Ausgliederung auf Schalke

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Kaiserkrone90

Moderator - da27 ; jok32
Teammitglied
S04-Vorstände Schneider und Jobst über die Lage in Gelsenkirchen

Ausgliederung auf Schalke? "Wir arbeiten an einem Konzept"


Der FC Schalke 04 strebt die Ausgliederung der Profiabteilung an. So klar wie nie haben sich die Vorstände Jochen Schneider und Alexander Jobst dazu nun im kicker-Interview (Montagsausgabe) geäußert: "Wir arbeiten derzeit an einem Konzept", sagen sie und erläutern detailliert, worauf es ihnen dabei vor allem ankommt.

Schalke 04 steht am Scheideweg - sportlich, vor allem aber, was die Klubstruktur betrifft. "Langfristig gesehen" spricht Alexander Jobst von "einer Gabelung, an der es zwei Wege für uns gibt: Entweder wir verabschieden uns von unseren langfristigen sportlichen Zielen - dann können wir weitermachen wie bisher. Oder aber wir wollen auch in Zukunft ein ambitionierter Verein sein, dann müssen wir uns mit einer Strukturveränderung beschäftigen."
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Weiter hier: https://www.kicker.de/ausgliederung-auf-schalke-wir-arbeiten-an-einem-konzept-786839/artikel
 

Jaeger

Mitglied
Das gibt eh nix. Die Ausgliederung muss ein. Die Mitglieder lassen Schalke aber lieber untergehen als dem zu zu stimmen.
 

Kymbrium

Grand Prix Hitchcock
Teammitglied
Das gibt eh nix. Die Ausgliederung muss ein. Die Mitglieder lassen Schalke aber lieber untergehen als dem zu zu stimmen.

Ok, nehmen wir an, wir finden einen oder mehrere Investoren, die bei uns einsteigen und bereit sind ihr ganzes Geld in den Schuldenabbau zu stecken.

Dann sind wir auf 0.
Wie geht es dann weiter?
Wieso soll auf einmal auf Schalke gut gewirtschaftet werden?
Nur weil wir auf einmal keine Schulden haben?
Unsere teuren Transfers passen auf einmal?
Wir haben auf einmal ein Konzept?

Warum hatte man die Jahre vorher kein Konzept und musste auf die schwarze Null durch die Ausgliederung warten?
 

Kaiserkrone90

Moderator - da27 ; jok32
Teammitglied
Wird da etwa der Weg für Rangnick bereitet? :floet:

Mal abwarten! Unlängst war Schalke für ihn kein Thema.
Auf die Frage, was zuerst geschehen müsse, um Schalke zu retten, wieder konkurrenzfähig zu machen, war seine Antwort vielsagend: Ausgliederung der Profiabteilung!
Genau diesen Punkt hatte er kurz zuvor dafür benannt, dass er überhaupt noch einmal bei S04 eine Aufgabe annehmen würde. :floet:
 

Buschmeister

...der Nonkonformist
Keine Ahnung ob es bei einer, im Moment mal so vorgestellt, Ausgliederung auf und bei Schalke was besser wird. Unter Felix hatte auch das Geld keine Rolle gespielt und er hat 80 oder 90 tausend neue Spieler gekauft. Geld gab es also (immer?) schon da, aber schon immer keinen Sachverstand. Nur ideelle Emotionen. Das reicht nicht. Verstehen da aber nur die, die denken können. Also, die meisten S04 Fans nicht (sorry).
 

Kymbrium

Grand Prix Hitchcock
Teammitglied
Eine Veränderung der Rechtsform können ausschließlich die Mitglieder beschließen.
Dazu bedarf es aber erst einmal einer Mitgliederversammlung.
Dort könnte der Vorstand dann beauftragt werden ein Konzept zu erarbeiten.

Jobst sagt im Handelsblatt, die Coronakrise habe das Thema Strukturveränderung für Schalke nur dynamisiert, sei aber nicht die Ursache – was also ist die Ursache?

Steht Schalke nunmher ohne Ausgliederung unmittelbar vor der Insolvenz oder geht es „nur“ um frisches Geld, um Investitionen in die Mannschaft und auf dem Berger Feld tätigen zu können?

Welche Beträge erhofft man sich nun von einer Ausgliederung.
Die Schätzung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG belief sich auf ca. 800 Mio.
Welche Summen sind Angesichts von Corona, der 50+1 Regel und der sportlichen Talfahrt realistisch zu erzielen?

Wie soll verhindert werden, dass Schalke, nachdem das Geld aus Ausgliederung verbraucht ist, wiederum vor den selben Problemen steht?

Die jetzige Führungscrew, Vorstand und Aufsichtsrat sieht sich in der Lage sinnvoll mit dem Geld umzugehen?
Das Problem ist tatsächlich, dass es keinem Vorstand gelang, ein gutes Konzept zu entwickeln, dass der nächste Vorstand dann hätte überhaupt umwerfen können.

