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"Ich bin kein Bayern-Hasser"

Hier finden Sie die Diskussion "Ich bin kein Bayern-Hasser" im Nationaler Fußball Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Fußball-Foren; So, dann weihe ich mal das neue, offizielle Eintracht-Forum ein! Naja, tatsächlich geht es mal wieder weiter mit der altbekannten ...


 
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Alt 02.02.2006, 19:47   #1
Du bist des Todes!
 
Benutzerbild von GuybrushThreepwood
 
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Icon35 "Ich bin kein Bayern-Hasser"

So, dann weihe ich mal das neue, offizielle Eintracht-Forum ein!

Naja, tatsächlich geht es mal wieder weiter mit der altbekannten Diskussion um das liebe Geld:

INTERVIEW MIT HERIBERT BRUCHHAGEN

Die Bayern sehen eine dramatische Distanz zu ihren europäischen Mitbewerbern. Ich sehe, dass die Bundesliga auf Dauer zu einer uninteressanten Veranstaltung wird, die ausschließlich von Etats abhängig ist. Schauen Sie nach Köln. Dort wird das Interesse der Bayern und des HSV an Stürmer Lukas Podolski diskutiert und gleichzeitig einem Traditionsverein wie dem 1. FC Köln das Vermögen abgesprochen, ihn als Lokomotive zu halten. Das ist eine unbewusste Akzeptanz der bestehenden Verhältnisse, wie sie der Fußball nicht vertragen kann. 1992 hatte Eintracht Frankfurt einen um 40 Prozent niedrigeren Etat als Bayern München. Der Abstand beträgt heute 300 Prozent. Da kann man nicht immer mit der Tüchtigkeit des Managers kommen.

Die Lage ist doch für den MSV Duisburg oder Alemannia Aachen (Tabellenzweiter der Zweiten Bundesliga, d. Red.) genauso dramatisch. Die Aachener könnten ebenfalls befürchten, dass sie die Eintracht durch die neue Verteilung und dadurch bedingtes erweitertes Öffnen der Schere der Fernsehgelder nie wieder einholen. Die jetzigen Zustände werden immer weiter zementiert, nur das will ich sagen. Mich deshalb aber zum Bayern-Hasser zu machen, ist eine boulevardeske Verkürzung.

SPIEGEL ONLINE: Ein Wiedersehen mit den Münchnern könnte es im DFB-Pokalfinale im Mai geben. Nach Ihrer Argumentation steht die Eintracht als Verlierer schon fest.

Bruchhagen: Es wäre unfair, wenn ich sagen würde, wir könnten gar nicht gegen Bayern gewinnen. Dann käme ja gar keiner mehr zum Fußball. Natürlich können wir Bayern schlagen, aber eben nicht über 34 Spieltage.



Geändert von GuybrushThreepwood (02.02.2006 um 19:53 Uhr).
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Alt 02.02.2006, 19:54   #2
beribert
Gast
 
Bruchhagen ist ein fähiger Mann, aber manchmal schiesst er übers Ziel hinaus. Die Verhältnisse von 1992 kann man nicht mehr bekommen, dafür ist in den letzten 10 Jahren viel zu viel Geld in den Fußball geflossen.

Es geht nicht anders als sich mit den Verhältnissen abzufinden. So schwer es ist!!!
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Alt 02.02.2006, 20:18   #3
Du bist des Todes!
 
Benutzerbild von GuybrushThreepwood
 
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Wobei zumindest die Eintracht nach 1992 die ganze Kohle ja auch eigenhändig verschludert hat. Die Frage ist nur, ob die Kluft nicht irgendwann so groß ist, dass es keinen Sinn mehr macht - und z.B. nur noch eine Euroliga überhaupt noch Spannung für die Hoch-Etat-Teams bieten könnte.
GuybrushThreepwood ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 02.02.2006, 21:35   #4
augmentiert
 
Benutzerbild von veltins_vom_fass
 
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Zitat von GuybrushThreepwood
Wobei zumindest die Eintracht nach 1992 die ganze Kohle ja auch eigenhändig verschludert hat. Die Frage ist nur, ob die Kluft nicht irgendwann so groß ist, dass es keinen Sinn mehr macht - und z.B. nur noch eine Euroliga überhaupt noch Spannung für die Hoch-Etat-Teams bieten könnte.

