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Pettersen zur Probe

Hier finden Sie die Diskussion Pettersen zur Probe im Nationaler Fußball Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Fußball-Foren; Der norwegische Abwehrspieler Jörgen Pettersen von Fredrikstad (zuletzt ausgeliehen an Stabäk IF) weilt laut Torfabrik.de. zu einem Probetraining bei Borussia ...


 
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Alt 14.11.2005, 16:57   #1
Pro Simpsons
 
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Pettersen zur Probe

Der norwegische Abwehrspieler Jörgen Pettersen von Fredrikstad (zuletzt ausgeliehen an Stabäk IF) weilt laut Torfabrik.de. zu einem Probetraining bei Borussia Mönchengladbach.

So sieht der gute Mann aus:


Ähm...mein Fehler...natürlich so:





Quelle: siehe auch tm.de


PS: Diesem Spieler widme ich meinen 1000 Beitrag

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Alt 14.11.2005, 17:07   #2
Borussen-Freibeuter
 
Benutzerbild von Käpt'n Flint
 
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Als ich es bei der TF las, dachte ich zuerst auch "Den kennen wir doch schon!"
Bin gespannt, ob der eher was für die U23 oder für uns ist.
Käpt'n Flint ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 14.11.2005, 17:11   #3
Pro Simpsons
 
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Zitat von Käpt'n Flint
Als ich es bei der TF las, dachte ich zuerst auch "Den kennen wir doch schon!"
Bin gespannt, ob der eher was für die U23 oder für uns ist.

Also um in der Oberliga zu spielen muss er nicht nach Deutschland kommen. Dann würd ich lieber in der norwegischen Tippeligaen bleiben.

Wenn es für Gladbach Erste nicht reicht, wird er vielleicht noch bei Zweitligisten sein Glück versuchen.
ce_football ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 14.11.2005, 19:32   #4
 
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Laut der Homepage spielt er morgen auch gegen Genk in der Nachwuchsrunde mit. Mal gucken, wie er sich da macht!
ammian ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 14.11.2005, 20:00   #5
 
Benutzerbild von baerwurz
 
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Ich sag nur Ze Antonio den kannte auch vorher niemand und er ist atm einer der besten Innenverteidiger der Liga!

Namen müssen nicht immer was heißen!

Aber leider ist auch nicht jeder No-Name ein Kracher!

Naja warten wir es einfach mal ab!
baerwurz ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 14.11.2005, 21:54   #6
 
Benutzerbild von ammian
 
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Der überaus frühzeitige Verkauf von Jan Schlaudraff mute an, als verkaufe hier ein Pleiteklub sein allerletztes Tafelsilber. Dieser Satz schmückte die hiesige Bewertung des Verkaufes von Schlaudraff durch die Borussia Anfang des Monats und war vor dem Hintergrund getroffen, dass die Borussia gerne betont, sie müsse über Geld "nicht sprechen". Und auch wenn es keine wirklichen Indizien für das Gegenteil gibt, das Probetraining des Norwegers Jørgen Pettersen verursacht in der Tat artverwandte Bauchschmerzen.

Auf den ersten Blick scheinen die Testtage des Norwegers gut in das Bild des aufstrebenden Bundesligaklubs Borussia Mönchengladbach zu passen, dessen Spielerbeobachtungssystem Sportdirektor Peter Pander in den ersten Monaten seiner Tätigkeit unter die Lupe nehmen, bei Bedarf restrukturieren wollte und erste Maßnahmen auf diesem Gebiet - die Verpflichtung eines Brasilien-Experten - für Borussia Mönchengladbach dann auch ungewöhnlich offensiv veröffentlicht hatte. Mit Jørgen Pettersen stellt sich nämlich gerade ein ehemaliger norwegischer Juniorennationalspieler vor, der ablösefrei zu verpflichten wäre und nicht nur auf der Position des Innenverteidigers zu gebrauchen sei, sondern auch im (defensiven) Mittelfeld.

Beschäftigt man sich allerdings mit der Vita des 23-jährigen und wodurch das Probetraining offenbar realisiert wurde, ist man fast geneigt seiner vor gut zwei Wochen geäußerten Hoffnung noch stärkeren Ausdruck zu verleihen.

