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Kapitalerhöhung

Hier finden Sie die Diskussion Kapitalerhöhung im Nationaler Fußball Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Fußball-Foren; DGAP-Adhoc: Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA: Kapitalmaßnahmen Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA / Kapitalerhöhung Ad-hoc-Meldung nach § 15 ...


 
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Alt 18.05.2006, 09:34   #1
 
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Icon27 Kapitalerhöhung

DGAP-Adhoc: Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA: Kapitalmaßnahmen

Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA / Kapitalerhöhung

Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


Die Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin hat mit Zustimmung des Aufsichtsrates der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA ("Gesellschaft") am Abend des 17.05.2006 die Ausnutzung des von der Hauptversammlung im November 2005 geschaffenen genehmigten Kapitals beschlossen. Danach wird - entsprechende Zeichnung neuer Aktien vorausgesetzt - das Grundkapital der Gesellschaft von derzeit EUR 29.250.000 um bis zu EUR 14.625.000 durch Ausgabe von bis zu 14.625.000 neuen Inhaberaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils EUR 1,00 auf bis zu EUR 43.875.000 gegen Bareinlagen erhöht.

Der Ausgabebetrag wurde auf EUR 2,00 je Aktie festgesetzt. Den Kommanditaktionären steht ein mittelbares Bezugsrecht in der Weise zu, dass die neuen Aktien von der Gebhard & Co. Wertpapierhandelsbank AG, Gräfelfing, übernommen und den Kommanditaktionären zum Ausgabebetrag (Bezugspreis) mit einem Bezugsverhältnis von 2:1 angeboten werden; für Spitzenbeträge ist das Bezugsrecht ausgeschlossen. Die Bezugsfrist dauert vom 23.05. bis 08.06.2006 (jeweils einschließlich). Ein börslicher Handel der Bezugsrechte findet nicht statt. Das Bezugsangebot mit weiteren Einzelheiten hierzu wird am 22.05.2006 veröffentlicht. Eine Zulassung der neuen Aktien zum börslichen Handel ist einstweilen nicht vorgesehen, jedoch ist beabsichtigt, das Verfahren so zu betreiben, dass die neuen Aktien binnen Ablaufs eines Jahres nach ihrer Ausgabe zum börslichen Handel zugelassen sind.

Aufgrund der Bezugsrechte nicht bezogene neue Aktien sollen im Rahmen einer nichtöffentlichen Privatplatzierung einzelnen institutionellen Anlegern und strategischen Investoren zum Bezugspreis angeboten werden. Ein öffentliches Angebot erfolgt jedoch nicht. Mehrere Investoren haben ihre Bereitschaft erklärt, wesentliche Teile der Kapitalerhöhung unter der Voraussetzung zu zeichnen, dass - der Rückkauf des ausstehenden Kommanditanteils ("Stadionanteil") von der MOLSIRIS Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Westfalenstadion KG ("MOLSIRIS") an der Westfalenstadion Dortmund GmbH & Co. KG ("WFS KG") durchgeführt wird (vgl. Ad hoc-Meldung vom 12.05.2006), - ferner, dass der Gesellschaft Langfristkredite zur Refinanzierung des Kaufpreises für diesen Anteilskauf in Höhe von rund EUR 57,2 Mio. und zur Umschuldung von Verbindlichkeiten in Höhe von etwa EUR 22,0 Mio. zur Verfügung gestellt werden (insgesamt EUR 79,2 Mio.).

