94,43 % Pro BVB

Webchiller schrieb:
Das ist so ja nicht ganz richtig. Man hat Rosicky "lediglich" als Sicherheit für einen weiteren Kredit angestellt.
Kredite gibts halt nur noch bei Gegenwerten. Deshalb gehört Rosicky aber nicht irgendeiner Bank, er steht halt lediglich als Gegenwert in den Büchern.
Wie es aber bei einem Spielerverkauf aussieht weiß ich auch nicht. Ob dann der Kredit auf der Stelle zurückerstattet werden muss, oder man irgendwelche anderen Werte entgegenstellt? :zucken:

Also ich geh mal davon aus, daß der Kredit mit dem Verkaufserlös zurückzuzahlen ist...... Denn bestimmt hätte die Bank sonst , wenn es möglich gewesen wäre, eine bessere Sicherheit als Rosicky genommen!
 

Webchiller

Bekanntes Mitglied
trinity schrieb:
Also ich geh mal davon aus, daß der Kredit mit dem Verkaufserlös zurückzuzahlen ist...... Denn bestimmt hätte die Bank sonst , wenn es möglich gewesen wäre, eine bessere Sicherheit als Rosicky genommen!
Davon ist wohl auszugehen. Wobei man natürlich auch nicht sagen kann, ob jetzt, nach dem voraussichtlich sicheren "Erhalt" des BVB, für die kommende Saison überhaupt ein Kredit auf der Stelle zurückgezahlt werden müsste. Der Verein scheint ja nun doch noch einige Zeit zu existieren :zwinker3: und bei einem möglichen Teilrückkauf des WFS neue Anlagewerte schaffen zu können.
Würde mich jetzt nicht wundern, wenn die Banken dadurch nicht unbedingt mehr auf die "Sicherheit" der Spielerwerte zurückgreifen müssten ...
 
Webchiller schrieb:
Davon ist wohl auszugehen. Wobei man natürlich auch nicht sagen kann, ob jetzt, nach dem voraussichtlich sicheren "Erhalt" des BVB, für die kommende Saison überhaupt ein Kredit auf der Stelle zurückgezahlt werden müsste. Der Verein scheint ja nun doch noch einige Zeit zu existieren :zwinker3: und bei einem möglichen Teilrückkauf des WFS neue Anlagewerte schaffen zu können.
Würde mich jetzt nicht wundern, wenn die Banken dadurch nicht unbedingt mehr auf die "Sicherheit" der Spielerwerte zurückgreifen müssten ...

Die werden weiter auf Spielerwerte zurückgreifen....... Denn ein Spielerwert ist nichts anderes als ne Forderung....... und die wird von Seiten der Bank nur mit erheblichen Abschlägen bewertet!
 
allmächd schrieb:
irgendwie ist das ja schon eine sauerei,das vereine wie kaiserlautern,dresden,waldhof mannheim, nürnberg mit weitaus weniger schulden punktabzug,oder zwangsabstieg bekommen haben...........und die dortmunder dürfen weitermachen als wäre nix gewesen..........
kompliment DFB............

wenn mans so sieht, weshalb dürfen GE und Berlin dann weitermachen? bei denen siehts ähnlich aus...
 

micha

Neues Mitglied
Webchiller schrieb:
Davon ist wohl auszugehen. Wobei man natürlich auch nicht sagen kann, ob jetzt, nach dem voraussichtlich sicheren "Erhalt" des BVB, für die kommende Saison überhaupt ein Kredit auf der Stelle zurückgezahlt werden müsste. Der Verein scheint ja nun doch noch einige Zeit zu existieren :zwinker3: und bei einem möglichen Teilrückkauf des WFS neue Anlagewerte schaffen zu können.
Würde mich jetzt nicht wundern, wenn die Banken dadurch nicht unbedingt mehr auf die "Sicherheit" der Spielerwerte zurückgreifen müssten ...

Tach auch!

Der Haken ist ja wohl auch, daß das WFS mit der heutigen Nummer so ziemlich wertlos geworden ist. Wer würde eine solche Immobilie denn noch übernehmen wollen, um die "Sicherheit" "flüssig zu machen".
Bei einem Geschäftspartner, der so mir nix- Dir nix Kaufverträge über den Haufen wirft sollte dies schwer werden. Ergo eignet sich das Stadion als Sicherheit überhaupt nicht (oder hat Herr Meier schon einen potenten Geldesel gefunden ... ?)

