Bald muslimischer Feiertag in Deutschland?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Vatreni

Hrvatska u srcu!
Trittin und Ströbele haben vorgeschlagen einen muslimischen Feiertag in Deutschland einzuführen. Ich denke nicht dass das notwendig ist. In meinen Augen fördert das sogar die Entwicklung einer Parallelgesellschaft und schadet der Integration. Außerdem will dann bald jede Glaubensrichtung in Deutschland ihren persönlichen Feiertag. Bin zwar für Integration und ein friedliches Zusammenleben aber das wäre zu viel des Guten. Hier der Artikel von N24.de:
Streit um Muslimen-Feiertag

Der Vorschlag von Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) und des Grünen-Bundestagsabgeordneten Christian Ströbele, in Deutschland einen gesetzlichen Feiertag für die rund 3,5 Millionen Muslime einzuführen, sorgt weiter für Wirbel. Der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber sprach in der "Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe) von einem "völlig falschen Signal".

Auch in den eigenen Reihen stößt der Vorschlag auf Kritik. Er helfe "keinen Deut weiter", sagte die kirchenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Christa Nickels. Die Vorsitzende des Zuwanderungsrates, Rita Süssmuth (CDU) betonte am Mittwochmorgen, sie halte den Vorstoß für "keine gute Idee". Niemand käme etwa in einem arabischen Land darauf, einen christlichen Feiertag einzuführen, sagte die frühere Bundestagspräsidentin. Die Diskussion solle sich eher darauf richten, wie die deutsche Gesellschaft mit den Feiertagen der hier lebenden Muslime umgehe.

FDP-Vize Rainer Brüderle sagte zur Forderung Ströbeles, dafür einen christlichen Feiertag abzuschaffen: "Man kann über Feiertage nicht verhandeln wie auf einem Basar." Der außenpolitische Sprecher der Union, Friedbert Pflüger (CDU), betonte: "Die 68er setzen die Kulturrevolution in hohen Ämtern fort."

Zustimmung für den Vorstoß der Grünen-Politiker gab es dagegen von Vertretern islamischer Organisationen. Der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft in Hamburg, Ali Emari, begrüßte den Plan. Er regte an, "dass die Christen für einen muslimischen Feiertag auf den Ostermontag oder Pfingstmontag verzichten". Der Generalsekretär der Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa, Askar Mahmut, argumentierte: "Wir Muslime sind ein Teil der Gesellschaft. Wenn man auf Minderheitenrechte Wert legt, ist ein muslimischer Feiertag überfällig."
 
Also man kommt immer öfter zu dem Schluss, dass das worst-case-Denken der Bürger in unserer Bundesrepublik durch einige Holhköppe in der Politik immer wieder insofern gefördert wird, dass jener "worst-case"-Fall bald schon Realität ist, es in negativer Hinsicht jedoch kaum mehr zu unterbieten ist.
EINFÄLLE haben manche Menschen, das ist unbegreiflich...
 
Jaaaaanz dolle Idee.

Da die Muslime an den christlichen Feiertagen ebenso wenig arbeiten, wie die Christen, Juden, Buddhisten, Jehoviter, Agnostiker, Wandervögel und Fliegenfischer dieser Nation, werden die letztgenannten Gruppen dann auch an einem islamischen Feiertag zu Hause bleiben dürfen. Gleichbehandlungsgrundsatz. :mahnen:

Was wohl Herr Hundt dazu sagen wird? :suspekt: Und Frau Westerwelle erst :024:
 

Webchiller

Bekanntes Mitglied
Unfassbar. Denken einige Politiker denn keinen Deut weiter?
Es kann doch nicht sein, dass diese, anscheinend völlig hirnlosen, "Volksvetreter" :)lachtot:) supertolle Ideen aus ihren vortägigen Alkoholexzessen, die sie wohl mit ihren - diesmal anscheinend muslimischen - Freunden, ausgesponnen haben und dann tatsächlich noch öffentlich ausdiskutieren dürfen.
Allein schon über die Konsequenzen, die nur aus dem Vorschlag schon entstehen könnten, denkt da wohl gar keiner nach ...
 
Vor allem wo ständig die Rede von längerer Arbeitszeit, Wegfall von Feiertagen und Urlaubskürzung ist kommt der Vorschlag eher ner Offenbarung gleich, klingt schon voll nach Wahlkampf um Stimmen zu sichern ...