Die angestrebte "Restrukturierung der Passivseite der Bilanz" der Gesellschaft sieht angesichts ihrer deutlich angespannten Finanzlage in mehreren, teils ineinander greifenden Schritten eine Stärkung der Eigenkapitalbasis und Änderungen im Bereich der Verbindlichkeiten vor, im Wesentlichen ist folgendes vorgesehen:

1. Zunächst ist der Rückkauf des Stadionanteils die wichtigste Voraussetzung für die Gesellschaft und ihre Kreditgeber bzw. Investoren. Dazu bedarf es noch der Zustimmung (i) der rund 5.800 direkten oder mittelbaren MOLSIRIS-Gesellschafter, wobei deren Beschlussfassung mit Dreiviertel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen (bei Teilnahme von mindestens 15 % der Einlagen) zu erfolgen hat, (ii) der die WFS KG finanzierenden Banken, und (iii) des bürgenden Landes Nordrhein-Westfalen. Dem Stadionanteilserwerb haben die Aufsichtsgremien (der Beirat der persönlich haftenden Gesellschafterin, der Borussia Dortmund Geschäftsführungs-GmbH, und der Aufsichtsrat der Gesellschaft) am 15. bzw. 17.05.2006 grundsätzlich - unter Vorbehalt der verbindlichen Vergabe von Krediten in Höhe von mindestens EUR 57,5 Mio. an die Gesellschaft (Finanzierungsvorbehalt) - zugestimmt. Alle erforderlichen Bedingungen für den Stadionanteilserwerb sollen bis Ende Mai 2006 herbeigeführt werden. 2. Die Finanzierung des Kaufpreises für den Rückkauf des Stadionanteils und die teilweise Refinanzierung weiterer Verbindlichkeiten (im Betrag von insgesamt EUR 79,2 Mio.) soll durch die US-Investmentbank Morgan Stanley erfolgen. Morgan Stanley hat mitgeteilt, dass sie beabsichtigt, eine syndizierte Finanzierung darzustellen, die zur Zeit parallel mit der Gesellschaft verhandelt wird (vgl. auch Ad hoc-Meldung vom 12.05.2006). Auch diese Maßnahme soll bis Ende Mai 2006 zum Abschluss gebracht werden. Sie steht ebenfalls noch unter Gremienvorbehalt und bedarf der Mitwirkung von Altgläubigern der Gesellschaft. 3. Die am 17.05.2006 beschlossene Ausnutzung des genehmigten Kapitals soll ein erster Schritt zur Stärkung der Eigenkapitalbasis sein. Der aus der Ausgabe neuer Aktien erzielte Erlös soll vollständig zur Bedienung von Verbindlichkeiten der Gesellschaft verwendet werden und so die Passivseite entlasten. 4. Ferner ist nach dem heutigen Stand geplant, einer außerordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft (voraussichtlich im 3. Quartal 2006) eine Sach-Kapitalerhöhung (möglicherweise noch verbunden mit einer Bar-Kapitalerhöhung) vorzuschlagen. Dabei soll den Kommanditaktionären der Gesellschaft für den Fall der Bar-Kapitalerhöhung ein Bezugsrecht auf neue Aktien eingeräumt werden. Soweit eine Sach-Kapitalerhöhung zur Diskussion steht, ist angedacht, dass nicht mit der Kreditfazilität zurückgeführte Forderungen gegen die Gesellschaft teilweise oder ganz (der Umfang ist heute noch nicht klar) in Eigenkapital umgewandelt werden sollen.

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Alt 18.05.2006, 09:40   #2
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Wer übersetzt mir das?
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Alt 18.05.2006, 09:42   #3
 
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Hier nochmal verständlicher

BVB: Kapitalerhöhung beschlossen – Weitere Schritte zur Restrukturierung

Die Geschäftsführung der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA hat mit Zustimmung des Aufsichtsrates am gestrigen Mittwoch die Ausnutzung der von der Hauptversammlung im November 2005 genehmigten Kapitalerhöhung beschlossen.
Danach kann das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe neuer Inhaberaktien von 29,25 Mio. Stück auf 43,875 Mio. Aktien erhöht werden. Als Ausgabepreis wurden 2,00 Euro je Aktie festgesetzt, was bei einer Vollzeichnung eine Summe von 29,25 Mio. Euro an zusätzlichem Eigenkapital für Borussia Dortmund bedeuten würde. Den bisherigen Aktionären steht ein entsprechendes mittelbares Bezugsrecht zu. Die Bezugsfrist läuft vom 23.05. bis 08.06.2006. Mehrere Investoren haben bereits ihre Bereitschaft erklärt, große Teile der Kapitalerhöhung zu zeichnen.

