26.Spieltag: Bayer Leverkusen - 1.FCK

Wie gehts aus gegen die Pillen ?

  • In Lev ist nix zu holen

    Stimmen: 5 26,3%
  • Ein Punkt ist durchaus drin

    Stimmen: 9 47,4%
  • Auswärtssieg, da wir in den UEFA-Cup wollen

    Stimmen: 5 26,3%

  • Umfrageteilnehmer
    19

FCK-Fan-Simone

in Elternzeit
kriggebächler schrieb:
@simone

altintop kannste ja im moment nicht ernsthaft auf die bank setzen wollen...?! :suspekt:
Würde mir im Traum nicht einfallen!!!
Ich wollte nur dein Statement kommentieren, von wegen Ama plus Jancker = gut. Jancker soll spielen, Ama nicht. Wer sagt, dass Jancker ohne Ama gut ist?
Dann spielen lieber Ama und Altintop
 

Wir sind die 12

na immerhin wurdens 23 ;)
FCK-Fan-Simone schrieb:
Würde mir im Traum nicht einfallen!!!
Ich wollte nur dein Statement kommentieren, von wegen Ama plus Jancker = gut. Jancker soll spielen, Ama nicht. Wer sagt, dass Jancker ohne Ama gut ist?
Dann spielen lieber Ama und Altintop


Gibs doch zu du würdest JEDEN auf die Bank setzen wenn du Klose bei euch Aufstellen könntest :floet:
 
da ama und altintop zu ähnlich spielen, und altintop momentan der deutlich bessere von beiden ist, würde ich mit altintop und jancker vorne spielen.
 
Doppelter Macho - laut und leise
FUSSBALL: FCK-Ersatztorwart erkennt Thomas Ernsts Top-Leistungen an

KAISERSLAUTERN (zkk). „Dass Thomas Ernst so sensationell hält, hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht!" Das Bekenntnis des Jürgen Macho, der im Januar ablösefrei von Rapid Wien zum 1. FC Kaiserslautern kam, um die neue Nummer 1 im Bundesliga-Tor zu werden.


„Man muss nicht drumrum reden: Ich bin hergekommen, um zu spielen. Ich spiele nicht, aber diese Situation kann sich vielleicht auch ändern. Das bin ich meinen Ambitionen schuldig. Da ist es mir ####egal, ob der Boden und das Wetter beschissen sind. Ich bin ein Trainingsbesessener", beschreibt der 27 Jahre alte Österreicher sein Naturell und seinen Standpunkt.


„Ich weiß, dass ich momentan die Nummer 2 bin. Aber im Training macht das keinen Unterschied. Es kann immer was passieren, dann muss ich auf den Punkt topfit sein", klassifiziert der Mann mit der Rückennummer 15 seine Arbeitsweise. „Thomas spielt konstant auf hohem Niveau, er macht keine Fehler, da kann man nur die Hand reichen und gratulieren", anerkennt Macho neidlos und respektvoll. Das Verhältnis zum zehn Jahre älteren Rivalen wird als offen und ehrlich angesehen. „Natürlich wecken seine Leistungen auch meinen Ehrgeiz. Ich weiß, dass ich noch mehr tun muss. Und er weiß, dass er seinen Standard halten muss. So pushen wir uns jeden Tag im Training, was sicher auch zum Erfolg beiträgt. Wir brauchen keinen Kleinkrieg. Aber ich gebe mich mit der Situation nicht zufrieden. Ich will die Nummer 1 werden. Ich bin ein ungeduldiger Mensch", gesteht der 1,93 Meter große Profi.


Bis 2006 läuft der Vertrag des Torwarts, der drei Jahre beim FC Sunderland in der Premier League spielte. Nach dem Wechsel zum FC Chelsea hatte der Österreicher einen Kreuz-bandriss erlitten und war nach achtmonatiger Pause chancenlos. So folgte im August letzten Jahres die vorübergehende Heimkehr zu Rapid Wien.


