Bergsteiger! Egoistische Volldeppen und Narzissten oder Helden und Legenden?

Katsche

Erfolgsfan
Ich habe die Tage eine Doku darüber gesehen. Diese Getriebenen steigen wenn es sein muss auch über Sterbende und Verunglückte hinweg und erwarten andererseits wie selbstverständlich eigene Rettung zu jeder Zeit!
 

zariz

Bekanntes Mitglied
Ich habe die Tage eine Doku darüber gesehen. Diese Getriebenen steigen wenn es sein muss auch über Sterbende und Verunglückte hinweg und erwarten andererseits wie selbstverständlich eigene Rettung zu jeder Zeit!
Was für eine Doku soll das sein? Bei unterlassener Hilfe drohen strafrechtlich extrem harte Strafen.
 

zariz

Bekanntes Mitglied
Irgendwas mit Drama am K2
Okay, K2 ist Asien... Keine Ahnung wie es da bei internationalem Recht aussieht.

Allerdings habe ich vor einigen Monaten auch eine Doku um die Besteigung des Mount Everest gesehen. Das ist mittlerweile richtig kostspieliger Tourismus. Lange Vorbereitungen, extrem wetterabhängig... klar, dass man da recht egoistisch sein Lebensziel verfolgt. Abgesehen davon, dass neben Menschen auch die Natur aufgrund der Verschmutzung wohl mittlerweile stark darunter leidet.
 
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Beatrix Kiddo

Offline ist das neue Schwarz.
Teammitglied
@Katsche
Deine Überschrift ist ja ziemlich reißerisch und verallgemeinert mal gnadenlos. Weder sind alle Bergsteiger egoistische Deppen noch sind sie alle Helden.
Hier in den Bergen kenne ich es nur so, dass man sich unterstützt. Idioten gibt es leider dennoch zuhauf, aber wenn die in Not geraten, hilft man.

Was man von den 8000ern hört und liest, da herrscht offensichtlich schon mächtiger Egoismus unter den Bergsteigern. Die wahren Helden sind da aber die Sherpas, über die viel zu wenig gesprochen wird und die die echten sportlichen Meister sind:



 

Iwan Lokomofeilowitsch

HALT! STOPP! Jetzt reicht es!
Die Diskussion gab es hier vor ein paar Monaten schon einmal. Bereits da ist verschiedentlich darauf hingewiesen worden, dass die Besteigung eines Achttausenders keine Tour zum örtlichen Ponyhof ist. Sehr oft bekommt man Leute von dort aufgrund der Bedingungen nicht mehr herunter, wenn etwas schiefgeht.
 

derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
Die wahren Helden sind da aber die Sherpas, über die viel zu wenig gesprochen wird und die die echten sportlichen Meister sind:
Zumindest der "Massentourismus" an den 8000ern ist ohne Sherpas unmöglich, angefangen vom Vorbereiten der Routen (Fixseile, Leitern, Vorbereiten der Camps) über das Hochschleppen des Materials bis hin zum "Taxiservice" für die zahlende Kundschaft Berg hoch und runter.
Die Diskussion gab es hier vor ein paar Monaten schon einmal. Bereits da ist verschiedentlich darauf hingewiesen worden, dass die Besteigung eines Achttausenders keine Tour zum örtlichen Ponyhof ist. Sehr oft bekommt man Leute von dort aufgrund der Bedingungen nicht mehr herunter, wenn etwas schiefgeht.
Letztlich muss klar sein: Die Todeszone heißt zurecht so. Jeder der sich da hinein bewegt, geht das Risiko ein bei Problemen oben zu bleiben, weil die Möglichkeiten für Hilfe stark eingeschränkt sind.
 

Stan-Kowa

Leide an Islamintoleranz
Ich habe die Tage eine Doku darüber gesehen. Diese Getriebenen steigen wenn es sein muss auch über Sterbende und Verunglückte hinweg und erwarten andererseits wie selbstverständlich eigene Rettung zu jeder Zeit!
Mir persönlich erschliesst sich dieses Hobby bzw diese Leidenschaft nicht.
Aber ich habe Reinhold Messmer mal in einem Interview sagen hören das er und wohl auch viele andere Bergsteiger eben nicht darauf bauen bzw erwarten gerettet zu werden. Das Problem, scheint wohl eher zu sein das heutzutage auch irgendwelche gut betuchten Touristen auf 8000er steigen um anschliessend was erzählen zu können.
 

fradiavolo

Vorzeige-Wokie
Mir persönlich erschliesst sich dieses Hobby bzw diese Leidenschaft nicht.
Aber ich habe Reinhold Messmer mal in einem Interview sagen hören das er und wohl auch viele andere Bergsteiger eben nicht darauf bauen bzw erwarten gerettet zu werden. Das Problem, scheint wohl eher zu sein das heutzutage auch irgendwelche gut betuchten Touristen auf 8000er steigen um anschliessend was erzählen zu können.

Bei einem wie Messner verstehe ich das schon, der ist auch noch ein richtiger Bergsteiger und als ein solcher braucht man auch Herausforderungen.
Wo der Reiz darin liegt sich fast mit der Sänfte hochtragen zu lassen, kann ich auch nicht verstehen. Das ist doch wertlos, wenn mans nicht allein aus eigener Kraft geschafft hat. Wie so ein Marathon auf dem E-Roller...
 

Malou

Nicht gut mit Worten
Wo der Reiz darin liegt sich fast mit der Sänfte hochtragen zu lassen, kann ich auch nicht verstehen. Das ist doch wertlos, wenn mans nicht allein aus eigener Kraft geschafft hat. Wie so ein Marathon auf dem E-Roller...
Ist wie diese idiotischen Flachpfeifen, die bei der Großwildjagd sedierte Tiere abknallen. Na ja, die sind ganz besonder übler Bodensatz, aber das Prinzip ist dasselbe.
 

Iwan Lokomofeilowitsch

HALT! STOPP! Jetzt reicht es!
Messner ist ein gutes Stichwort. Er hat nie touristische Expeditionen angeboten und zur Begründung ausgeführt, dass er sich bei einem Zwischenfall eventuell selbst retten, aber nicht die Sicherheit anderer garantieren könne.
 
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