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Let's talk issues: 7) Grundeinkommen

Hier finden Sie die Diskussion Let's talk issues: 7) Grundeinkommen im Politik und Gesellschaft Forum. Diese befindet sich in der Kategorie Smalltalk-Zone; ...


Umfrageergebnis anzeigen: Bedingungsloses Grundeinkommen?
Ja! 5 35,71%
Nein! 9 64,29%
Teilnehmer: 14. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen


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Alt 04.09.2013, 16:27   #1
g.P.
Gast
 
Let's talk issues: 7) Grundeinkommen

CDU / CSU
Begründung der Partei:
„Es soll allen möglich sein, existenzsichernde Einkommen zu erzielen. Hierfür wollen wir auch weiterhin zu niedrig entlohnte Arbeitnehmer finanziell unterstützen. Dies soll Arbeitsuchende motivieren, Beschäftigungschancen zu ergreifen. Es gilt Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu fördern. Für Menschen, die z.B. aus Gesundheitsgründen nicht arbeiten können, soll es auch weiterhin eine auskömmliche Grundsicherung geben.”


SPD
Begründung der Partei:
„Das bedingungslose Grundeinkommen ist weder eine sinnvolle Antwort auf die bestehenden sozialen Problemlagen, noch ein sinnvoller Baustein einer auf Inklusion zielenden Sozialpolitik. Im Gegenteil erhöht es die Gefahr, dass immer größere Gruppen aus der Erwerbsarbeit ausgeschlossen werden.”


FDP
Begründung der Partei:
„Wir setzen auf die Einführung des Liberalen Bürgergeldes. Das Arbeitslosengeld II einschließlich der Leistungen für Wohnen und Heizung, das Sozialgeld, die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, die Sozialhilfe (ohne Sozialhilfe in besonderen Lebenslagen), der Kinderzuschlag und das Wohngeld werden hier zusammengefasst. Wer sich anstrengt und eine Arbeit annimmt, der soll im Bürgergeldmodell mehr von seinem Einkommen behalten.”



DIE LINKE
Begründung der Partei:
„Die LINKE will Hartz IV durch eine sanktionsfreie Mindestsicherung ersetzen und eine vollwertige Erwerbslosenversicherung einführen. Das Bedingungslose Grundeinkommen wird kontrovers in der Partei kontrovers diskutiert, die Diskussion wollen wir weiterführen. Wir befürworten die Einrichtung einer Enquetekommission zum Grundeinkommen.”



GRÜNE
Begründung der Partei:
„Wir treten für eine soziale Grundsicherung ein, die neben der materiellen Absicherung auch die soziokulturelle Teilhabe an unserer Gesellschaft sicherstellt. Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens wollen wir aber weiter diskutieren. Wir halten die Einrichtung einer Enquetekommission im Deutschen Bundestag für sinnvoll, in der Idee und Modelle eines Grundeinkommens sowie grundlegende Reformperspektiven für den Sozialstaat diskutiert werden.”



PIRATEN
Begründung der Partei:
„Wir setzen uns für die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens ein, das die Ziele des "Rechts auf sichere Existenz und gesellschaftlicher Teilhabe" aus unserem Parteiprogramm erfüllt. Es soll die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen, einen individuellen Rechtsanspruch darstellen sowie ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Zwang zu Arbeit oder anderen Gegenleistungen garantiert werden. Wir wollen ein passendes Konzept unter Beteiligung der Bevölkerung erarbeiten.”


AfD
Begründung der Partei:
„Aus Sicht der Alternative für Deutschland ist das Einkommen immer an eine erbrachte Leistung gekoppelt. Ausnahmen in sozialen Härtefällen verstehen sich von selbst. Es muss jedoch immer ein Anreiz bestehen, zu arbeiten. D.h. jede soziale Sicherung (z.B. Hartz IV) muss deutlich geringer sein als ein Arbeitseinkommen. Das ist nicht nur eine finanzielle Frage, sondern betrifft auch das Selbstverständnis und Selbstbewusstsein der Menschen.”