„Spiele ich in Kaiserslautern, spiele ich für Österreich", auf diese einfache Formel bringt Jürgen Macho nach zwei A-Länderspielen seine Perspektive im Nationaltrikot: „Empfehlen kannst du dich nur durch Leistung im Spiel." Mit seiner Frau lebt er noch im Seehotel Gelterswoog, genießt die netten Menschen und das Landschaftsidyll. Noch ist das Ehepaar auf der Suche nach einem Domizil.


Zweieinhalb Monate ist Macho nun schon in der Pfalz - und er ist angekommen. „Es ist immer eine riesige Umstellung, wenn man neu ist. Man kennt niemanden, man muss im neuen Team Fuß fassen. Gott sei Dank wurde mir von allen Seiten geholfen. Ich bin aber auch ein pflegeleichter Typ", erzählt der Wiener.


Sehr angetan ist er von der Zusammenarbeit mit Torwart-Trainer Gerald Ehrmann: „Super, dass ich mit so einem Mann zusammenarbeiten kann. Er ist ein Typ, der einem viel zuspricht, in jedem Training Ratschläge gibt. Ich bin ein offener Mensch, von einem so erfahrenen Mann nimmt man gerne Tipps an. ,Gerry" macht ein absolut Match-bezogenes Training."


„Er ist auf gutem Weg", lobt Kurt Jara die Leistung und die Einstellung seines Landsmanns, der am 23. März in Koblenz im Test gegen den 1. FC Köln erste Wahl sein wird. „Das Spiel ist für mich absolut lebensnotwendig", bekennt der Internet-Freak die Sehnsucht nach der Bewährung. Die Ungeduld stimuliert und motiviert.


„Der Mensch Macho und der Torwart Macho, das sind zwei unterschiedliche Menschen. Der Mensch ist ruhig, der Torwart laut, weil ich glaube, es ist wichtig zu organisieren. Ich glaube, das kommt bei der Mannschaft an. Ich beleidige niemanden, will nur Hilfestellung geben", beschreibt Macho seinen Stil. Der soll ihn in der neuen Saison zur Nummer 1 machen. „Was vorher war, sollte dann vergessen sein ...", hofft Macho, dass die Karten im Sommer neu gemischt werden.

ron.de
 
„Lieber zweiter Mann beim FCK als Chef in Österreich"
FUSSBALL: Manfred Linzmaier genießt die Arbeit in der Bundesliga - Co-Trainer verehrt den Chef und Freund Kurt Jara

KAISERSLAUTERN (zkk). Er ist der Mann an der Seite des Cheftrainers, er ist der engste Mitarbeiter Kurt Jaras. Vertrag (und berufliches Schicksal) sind mit dem von Kurt Jara verknüpft: Manfred Linzmaier (42) bleibt Co-Trainer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern, wenn Jara seinen Vertrag verlängert.


„Ich wünsche es mir, ich würde gerne bleiben. Es ist schon eine Besonderheit, eine Bundesliga-Mannschaft zu trainieren. Kaiserslautern - das ist ein großer Name, ein Verein mit großer Tradition. Wenn dann auch noch der sportliche Erfolg da ist ...", sinniert Jaras Assistent.


Mit seiner Frau und der siebenjährigen Tochter lebt er in Mehlingen, die Familie fühlt sich wohl in der neuen Heimat. Seit Februar 2004 arbeitet der ehemalige österreichische Nationalspieler als Assistent Jaras beim FCK - eine nervenaufreibende Zeit. „Das Jahr ist wie im Flug vergangen", blickt der 42-Jährige zurück: die sportliche Rettung am letzten Spieltag, die sommerliche Aufbruchstimmung nach der Zäsur, Katerstimmung nach dem Fehlstart, die Angst um den Job, der mehrfach befürchtete Rauswurf, die Wende mit dem 2:1 gegen Arminia Bielefeld, die folgende Erfolgsserie - „Manni" Linzmaier hat die Ereignisse und Ergebnisse abgespeichert, fast fotografisch die Erinnerung. Dass er Weihnachten 2004 noch in FCK-Diensten erlebt, hat er im Oktober kaum mehr zu hoffen gewagt. „Ich habe immer an diese Mannschaft geglaubt, aber als Tabellenletzter hast du keine Argumente", sagt Linzmaier. „Vor dem Bielefeld-Spiel habe ich nicht mehr geglaubt, dass wir es schaffen, aber es brachte die Wende", gesteht Linzmaier in Erinnerung an die Partie, die Selim Teber drehte.