Selbst so ne Euroliga wäre nur mäßig spannend. Keine traditionellen Derbys mehr, viel zu weite Wege zu Auswärtsspielen und in der Spitze gäbe es wohl auch nur die üblichen Verdächtigen: je ein, zwei Vereine aus England und Spanien sowie Juve. Interessiert hierzulande nen Toten.
Und was macht man mit den Vereinen, die sich nicht für die Euroliga qualifizieren? Gäbe es dann ne nationale Konkurrenzliga, etwa die Bundesliga ohne Bayern o.ä.? Dabei würden nur alle Parteien verlieren.
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Alt 02.02.2006, 23:57   #5
Giovane forever!
 
Benutzerbild von jens
 
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Machen wir es doch wie im wirklichen Berufsleben - alle Anwesenden verdienen das gleiche....
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Alt 03.02.2006, 08:16   #6
Braveheart99
Gast
 
Der Herr Bruchhagen soll doch mal die Branche wechseln und z.B. Autos bauen oder Software programmieren ...

Da kann er dann von Mercedes, BMW, VW oder Microsoft und SAP ja einfordern, dass die im nen Markteinteil und viel Kohle überlassen damit er konkurrenzfähig wird ...

Ich glaube die würden sich tierisch über den Robiberto-Ich-kann-nix-also-gebt-mir-was-ab-Hood freuen ... schließlich ist das Geschäft hart und man hat ja sonst nicht viel zu lachen.
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Alt 03.02.2006, 09:03   #7
 
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Ort: Rüsselsheim
Zitat von Braveheart99
Der Herr Bruchhagen soll doch mal die Branche wechseln und z.B. Autos bauen oder Software programmieren ...

Da kann er dann von Mercedes, BMW, VW oder Microsoft und SAP ja einfordern, dass die im nen Markteinteil und viel Kohle überlassen damit er konkurrenzfähig wird ...

Ich glaube die würden sich tierisch über den Robiberto-Ich-kann-nix-also-gebt-mir-was-ab-Hood freuen ... schließlich ist das Geschäft hart und man hat ja sonst nicht viel zu lachen.

Wenn Bruchhagen in die Autobranche etc. wechseln sollte...

Wohin führt dann der Weg eines Umgegnigges? äähhh Rummenigges?
m4ce ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 03.02.2006, 09:37   #8
Braveheart99
Gast
 
Rummenigge? Um den gehts hier zwar nicht ...

... aber der könnte ja mal Ulis gesammelte Werke niederschreiben und dann Fussballmanagerseminare abhalten ... (da könnte er dem Robiberto Bruchhood dann erklären, dass es mehr als anderes an der Tüchtigkeit des Managements liegt, wenn der Etat des FCB heute nicht nur 40% sondern 300% über dem der Eintracht liegt.)
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Alt 03.02.2006, 10:01   #9
Moderator
 
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Registriert seit: 01.09.2004
1992/1993:

1. (1.) Werder Bremen 34 19 10 5 63:30 +33 48-20
2. (2.) Bayern München 34 18 11 5 74:45 +29 47-21
3. (4.) Eintracht Frankfurt 34 15 12 7 56:39 +17 42-26

2004/2005:

1. (1.) Bayern München 34 24 5 5 75:33 +42 77
2. (2.) Schalke 04 34 20 3 11 56:46 +10 63
3. (5.) Werder Bremen 34 18 5 11 68:37 +31 59
.
.
.
.
18. (18.) SC Freiburg 34 3 9 22 30:75 -45 18