... und nun meine Frage:
Bei einem oprerativen Verlust von ca. 30Mio. in einem 1/2 Jahr dürften die 9 Mio. Cash doch wohl nicht mal zum Saisonende reichen - selbst, wenn jetzt die Miete drastisch reduziert/gestundet wird. Schließlich ging es dabei ja "lediglich" 15 Mio. p.a. ! Da fehlen mir nach Schürmanns Rechenbuch noch so ca. 22.5 Mio Einsparungen - minimum.
Woher kommen die - Bitte erleuchtet mich!

Und - bitte nicht so'n Schei... wie, die Gläubiger stunden die Zahlungen - so was vergrößert, bilanziell, die Überschuldung nur!

Mit Interesse

micha
 

neo1968

Anarchist aus Prinzip
Glück gehabt Herrschaften, mehr nicht.

Aber bedenkt auch: Die Gefahr ist erst dann gebannt wenn das Sanierungskonzept greift. Wenn es sich als Luftnummer entpuppt wird es schneller vorbei sein, als Ihr Euch vorstellen könnt.
Im übrigen gehört Euch seitens des DFB ein kräftige Strafe aufgebrummt in Anbetracht der Mißwirtschaft.
Andere Vereine haben für viel weniger Vergehen Lizenzen entzogen bekommen.
Dei Strafe könnt Ihr dann ja von Herrn Niebaum und Herrn Meier aus der Privatschatulle begleichen lassen, d.h. Ihr könnt es ja mal versuchen.

Damit wir uns richtig verstehen: Ich gönne dem BVB sicherlich nicht den Zwangsabstieg, geschweige denn die Insolvenz, aber was hier abgegangen ist, haut dem Faß die Krone mitten ins Gesicht.
 

BOH-Boy

Trunkenbold
Puh... geschafft.

Ich hatte eine Riesenangst das heute alles vorbei sein könnte, hab die ganze Nacht kein Auge zugemacht und klebte heute bei der Arbeit die ganze Zeit mit dem Ohr am Radio.


Jetzt erstmal tief durchatmen und nach vorne schauen. :schal2:
 

Moonracker

Grenzwertig Biertrinkend
mst8576 schrieb:
Jetzt muss der BVB eben kleinere Brötchen backen und kann eben nicht mehr oben mitspielen sondern muss langsam wieder aufgebaut werden.
Aber besser der BVB wird langsam in Liga 1 wieder aufgebaut als das der BVB runter müte aus ihm der FC Dortmund 05 würde und dafür so´n kroppzeugs wie Unterhachingen oder Fürht nen 1 Ligaplatz bekommen würden .

Glückwunsch und viel Glück an die Fans des BVB . Meier und Niebaum runter vonne Strasse und rein in den Knast !!
 

drunkenbruno

Keyser Söze
Das gibt es doch nicht....ich habe gerade die Story - BIS ZUR BITTEREN NEIGE - im WDR angeguckt...normalerweise sollte mich sowas kalt lassen, aber selbst bei mir steigt die nackte WUT in den Nacken ...... :schimpf: :schimpf: :schimpf:

SCHMEIßT DEN VOLLIDIOTEN MEIER RAUS....
 

DÄN-de-Borussia

Pottkind im Norden
drunkenbruno schrieb:
Das gibt es doch nicht....ich habe gerade die Story - BIS ZUR BITTEREN NEIGE - im WDR angeguckt...normalerweise sollte mich sowas kalt lassen, aber selbst bei mir steigt die nackte WUT in den Nacken ...... :schimpf: :schimpf: :schimpf:

SCHMEIßT DEN VOLLIDIOTEN MEIER RAUS....

da kann man mal sehen wie Fans für blöd verkauft werden
hätte am liebsten den Fehrnseher raus geschmissen :schimpf:
diese Pfanne von Meier, da bekomme ich einen Würgreiz :kotzer:
 

drunkenbruno

Keyser Söze
DÄN-de-Borussia schrieb:
da kann man mal sehen wie Fans für blöd verkauft werden
hätte am liebsten den Fehrnseher raus geschmissen :schimpf:
diese Pfanne von Meier, da bekomme ich einen Würgreiz :kotzer:

Meier sollte aufpassen und rasch seinen Wohnsitz ändern...denn in Deutschland bekommt der keinen neuen Job mehr......

Hoffentlich wird der achtkantig rausgeworfen.... -Wir sollten nicht von Schuld sprechen.... :kotzer:
 

Erwin Schlipkoweit

Possierliches Tierchen
drunkenbruno schrieb:
Meier sollte aufpassen und rasch seinen Wohnsitz ändern...denn in Deutschland bekommt der keinen neuen Job mehr......