„Es ist schön, dass sich alles beruhigt hat. Wir haben 36 Punkte, mit dem UI-Cup ein neues, realistisches Ziel, die Lizenz scheint gesichert, wir können gut arbeiten", bekundet der gelernte Export-Kaufmann.


„Manni" Linzmaier ist der Typ Co-Trainer, der um nichts in der Welt nach dem Job des Chefs schielt, sondern loyal die Rolle des zweiten Mannes verinnerlicht; beim FCK so wie vorher beim HSV oder beim FC Tirol.


„Ich akzeptiere den Kurt als Chef, er hat zu 100 Prozent die Verantwortung, er muss den Kopf für alles hinhalten. Aber privat, da sind wir Freunde", beschreibt Linzmaier das Rollenverständnis. „Ich habe keine Ambitionen, Kurt zu beerben! Ich möchte, so lange wie möglich, mit ihm zusammenarbeiten. Und wenn der Kurt mal in Ruhestand geht, schließe ich nicht aus, vielleicht mal als erster Mann in Österreich zu arbeiten", verrät „Linzi" seine Gedanken. Grundsätzlich aber ist er viel, viel lieber in „einer der besten vier Ligen der Welt zweiter Mann, als irgendwo in Österreich Cheftrainer. Ich kann mich selbst realistisch einschätzen und weiß, dass ich nach menschlichem Ermessen als Trainer selbst nie Chef in der deutschen Bundesliga werden kann. Aber ich habe viel Spaß an meiner Arbeit, ich freue mich auf jedes Spiel, die Atmosphäre in den fantastischen Stadien, ich freue mich noch immer auf jedes Training", schwärmt der Lauterer Co-Trainer. Auch gestern, als Hervé Lembi und „Dimi" Grammozis wieder voll eingestiegen sind. Und auch bei Ioannis Amanatidis sieht er „gute Chancen, dass er am Samstag spielen kann".


Die Ruhe im Bundesliga-Stress, seine Art der Mannschafts- und Menschenführung imponieren Linzmaier ganz besonders an seinem Chef und Freund. Auch der „Co" bringt sich ein - der Boss aber heißt Kurt Jara. Und der überrascht nicht selten auch seinen Assistenten mit der Mannschaftsaufstellung. So wie am vergangenen Samstag mit der Nominierung von Jurgen Gjasula.

ron.de
 

bernieNW

Viva Zappata
Also, Leute, ich bin relativ optimistisch......


Entweder gibt's ään dubbe, odder sie gewinnen.

























Und die dritte Möglichkeit ist die in Form einer Klatsche............. :zwinker3:
 
Scharte aus der Vorsaison auswetzen


Noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um sich auch in der Leverkusener BayArena nicht vom Ziel Ui-Cup-Qualifikation abbringen zu lassen: Vor der Osterpause will der 1. FC Kaiserslautern die Erfolgsbilanz der letzten Wochen und Monate am Samstagnachmittag fortschreiben.

Dass das schwer wird, zeigt die Bilanz der letzten Jahre: Seit 1994 haben die „Roten Teufel“ bei Bayer nicht mehr gewonnen, letzte Saison gab es gar eine 0:6-Abreibung. „Nach diesem Ergebnis wollen die Spieler dort etwas gutmachen“, sagt FCK-Trainer Kurt Jara.

Die Situation ist jedoch gänzlich unterschiedlich zu jener in der vergangenen Spielzeit. Damals schwebten die Lauterer am 28. Spieltag in akuter Abstiegsgefahr, traten ohne breite Brust und mit vielen Sorgen im Gepäck gegen Leverkusen an.

Das ist diesmal ganz anders, wie Jara unterstreicht: „Wir fahren zurecht mit sehr viel Selbstbewusstein nach Leverkusen.“ Und mit einem prall gefüllten Kader. Nur Mika Nurmela (Länderspiele mit Finnland), Patrick Wittich (Trainings-Rückstand) und Tim Wiese (Kreuzband-Riss) fallen definitiv aus. Wieder zur Verfügung stehen Carsten Jancker (zuletzt noch Trainings-Rückstand) und nach „Gelb-Sperre“ Ferydoon Zandi. Fraglich ist noch, ob Ioannis Amanatidis (Oberschenkel-Beschwerden) zum Kader gehören wird.