Grundvoraussetzung hierfür ist jedoch nach den vorliegenden Zusagen der
Investoren der Rückkauf der ausstehenden Anteile an der Stadiongesellschaft durch
den BVB und die damit verbundene Finanzierung. Somit sieht die angestrebte Restrukturierung der Passivseite der Bilanz der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA folgende Schritte vor:
1. Rückkauf des 51,2%-Anteils am Stadion von MOLSIRIS durch den BVB.
2. Die Finanzierung des Kaufpreises in Höhe von 57,2 Mio. Euro und die teilweise
Umschuldung weiterer Verbindlichkeiten i.H.v. 22 Mio. Euro durch eine syndizierte
Finanzierung unter Führung der amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley.
3. Die Stärkung der Eigenkapital-Basis durch die oben erwähnte Kapitalerhöhung.
4. Gegebenenfalls nach heutiger Planung die Durchführung einer außerordentlichen
Hauptversammlung mit dem Ziel, den Aktionären eine weitere Sachkapitalerhöhung
(evtl. verbunden mit einer Barkapitalerhöhung) vorzuschlagen. Bei der
Sachkapitalerhöhung ist angedacht, einen Teil der bis dato nicht zurückgeführten
Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Eigenkapital umzuwandeln.

(Quelle: BVB)

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Alt 18.05.2006, 09:55   #4
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Danke Chiller

Irgendwie reagiere ich immer noch allergisch auf das Wort Kapitalerhöhung. Wenn es aber nötig ist um das Stadion zurück zu kaufen, dann haben sie meinen Segen.
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Alt 18.05.2006, 14:07   #5
Dortmunder.
 
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kann einer den Satz erklären?

4. Gegebenenfalls nach heutiger Planung die Durchführung einer außerordentlichen
Hauptversammlung mit dem Ziel, den Aktionären eine weitere Sachkapitalerhöhung
(evtl. verbunden mit einer Barkapitalerhöhung) vorzuschlagen. Bei der
Sachkapitalerhöhung ist angedacht, einen Teil der bis dato nicht zurückgeführten
Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Eigenkapital umzuwandeln.
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Alt 18.05.2006, 14:32   #6
 
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Und nochmal was aus dem Kicker zum besseren Verständnis:

Watzke: "Das ist keine Hexerei"

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Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund erholt sich weiter deutlich von dem in der Ära Niebaum/Meier begangenen finanziellen Raubbau. In zwei Etappen könnten die derzeit bei 90 Millionen Euro liegenden Verbindlichkeiten um 50 bis 60 Millionen Euro reduziert werden.
--------------------------------------------------------------------------------



"Das ist keine Hexerei, sondern das Ergebnis knochenharter Arbeit", erklärte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (46) am Donnerstag, "wir haben ein Menü angerichtet, das jeden befriedigen müsste."

Der Aufsichtsrat des Vereins beschloss am Mittwochabend eine Kapitalerhöhung. Wie von den Aktionären bereits im November vergangenen Jahres genehmigt, werden 14,625 Millionen neue BVB-Papiere zu einem Stückpreis von zwei Euro ausgegeben. Schon am Montag hatte der kicker in seiner Print-Ausgabe von diesem Vorhaben berichtet.

Bei einer Vollzeichnung (Bezugsfrist ab 23. Mai) kämen 29,25 Millionen Euro an zusätzlichem Eigenkapital zusammen, die der vor 15 Monaten noch dicht vor der Insolvenz stehende Klub komplett zur Schuldentilgung verwenden will. Verschiedene Investoren haben bereits ihre Bereitschaft erklärt, große Teile der Kapitalerhöhung zu zeichnen.