Nach der Aussage von Heidel selbst, daß er überrascht sei, der Verein habe kein Konzept bzw. Ideologie, (was impliziert das auch Magath und Heldt kein solches erarbeitet, durchgezogen und etabliert haben), habe ich diesbezüglich nicht feststellen können, daß wir jetzt eines haben. Wir implizieren doch damit lediglich das er eines aufbauen sollte. Und da dies nicht gelungen ist, jetzt halt dieser Vorstand/Schneider.

Wir haben halt sehr, sehr viele falsche Entscheidungen getroffen. Und das nicht nur unter Heldt, Magath oder Müller. Sondern auch extrem in den letzten Jahren von Assauer. Vor allem seine Abneigung gegenüber Rangnick hat uns viele Jahre in der Entwicklung gekostet.

Vor allem bei der Kaderplanung/Zusammensetzung kann man den dafür Verantwortlichen kein gutes Zeugnis aussprechen.
Die größten Baustellen im Kader sind für mich die beiden AV-Positionen, ein schneller Mann rechts für die Offensive (Typ Farfan) und ein Mittelstürmer, der aus 2-3 Chancen eine Bude macht.

Konzept, Ideologie, Kaderplanung und wirtschaftliches Handeln sollen plötzlich von diesen jetzt handelnden Personen zur Zufriedenheit erfüllt werden?
 

C.M.B.

Becherwerferbesieger
Eine Veränderung der Rechtsform können ausschließlich die Mitglieder beschließen.
Dazu bedarf es aber erst einmal einer Mitgliederversammlung.
Dort könnte der Vorstand dann beauftragt werden ein Konzept zu erarbeiten.

Jobst sagt im Handelsblatt, die Coronakrise habe das Thema Strukturveränderung für Schalke nur dynamisiert, sei aber nicht die Ursache – was also ist die Ursache?

Steht Schalke nunmher ohne Ausgliederung unmittelbar vor der Insolvenz oder geht es „nur“ um frisches Geld, um Investitionen in die Mannschaft und auf dem Berger Feld tätigen zu können?

Welche Beträge erhofft man sich nun von einer Ausgliederung.
Die Schätzung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG belief sich auf ca. 800 Mio.
Welche Summen sind Angesichts von Corona, der 50+1 Regel und der sportlichen Talfahrt realistisch zu erzielen?

Wie soll verhindert werden, dass Schalke, nachdem das Geld aus Ausgliederung verbraucht ist, wiederum vor den selben Problemen steht?

Die jetzige Führungscrew, Vorstand und Aufsichtsrat sieht sich in der Lage sinnvoll mit dem Geld umzugehen?
Das Problem ist tatsächlich, dass es keinem Vorstand gelang, ein gutes Konzept zu entwickeln, dass der nächste Vorstand dann hätte überhaupt umwerfen können.

Nach der Aussage von Heidel selbst, daß er überrascht sei, der Verein habe kein Konzept bzw. Ideologie, (was impliziert das auch Magath und Heldt kein solches erarbeitet, durchgezogen und etabliert haben), habe ich diesbezüglich nicht feststellen können, daß wir jetzt eines haben. Wir implizieren doch damit lediglich das er eines aufbauen sollte. Und da dies nicht gelungen ist, jetzt halt dieser Vorstand/Schneider.

Wir haben halt sehr, sehr viele falsche Entscheidungen getroffen. Und das nicht nur unter Heldt, Magath oder Müller. Sondern auch extrem in den letzten Jahren von Assauer. Vor allem seine Abneigung gegenüber Rangnick hat uns viele Jahre in der Entwicklung gekostet.

Vor allem bei der Kaderplanung/Zusammensetzung kann man den dafür Verantwortlichen kein gutes Zeugnis aussprechen.
Die größten Baustellen im Kader sind für mich die beiden AV-Positionen, ein schneller Mann rechts für die Offensive (Typ Farfan) und ein Mittelstürmer, der aus 2-3 Chancen eine Bude macht.

Konzept, Ideologie, Kaderplanung und wirtschaftliches Handeln sollen plötzlich von diesen jetzt handelnden Personen zur Zufriedenheit erfüllt werden?

Felix hat uns aber wenigstens Raúl gebracht. :hail:
 

Forumskollege04

Neue Liga. Neuer Bundestrainer. Neue Ära.
Unter Magath ist extrem viel Geld verbrannt aber auch viel Klasse geholt worden. Seit Magath weg war, wieviele Transfers sind danach denn tatsächlich noch voll eingeschlagen?

Spontan fallen mir nur Fuchs, Neustädter, Goretzka, Nastasic, Stambouli, Burgstaller, Naldo und Serdar ein. Das ist nicht viel wenn man von immerhin 9 Jahren redet.
 

C.M.B.

Becherwerferbesieger
Unter Magath ist extrem viel Geld verbrannt aber auch viel Klasse geholt worden. Seit Magath weg war, wieviele Transfers sind danach denn tatsächlich noch voll eingeschlagen?

Spontan fallen mir nur Fuchs, Neustädter, Goretzka, Nastasic, Stambouli, Burgstaller, Naldo und Serdar ein. Das ist nicht viel wenn man von immerhin 9 Jahren redet.

Neustädter war auch ne Eintagsfliege.
Hat ein Halbsaison an die Leitung aus MG angeknüpft, danach war Schicht im Schacht. :frown:
 
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