Dass der ambitionierte Gegner mit den jüngsten Ergebnissen nicht zufrieden sein kann, weiß auch Kurt Jara: „Leverkusen steht natürlich unter Druck nach dem Ausscheiden in der Champions League und dem 3:3 im letzten Bundesligaspiel gegen Berlin“, sagt der Fußball-Lehrer und verweist auf die aktuellen Personalsorgen seines Kollegen Klaus Augenthaler: „In der Abwehr fehlen verletzungsbedingt drei absolut hochkarätige Spieler. Je weiter nach vorne man kommt bei Bayer, umso besser wird die Mannschaft.“

Schiedsrichter: Knut Kircher, geboren am 2. Februar 1969. Wohnort: Rottenburg. Bundesligaschiedsrichter seit 2002, 44 Bundesligaspiele. Fifa-Schiedsrichter seit 2004.

Statistik: Hinspiel 0:0. Bayer gewann die letzten fünf Heimspiele gegen Kaiserslautern in Folge, den höchsten Sieg überhaupt gab es in der vergangenen Saison (6:0). Der FCK ist seit dem 19.8.1994 (1:0) acht Spiele ohne Sieg in Leverkusen. Bilanz in der BayArena: 14 Bayer-Triumphe – 6 Unentschieden – 4 Lauterer Siege, 45:20 Tore. Gesamtbilanz: 20 Leverkusener Siege – 11 Remis – 18 FCK-Erfolge.

propaganda von fck.de
 

mars85

FritzWaltersErben
Altintop wird heute wieder sein Tor machen (vielleicht wird er ja noch zum Torjäger:eek:)
Amanatidis kann ruhig auch mal wieder treffen:floet:
 

Mr.Fair

(Sch)Lagersänger
Also in LEV wäre normalerweise nix zu holen ... :mahnen:

Aber solange die mit ner Baby-Abwehr spielen müssen ... :floet: :zwinker3:
 

mars85

FritzWaltersErben
katrin85 schrieb:
dann gibts beim nächsten Spiel eben wieder 3.... und wir schaffen es doch in den UI-Cup!!!!
theoretisch sind wir schon im UI cup. wenn das DFB Pokal finale bayern - schalke lautet reicht plat9 zum uicup:zwinker3::floet:
 
FCK verliert nach einer überragenden ersten Halbzeit in Leverkusen mit 0:2
Lautern bleibt der Lieblingsgast

Leverkusen (zkk). Der 1. FC Kaiserslautern bleibt der Lieblingsgast in der BayArena: Bayer Leverkusen gewann gegen die nach dem zweiten Tor resignierenden, davor eine Halbzeit lang überragenden, aber im Abschluss versagenden Lauterer 2:0 (1:0).


Mit offensiver Ausrichtung versuchte der 1. FC Kaiserslautern Nutznießer der Verletzungsseuche zu werden, die Bayers Vierer-Abwehrkette zerlegt hatte: Neben dem bis Jahresende pausierenden Jens Nowotny sind auch Roque Junior und Juan noch im Krankenstand. Doch der FCK - mit der Flügelzange Seitz/Kosowski und Marco Engelhardt im offensiven Mittelfeld hinter Halil Altintop als Stoßstürmer - konnte seine Chancen nicht nutzen. Altintop, ständig unterwegs, vor der Pause weder von Jan-Ingwer Callsen-Bracker, noch von Kapitän Carsten Ramelow zu kontrollieren, machte fast alles richtig, spielte richtig gut. Aber er machte es nicht goldrichtig, macht diesesmal nicht sein Tor. In der 8. Minute scheiterte der in der Luft und am Boden überzeugende angehende türkische Nationalspieler mit einem Kopfball nach Engelhardt-Flanke am gut reagierenden Butt. In der 15. Minute gewann Altintop, dessen Zweikampfstärke imponierte, ein Duell gegen Callsen-Bracker, marschierte schnurstracks Richtung Bayer-Tor, Hans-Jörg Butt aber klärte mit Fußabwehr. Das Tor musste der 22-Jährige einfach machen! Es wäre der hoch verdiente Ausgleich der Mannschaft gewesen, die die erste Halbzeit spielerisch dominierte.