Voraussichtlich im August soll eine außerordentliche Aktionärsversammlung einberufen werden. Watzke wird an diesem Tag um die Zustimmung zu einer weiteren (Sach-) Kapitalerhöhung bitten, von der zum jetzigen Zeitpunkt ein Volumen von 20 bis 30 Millionen Euro angenommen wird. Offenbar ist bei dieser Maßnahme angedacht, dass bis dahin nicht zurückgeführte Verbindlichkeiten von der amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley in Eigenkapital umgewandelt werden.

Wirklich von Erfolg gekrönt würden die zur "Restrukturierung der Passivseite" eingeleiteten Schritte jedoch erst dann, wenn der angestrebte Rückkauf der noch ausstehenden Anteile an der Stadiongesellschaft im Sinne der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) abgewickelt wird. 5800 Anteilseigner des Molsiris-Stadionfonds sollen per Kredit finanzierte 57,2 Millionen Euro erhalten - und für diese Summe ihre 51,2 Prozent am Signal Iduna Park an den BVB abtreten, der das Stadion dann wieder zu 100 Prozent in seinem Besitz hätte.

Auf diese Weise ließen sich Finanzierungsfesseln lösen, die den BVB im Falle einer Ablehnung des Angebotes zwingen würden, ab 1. Januar jährlich wieder 17 Millionen Euro an Stadionmiete zahlen zu müssen. "Die Fondszeichner stehen vor der Wahl", sagt Watzke, "entweder sie willigen ein und bekommen ihre Einlage mitsamt Zinsen zurück - oder wir geraten in eine neue Abwärtsspirale." Dann würde die extrem hohe Belastung bei sinkenden Einnahmen stabil bleiben.

Thomas Hennecke

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Alt 18.05.2006, 15:07   #7
Giovane forever!
 
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Zitat von Kurz-de-Borussia
kann einer den Satz erklären?

4. Gegebenenfalls nach heutiger Planung die Durchführung einer außerordentlichen
Hauptversammlung mit dem Ziel, den Aktionären eine weitere Sachkapitalerhöhung
(evtl. verbunden mit einer Barkapitalerhöhung) vorzuschlagen. Bei der
Sachkapitalerhöhung ist angedacht, einen Teil der bis dato nicht zurückgeführten
Verbindlichkeiten der Gesellschaft in Eigenkapital umzuwandeln.

Aus Minus mach Plus - wurde doch unter Meier ständig so gehandhabt...
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Alt 21.05.2006, 23:57   #8
Keyser Söze
 
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AKtionärsverarsche Teil III.+IV
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Alt 22.05.2006, 00:08   #9
Dortmunder.
 
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Zitat von drunkenbruno
AKtionärsverarsche Teil III.+IV

für Kleinaktionäre ist das vielleicht nicht ganz so nett, aber selbst die ziehen Vorteile daraus, wenn mit dem Rückkauf des Stadions eine Last vom BVB fällt, die auch dne Aktienkurs auf lange Sicht entlasten dürfte oder sehe ich das falsch?

Fakt ist nunmal, dass ohen stadionrückkauf hier auf lange sicht die Lichter ausgehen - psortlich, wie finanziell - davon hat letztendlich niemand was.
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Alt 22.05.2006, 15:30   #10
Keyser Söze
 
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Zitat von Kurz-de-Borussia
für Kleinaktionäre ist das vielleicht nicht ganz so nett, aber selbst die ziehen Vorteile daraus, wenn mit dem Rückkauf des Stadions eine Last vom BVB fällt, die auch dne Aktienkurs auf lange Sicht entlasten dürfte oder sehe ich das falsch?

Fakt ist nunmal, dass ohen stadionrückkauf hier auf lange sicht die Lichter ausgehen - psortlich, wie finanziell - davon hat letztendlich niemand was.