Wann kann man endlich solche politischen Hohlköppe abwählen ... :suspekt:
 

muffy1971

RodalBär
Vatreni schrieb:
Trittin und Ströbele haben vorgeschlagen einen muslimischen Feiertag in Deutschland einzuführen. Ich denke nicht dass das notwendig ist. In meinen Augen fördert das sogar die Entwicklung einer Parallelgesellschaft und schadet der Integration. Außerdem will dann bald jede Glaubensrichtung in Deutschland ihren persönlichen Feiertag. Bin zwar für Integration und ein friedliches Zusammenleben aber das wäre zu viel des Guten. Hier der Artikel von N24.de:
vor allem fördert das die integration wenn man auf der gegenseite nen feiertag streichen will...........

unbeschreiblich, ich dacht erst ströbele allein hätt denn vorschlag gemacht, aber das jetzt wieder tritt ihn mitmischt zeigt mal wieder wie krank im kopp der herr der dosen is :schimpf:
 

Schabbab

in Therapie
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Gleichwohl möchte ich jedoch anregen die Herren Trittin und Ströbele an den Schandpfahl zu stellen. Öffentliche Auspeitschung wäre auch akzeptabel...zumindest aber lebenslange Einweisung in eine geschlossene Anstalt ohne Chance auf vorzeitige Freilassung :schmoll2:
 

muffy1971

RodalBär
Schabbab schrieb:
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Gleichwohl möchte ich jedoch anregen die Herren Trittin und Ströbele an den Schandpfahl zu stellen. Öffentliche Auspeitschung wäre auch akzeptabel...zumindest aber lebenslange Einweisung in eine geschlossene Anstalt ohne Chance auf vorzeitige Freilassung :schmoll2:
wobei ich denk das das so ne art masche der bundesregierung ist, jede woche wird ne andere sau durchs dorf getrieben, sprich irgendeiner aus der regierung schlägt was vor, dann wird geschaut wie das volk reagiert, reagiert das volk erbost, wird derjenige vom kanzler zurpckgepiffen, und der kanzler steht als retter da
 

Schabbab

in Therapie
muffy1971 schrieb:
wobei ich denk das das so ne art masche der bundesregierung ist, jede woche wird ne andere sau durchs dorf getrieben, sprich irgendeiner aus der regierung schlägt was vor, dann wird geschaut wie das volk reagiert, reagiert das volk erbost, wird derjenige vom kanzler zurpckgepiffen, und der kanzler steht als retter da
Mag sein, aber ehrlich gesagt trau ich den Grenzdebilen soviel Masche gar net zu. Gerade bei diesem Fall bin ich der festen Überzeugung, dass die Schwachköppe das wirklich ernst meinen. So oder so, ändert eigentlich nichts an der Idiotie eines gemeinen Politikers.
 

muffy1971

RodalBär
Schabbab schrieb:
Mag sein, aber ehrlich gesagt trau ich den Grenzdebilen soviel Masche gar net zu. Gerade bei diesem Fall bin ich der festen Überzeugung, dass die Schwachköppe das wirklich ernst meinen. So oder so, ändert eigentlich nichts an der Idiotie eines gemeinen Politikers.
wobei die taktik ja auch zuletzt mal umgekehrt angewandt wird, da durfte dann müntehering der rückpfeifer sein
 
S

s04rheinland

Guest
sorry, hab mich mit dem Thema noch nicht ausführlich befasst, bin aber trotzdem sehr verwundert über die krasse Reaktion hier. Leider finde ich nur Polemik, aber keine Argumente, deshalb hier die simple Frage:

Wieso nicht ?
 

muffy1971

RodalBär
dann will ich es mal angelas worten erklären:

Deutschland ist ein Land mit christlich-abendländischen Wurzeln. Feiertage müssen genau diese Identität widerspiegeln

und jetzt nochmal polemik
wozu brauchen muslime einen feiertag in deutschland? die meisten arbeiten eh nich :floet:
 
S

s04rheinland

Guest
muffy1971 schrieb:
Deutschland ist ein Land mit christlich-abendländischen Wurzeln. Feiertage müssen genau diese Identität widerspiegeln

"Deutschland" ist ein Staatsgebilde, das sich unter allen Demokratien der abendländischen Welt praktisch als letzte, und das nicht einmal ohne fremde Hilfe gebildet hat. Bis dahin war "Deutschland" eine vergleichsweise hinterwäldlerische Ansammlung von kleinstaatlichem Egoismus, der mit Demokratie nichts zu tun hatte. Wenn also hier von "Wurzeln" und Identität gesprochen wird, müsste dann nicht Meister Bonifatius nochmal beginnen, zu missionieren ?