Fortsetzung für Liga 2:

1. (1.) 1. FC Köln 34 20 7 7 62:33 +29 67
2. (2.) MSV Duisburg 34 19 5 10 50:37 +13 62
3. (3.) Eintracht Frankfurt 34 19 4 11 65:39 +26 61


Könnte es eventuell auch daran liegen? Daran das Frankfurt zu diesem Zeitpunkt schlichtweg ein Titelkandidat war, und heute ein Aufsteiger? Ein Jahr zuvor 1991/1992 wäre man sogar fast Meister gewesen, und verlor die Tabellenspitze erst am letztem Spieltag. Soviel zu der Frage warum Bruchhagen gerade 1992 raussuchte. Der misserfolg der Eintracht war ein sportlicher, und diesen jetzt als Hintergrund auch für den Verlust des wirtschaftlichen Anschlusses zu vergessen ist schlichtweg nur ein billiger Trick und Effekthascherei.

Mal ganz im Ernst - ich hatte es schon im anderem Thread dargelegt. Die Aussagen von Bruchhagen haben schlichtweg mit der Realität nichts zu tun, und verfehlen das Ziel einer spannenderen Liga auch. Weil sie die Liga langweiliger reden als sie ist. Und weil sie den sportlichen Wettkampf als bedeutungslos darstellen. Dabei sollte doch gerade Herr Bruchhagen sehr wohl wissen wie wichtig ebend dieser sportliche Wettkampf ist.

Das von Bruchhagen vorgeschlagene Modell weg vom Wettkampfgedanken und hin zu Parität halte ich jedenfalls für den falschen Weg. Sehr gut zeigt sich das auch an seinen Aussagen über Köln. Es ist also schlecht dass der Tabellenvorletzte der Liga einen Spieler nicht halten kann weil die Kölner ja ein Traditionsverein sind? Würde er auch so reagieren wenn stattdessen Bielefeld jemanden abgeben müsste?

Damit die Liga wieder spannender wird braucht man mehr und nicht weniger sportlichen Wettkampf.

Übrigens würde ich jederzeit eine Wette annehmen dass Bayern in dieser Dekade keine 8 Titel holt. Dafür müsste man nämlich in den folgenden 5 Spielzeiten 5 Titel holen.

Geändert von Cashadin (03.02.2006 um 10:26 Uhr).
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Alt 03.02.2006, 10:18   #10
 
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Zitat von Braveheart99
... (da könnte er dem Robiberto Bruchhood dann erklären, dass es mehr als anderes an der Tüchtigkeit des Managements liegt, wenn der Etat des FCB heute nicht nur 40% sondern 300% über dem der Eintracht liegt.)

es liegt aber AUCH an einem sich selbst fütternden und damit immer weiter bestätigenden system.
die jenigen,die eh schon besser sind(also nicht ausschließlich,aber doch in erster linie der fcb)als die andern,bekommen dafür immer mehr geld um den abstand zu den "losern" immer größer werden zu lassen.
dies ist natürlich marktwirtschaftlich korrekt,entspricht dem leistungsprinzip und unter rein ökonomischen aspekten ist daran auch zunächst mal gar nichts auszusetzen.
selbstverständlich ist es auch nachzuvollziehen,dass die regelmäßig international tätigen clubs höhere einahmen brauchen,um den anschluss einigermaßen zu halten,bzw.ihn nicht noch mehr zu verlieren.

ob diese entwicklung allerdings dem sportlichen wert der LIGA dient(und für die werden die TV-gelder ja wohl bezahlt),darf man schon fragen,ohne gleich als neidzerfressener bayern-hasser gelten zu müssen.

man könnte z.b. auch fragen,ob gerade der fcb(ist halt nunmal das beste beispiel für diese diskussion),dessen möglichkeiten in vielen anderen bereichen mehr gelder einzunehmen(sponsoring ,werbung etc.)als andere clubs,sowieso schon wesentlich größer sind,auch noch aus dem TV-gelder topf überproportional bedient werden muss.
der fcb ist 1/18 der buli und 1/36 des deutschen profifußballs!