Für treue Kleinaktionäre, die aus Liebe zum BVB die Aktie gezeichnet haben, ist es sowieso schon eine mittelschwere Katastrophe, wenn sie bei 11 gekauft haben. Durch die jetzt 2. KE verwässert sich der Unternehmenswert weiter, da der Unternehmenswert wieder unter noch mehr Anteilen aufgeteilt wird, das Unternehmen wird aber dadurch nicht automatisch mehr wert sein.

Die Börse hat gewisse Eigenarten, aber Kapitalerhöhungen sind in den meisten Fällen nicht gerne gesehen, es sei denn mit dem Geld wird etwas Werthaltiges gekauft, z.B. wenn Bayer Schering kauft.

Der BVB versucht nun mit der KE kurzfristige Schulden zu tilgen, damit er auf der anderen Seite langfristige Verbindlichkeiten aufbauen kann -evtl.mit einer größeren Anleihe-, damit er das Stadion zurückkaufen kann.

Die Last fällt also nicht weg, sondern wird auf einen längeren Zeitraum verteilt. Für den BVB scheint dies lebensnotwendig zu sein, damit man weiter existieren kann. Ob das den Aktienkurs entlasten will, weiß ich nicht, da ganz entscheidend wird, unter welchen Bedingungen\Zinsen der BVB eine Anleihe aufnehmen kann. Es müssen ja auch irgendwelche Sicherheiten gebracht werden. Im Zuge der allgemeinen Zinserhöhungen der Zentralbanken kein leichter Weg. Im Prinzip wandelt der BVB wie auf rohen Eiern, deswegen halte ich eine nachhaltige Erholung des Kurses erst wieder für möglich, wenn die Schulden weiter sinken und der Verein operativ Gewinn macht. Momentan macht der BVB, so wie ich es in Erinnerung habe immer noch Verluste, zwar nicht mehr im 2stelligen Bereich aber immerhin noch 1,5 Mio und hat momentan mehr Verbindlichkeiten als sie im Jahr umsetzen.
Über kurz oder lang muß der BVB aber seine Einnahmenseite steigern und das geht wohl nur über den sportlichen Erfolg, ansonsten gehen in Dortmund die Lichter aus und das trotz des Stadionrückkaufes.
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Alt 22.05.2006, 15:37   #11
 
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Zitat von drunkenbruno
Momentan macht der BVB, so wie ich es in Erinnerung habe immer noch Verluste, zwar nicht mehr im 2stelligen Bereich aber immerhin noch 1,5 Mio und hat momentan mehr Verbindlichkeiten als sie im Jahr umsetzen.

Richtig. Und genau deshalb steht der Stadienrückkauf an. Dann kalkuliert man bereits am Ende dieses Geschäftsjahres mit schwarzen Zahlen.
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Alt 06.06.2006, 18:24   #12
 
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"Riesen-Schuldenberg wird deutlich kleiner"

Dortmund. Die Bundesliga hat zwar Sommerpause, trotzdem gibt es bei Borussia Dortmund sportlich wie kaufmännisch reichlich viel abzuarbeiten. Das passiert derzeit ziemlich erfolgreich, wie Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der BVB-Geschäftsführung im großen WR-Interview sagt.
Hans-Joachim Watzke: Noch ist dieser Jahrhundertvertrag, wie ich ihn flapsig genannt habe, nicht unterschrieben. Das ist ein komplexes Konstrukt. Gerade am Ende der Strecke steckt der Teufel im Detail. Die letzten Wochen waren unglaublicher Stress für alle Mitarbeiter. Wir haben selbst an Feiertagen 17, 18 Stunden verhandelt. Ich hoffe, dass wir bald Vollzug melden können.

Der Kredit über 80 Millionen Euro wäre nur ein Baustein des Gesamtkonzepts. Wir kaufen das Stadion zurück, schulden um, dann folgen weitere Schritte mit hoffentlich zwei Kapitalerhöhungen, nach denen sich Borussia deutlich entschulden würde.