Als Staat formuliert die Bundesrepublik Deutschland:

"Der Staat schützt die Freiheit jedes Einzelnen, seinen Glauben zu leben, solange er nicht gegen das Grundgesetz verstößt. Der Staat hat aber nicht die Aufgabe festzustellen, welche Religion die bessere ist oder gar eine Religion zu bevorzugen."

Feiertage sind entweder politisch oder religiös "motiviert" - wenn der Staat tatsächlich seiner eigenen Maxime folgt, wieso sollten dann religiös motivierte Feiertage ausschliesslich aus einer Religion entstammen ?
 

borible

Aktives Mitglied
nun, wirklich beschäftigt hab ich mich bisher auch nicht damit, aber nun wirklich mal die frage: wieso denn nicht?

wer feiert denn noch wirklich die christlichen feiertage, beschäftigt sich mit den christlichen wurzeln und wer von euch geht außer an weihnachten regelmäßig in die kirche?

ich würd sagen für die überwätigende mehrheit steht der feiertag in erster linie dafür, dass man nicht arbeiten muss, woher viele christliche feiertage kommen und für was sie stehen, da bin ich überzeugt, wissen die meisten eh nicht mehr. ergo ist es für diejenigen dann ja relativ egal woher der feiertag kommt.

und vielleicht besteht dadurch ja tatsächlih die möglichkeit integration zu fördern - gegenseitiges verständniss schaffen, beschäftigung der großen mehrheit (zumindest vielleicht mal an einem tag ein kleines bisschen) mit muslimischer kultur etc. intergration ist nämlich immer ein gegenseitiger und kann nie nur ein einseitiger prozess der minderheit sein!
 

whiteman

Becksteins erste Ehefrau
Hat Integration nicht was mit gleichen Rechten für die zu Integrierenden zu tun? :suspekt:
Schliesse mich voll und ganz dem Rheinland an.... :zahn:

muffy schrieb:
wie krank im kopp der herr der dosen is

Immerhin der einzige Politiker der letzten 18 Jahre, der nach der Wahl zu den Dingen stand, für die er vor der Wahl eingetreten ist und der sich ZURECHT gegen industrielle Belange durchgesetzt hat! Da gibt´s viel krankere....

Gruss

PS: Zum Thema. Brauch ich nicht, würde mich aber auch nicht stören....
 
Zuletzt bearbeitet:

Reddinga

Vorzeige-Papa
Um nicht nur drauf rumzuhauen, möchte ich mal einen Vorschlag in die Runde werfen:

Wie wäre es, wenn Betriebe sagen könnten: "O.k. ein Islamischer Feiertag ist für die islamischen Mitarbeiter frei. Dafür müssen Sie aber an einem christl. Feiertag (z. B. Pfingstmontag) arbeiten, wenn alle anderen Mitarbeiter frei haben."

Das wäre eine Möglichkeit.

@s04Rheinland: Argument Nr. 1: Es leben genug Leute in Deutschland, die nicht Christ oder Islamist sind, die brauchen doch auch einen Feiertag, oder??? So, und nun stell Dir mal das Chaos vor, wenn jede "Randgruppe" ihren eigenen Feiertag fordert...

Ich würde damit gar nicht erst anfangen. Das höchste der Gefühle sollte ein betrieblicher Feiertag sein (nat. freiwillig, denn nicht überall ist das möglich).
 

Schabbab

in Therapie
@borible & S04

Ihr beide habt sicher nicht ganz Unrecht. Dennoch verweise ich den Vorschlag ins Reich der Idiotie.
Ein Land, dass sich nicht zwischen den Ländern auf gemeinsame Feiertage einigen kann benötigt sicher auch keine andersreligiösen Feiertage! Wie soll das auch funktionieren? Angenommen Deutschland führe einen muslimischen Feiertag ein. Bekämen dann nur die Muslime frei? Müssen diese dann im Gegenzug an allen christlichen Feiertagen arbeiten?? Müssen wir dann nicht auch jüdische, hinduistische oder buddhistische Feiertage einführen??

Integration ja, aber nicht um diesen Preis! Gleichberechtigung ja, aber das hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun. Das ist politische Stimmenfängerei und Heuchelei.
 
Oben