In der 13. Minute aber bestrafte der baumlange Jan-Ingwer Callsen-Bracker eine Lauterer Schlafmützigkeit mit einer Kopfball-Bogenlampe zum 1:0: Thomas Riedl hatte Robson Ponte von den Beinen geholt, Linksfuß Jaczek Krzynowek servierte den Freistoß von Halbrechts, aber der norwegische Turm wurde leichtfertig übersehen, war sträflich unbeaufsichtigt: Timo Wenzel stieg zu spät hoch, und es war passiert.


35 Sekunden nach dem Seitenwechsel verloren die Lauterer den Ball im Mittelfeld, Bernd Schneider trieb die Kugel nach vorne, Andrej Voronin düpierte Ciriaco Sforza, Wenzels Rettungsversuch kam zu spät, der Ball rauschte aus etwas mehr als 16 Metern zum 2:0 ins linke untere Toreck: Flach, hart und platziert hatte Voronin seinen zwölfter Saisontreffer markiert.


„Das 2:0 hat uns das Genick gebrochen", klagte Jung-Nationalspieler Marco Engelhardt, der das Duell gegen Bernd Schneider um Längen gewann. „Engel" beeindruckte mit Lauf- und Zweikampfstärke, trieb seine Mannschaft immer wieder nach vorn. Aber Altintop konnte sich nach der Pause nicht mehr so gut durchsetzen, der erhoffte Flügelschwung blieb aus. Auch die Rochade von Kamil Kosowski, der nach der Pause nachließ, und dem erneut schwachen Jochen Seitz blieb wirkungslos. Pech für Seitz allerdings, dass Schiedsrichter Knut Kircher in der 14. Minute keinen Foul-Elfmeter verhängte. Bayers von Riedl gut abgeschirmter Spielmacher Ponte hatte Seitz mit langem Bein unfair ausgebremst. Die 2:0-Führung eröffnete Bayer Leverkusen mehr Raum für gute Konter. Ingo Hertzsch und Timo Wenzel aber ließen gegen Dimitar Berbatov und Voronin nicht allzu viel zu. Stefan Blank degradierte Paul Freier mit kompromissloser Gangart zum Statisten. Hervé Lembi ließ auf der rechten Lauterer Abwehrseite nach starken ersten 45 Minuten gegen Krzynowek erst einige Möglichkeiten zu, als sich die Fehler im Aufbauspiel häuften. Der Versuch von Trainer Kurt Jara, das Spiel mit einer noch offensiveren Gangart zu drehen, fruchtete nicht.


So spielten sie


Bayer Leverkusen: Butt - Castro, Callsen-Bracker, Ramelow, Placente - Freier (86. Bierofka), Schneider, Krzynowek - Ponte (89. Öztürk) - Voronin (75. Babic), Berbatov


1. FC Kaiserslautern: Ernst - Lembi, Hertzsch, Wenzel, Blank - Riedl, Sforza (60. Jancker) - Seitz (70. Zandi), Engelhardt, Kosowski (77. Teber) - Altintop


Tore: 1:0 Callsen-Bracker (13.), 2:0 Voronin (46.) - Gelbe Karten: Callsen-Bracker (2), Freier (2) - Hertzsch (5/1), Sforza (3) - Beste Spieler: Butt, Placente - Altintop, Engelhardt - Zuschauer: 22.500 (ausverkauft) - Schiedsrichter: Kircher (Rottenburg)

ron.de
 
Trotz der Niederlage wird „Zaunkönig" Kurt Jara von FCK-Fans gefeiert

Am Ende war Kurt Jara der Zaunkönig. „Wir woll"n den Trainer sehen", skandierten zwei Dutzend FCK-Fans kurz vor der Abfahrt des Mannschaftsbusses; der Trainer des 1. FC Kaiserslautern marschierte zum Stadionzaun, nahm die Gratulation zu einer guten, wenngleich ungekrönten Leistung seiner Mannschaft entgegen. Es ist Liebe auf den zweiten Blick zwischen dem Anhang der „Roten Teufel" und dem 54 Jahre alten Österreicher, dessen Vertragsverlängerung nur noch Formsache scheint.