Unter anderem bei Moss startete Pettersen seine Laufbahn, die ihn (von Einsätzen in jüngeren Juniorennationalmannschaften begleitet) 2002 in die erste Mannschaft von Fredrikstad FK brachte. Der Ex-Klub von Kai-Erik Herlovsen und Jörn Andersen spielte zum damaligen Zeitpunkt in der dritten norwegischen Liga, schaffte zum Winter 2002/2003 den Aufstieg in die zweite Division und führte besagten Pettersen zum Ende der folgenden Zweitligasaison mit 30 Saisoneinsätzen noch als Stammspieler, der sich in jüngeren Jahren als Testspieler bei den Tranmere Rovers und später auch beim FC St.Pauli vergeblich zu empfehlen versuchte. Auch seine drei Saisontore halfen, dass der Halbprofiklub nach zwanzig Jahren wieder erstklassig wurde.

Unter Aufstiegstrainer und Ex-Nationalspieler Knut Thorbjörn Eggen, dessen Vater Nils Arne ein Ex-Trainer Hassan El Fakiris ist, stand Pettersen zu Beginn der Saison 2004 sechs Mal in der Anfangsformation seines eher mühsam startenden Klubs und kam weitere vier Mal als Einwechselspieler zum Zug. Lediglich neun Punkte aus den ersten gut 15 Saisonspielen beförderten auch Jørgen Pettersen aus dem erweiterten Kreis der Stammspieler und der junge Verteidiger nahm den Rat seines Vereins an, sich zwecks Erlangung weiterer Spielpraxis - die man ihm im zweiten Teil der Saison im Abstiegskampf nicht mehr garantieren könne - zunächst ausleihen zu lassen. So agierte Pettersen für den Rest der Saison 2004 entsprechend bei FK Kvik Halden, einem eher durchschnittlich positionierten Drittligisten mit Hang zum Abstiegskampf.

Seine Rückkehr zu Fredrikstad FK, bei dem sich der ehemalige wie langjährige norwegische Nationaltrainer Egil Olsen zunächst als Ratgeber und zuletzt als Trainer betätigte, hatte sich Pettersen indes anders vorgestellt. Anstatt auf seine als Lehrzeit gedachte Periode bei Kvik Halden aufbauen zu können, erklärten ihn die sportlich Verantwortlichen schnell für zu limitiert für die Liga. Er werde bei dem ambitionierten Mittelklasseklub auch nun nicht auf ausreichend Spiele und entsprechende Spielpraxis kommen.
Als Folge seiner Einwilligung in ein Leihgeschäft mit dem gerade abgestiegenen Klub Stabæk IF sollte er bis zum Ende dieses Monats in der 2. Liga verteidigen, doch daraus wurde nichts, weil sich der hochaufgeschossene Abwehrmann schon kurz nach seinem Wechsel so schwer am Knie verletzte, dass es im gesamten Saisonverlauf lediglich zu einem kurzen Einsatz als Einwechselspieler langte; sein Anteil am letztlich geglückten Wiederaufstieg von Stabæk IF war deshalb nicht gegeben.

Ein weiterer Nackenschlag ereilte ihn, als ihm Fredrikstad mitteilte, dass man seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag mangels Perspektive nicht verlängern werde.

Selbst wenn man nun in Bezug auf Spieler, die vor kurzer Zeit noch schwer verletzt gewesen waren und geradezu ganze Spielzeiten hinüber den Krankenstand ihrer Klubs bereicherten, nicht sensibilisiert wäre, müsste man sich also in Bezug auf Borussias aktuellen Testkandidaten (dessen Vorzüge im Kopfballspiel liegen sollen) schon fragen in welcher Weise die Borussia auf ihn gestoßen sein möge. Als ambitionierter Bundesligist mit gutem Saisonstart, latentem Bedarf schon an ausreichend talentierten Innenverteidigern und einem etatdeckenden Bankkonto ausgerechnet also auf einen Spieler zu kommen, der von den letzten 20 Monaten die letzten gut acht Monate knieverletzt war, in den restlichen 12 Monaten auf kaum mehr als eine Hand voll eher durchschnittlicher Spiele auf ernstzunehmendem Niveau gekommen war und der zuvor von zwei eher bereitwillig verpflichtenden Drittligisten nach Probeläufen abgewiesen wurde.

Dies zeugt im wohlwollendsten Ansatzpunkt von einer so gehörigen Tiefe im klubeigenen Spielerbeobachtungssystem wie es sich selbst Branchenführer auf diesem Gebiet nur wünschen können.

Schon hierbei konnte man vermuten, dass es Pettersen als demnächst arbeitsloser Vertragsfußballer mit arg schmaler Reputation eher einem anderen Umstand zu verdanken haben könnte, dass er jetzt diese doch einmalige Chance auf einen Kontrakt bei einem Bundesligisten bekommt. Und so soll es dann ja auch gewesen sein, zumindest wenn man dem Hinweis Glauben schenken darf, den SEITENWAHL von vertrauenswürdiger Seite erhalten hat und der besagt, dass auch Borussias Assistenz- und Nachwuchsrundentrainer Jörn Andersen den Spieler nicht wirklich kennt und die Initiative zu diesem Testlauf stattdessen auf Andersens Bruder zurückzuführen sei.