Zunächst müssen es die Aktionäre genehmigen. Das ist auf der Hauptversammlung passiert. Damals kam das vielen wie eine theoretische Diskussion vor. Es hatte sich ein überschauberer Kreis bereit erklärt, neue Aktien zu kaufen. Heute sind wir überzeugt, dass die Kapitalerhöhung komplett gezeichnet wird.

Zwei Voraussetzungen waren entscheidend: Das Stadion musste zurück zum BVB und wir brauchten ein langfristiges und schlüssiges Finanzierungskonzept. Beides wäre mit dem Kreditvertrag gegeben. Wir würden sofort die Molsiris-Fondszeichner auszahlen und hätten dann noch die Möglichkeit, Verbindlichkeiten in Höhe von 20 Millionen Euro umzuschulden.

Dazu werde ich mich gegebenenfalls bei der Vorstellung des Gesamtpakets äußern. Für mich waren in den Verhandlungen zwei Dinge extrem wichtig: Der BVB muss in seinen Entscheidungen frei bleiben. Das ist aus meiner Sicht der Fall, deutlich mehr als in der Gläubiger-Vereinbarung. Wir möchten künftige Einnahmen zur Hälfte als Sondertilgung in die Verbindlichkeiten fließen lassen und die andere Hälfte für Investitionen in das Unternehmen verwenden. Unser Ziel ist es, diese 80 Millionen nicht erst nach 15, sondern vielleicht schon nach 11, 12 oder 13 Jahren abzulösen.

Weder das eine noch das andere. Am Ende unserer Restrukturierung sollen die Spieler nicht mehr an Dritte verpfändet sein.

Richtig. Die Gläubiger wären am Ende der Strecke ausgezahlt oder in das Konzept integriert. Es würde dann auch keinen Lenkungsaussschuss mehr geben.

Das kann ich heute noch unterstreichen. Es war vor 18 Monaten keiner bereit, uns auch nur einen Euro zu leihen. Am Anfang der Gespräche mit Morgan Stanley stand sehr viel Skepsis. Aber es ist uns gelungen, mit einem schlüssigen Finanzierungsrahmen, aber auch und vor allem über Vertragsabschlüsse mit hoch kompetenten und profitablen Unternehmen wie Signal Iduna und RAG Vertrauen zu gewinnen.

Wir werden keine Quantensprünge machen, aber wir haben nun einen Spielraum von vier Millionen Euro, weil wir statt hoher Mieten günstige Zinsen zahlen für das gleiche Objekt, nämlich das Stadion.

Darüber kann man immer streiten. Der entscheidende Punkt ist, dass wir eine in etwa ausgeglichene Transferbilanz haben wollen. Borussias allergrößtes Problem in der Vergangenheit war die negative Transferbilanz im mitunter achtstelligen Bereich. Wenn wir jetzt für den Wechsel von Tomas Rosicky zu Arsenal London gutes Geld bekommen und es sofort reinvestieren (können), dann ist dies doch der sicherste Beweis dafür, dass sich Borussia deutlich auf dem Weg der Gesundung befindet. Aber wir schmeißen kein Geld zum Fenster heraus Ich habe den Eindruck, dass dem einen oder anderen unsere Situation der letzten Jahre gefallen hat. Nach dem Motto: Borussia Dortmund macht uns die Hütte voll, und so lange die sich auf Plätzen zwischen sieben und zwölf bewegen, ist das wunderbar. Das wird künftig definitiv nicht mehr so sein. Unser Riesen-Schuldenberg ist demnächst deutlich kleiner. Das haben viele nicht begriffen.

Wir hatten nicht den Vorteil anderer Klubs, die ein aus öffentlichen Mitteln finanziertes Stadion hingestellt bekamen. Das mussten wir schultern, und dieses Stadion, das wir top modernisiert haben, gehört - hoffentlich - in einer Woche wieder Borussia Dortmund. Wir können auch die Eigenkapitalseite beleuchten. Dann werden sich viele wundern. Aber wir müssen natürlich 15 Jahre hart arbeiten und diszipliniert sein.