mag sein,dass eine liga ohne fcb TV-geldmäßig weniger wert wäre,als mit......aber wieviel wäre der fcb ohne nationale liga wert?

wer an der weitern zementierung der momentan real existierenden deutschen profifußball-hierarchie(1.fcb.....2.-5.wechselnde clubs,die es jeweils unter günstigen umständen ein paar jährchen mal schaffen den fcb zu "ärgern" ....6.-36. spielplanauffüller,kanonenfutter,ab-bzw.aufstiegskandidaten) interessiert ist,der kann mit dem gegenwärtigen geldverteilungssystem gut leben.

alle anderen finden`s halt nicht so toll!

aber wie ich schon weiter oben erwähnte,der fcb sollte endlich mit den drohungen sich selbst zu vermarkten aufhören und es TATSÄCHLICH TUN!!!

vielleicht würde so eine entwicklung ja zu überraschenden ergebnissen führen.... und die liebe seele hätte endlich ihre ruhe.

sollte das dann allerdings tatsächlich dazu führen(was ich keineswegs für sicher halte),dass der fcb in den nächsten 20 jahren,statt 16 mal,18 mal meister wird........who cares?
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Alt 03.02.2006, 10:36   #11
Moderator
 
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Der Abstand wird aber nunmal durch mehr Geld nicht immer grösser, und die Grossen bleiben nicht immer oben. Wenn das so wäre - dann müsste die Eintracht noch heute um den Titel mitspielen. Wenn das so wäre dann hätten Leverkusen, Hamburg, Bremen oder Dortmund in den letzten 10 Jahren nie gegen den Abstieg gekämpft.

Freiburg würde sich auf die CL Quali freuen und Lautern spielt um die Meisterschaft. Oder wie wärs mit deinen 60ern? Alles Teams die in den letzten 10 Jahren nach oben kamen. Ohne das ganz grosse Geld. Aber vielleicht wären sie länger oben geblieben wenn der sportliche Erfolg besser honoriert worden wäre.

Bruchhagens Aussagen sind einfach nur Polemik, und stellen eine ganze Menge Dinge falsch dar, vor allem aber die Tatsache dass es nicht möglich sei nach oben zu kommen, oder von oben herabzufallen.

Man muss die Augen schon sehr verschliessen um solche Aussagen für die Liga der letzten 10, 5 oder selbst 2 Jahre zu treffen.
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Alt 03.02.2006, 11:02   #12
Bayerischer Hulk
 
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Was viele hier vergessen...der FC Bayern ist bereits seit langer Zeit der Maßstab der Liga. Und als solcher richtet man die Kriterien, wenn es um TV-Einnahmen geht, nun einmal auf die Konkurrenz aus dem Ausland.
Das eben jene (bspw. Real Madrid, Juventus Turin, Inter Mailand, FC Barcelona etc.) weitaus mehr kassieren (können), ist eine Tatsache, die ein Verantwortlicher des FC Bayern München nun einmal nicht gut heißen kann.
Ist das nicht völlig legitim?
Und wenn dann freilich, trotz der ohnehin schon offensichtlichen Nachteile zugunsten der Liga und der kleineren Vereine, noch Verantwortliche wie bspw. Bruchhagen oder Altegoer meinen die Firmen-und Vereinspolitik des FC Bayern anprangern zu müssen, dann zeugt dies nicht wirklich von Objektivität bzw. kaufmännischen Sachverstand.

MFG!
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Alt 03.02.2006, 11:13   #13
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Die Wahrheit ist ja dass es sehr wohl einen Grund gibt warum Bruchhagen das paritätische Modell besser findet. Denn jenes fängt die ausschläge nach oben oder unten besser ab.