Hier nun erklärt sich die zu Beginn wieder aufgeworfene Hoffnung nach der hoffentlich eben doch nicht besorgniserregenden finanziellen Situation der Borussia in diesem Herbst. Auch wenn niemand zwingend davon ausgehen sollte, dass ein Klub wie Borussia heutzutage bei Spielern vom Kaliber eines Khalid Boulahrouz - der Hamburger sei einzig als Beispiel für Akteure genannt, die sofort und absolut helfen würden - die Gelegenheit zum qualitätstestenden Probetraining bekommt. Auch wenn es durchaus nett zu sehen ist, dass selbst die Verwandtschaft von Verantwortlichen bei der Borussia so durchgehend "rautig" ist, dass sie sich mit den brennenden Vakanzen des Borussenspiel so befasst, dass sie fast händeringend Abhilfe empfiehlt. Professionell ist dies nicht, zukunftsträchtig sollte dies auch nicht sein.

Wenn diese "Honorarscoutversuche" auf verwandtschaftlicher Ebene trotzdem Zukunft haben sollten, dann sollte man wenigstens im Vorfeld darauf achten, dass die eigentlich durch den Klub für Spielerbeobachtung bezahlten ihren eigenen Teil zu so einem Testlauf betragen können und nicht im Grunde außen vor bleiben müssen; selbst wenn es ja manchmal durchaus üblich ist manchen Akteur nur zur Probe einzuladen, um sich selbst die (geringen) Chancen auf einen anderen Akteur des gleichen Spielerberaters zu erhöhen oder auch nur zu erhalten.

Sollte jedoch der Finanzrahmen der Borussia derart eng sein, dass sie sich ein vernünftiges Spielerbeobachtungssystem - also ein System, das zum Beispiel wirklich den Anspruch haben muß, einen in Erwägung gezogenen Spieler wenigstens einmal selbst "gesehen" zu haben - in (naher/ferner) Zukunft nicht leisten kann, dann stellt sich SEITENWAHL an dieser Stelle bald nicht mehr die scherzhafte Frage wieviele Kilometer es jetzt genau von der Hennes-Weisweiler-Allee bis zu den Schildbürgern sind.

Dann fragen wir, ernsthaft und frei nach Wilhelm Busch, nur noch in welchem Dorfe, ja in welcher Stadt wessen Onkel gerade für Borussia Mönchengladbach auf Spielerakquise geht. Quelle: www.seitenwahl.de

Ich glaube, den Namen brauchen wir uns nicht zu merken!
ammian ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 14.11.2005, 23:01   #7
beribert
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Zitat von ammian
Ich glaube, den Namen brauchen wir uns nicht zu merken!

Das ist genau das was ich immer sage und was mich an der Bundesliga bei vielen Vereinen so aufregt................

Ein miserables Socutingsystem. Miserabel, miserabel, miserabel!!! einfach eines Profifußballvereines nicht würdig. Mal wieder ein Paradebeispiel das uns die Borussia da vor Augen führt.

Sollten mal nach England und vor allem Frankreich schauen wie die scouten............., es liegt nicht immer nur an dem Geld oder der Zahl der Ausländer dass die Bundesliga im internationalen Geschäft mehr an Reputation verliert, sondern auch an den Strukturen!!! Und die sind bei vielen englischen Zweitligavereinen besser.

Habe mal gelesen, dass ein kleiner Verein wie die Bolton Wanderers sage und schreibe 30 Mitarbeiter alleine im Scouting fest angestellt haben und somit fast jeden Nachwuchsspieler weltweit kennen.......................... Das ist professionell!!!

Geändert von beribert (14.11.2005 um 23:37 Uhr).
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Alt 15.11.2005, 00:04   #8
 
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Zitat von baerwurz
Ich sag nur Ze Antonio den kannte auch vorher niemand ...

naja das ist nicht ganz richtig
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Alt 15.11.2005, 02:39   #9
Keyser Söze
 
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Zitat von ammian
Ich glaube, den Namen brauchen wir uns nicht zu merken!

...sehe ich eigentlich ähnlich.

Ich mag die Artikel von seitenwahl eigentlich sehr gerne, aber in diesem Fall habe ich mehrere Verständnisprobleme.