Wenn wir sukzessive in die Mannschaft investieren, muss damit natürlich der Erfolg einhergehen. Das sind wir auch dem Publikum schuldig. Unser Business-Plan beinhaltet kurzfristig keine Einnahmen aus Europapokal-Wettbewerben. Aber wenn ich unsere Mannschaft für die kommende Saison vor meinem geistigen Auge ablaufen sehe, ist das Ziel "UEFA-Cup" nicht vermessen.

Wir haben uns ausgetauscht. Es besteht in einigen Punkte noch Diskussionsbedarf, aber wir werden die nächste Gesprächsrunde ganz unaufgeregt einläuten. Ich glaube, dass die Zusammenarbeit über 2007 hinaus weitergeht.

Ich hoffe, dass wir in den modernsten Stadien der Welt eine tolle Atmosphäre und Feste für die ganze Familie erleben. Fußball ist ja längst keine Männerdomäne mehr. Das ist wichtiger als das Abschneiden unserer Mannschaft und eine große Chance für die Bundesliga.


05.06.2006 Von Wilfried Wittke Rückkauf der Stadionanteile von Molsiris, Transfer von Nelson Valdez und der Kreditvertrag mit der weltweit größten Investmentbank Morgan Stanley so gut wie perfekt - war es Ihre erfolgreichste Woche als Vorsitzender der Geschäftsführ

Aus der WR

Wollte dafür nix Neues aufmachen.
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Alt 07.06.2006, 02:06   #13
Keyser Söze
 
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Wir hatten nicht den Vorteil anderer Klubs, die ein aus öffentlichen Mitteln finanziertes Stadion hingestellt bekamen. Das mussten wir schultern, und dieses Stadion, das wir top modernisiert haben, gehört - hoffentlich - in einer Woche wieder Borussia Dortmund. Wir können auch die Eigenkapitalseite beleuchten. Dann werden sich viele wundern. Aber wir müssen natürlich 15 Jahre hart arbeiten und diszipliniert sein.



Ne, dazu sage ich lieber nichts.....

Tja auch die neuen Leute scheinen auch sehr schnell zu vergessen.....
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Alt 07.06.2006, 08:36   #14
Meister Fan
 
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Zitat von drunkenbruno


Ne, dazu sage ich lieber nichts.....

Tja auch die neuen Leute scheinen auch sehr schnell zu vergessen.....

Vielleicht führst du deine Kommentare auch mal aus, denn solche Bemerkungen kann man sich auch sparen.

Also ob du nicht wüsstest das es nur wieder Ärger gibt....
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Alt 07.06.2006, 14:22   #15
Keyser Söze
 
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Zitat von CouchCoach
Vielleicht führst du deine Kommentare auch mal aus, denn solche Bemerkungen kann man sich auch sparen.

Also ob du nicht wüsstest das es nur wieder Ärger gibt....

Bevor ich noch Ärger bekomme vom bösen Couchcoach dann will ich mal.....

Borussia Dortmund hat das Stadion zur WM 1974 nahaezu für lau zur Verfügung gestellt bekommen. Das war schon mal die erste Subvention seitens der Stadt Dortmund\Land NRW. Andere Vereine hatten das nicht. Aber selbst damals haben es die Verantwortlichen geschafft den Klub bis Anfang der 80er fast bis zum bankrott zu führen und das, obwohl der BVB schon für damalige Verhältnisse hohe Zuschauerzahlen hatte.

Die zweite Subvention war, dass sie genau dieses Stadion für den symbolischen Preis von 1 DM von der Stadt gekauft haben. Jetzt zu sagen, dass man genau durch dieses Stadion das Eigenkapital stärkt, weil man es ja so schön ausgebaut hat, ist eine Frechheit sondersgleichen. Vor allen Dingen, wenn man bedenkt, dass man sich mittlerweile zum 3. oder 4. Mal an der Börse bedient.