Wenn also ein Verein aus dem Mittelfeld der Liga mal etwas zurücksackt dann hat das finanziell kaum auswirkungen, und wenn ein anderer Verein mal in den UEFA Cup kommt so nützt ihm das (mal von den Einnahmen dort abgesehen) ebenfalls weniger.

Effektiv sorgt das paritätische System also eher dafür dass es weniger Bewegung gibt. Anstatt mit ein paar erfolgreichen Spielzeiten den eigenen Verein an die grossen heranzubringen bleiben die Vereine im Mittelfeld eher ewige graue Mäuse. Und siehe da - für die Eintracht wäre das durchaus gut, könnte man sich damit doch endlich mal wieder langfristig etablieren in Liga 1. Nicht in der Spitze sondern unten drunter in der Mitte. Bruchhagens Meinung sähe warscheinlich anders aus wenn er derzeit nicht im Tabellenmittelfeld wäre, sondern auf den Abstiegsrängen.

Denn dort würde das neue System den Fall in Liga 2 ja mildern. Der Grund warum es so wenig Widerstand gegen das System gibt ist dass alle davon profitieren - bis auf die Mittelmässigen.

So viele Vereine ausser der Eintracht gibt es gar nicht in der Liga die dazu gehören.

Geändert von Cashadin (03.02.2006 um 11:22 Uhr).
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Alt 03.02.2006, 11:30   #14
 
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Zitat von Cashadin
Der Abstand wird aber nunmal durch mehr Geld nicht immer grösser, und die Grossen bleiben nicht immer oben. Wenn das so wäre - dann müsste die Eintracht noch heute um den Titel mitspielen. Wenn das so wäre dann hätten Leverkusen, Hamburg, Bremen oder Dortmund in den letzten 10 Jahren nie gegen den Abstieg gekämpft.

Freiburg würde sich auf die CL Quali freuen und Lautern spielt um die Meisterschaft. Oder wie wärs mit deinen 60ern? Alles Teams die in den letzten 10 Jahren nach oben kamen. Ohne das ganz grosse Geld. Aber vielleicht wären sie länger oben geblieben wenn der sportliche Erfolg besser honoriert worden wäre.

Bruchhagens Aussagen sind einfach nur Polemik, und stellen eine ganze Menge Dinge falsch dar, vor allem aber die Tatsache dass es nicht möglich sei nach oben zu kommen, oder von oben herabzufallen.

Man muss die Augen schon sehr verschliessen um solche Aussagen für die Liga der letzten 10, 5 oder selbst 2 Jahre zu treffen.

manchmal habe ich den eindruck,dass die ansichten von fcb-fans zu diesem thema ein wenig von der einstellung geprägt sind:"ich behaupte einfach mal krampfhaft,dass es im deutschen fußball chancengleichheit gibt,sonst könnte ja jemand auf die idee kommen zu glauben ,dass die erfolge des fcb NICHT AUSSCHLIEßLICH der genialität der dort handelnden personen entspringen".

um das mal klar zu stellen:
der fcb betreibt seit nunmehr 40 jahren(mit ganz wenigen aussetzern) das meiner ansicht nach beste,solideste,cleverste und professionellste management aller deutschen profivereine und insofern ist der notorische erfolg zunächstmal ergebnis genau dieser arbeit.
dazu gibt es von mir keinen neid(ich beneide allenfalls die fcb-fans darum jedes jahr mindestens ein bis zwei titel feuchtfröhlich feiern zu können ),sondern lediglich respekt und anerkennung......und JA!...ich denke,es hätte vielen vereinen gut getan,sich von dieser art der arbeit mal ne scheibe abzuschneiden.

meine kritik bezieht sich in erster linie darauf,dass ein verein,der heute anfangen würde,genauso wie der fcb vor 40 jahren,solide,zielstrebig,clever und professionell zu arbeiten aufgrund verschiedener faktoren,die sich in den letzten 30 jahren geändert haben,nicht mehr die gleiche chance hätte an die spitze zu kommen.....und dort auch zu BLEIBEN!!!!