Der Zusammenhang zwischen dem Probetraining und dem Verkauf von Schlaudraff erschließt sich mir nicht. Was für artverwandte Bauchschmerzen hat der Verfasser? Waren oder sind beide Aktionen unprofessionell?

Mit Schlaudraff haben wir mit absoluter Sicherheit kein Tafelsilber verkauft und der Norweger erscheint mir als ein Spieler, der mehr oder weniger durch Zufall zum Probetraining bleiben darf, mehr nicht.
Man kann daraus schließen, dass unser scoutingsystem einfach scheiße ist, na und? Es hat über Jahre geklappt überproportional gute Spieler herauszubringen. Ich nenne jetzt einfach mal einige Namen, die bei uns groß geworden sind: Effe, Pflipsen, Deisler, Jansen und bald wohl auch Polanski. Schlaudraff war auch einer, der schon in der Jugend gescoutet wurde und man hat ihn mit sehr viel Profit verkauft. So mies scheint mir das nicht zu sein. Aber das nur nebenbei.

Nach Lesen der vitae kann man eigentlich nur zum Schluß kommen, dass er uns nicht weiterhelfen wird.... so schlau schätze ich die Entscheidungsträger schon ein, dies einschätzen zu können. Aber wer weiß, vielleicht ist er ja doch nicht so schlecht......ich mag es nicht zu beurteilen, da ich den Spieler noch nie gesehen habe....man sollte immer ein wenig Vorsicht walten lassen, bevor man zu falschen Schlüssen kommt.
drunkenbruno ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 15.11.2005, 19:40   #10
 
Benutzerbild von ammian
 
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Zitat von drunkenbruno
...sehe ich eigentlich ähnlich.

Ich mag die Artikel von seitenwahl eigentlich sehr gerne, aber in diesem Fall habe ich mehrere Verständnisprobleme.

Der Zusammenhang zwischen dem Probetraining und dem Verkauf von Schlaudraff erschließt sich mir nicht. Was für artverwandte Bauchschmerzen hat der Verfasser? Waren oder sind beide Aktionen unprofessionell?

Mit Schlaudraff haben wir mit absoluter Sicherheit kein Tafelsilber verkauft und der Norweger erscheint mir als ein Spieler, der mehr oder weniger durch Zufall zum Probetraining bleiben darf, mehr nicht.
Man kann daraus schließen, dass unser scoutingsystem einfach scheiße ist, na und? Es hat über Jahre geklappt überproportional gute Spieler herauszubringen. Ich nenne jetzt einfach mal einige Namen, die bei uns groß geworden sind: Effe, Pflipsen, Deisler, Jansen und bald wohl auch Polanski. Schlaudraff war auch einer, der schon in der Jugend gescoutet wurde und man hat ihn mit sehr viel Profit verkauft. So mies scheint mir das nicht zu sein. Aber das nur nebenbei.

Nach Lesen der vitae kann man eigentlich nur zum Schluß kommen, dass er uns nicht weiterhelfen wird.... so schlau schätze ich die Entscheidungsträger schon ein, dies einschätzen zu können. Aber wer weiß, vielleicht ist er ja doch nicht so schlecht......ich mag es nicht zu beurteilen, da ich den Spieler noch nie gesehen habe....man sollte immer ein wenig Vorsicht walten lassen, bevor man zu falschen Schlüssen kommt.

In Bezug auf Schlaudraff hast du natürlich Recht: Man kann natürlich der Meinung sein, dass sein Verkauf ein Fehler gewesen ist, aber zur Klassifizierung als ,,Tafelsilber" taugt er dann doch wohl nicht, eher ist er unter der Rubrik Talent einzuordnen. Dass das Scouting - System der Borussia aber her bescheiden ist, steht auf einem anderen Blatt: Die von dir genannten Spieler stammen zwar alle von der Borussia, aber wenn man den Zeitraum beachtet (1988 - 2005) erscheint die Quote doch eher als unterdurchschnittlich für einen Bundesligisten. Insbesondere in den letzten Jahren wurden bekanntermaßen statt junger Talente viele satte Altstars verpflichtet, die jetzt auf unserer Tribüne / Ersatzbank ihr Gnadenbrot verzehren...
Gerade jetzt, als ich hoffte, dass es in Bezug auf Talentsichtung besser werden würde, kommt mir das Zustandekommen dieses Testtrainings doch etwas unprofessionell vor!
ammian ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 15.11.2005, 22:26   #11
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Zitat von ce_football
Also um in der Oberliga zu spielen muss er nicht nach Deutschland kommen. Dann würd ich lieber in der norwegischen Tippeligaen bleiben.