Die PARTEI
Begründung der Partei:
„Aber wir nennen es "Ehrensold" und koppeln es an die Bezüge der diversen Ex-Bundespräsidenten (mittlerweile: fünf), die wir schließlich auch finanziell mit durchziehen.”

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Alt 04.09.2013, 16:32   #2
g.P.
Gast
 
Das ist für mich bis jetzt nicht nachvollziehbar, wie man auf diese Idee kommen kann. Ich halte das für komplett weltfremd.

Mal davon abgesehen, dass ich nicht verstehe, wieso Arbeit dabei so schlecht weg kommt, ist es für mich nicht nachvollziehbar, wieso künftig Meschen mit einem sechsstelligen Jahresgehalt vom Staat noch 1000 € überwiesen bekommen sollen...
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Alt 04.09.2013, 16:33   #3
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 02.09.2004
völlig gaga

diskussion erübrigt sich.

bedingunsloses grundeinkommen, immer schönes wetter, und freibier für alle!
Provinzler likes this.
Glavovic ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 04.09.2013, 16:41   #4
g.P.
Gast
 
Zitat von Glavovic Beitrag anzeigen
völlig gaga

diskussion erübrigt sich.

bedingunsloses grundeinkommen, immer schönes wetter, und freibier für alle!


UND ALLE VIER JAHRE WELTMEISTER!


Was mich sehr wundert:
Halten die Piraten das tatsächlich für ne gute Idee? Oder ist das im Pateiprogramm, um sich abzuheben?
Für mich wären die Piraten, die ich sonst zum erweiterten Kreis des Wählbaren zählen würde, spätestens jetzt komplett ausgeschlossen...
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Alt 04.09.2013, 17:37   #5
Anarchist aus Prinzip
 
Benutzerbild von neo1968
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 31.08.2004
Ort: Baden
äm Lewwe net.

Gerechte Entlohnung für die die arbeiten und die Sache ist geritzt.
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Alt 04.09.2013, 17:42   #6
Frauensportbeauftragter
 
Registriert seit: 01.09.2004
Zitat von Glavovic Beitrag anzeigen
völlig gaga

diskussion erübrigt sich.

bedingunsloses grundeinkommen, immer schönes wetter, und freibier für alle!

Gute Idee.
Aimar ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 04.09.2013, 18:36   #7
 
Benutzerbild von lowi2000
 
Geschlecht: Weiblich
Registriert seit: 26.01.2005
Zitat von g.P. Beitrag anzeigen
Das ist für mich bis jetzt nicht nachvollziehbar, wie man auf diese Idee kommen kann. Ich halte das für komplett weltfremd.

Mal davon abgesehen, dass ich nicht verstehe, wieso Arbeit dabei so schlecht weg kommt, ist es für mich nicht nachvollziehbar, wieso künftig Meschen mit einem sechsstelligen Jahresgehalt vom Staat noch 1000 € überwiesen bekommen sollen...

Vor allem weil die der Staat ja auch nicht so einfach hat, bzw. halt nur dann wenn an einer anderen Ecke wieder die Steuern erhöht werden
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Alt 04.09.2013, 18:57   #8
 
Benutzerbild von derMoralapostel
 
Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 01.09.2004
Zitat von g.P. Beitrag anzeigen
Was mich sehr wundert:
Halten die Piraten das tatsächlich für ne gute Idee? Oder ist das im Pateiprogramm, um sich abzuheben?
Für mich wären die Piraten, die ich sonst zum erweiterten Kreis des Wählbaren zählen würde, spätestens jetzt komplett ausgeschlossen...

vielleicht finden sie einfach nur Götz Werner toll
derMoralapostel ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 04.09.2013, 19:24   #9
bekennender Buntfan
 