Hoffentlich wird der achtkantig rausgeworfen.... -Wir sollten nicht von Schuld sprechen.... :kotzer:

Richtig lustig wird es erst wenn man dann hört, dass unser kompetenter und durchsetzungstarker Aufsichtsrat im Prinzip bis kurz vor der durchgeführten Demo noch der Ansicht gewesen ist, dass MM unbeschadet sei und man demzufolge seinen Vertrag um zwei weitere Jahre verlängern wollte.

Da wundert mich dann gar nichts mehr. Kein Wunder, dass besagter Aufsichtsrat seine Aufsichtsfunktion nur kläglich wahrgenommen hat, bei dieser Form der selektiven Wahrnehmung der Realität.
 

Vatreni

Hrvatska u srcu!
"Wir haben wieder eine Zukunft"

München/Dortmund - Auch am Dienstag steckte Hans-Joachim Watzke der wohl schwierigste Tag in der jüngeren Vereinsgeschichte von Borussia Dortmund noch in den Knochen.

"Ich war fix und fertig", sagt der Geschäftsführer erleichtert, nachdem die Anlegerversammlung des Stadionfonds "Molsiris" mit 94,43 Prozent dem Sanierungskonzept der börsennotierten BVB KGaA zugestimmt hatten.

Stars sollen gehalten werden

Doch nun geht die Arbeit erst richtig los, denn nach wie vor hat der Klub rund 90 Millionen Euro Verbindlichkeiten. Unter anderem muss das Budget für das Profi-Team erheblich gekürzt werden, so dass die Trennung von zahlreichen Spielern praktisch feststeht.

Das gilt vor allem für Akteure wie Sunday Oliseh, Evanilson, Ahmed Madouni oder Niclas Jensen, deren Verträge ohnehin auslaufen. Stars wie Christoph Metzelder, Sebastian Kehl und Jan Koller wollen die Westfalen dagegen halten.

Im Gespräch mit Sport1 spricht Watzke über die Umsetzung des Rettungsplans, die sportliche Perspektive der Borussen und nimmt zu den Gerüchten über eine baldige Trennung von Manager Michael Meier Stellung.

Sport1: War der 14. März der wichtigste Tag der Vereinsgeschichte?

Hans-Joachim Watzke: Wahrscheinlich schon. Wenn du weißt, dass du am nächsten Tag nicht mehr existierst und in die Insolvenz marschieren musst, mit allen Konsequenzen die sich daraus ergeben, dann ist das an Wichtigkeit nicht mehr zu überbieten.

Sport1: Für Reinhard Rauball war es der "schlimmste Tag seines Lebens". Haben Sie das auch so empfunden?

Watzke: Ja, das war von der Anspannung her kaum mit etwas zu vergleichen. Ich müsste auch nachdenken, ob es da in meinem Leben schon einmal etwas Schlimmeres gab. Während der Versammlung selbst war die ganze Geschichte sehr auf Kante, weil die Stimmung am Anfang doch sehr feindlich und emotional war. Wir konnten das erst im Laufe der Zeit einigermaßen drehen. Nach fünf Stunden saßen wir unten im Podium und guckten dann auf diese Wand. Du weißt genau, die Zahl, die da erscheint, entscheidet das Schicksal von Borussia Dortmund. Da war ich nachher fix und fertig.

Sport1: Sie waren sich also nie richtig sicher?

Watzke: Nein, überhaupt nicht. Niemand hätte während der Versammlung so ein Ergebnis prognostiziert. Es haben alle gesagt, dass es sehr knapp ist, auch Leute, die sehr oft auf solchen Veranstaltungen sind. Alle waren hochnervös.

Sport1: Haben Sie den Erfolg noch gefeiert?

Watzke: Ich habe mit Reinhard Rauball mit einem Bier angestoßen, aber sonst gar nichts. In unserer Situation gibt es sowieso keinen Grund zu feiern. Ich empfinde Dank an die Fond-Zeichner, aber auch an die gesamten Gläubiger, dass sie uns das Sanierungskonzept abgesegnet haben. Ich weiß aber auch, wieviel Mühsal damit jetzt noch verbunden ist und wie viel Anstrengung, das dann auch konsequent durchzuhalten.

Sport1: Das heißt die Arbeit ist noch nicht getan, sondern fängt jetzt erst richtig an?

Watzke: Wir haben eine klar durchgreifende, konservative Planung für die nächsten fünf Jahre. Insofern ist da viel Vorarbeit von Rölfs-Partner geleistet worden. Entscheidend ist dabei, dass wir das mit Leben erfüllen und es gelingt, trotz des schmalen Budgets für die nächsten Jahre eine ambitionierte Mannschaft zusammenzustellen. Das können wir schaffen. Es lässt sich aber nicht alles planen. Wir müssen uns den Rahmenbedingungen beugen und sehen, dass wir das Beste daraus machen.

