02.03.2010, 22:05
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| Frauensportbeauftragter
Registriert seit: 01.09.2004 | Eisige Katerstimmung nach Olympia? Sicherlich, denn steht man als Fan mit Herz und Seele hinter seiner Eishockeynationalmannschaft, dann ist Ernüchterung erlaubt, wenn die eigenen Farben nach der kürzest möglichen Anzahl von Spielen völlig verdient und chancenlos ausscheiden. Selbst das Prinzip Hoffnung auf einen Sieg oder wenigstens ein Unentschieden nach normaler Spielzeit hatte keine reelle Berechtigung. Das mit Spannung erwartete Spiel gegen Weißrussland, indem man sich eine Chance auf einen Sieg gegen einen Gegner ausrechnete, mit dem man sich in früheren Zeiten auf Augenhöhe bewegte, zeigte, dass die Entwicklung des deutschen Eishockeys in dieser „früheren Zeit“ feststeckt und aktuell stramm in tiefere Regionen weist.
Hand aufs Herz, niemand hat mit etwas Abstand betrachtet angenommen, unsere Nationalmannschaft hätte in einem mit NHL, KHL Spielern, ergänzt durch Akteure aus der schwedischen, finnischen, tschechischen usw., gespickten olympischen Eishockeyturnier, selbst mit sechs eigenen deutschen NHL Profis verstärkt, irgend eine Möglichkeit gegen Nationen wie Schweden, Finnland oder Kanada gehabt. Aber die Art, wie diese ganzen Niederlagen, selbst die gegen Weißrussland, zustande kamen, ist das eigentlich Erschreckende. Als Mannschaft teilweise taktisch und technisch unterlegen, im Vergleich körperloses Spiel in Angriff und Verteidigung, vervollständigt von zögerlichem Zug zum Tor, bzw. dem Willen, sich ein Tor zu erarbeiten, lässt schlimmes vermuten für die anstehende WM im eigenen Land, auch wenn die Qualität der Gegner dort sicherlich nicht die Klasse aufweist wie hier bei Olympia im Mutterland des Eishockeys, in Kanada. | Eisige Katerstimmung nach Olympia? - Hockeyweb.de |
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