Wenn es für Gladbach Erste nicht reicht, wird er vielleicht noch bei Zweitligisten sein Glück versuchen.

Laut TF ist wohl doch was für die U23.
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Alt 16.11.2005, 02:55   #12
Keyser Söze
 
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Blinzeln

@Ammian

Ich habe natürlich auch nicht alle Spieler aufgelistet, die kein Fehleinkauf waren. Ich könnte locker flockig 30 andere gestandene Bundesligaprofis nennen, die bei uns im Dreamteam gespielt haben, wenig Geld gekostet haben und die uns über Jahre weitergeholfen haben. Ich nenne jetzt mal Andersson, Petersson, Salou und Dahlin, die vorher auch kein Mensch kannte..... Zwar alles schon gestandene Profis, aber z.B Andersson war Bankdrücker.
Auch ein Wynhoff, Schneider, Neun und Kaste waren Transfertreffer.

Voronin, Auer sind zwei Beispiele, die es bei uns sehr schwer hatten. Aber in Tat und Wahrheit 2 sehr gute Spieler.
Auch ein Schnitzler und ein Camdali, die jetzt bei Leverkusen RL Team spielen sind Eigengewächse, die entdeckt wurden.....

Momentan spielen mMn noch 2-3 Spieler bei der U23, die es bestimmt in nahester Zukunft auch packen können.

Unsere Nachwuchsabteilung hat sich in den letzten 10 Jahren richtig gut herausgemacht. Meier, Wohlers und auch Köppel haben da sehr gute Arbeit geleistet bzw leisten sie noch.

Wenn jetzt noch das Scouting verbessert wird, kann die Borussia zu den Topteams in der Liga aufschließen.

Im Übrigen spielt mit Klingbeil auch ein Nachwuchstalent beim HSV.

So schlecht sind wir in diesem Bereich nicht.Man sollte aber auch nicht vergessen, dass es in den Jahren sehr schwer war Spieler zum Bökelberg zu locken. Man kämpfte im Vergleich zu anderen Bundesligisten mit stumpfer Spitze.

Geändert von drunkenbruno (16.11.2005 um 02:57 Uhr).
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Alt 24.11.2005, 21:28   #13
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Sofortige Verstärkung
»Jørgen Pettersen hinterließ einen sehr, sehr ordentlichen Eindruck«
(22.11.2005 - 15:00 Uhr) Rund eine Woche trainierte der Norweger Jørgen Pettersen bei der Borussia mit, nun denkt der VfL über eine Verpflichtung nach.

von Olaf Kozany

Am letzten Montag reiste Jørgen Pettersen an den Niederrhein und schnürte gleich 24 Stunden nach seinem Erstkontakt mit dem VfL die Schuhe für die Borussia. Dabei kam er auch gleich mit Giovane Elber in Kontakt.

»Es hat mich sehr gefreut, mit so großen Spielern wie Giovane Elber zusammen spielen zu dürfen. Gerade Elber hat einen großen Namen und ich war schon ein bisschen stolz, gleich mit ihm in einer Mannschaft aufzulaufen.«

Der 23-jährige Verteidiger fand sich allerdings wenige Stunden später bei den Amateuren wieder und spielte unter U23-Trainer Horst Wohlers vor. Dabei zeigte der kopfballstarke Nordländer, in welchen Bereichen seine Vorzüge liegen. Borussias Direktor für Jugend- und Amateure, Max Eberl, fand anerkennende Worte.

»Jørgen Pettersen hinterließ einen sehr, sehr ordentlichen Eindruck. Wir werden in den nächsten Tagen mit ihm reden. Für uns kommt er auf der Position des Innenverteidigers in Betracht.«

Klar ist, dass Jørgen Pettersen für die Amateure ab dem 1. Januar 2006 spielberechtigt und ablösefrei wäre und vorerst nur für diesen Bereich verpflichtet werden soll. Es liegt an dem ehemaligen norwegischen Jugendnationalspieler, dieses in Kauf zu nehmen.

Jørgen Pettersen signalisierte allerdings Interesse und weiß sehr wohl, dass er bei der Borussia bei konstant guter Leistung schnell bis in den Profibereich rutscht.

»Mir gefällt es gut in Deutschland und die Sprache habe ich in der Schule gelernt – ein bisschen spreche ich sie noch. Besser läuft es beim Verstehen. Zudem steht die Amateurelf vor dem Aufstieg in die dritthöchste Liga Deutschland, das wäre für mich ebenfalls eine Perspektive.«

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