Sport1: Droht ein Ausverkauf der Mannschaft?

Watzke: Es droht überhaupt kein Ausverkauf. Ich schließe nicht aus, dass wir ein, zwei Transfers machen. Aber nur unter der Prämisse, dass es sich lohnt für uns und die Preise stimmen. Im Sanierungskonzept - und das ist das Maßgebliche - ist kein Transfer vorgesehen.

Sport1: Sie haben gesagt, Sie wollen Metzelder, Kehl, Dede und Koller halten.

Watzke: Diese Spieler werden auch 2005/2006 für den BVB auflaufen. Mit dieser Aussage auf der Versammlung wollte ich zeigen, dass wir auch in Zukunft noch Spieler mit einer gewissen Strahlkraft haben.

Sport1: Im Umkehrschluss wird nun spekuliert, dass Tomas Rosicky abgeben werden soll.

Watzke: Dazu gehört ja nicht viel Phantasie. Man weiß ja, welche Spieler bei uns das Objekt der Begierde sind. Wenn Rosicky ein gutes Angebot hat, und er sagt, er will wechseln, dann können wir darüber reden.
Aber nochmal: Es steht nirgendwo geschrieben, dass wir jemanden verkaufen müssen.

Sport1: Sanierer Jochen Rölfs sprach nach der Zustimmung von einer "glanzvollen Zukunft". Ist er da über das Ziel hinaus geschossen?

Watzke: In so einem Moment, in dem man emotional berührt ist, darf man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Er wollte damit wahrscheinlich ausdrücken, dass wir jetzt wieder Vertrauen in die Zukunft haben können und das wir überhaupt wieder eine haben. Ein Verein wie Borussia Dortmund hat eine unglaubliche Kraft und Stärke. Es ist beeindruckend, wie die Fans und das gesamte Umfeld in letzter Zeit zu ihrem Klub gehalten haben. Das wollte er wahrscheinlich auch damit ausdrücken.

Sport1: Gibt es denn mittelfristig eine sportliche Perspektive oder steht erst die wirtschaftliche Gesundung im Vordergrund?

Watzke: Wir wollen beides! Das ist ja der Charme des Konzepts. Es ist zwar konservativ, aber gleichzeitig auch ambitioniert. Wir haben klare Etatansätze, von daher sind wir auch sehr durchsichtig. Wir gehen in die neue Saison mit einem Etat von 28,5 Millionen. Das ist so abgesegnet von allen Beteiligten. Wenn man gute Arbeit leistet, kann man damit eine gute Mannschaft auf die Beine stellen, die nicht nur um den Klassenerhalt spielt.

Sport1: Also sind Europacup-Spiele im Westfalenstadion nicht ausgeschlossen?

Watzke: Das würde ich so sehen.

Sport1: Zunächst einmal muss der BVB allerdings die Lizenz erhalten. Gehen Sie fest davon aus, dass es klappt?

Watzke: Das Sanierungskonzept ist eine sehr gute Grundlage. Kriterien für die Lizenzierung sind Eigenkapital, das wir mit 51 Millionen in einem weitaus ausreichendem Maße haben, und Liquidität für die kommende Spielzeit. Ich wüsste nicht, woran es scheitern sollte.

Sport1: Was sagen Sie zu dem Bericht der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung", dass die Ablösung von Michael Meier beschlossene Sache ist?

Watzke: Ich wüsste das nicht. Ich habe darauf auch keinen Einfluss, weil das bei uns der Präsidialausschuss macht. Dem gehöre ich nicht mehr an.



Sport1: Haben Sie sich selber ein Ziel gesetzt, bis wann sie Ihr Amt ausführen wollen?

Watzke: Ich habe einen Vertrag bis 2006. Das ist für mich sicherlich keine Lebensstellung als Geschäftsführer vom BVB. Meine Lebensaufgabe ist der Klub. Ich werde Borussia Dortmund in irgendeiner Weise immer verbunden bleiben. Wie lange ich in der Geschäftsführung bin, ist aber völlig offen.

Das Gespräch führte Martin Volkmar
@ Uli und Kalle: Bitte gegen Frings tauschen :mahnen:
 

DÄN-de-Borussia

Pottkind im Norden
ne neue Nummer 10haben wir schon , und die zahlt sogar noch :zwinker3:
wurde heute vorgestellt:

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:lachtot:
 
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