kenn Bobic aus seinen Stuttgarter Zeiten und habe wohl eine ganz andere Wahrnehmung als die anderen hier. Für mich ist er nicht nur ein sehr guter Stürmer, sondern auch sehr sympathisch.

Zu seiner derzeitigen Situation in Berlin: Man hat Bobic als Leader geholt und sich dann gewundert, dass ein Leadertyp den Mund aufmacht und auch mal die Kollegen kritisiert. Jetzt steht er im Abseits (mal nicht im Spiel wie sonst gerne mal, sondern im Verein) wäre schön, wenn er noch woanders seine Karriere erfolgreich abschließen kann.

Das Problem war/ist halt, dass er nach aussenhin so tut als ob. Auf dem Platz war er nie ein Leader. Mehr als große Sprüche klopfen hat er hier nicht hinbekommen. Von dem was er angekündigt hat, hat er nicht annähernd auch was folgen lassen. Solche Schaumschläger braucht hier nunmal niemand. Wenn er nochmal irgendwo glücklich wird - bitteschön. Aber hier ist seine Zeit abgelaufen und ich warte nur darauf das die Saison zuende ist und er von unserer Gehaltsliste verschwindet

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