7.Sp.: FC St.Pauli - 1.FC Union Berlin

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FC St.Pauli - 1.FC Union Berlin
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so, hier geht es weiter.

St.Pauli hat gewonnen im Oddset Pokal, ich sag mal: immerhin

mal sehen was Freitag geht
 
Mayer wohl garantiert nicht dabei.
Eger war im Oddset Spiel nicht dabei, keine Ahnung warum
Palikuca hat auch nicht gespielt klang auch sehr verschnupft als ich neben ihm stand.

hollerieth ausgewechselt, hatte Probleme am Oberschenkel, hoffentlich wieder fit gegen Union
 

gary

Bekanntes Mitglied
Eine wirklich treffende Umschreibung zu diesem Spiel hat heute die Blöd:

Viel Kult um Nichts :lachtot:



Offiziell sind bislang 14.500 Tickets verkauft, 2.400 davon nach Berlin. Insgesamt wird mit ca. 3.000 Unionern gerechnet. Mal schauen, wieviele von den DK-Besitzern auch tatsächlich kommen...

Spannend wird sicher auch, ob die geklaute HSV Schwenkfahne im Union-Block auftaucht :zahn:
Es wollen ja einige HSVer zum Kiez kommen, um sich bei Union-Fans für den Diebstahl der 5*5 m Fahne zu "bedanken" :suspekt:
 
garylineker schrieb:
Spannend wird sicher auch, ob die geklaute HSV Schwenkfahne im Union-Block auftaucht :zahn:
Es wollen ja einige HSVer zum Kiez kommen, um sich bei Union-Fans für den Diebstahl der 5*5 m Fahne zu "bedanken" :suspekt:

Im UnionForum macht man sich ja schon Gedanken,was mit der Fahne passieren soll.....aber irgendwie hat man den Eindruck,die wissen selbst auch gar nich genau,wo die ist!
Übrigens zu Aufklärung:Die wurde nich irgendwo "gemopst",sondern ein Auto wurde überfallen,in dem auch noch ein Spieler unserer Amas gesessen hat!
Offiziell hat man noch nix genaues gehört........aber ich möchte nich an der Stelle des Unioners sein,der die zum PauliSpiel anschleppt. :krank:
 
Wenn das teil auftaucht gibts gemetzel!!

zufälliger weise kenne ich den inhaber der fahne persönlich und er ist kein kind von traurigkeit :zwinker3: :hammer:
 
allgemeine Meinung der St.Paulianer ist wohl das uns das alles ziemlich wurscht ist was mit dieser Fahne passiert. Sympathien haben die unioner dadurch nicht bei uns gewonnen.

wir trauern immer noch über unsere verlorene 4 x 4 m Totenkopf Fahne die uns letztens geklaut wurde.
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
Die St.Paulianer haben auch andere Sorgen als die HSV Fahne oder was mit den Unionern passiert. Die würden gerne mal wieder ein Fussballspiel sehen oder zumindest die Leute die sich für Fussballer halten rackern sehen :lachtot:
 

gary

Bekanntes Mitglied
Aimar schrieb:
Die St.Paulianer haben auch andere Sorgen als die HSV Fahne oder was mit den Unionern passiert. Die würden gerne mal wieder ein Fussballspiel sehen oder zumindest die Leute die sich für Fussballer halten rackern sehen


Das stimmt sicherlich. Die Fahne muß St. Paulianer ja auch nicht interessieren, zumindest die Polizei wird sie in der Einsatzplanung dennoch interessieren.
Ein gewisses Risikopotential ist durch diesen dubiosen Fahnenklau ja in eine eigentlich friedliche Begegnung gekommen.
Es könnte schlimmstenfalls nachts auf dem Kiez durchaus noch rund gehen....
 
aus der berliner Morgenpost:

Blutsbrüder unter sich: Union mit 3000 Fans zum FC St. Pauli
Von Horst Bläsig

Die Ansetzung dürfte Motivation genug sein. "Da muss sich jeder Spieler ärgern, wenn er nicht dabei ist", sagt Trainer Frank Wormuth vor dem Auswärtsspiel des 1. FC Union in der Fußball-Regionalliga morgen (19.30 Uhr) beim FC St. Pauli. Sportlich ist das Duell am Hamburger Millerntor nicht gerade ein Knüller, auf den ersten Blick sogar eine ziemlich trostlose Nummer. Der zu Hause in dieser Saison noch sieglose Tabellen-16. trifft auf den auswärts noch sieglosen Zwölften. Doch mit normalen Maßstäben ist das Aufeinandertreffen von St. Pauli und Union nicht zu messen.