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Geschlecht: Männlich
Registriert seit: 11.05.2006
"Grundsätzlichere Überlegungen stellte da schon die kanadische Regierung an. Sie wollte Mitte der 1970er-Jahre wissen, ob man mit einem Grundeinkommen die Armut bezwingen könne und welche ökonomischen Auswirkungen dadurch hervorgerufen würden. Im Rahmen eines sozialen Experiments in der Provinz Manitoba erhielten zwischen 1975 und 1979 bis zu 1.300 Familien ein staatlich garantiertes Minimaleinkommen. Eine vierköpfige Familien, die weniger als 13.000 Dollar im Jahr zur Verfügung hatte, konnte bis zu 5.800 Dollar vom Staat bekommen. Auch Teilnehmer, die keiner Lohnarbeit nachgingen, kamen in den Genuss der Förderung.
Das Experiment erbrachte ein interessantes Ergebnis. Trotz Grundeinkommen legte sich kaum jemand auf die faule Haut. "Die Männer reduzierten ihre jährliche Arbeitszeit um ein Prozent, ihre Frauen um drei Prozent", sagt Derek Hum, Ökonomieprofessor der Universität Winnipeg, der das Manitoba-Experiment in der 1970er-Jahren wissenschaftliche begleitete. Unverheiratete Frauen arbeiteten fünf Prozent weniger. Hum: "Die Resultate waren ermutigend für die diejenigen, die das garantierte Mindesteinkommen befürworteten." Aus zwei Gründen: Die verbreitete Kritik am Grundeinkommen, es würde große Bevölkerungsgruppen zum Ausstieg aus dem Arbeitsmarkt animieren, das Wachstum reduzieren und die Alimentierung für den Staat unerschwinglich teuer machen, traf offenbar nicht zu. Außerdem profitierten arme Beschäftigte dank des staatlichen Zuschusses von einem deutlich höheren Lebensstandard. Trotzdem blieb das Experiment von Manitoba ohne Folgen: Die kanadische Regierung legte das Grundeinkommen zu den Akten, als das Land Ende der 1970er-Jahre von einer Wirtschaftskrise heimgesucht wurde."

- taz.de
Crazyyyy ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 04.09.2013, 19:47   #10
g.P.
Gast
 
Zitat von Crazyyyy Beitrag anzeigen
"Grundsätzlichere Überlegungen stellte da schon die kanadische Regierung an. Sie wollte Mitte der 1970er-Jahre wissen, ob man mit einem Grundeinkommen die Armut bezwingen könne und welche ökonomischen Auswirkungen dadurch hervorgerufen würden. Im Rahmen eines sozialen Experiments in der Provinz Manitoba erhielten zwischen 1975 und 1979 bis zu 1.300 Familien ein staatlich garantiertes Minimaleinkommen. Eine vierköpfige Familien, die weniger als 13.000 Dollar im Jahr zur Verfügung hatte, konnte bis zu 5.800 Dollar vom Staat bekommen. Auch Teilnehmer, die keiner Lohnarbeit nachgingen, kamen in den Genuss der Förderung.
Das Experiment erbrachte ein interessantes Ergebnis. Trotz Grundeinkommen legte sich kaum jemand auf die faule Haut. "Die Männer reduzierten ihre jährliche Arbeitszeit um ein Prozent, ihre Frauen um drei Prozent", sagt Derek Hum, Ökonomieprofessor der Universität Winnipeg, der das Manitoba-Experiment in der 1970er-Jahren wissenschaftliche begleitete. Unverheiratete Frauen arbeiteten fünf Prozent weniger. Hum: "Die Resultate waren ermutigend für die diejenigen, die das garantierte Mindesteinkommen befürworteten." Aus zwei Gründen: Die verbreitete Kritik am Grundeinkommen, es würde große Bevölkerungsgruppen zum Ausstieg aus dem Arbeitsmarkt animieren, das Wachstum reduzieren und die Alimentierung für den Staat unerschwinglich teuer machen, traf offenbar nicht zu. Außerdem profitierten arme Beschäftigte dank des staatlichen Zuschusses von einem deutlich höheren Lebensstandard. Trotzdem blieb das Experiment von Manitoba ohne Folgen: Die kanadische Regierung legte das Grundeinkommen zu den Akten, als das Land Ende der 1970er-Jahre von einer Wirtschaftskrise heimgesucht wurde."