„Das Ganze hat so wenigstens etwas Gutes. Unglaublich, wie sich die Atmosphäre zugunsten des Trainers verändert hat. Da sieht man, was mit etwas Konstanz alles möglich ist", sagte FCK-Torwart Thomas Ernst, der die Szenerie um „Zaunkönig" Jara beobachtet hatte. Auch ein Verlierer kann gewinnen ...


„Die Worte fallen mir heute nicht so leicht; denn die Mannschaft hat eine relativ gute Leistung gebracht und wir stehen ohne Punkte da", hatte Jara vorher die 90 Minuten bilanziert. „In der ersten Halbzeit haben wir sehr guten Fußball gespielt, sind durch eine Standardsituation in Rückstand geraten", lobte der Lauterer Trainer die Leistung und rügte die Unachtsamkeit. Kurt Jara: „Der Knackpunkt war das zweite Tor nach einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld. Das hat Leverkusen mit seinen Stärken bei Eins-zu-Eins-Situationen ausgenutzt und hätte dann auch noch höher gewinnen können." Der Mann, der die Waage für den FCK hätte neigen können, startete nach der Partie in Richtung Türkei: Halil Altintop steht im Kader seines Heimatlandes für die WM-Qualifikationsspiele und hofft am Samstag auf sein Debüt gegen Albanien. „Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, wir hatten die besseren Chancen. Weil wir die nicht genutzt haben, nehmen wir auch nichts mit", haderte der Lauterer Angreifer, der zwei Riesenmöglichkeiten vergab. Die schilderte Halil Altintop, der seine Top-Vorstellung nicht zu krönen vermochte, so: „Bei meinem Kopfball hat der Torwart fantastisch reagiert und sehr gut gehalten. Bei der zweiten Chance bin ich in vollem Tempo, habe drauf gehalten. Ich glaube, der hat den Ball nicht gehalten, den Butt habe ich angeschossen." „Mit ein bisschen Glück hätte Halil ein, zwei Tore machen können. Beim Kopfball muss er in Sekunden entscheiden. Als er allein auf Butt zuläuft, hätte er bei seiner Schnelligkeit und Dynamik noch ein paar Schritte gehen können. Schade, denn Halil hat super gespielt", analysierte FCK-Teammanager Olaf Marschall.


„Wir haben nach vorne zu hektisch gespielt. Aber es war ein verdienter Sieg. Man darf ja nicht vergessen, dass wir nur zwei Verteidiger auf dem Platz hatten", bemerkte Bayer-Trainer Klaus Augenthaler nach dem Arbeitssieg: „Wichtig war das 2:0 nach der Pause. Dann haben die Jungs nichts mehr anbrennen gelassen." „Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die drei Punkte gemacht", kommentierte Bayer-Kapitän Carsten Ramelow und sah die Krisensymptome im Keim erstickt.


„Wir müssen das Tor machen, dann nehmen wir auch was mit! Denn in der ersten Halbzeit ist doch alles aufgegangen, was der Trainer von uns verlangt hat. Wir haben das Tor nicht gemacht, bei der Standardsituation nicht eng genug am Mann gestanden", rekapitulierte Marco Engelhardt. Das 2:0 dann traf den FCK am Nerv, raubte den Glauben an den Erfolg, gestand „Engel": „Nach dem 2:0 ist uns nichts mehr eingefallen. Wir wollten dann auch nicht ins offene Messer laufen und uns abschießen lassen." „Es ist bitter, nach einer guten Leistung mit leeren Händen da zu stehen", meinte Thomas Riedl. „Wir hätten unsere Chancen besser nutzen müssen. Ein doofer Standard, dann hat uns das zweite Tor das Genick gebrochen", schimpfte Thomas Ernst.

ron.de
 
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