-wegfall fast sämtlicher ausländersperren
-einführung der gelddruckmaschine CL
-umwandlung in kapitalgesellschaften
-bosmann urteil
-einstieg von sponsoren im großen stil
-explosion der TV-gelder mit entsprechendem verteilerschlüssel
-
-
-u.s.w.

sind alles faktoren,die die "großen immer reicher und die kleinen immer ärmer gemacht haben,bzw.die DIFFERENZ zwischen klein und groß immer mehr anwachsen ließen"......jetzt hör ich mich schon an,wie ein trivial-sozi

aber im ernst:als überzeugter marktwirtschaftler sehe ich diese entwicklung sehr nüchtern anlog zu den ökonomischen gesetzmäßigkeiten verlaufen,und habe damit auch kein problem.
wer mir aber was von "chancengleichheit" ,"gerechigkeit" oder gar von den vorzügen diese systems für den "sportlichen wert" der buli erzählen will,den erlaube ich mir (sorry!...nicht bös gemeint)zu belächeln.

natürlich gibt`s mal ausreißer nach oben und unten,aber deine these:"der abstand wird aber nunmal durch mehr geld nicht immer größer....." halte ich für derartig gewagt,dass mir dazu kaum noch was einfällt.....außer vielleicht die premier-league,und der vorsprung von chelsea......
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Alt 03.02.2006, 11:37   #15
Braveheart99
Gast
 
Aber selbst Beschränkungen (zentrale TV-Vermarktung oder wer erinnert sich nicht noch an das alte Transfersystem das den FCB auch nicht gerade bevorzugte) des Systems haben doch nicht verhindern können das sich die Einen (Hauptsächlich der FCB natürlich und dann eigentlich nur noch Bremen) als erfolgreicher als die Anderen erwiesen haben.

Ob das System dem Wert der Liga dient? Bisher doch offensichtlich ganz ordentlich ... und was die Zukunft bringt kann man aber sicher nicht an der Langeweile-Theorie (die übrigens nicht so ganz neu ist) des Herrn Bruchhagen festmachen ...

Sicher ist der FCB als Teilnehmer nur 1/18 der BuLi. Nur wollen wesentlich mehr als 1/18 der Fussballfans den FCB sehen und nicht Bielefeld gegen Bochum oder die Eintracht. Und das macht doch den wirklichen Wert der gesamten Liga für die TV-Vermarktung aus .

...

Also ich seh das Problem der Liga eher in den Managements der Clubs ...
Da wird doch bei vielen seit Jahren nur so vor sich hin gemurkst und das ja teils mit verheerenden Folgen wie besonders in Dortmund oder auch Lautern zu sehen ist.

P.S.
Und falls es noch nicht aufgefallen sein sollte, seit der Lemke in Bremen weg ist und die sich auch mit dem Personal mehr am "System orientieren" sind die wesentlich erfolgreicher.
Also sollte z.B. doch Frankfurt vielleicht mal überlegen ob dieser Weg nicht der bessere ist ... weg mit dem Bruchhagen der seine Zeit ja ganz offensichtlich damit verbringt zu überlegen, wie er dem FCB ans Bein pinkeln kann, anstatt der Eintracht zu helfen.
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Alt 03.02.2006, 11:42   #16
 
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Zitat von Kerpinho
Was viele hier vergessen...der FC Bayern ist bereits seit langer Zeit der Maßstab der Liga. Und als solcher richtet man die Kriterien, wenn es um TV-Einnahmen geht, nun einmal auf die Konkurrenz aus dem Ausland.
Das eben jene (bspw. Real Madrid, Juventus Turin, Inter Mailand, FC Barcelona etc.) weitaus mehr kassieren (können), ist eine Tatsache, die ein Verantwortlicher des FC Bayern München nun einmal nicht gut heißen kann.
Ist das nicht völlig legitim?

