Guten Morgen erst Mal und sorry, falls sich irgendwo der Adrenalinspiegel erhöht hat. 
Es handelt sich natürlich nicht um Fußball, denn da sind Niederlagen am Millerntor ja mehr oder weniger selten.
Streng genommen gehört es auch in die Sportwelt, aber wegen dem Millerntor Bezug (immerhin traten dort diverse Spielerinnen des F St. Pauli an) setze ich den Abendblatt Artikel zur Rugby EM der Frauen mal hier rein:
Hamburg - Kreischendes Publikum war gestern abend im Millerntorstadion zu vernehmen. Der Lärm kam vom benachbarten Dom, wo sich tollkühne Teenager von Menschenschleudern auf Touren bringen ließen. Die 553 Zuschauer des Halbfinales um die Rugbyeuropameisterschaft der Frauen hingegen waren früh verstummt. Zu kraß war die Unterlegenheit der deutschen Mannschaft gegenüber den Italienerinnen.
0:52 (0:35) hieß es am Ende, und selbst das spiegelt den Spielverlauf nur unzureichend wider. So sehr die in Schwarz angetretenen Gastgeberinnen auch schoben und klammerten und rackerten und kämpften, der Platzwart hätte in der Hälfte der Italienerinnen auch in aller Ruhe Rasenpflege betreiben können, ohne je Gefahr zu laufen, dabei von deutschen Spielerinnen überrascht zu werden.
"Das hätte noch höher ausgehen können", stöhnte Johanna Jahnke vom FC St. Pauli, der mit sieben Spielerinnen den Kern der Mannschaft stellt. Claus-Peter Bach, Turnierleiter und Vizepräsident des europäischen Verbandes FIRA-AER, gab hinterher sogar zu, nach der Niederlage im Vorbereitungsspiel gegen das drittklassige Belgien vor zwei Wochen schon eine dreistellige Niederlage befürchtet zu haben.
So gesehen - und wenn man bedenkt, daß die Italienerinnen jüngst auch das zur A-Gruppe gehörende Frankreich mit 40:10 abfertigten - konnte man den Schaden noch in Grenzen halten. "Wir haben gut dagegengehalten", fand Jahnke, und weil das Publikum es genauso sah, durften sich die deutschen Frauen am Ende vom wiedererwachten Publikum sogar ein bißchen feiern lassen mit La Ola und dem "Diver". Morgen (14 Uhr) ist im Spiel um Platz drei Schweden der Gegner, das im anderen Halbfinale den Niederlanden mit 7:8 unterlag. Das Finale beginnt um 16 Uhr. leo
erschienen am 8. April 2005 in Sport

Es handelt sich natürlich nicht um Fußball, denn da sind Niederlagen am Millerntor ja mehr oder weniger selten.
Streng genommen gehört es auch in die Sportwelt, aber wegen dem Millerntor Bezug (immerhin traten dort diverse Spielerinnen des F St. Pauli an) setze ich den Abendblatt Artikel zur Rugby EM der Frauen mal hier rein:
Hamburg - Kreischendes Publikum war gestern abend im Millerntorstadion zu vernehmen. Der Lärm kam vom benachbarten Dom, wo sich tollkühne Teenager von Menschenschleudern auf Touren bringen ließen. Die 553 Zuschauer des Halbfinales um die Rugbyeuropameisterschaft der Frauen hingegen waren früh verstummt. Zu kraß war die Unterlegenheit der deutschen Mannschaft gegenüber den Italienerinnen.
0:52 (0:35) hieß es am Ende, und selbst das spiegelt den Spielverlauf nur unzureichend wider. So sehr die in Schwarz angetretenen Gastgeberinnen auch schoben und klammerten und rackerten und kämpften, der Platzwart hätte in der Hälfte der Italienerinnen auch in aller Ruhe Rasenpflege betreiben können, ohne je Gefahr zu laufen, dabei von deutschen Spielerinnen überrascht zu werden.
"Das hätte noch höher ausgehen können", stöhnte Johanna Jahnke vom FC St. Pauli, der mit sieben Spielerinnen den Kern der Mannschaft stellt. Claus-Peter Bach, Turnierleiter und Vizepräsident des europäischen Verbandes FIRA-AER, gab hinterher sogar zu, nach der Niederlage im Vorbereitungsspiel gegen das drittklassige Belgien vor zwei Wochen schon eine dreistellige Niederlage befürchtet zu haben.
So gesehen - und wenn man bedenkt, daß die Italienerinnen jüngst auch das zur A-Gruppe gehörende Frankreich mit 40:10 abfertigten - konnte man den Schaden noch in Grenzen halten. "Wir haben gut dagegengehalten", fand Jahnke, und weil das Publikum es genauso sah, durften sich die deutschen Frauen am Ende vom wiedererwachten Publikum sogar ein bißchen feiern lassen mit La Ola und dem "Diver". Morgen (14 Uhr) ist im Spiel um Platz drei Schweden der Gegner, das im anderen Halbfinale den Niederlanden mit 7:8 unterlag. Das Finale beginnt um 16 Uhr. leo
erschienen am 8. April 2005 in Sport