Beide Klubs, St. Pauli noch weitaus mehr als Union, sind Underdogs in ihren Städten, wo der Hamburger SV und Hertha BSC zwei Klassen höher in modernen Großarenen mit Vip-Logen spielen. Auf St. Pauli und in Köpenick ist dagegen die Zeit stehen geblieben. "Ich wusste gar nicht, dass es solche Stadien noch gibt, wo fast alle Zuschauer stehen", staunte Bayern-Trainer Felix Magath beim Freundschaftsspiel des Rekordmeisters im Juli an der Alten Försterei.

Das Millerntor-Stadion unweit der Reeperbahn hat eine etwas größere Tribüne mit dem Charme der sechziger Jahre, aber nicht viel mehr Komfort zu bieten. Zu St. Pauli geht man nicht, um es bequem zu haben. Und schon gar nicht, um auf Erfolgswellen mitzuschwimmen. Bei Union ist das nicht anders. Gerade jetzt, wo der frühere Erstligist aus Hamburg und der letztjährige Zweitligist aus der Hauptstadt klamm sind und eher befürchten müssen, in die Oberliga abzurutschen, sind beide Klubs keine Adressen für Schönwetter-Fans.

Man bleibt unter sich. Und weil sich beide Vereine so ähneln, mögen sich ihre Fans wahrscheinlich so sehr. "Blutsbrüder" werden sie auf einem T-Shirt des 1. FC Union genannt, das auch im Fan-Shop des FC St. Pauli verkauft wird. Man hilft sich, wo man kann. Also unterstützten die Hanseaten im Juni mit einem Benefizspiel die Lizenzrettungskampagne der Köpenicker. Und wenn es schon kaum sportliche Erfolge zu feiern gibt, dann feiern sich die Fans eben selbst: Mit 18 000 rechnet St. Pauli gegen Union, 3000 kommen aus Berlin. Viel für ein Drittliga-Spiel am Freitagabend.

Highlight in einer Liga, in der die sieben Reserve-Teams von zumeist gut betuchten Bundesligisten im Normalfall vor ein paar Hundert Fans spielen. Doch es gibt auch prall gefüllte Stadien - in Braunschweig, Osnabrück oder eben auf St. Pauli. "Die Nord-Staffel hat trotz der Amateur-Teams mehr Atmosphäre zu bieten als die Regionalliga Süd", sagt Union-Trainer Wormuth und sieht für seine junge Elf am Millerntor und eine Woche später als Gast bei der Stadioneröffnung von Fortuna Düsseldorf keine Nachteile: "Die Mannschaft hat vor großen Kulissen keine Hemmungen, lässt sich davon eher zu guten Leistungen beflügeln."

Das ist auch nötig, um nach den beiden Auswärtsspielen nicht mit leeren Händen dazustehen und womöglich auf einen Abstiegsplatz wie St. Pauli zurückzufallen. Neben den Langzeitverletzten Ismael Bouzid und Hannes Wilking fehlt Union morgen Dian Popov (Knie-Operation). Sturmkollege Ryan Coiner steigt heute nach seiner Erkältung wieder ins Training ein, will gegen St. Pauli unbedingt dabei sein. Auf das Spiel des Jahres möchte bei Union niemand verzichten.
 

gary

Bekanntes Mitglied
Öhrnie schrieb:
das t-shirt wird auf jeden fall kaum verkauft werden, ...


Das glaube ich auch nicht. Beim letzten Spiel in der 2. Liga war es mit angeblicher Freundschaft ja auch nicht sehr weit her.

Der Artikel bemüht wirklich überwiegend die einschlägigen Klischees. Dieses Kultgetue finde ich ohnehin nervig.
 

gary

Bekanntes Mitglied
Das Abendblatt titelt heute mal wieder "St. Pauli - ein Club vor dem Absturz"
und nennt 8 Gründe für die schlechte Situation:

http://www.abendblatt.de/daten/2004/09/03/336680.html


Ganz gut gefällt mir ausnahmsweise mal ein Zitat von Littmann:
"Andere Teams haben auch Verletzte. Das gehört nun mal dazu."


Gerade bei St. Pauli erschien mir das Gejammer über die Ausfälle häufig zu selbstmitleidig bzw. als plumpe Ausrede. Komischerweise klappt es häufig ja auch mit kompletten Kader nicht besser....

Für heute bin ich übrigens optimistisch und bin von einem St. Pauli Sieg überzeugt. Begründen kann ich diesen Tipp allerdings nicht :zahn:
 
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