Der BVB kann zum Glück sagen, dass man an der Börse notiert ist, ansonsten wäre der Verein bzw. die KGaA schon seit Jahren Geschichte. Aber man ist ja ein Traditionsverein und es gibt immernoch genug Geldgeber, die auch noch die nächsten Kapitalerhöhungen zeichnen.
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Alt 07.06.2006, 14:26   #16
ΜΟΛΩΝ ΛΑΒΕ
 
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ich wäre dafür, dass mit dem geld sämtliche deutsche legionäre zurück in die buli geholt werden ... da denkt sich jetzt der gemeine bvb-fan: "zum glück gibts da ja nichtmehr viele"
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Alt 07.06.2006, 14:34   #17
Meister Fan
 
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Zitat von drunkenbruno
Bevor ich noch Ärger bekomme vom bösen Couchcoach dann will ich mal.....

Borussia Dortmund hat das Stadion zur WM 1974 nahaezu für lau zur Verfügung gestellt bekommen. Das war schon mal die erste Subvention seitens der Stadt Dortmund\Land NRW. Andere Vereine hatten das nicht. Aber selbst damals haben es die Verantwortlichen geschafft den Klub bis Anfang der 80er fast bis zum bankrott zu führen und das, obwohl der BVB schon für damalige Verhältnisse hohe Zuschauerzahlen hatte.

Die zweite Subvention war, dass sie genau dieses Stadion für den symbolischen Preis von 1 DM von der Stadt gekauft haben. Jetzt zu sagen, dass man genau durch dieses Stadion das Eigenkapital stärkt, weil man es ja so schön ausgebaut hat, ist eine Frechheit sondersgleichen. Vor allen Dingen, wenn man bedenkt, dass man sich mittlerweile zum 3. oder 4. Mal an der Börse bedient.

Der BVB kann zum Glück sagen, dass man an der Börse notiert ist, ansonsten wäre der Verein bzw. die KGaA schon seit Jahren Geschichte. Aber man ist ja ein Traditionsverein und es gibt immernoch genug Geldgeber, die auch noch die nächsten Kapitalerhöhungen zeichnen.

Du hättest keinen Ärger von mir bekommen, sondern ganz sicher von einigen anderen einen dummen Spruch abbekommen. Wollte dich nur schützen

Danke für die Erklärung, hört sich nachvollziehbar an.

Nur mit der Börse ist natürlich großer Quatsch, wie ich schon mal sagte, es wird keiner gezwungen nicht an die Börse zu gehen. Gladbach und jeder andere Verein in Deutschland hat auch die Möglichkeit. Das Dortmund dann jede Möglichkeit nutzt um sich frisches Kapital zu besorgen ist mehr als legitim.


Zitat von zariz
ich wäre dafür, dass mit dem geld sämtliche deutsche legionäre zurück in die buli geholt werden ... da denkt sich jetzt der gemeine bvb-fan: "zum glück gibts da ja nichtmehr viele"

Schnauze....
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Alt 07.06.2006, 14:36   #18
ΜΟΛΩΝ ΛΑΒΕ
 
Benutzerbild von zariz
 
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Zitat von CouchCoach
Schnauze....

sei ehrlich... biste beim gedanken daran zusammengezuckt?
zariz ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 07.06.2006, 14:38   #19
Meister Fan
 
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Zitat von zariz
sei ehrlich... biste beim gedanken daran zusammengezuckt?

Der Schweiß steht mir jetzt noch auf der Stirn
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Alt 07.06.2006, 14:41   #20
Sportdirektor der FFL NM
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 12.04.2005
Ort: MG in NRW
hehe ... für 2,00 € kann man nachkaufen
dazu darf man die für das nächste nicht handeln

und gestern war der Wert bei 1,99 €

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