- taz.de


laut wikipedia wurde das projekt mincome übrigens 1977 schlagartig beendet. Warum steht da nicht, könnte mir aber vorstellen, dass das geld ausgegangen ist...
Eine offizielle vorstellung der ergebnisse gab es übrigens auch nicht. Aber sowas interessiert die taz nicht


Würde das grundeinkommen eigentlich jeder bekommen, der in deutschland lebt, oder jeder, der hier wohnt? So, mal rein als EU-Bürger gefragt...

Geändert von g.P. (04.09.2013 um 19:55 Uhr).
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Alt 04.09.2013, 20:00   #11
 
Benutzerbild von derMoralapostel
 
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Registriert seit: 01.09.2004
Zitat von g.P. Beitrag anzeigen
lWürde das grundeinkommen eigentlich jeder bekommen, der in deutschland lebt, oder jeder, der hier wohnt?

wo ist der Unterschied?
derMoralapostel ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 04.09.2013, 20:03   #12
g.P.
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Zitat von derMoralapostel Beitrag anzeigen
wo ist der Unterschied?



nebenbei game of thrones...


Jeder der hier wohnt oder der die staatsbürgerschaft hat...
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Alt 04.09.2013, 20:06   #13
 
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Zitat von g.P. Beitrag anzeigen


nebenbei game of thrones...


Jeder der hier wohnt oder der die staatsbürgerschaft hat...

Kann dich beruhigen - wenn dann würdest du es auf alle Fälle bekommen - ist hierzulande nämlich auch Thema.
lowi2000 ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 04.09.2013, 20:14   #14
g.P.
Gast
 
Zitat von lowi2000 Beitrag anzeigen
Kann dich beruhigen - wenn dann würdest du es auf alle Fälle bekommen - ist hierzulande nämlich auch Thema.

Ich denk dabei weniger an mich... Ich überlege gerade, welche Blume dabei rauskommt, wenn man den Samen des Bedingungslosen Grundeinkommens für in Deutschland Lebende in den Boden der Freien Wohnsitzwahl für EU Bürger pflanzt...
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Alt 04.09.2013, 20:36   #15
 
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Ich glaube, ich ziehe mir gleich den Arsch zu. Mit einem Grundeinkomen könnte ich mir das auch leistens, seis drum ...
Wilhelm ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 04.09.2013, 21:49   #16
Irs
 
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Ein Grundeinkommen würde vielen die Existenzängste nehmen. Jeder Einzelne kann sich auch wieder Gedanken machen was man wirklich arbeiten will und auch gut kann (Stichwort Berufung), und nicht aus der Not und aus dem Zwang heraus, da man ansonsten nicht überleben kann. Ich würds in jedem Falle gutheißen.
Irs ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 04.09.2013, 22:03   #17
bekennender Buntfan
 
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Registriert seit: 11.05.2006
Zitat von Irs Beitrag anzeigen
Ein Grundeinkommen würde vielen die Existenzängste nehmen. Jeder Einzelne kann sich auch wieder Gedanken machen was man wirklich arbeiten will und auch gut kann (Stichwort Berufung), und nicht aus der Not und aus dem Zwang heraus, da man ansonsten nicht überleben kann. Ich würds in jedem Falle gutheißen.

Absolut, darum geht es ja. Vom "Recht auf Arbeit" zum " Arbeitsunabhängiges Recht auf Existenz"
Ich bin kein 100 % iger Unterstützer aber ich fände es gut wenn noch mehr Experimente wie z.B das in den 70ern in Kanada gemacht worden sind gemacht werden.
Der Arbeitswille scheint durch das Grundeinkommen ja zumindest laut der Kanada-Studie nicht gesunken zu sein dadurch
Crazyyyy ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 04.09.2013, 22:16   #18
Prophet
 
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Zitat von Crazyyyy Beitrag anzeigen
Absolut, darum geht es ja. Vom "Recht auf Arbeit" zum " Arbeitsunabhängiges Recht auf Existenz"
Ich bin kein 100 % iger Unterstützer aber ich fände es gut wenn noch mehr Experimente wie z.B das in den 70ern in Kanada gemacht worden sind gemacht werden.
Der Arbeitswille scheint durch das Grundeinkommen ja zumindest laut der Kanada-Studie nicht gesunken zu sein dadurch

Und irgendwann ein Menschenrecht auf Flachbildschirme?