das ist ABSOLUT legitim!

genauso legitim,wie es ist,dass den herren altegoer und/oder bruchhagen(und vielen andern,die in "ganz normalen" vereinen verantwortug tragen)das verständliche schielen der fcb-bosse nach den finanziellen möglichkeiten ihrer internationalen konkurrenz am allerwertesten vorbeigeht,da sie mit so profanen und unwichtigen dingen,wie aufstieg in die erste liga oder klassenerhalt der selben beschäftigt sind.

meiner ansicht nach ein UNAUFLÖSBARER interessenkonflikt,in dem es auch keinen "gerechten" kompromiss geben kann.

es geht halt alles seinen marktwirtschaftlichen gang.
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Alt 03.02.2006, 11:44   #17
Bayerischer Hulk
 
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Also sollte z.B. doch Frankfurt vielleicht mal überlegen ob dieser Weg nicht der bessere ist ... weg mit dem Bruchhagen der seine Zeit ja ganz offensichtlich damit verbringt zu überlegen, wie er dem FCB ans Bein pinkeln kann, anstatt der Eintracht zu helfen.

Wobei, was eine solche Wertung anbelangt, eine klare Trennung zwischen sportlichen und finanziellen Aspekten erfolgen sollte.
Denn unter erstem Kriterium scheint Herr Bruchhagen sein Handwerk zu verstehen.

RWG!
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Alt 03.02.2006, 11:48   #18
Bayerischer Hulk
 
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genauso legitim,wie es ist,dass den herren altegoer und/oder bruchhagen(und vielen andern,die in "ganz normalen" vereinen verantwortug tragen)das verständliche schielen der fcb-bosse nach den finanziellen möglichkeiten ihrer internationalen konkurrenz am allerwertesten vorbeigeht,da sie mit so profanen und unwichtigen dingen,wie aufstieg in die erste liga oder klassenerhalt der selben beschäftigt sind.

Dann gilt es aber festzuhalten, dass die sogenannten kleinen Vereine, was die Vergabe der TV-Gelder betrifft, weitaus eher auf einen starken FC Bayern angewiesen sind, als der FC Bayern auf Vereine wie Bochum und Frankfurt. (um nur deren zwei zu nennen)
Mag sich, einmal mehr, arrogant und großkotzert anhören, eben "typisch" Bayern-Fan...entspricht aber nun einmal der Wahrheit/Realität.

MFG!
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Alt 03.02.2006, 11:55   #19
 
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Zitat von Kerpinho
Dann gilt es aber festzuhalten, dass die sogenannten kleinen Vereine, was die Vergabe der TV-Gelder betrifft, weitaus eher auf einen starken FC Bayern angewiesen sind, als der FC Bayern auf Vereine wie Bochum und Frankfurt. (um nur deren zwei zu nennen)
Mag sich, einmal mehr, arrogant und großkotzert anhören, eben "typisch" Bayern-Fan...entspricht aber nun einmal der Wahrheit/Realität.

MFG!

weniger "arrogant" und "großkotzert",als schlichtweg falsch!

die abhängigkeit eines einzelnen,und sei er auch der primus,von der bereitschaft der anderen, mit ihm zu spielen,ist immer größer als die abhängigkeit aller anderen vom einzelnen.

Geändert von Glavovic (03.02.2006 um 11:57 Uhr).
Glavovic ist gerade online   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 03.02.2006, 11:58   #20
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@ Glavo: nein - eben nicht. Eine solche Aussage lässt sich, zumindest in diesem speziellen Fall (TV-Gelder), eben nur treffen, da es in Deutschland, wie dies in vielen anderen Ländern bereits Gang und Gebe ist, eben keine Einzelvermarktung gibt.
Und der hieraus resultierende Nachteil ist, ganz besonders für einen Weltklasseverein wie den FC Bayern München, immens.

MFG!

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