Lies das was GP über die kanadastudie geschrieben hat und die taz ignoriert hat.
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borat ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 04.09.2013, 22:36   #19
bekennender Buntfan
 
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Registriert seit: 11.05.2006
Zitat von borat Beitrag anzeigen
Und irgendwann ein Menschenrecht auf Flachbildschirme?

Lies das was GP über die kanadastudie geschrieben hat und die taz ignoriert hat.


Arbeit an sich ist meiner Ansicht nach ein notwendiges Übel um seine Grundbedürfnisse zu befriedigen, aber wieso sollte es nicht so sein das ohne diesen Druck Menschen viel produktiver einer Beschäftigung nachgehen würden.
Mit Flachbildschirmen oder anderen Luxusgütern hat die Existenzsicherung ja nicht unbedingt zu tun

Und ja, es ist komisch das die Ergebnisse der Studie nicht in einem Bericht sondern nur in kleinen Stücken über Jahre veröffentlicht wurden (also laut Wikipedia). In der TAZ steht auch das eine Wirtschaftskrise Kanada zum Abbruch veranlasst hat.
Nur ne Stadt ist ja auch noch einmal eine ganz andere Dimension als jetzt ein ganzes Land.
Es wär halt ein riesiger Strukturwandel und wie viel Minus damit gemacht würde kann ich auch nicht vorhersehen (wie denn auch..) , aber ich würde nicht behaupten das es komplett utopisch ist und alle dann nur noch zuhause sitzen und auf ihr Geld warten würden.
Crazyyyy ist offline   Mit Zitat antworten Zum Ende der Seite springen Zum Anfang der Seite springen 
Alt 04.09.2013, 22:49   #20
 
Registriert seit: 09.11.2007
Zitat von Irs Beitrag anzeigen
Ein Grundeinkommen würde vielen die Existenzängste nehmen. Jeder Einzelne kann sich auch wieder Gedanken machen was man wirklich arbeiten will und auch gut kann (Stichwort Berufung), und nicht aus der Not und aus dem Zwang heraus, da man ansonsten nicht überleben kann. Ich würds in jedem Falle gutheißen.

Angstfreier Raum Deutschland, soll ich Deine Meinung so verstehen? Ist ja fein, wir müssem eigentlich nix mehr tun, wenn wir nicht wollen. Dreipersonen-Haushalt, 3.000,-- Euro. Steuerfrei! Wer geht denn da noch arbeiten? Wer fühlt noch eine Berufung? Abgesehen davon, das die Nummer dann nur schwer zu finanzieren ist, es sei denn, wir streichen neben den Sozialleistungen, Kindergeld und sonstigen Zahlungen auch noch die Rente.

Denken wir mal weiter: Nur wenige fühlen sich beruflich berufen. Ergo: Die Produktion von Gütern gleich welcher Art sinkt, denn wer arbeitet noch.

Zudem: Wenn ich dem Staat gestatte, mein kompletes Leben zu finanzieren, gestatte ich ihm auch, masiv darauf Einfluss zu nehmen. Der Staat tut nix, ohne Gegenleistung. Wo wird er also Einfluss nehmen, eine Idee?

Ich finde, dass das bedingungslose Grundeinkommen - das ist ja Gegenstand der Diskussion - das Todesurteil für eine marktwirtschaftliche DEmokratie ist. Fragt sich nur, wo Deutschland dann die Einnahmen her nimmt, um das zu zahlen, immerhin 1.000 Euro mal 80 Millionen im Monat. Was das für die Zuwanderungszahlen aus Rumänien und Bulgarien - als Beispiel - bedeuten würde, muss nicht ausgemalt werden.

g.P. and Provinzler like this.
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