Bilder vom Stadion-Ausbau

drunkenbruno

Keyser Söze
Nochmal ganz kurz zum BP:

Im derzeitigen Zusatnd wäre der BP NICHT WM-reif. Den Grund hatte ich oben schon beschieben. Die Auflagen wie z. B. Presseplätze wurden z.B. wegen der Mehrkosten nicht errichtet. Auf Auflagen der FIFA oder des DFB´s hätte man aber durchaus reagieren können, falls der BP den Zuschlag bekommen hätte.... :zwinker3: Der Park war ja noch gar nicht fertig...... :zwinker3:
Man hätte bestimmt, auch wenn das Stadion sehr neu war ist, bestimmt noch Kleinigkeiten machen müssen, aber der Großteil der Auflagen hätte der BP erfüllt.
 
ammian schrieb:
Es macht ja auch keiner hier dem FCK einen Vorwurf, dass er die Steuegeschenke angenommen hat. :hand: Aber ärgerlich bleibt er Umstand, dass in Zeiten knapper Kassen Millionen öffentlicher Gelder in Fußballstadien verbuddelt werden, trotzdem. Dass bei Planungen mit öffentlichen Geldern zudem selten die Voranschläge eingehalten werden, ist wiederum auch nichts Neues. :schimpf: Ob der BP zum gegenwärtigen Zeitpunkt alle Auflagen der FIFA erfüllen würde, werden wir wohl nicht klären können, es sei denn, euch stürzt doch noch das Dach ein. :zahn:


in diesem falle würde dann wohl D`dorf einspringen... :zwinker3:
 
drunkenbruno schrieb:
Nochmal ganz kurz zum BP:

Im derzeitigen Zusatnd wäre der BP NICHT WM-reif. Den Grund hatte ich oben schon beschieben. Die Auflagen wie z. B. Presseplätze wurden z.B. wegen der Mehrkosten nicht errichtet. Auf Auflagen der FIFA oder des DFB´s hätte man aber durchaus reagieren können, falls der BP den Zuschlag bekommen hätte.... :zwinker3: Der Park war ja noch gar nicht fertig...... :zwinker3:
Man hätte bestimmt, auch wenn das Stadion sehr neu war ist, bestimmt noch Kleinigkeiten machen müssen, aber der Großteil der Auflagen hätte der BP erfüllt.

ja.
ich glaub dir ja, dass dir immer noch die verpasste wm-teilnahme im magen liegt.
aber das bringt ja alles nichts.

das der bp im verhältnis zu allen andern um- oder neubauten relativ billig war stimmt natürlich.
aber auch du solltest wissen, dass ein umbau schon desöfteren teurer geworden ist, als ein neubau.
das fängt schon bei diversen immobilien an.
einen alten bauernhof zu renovieren ist schon manch häuslebauern zum verhängnis geworden. und letztendlich teurer als ein neubau gekommen.

aber wie auch oben schonmal erwähnt, ist mir der umbau des betze trotz allem tausendmal lieber wie ein neubau in der pampa.

zu meinem gerade 3 jahre alt gewordenen sohn kann ich irgendwann mal sagen: "hier auf diesem sitzplatz hat dein papa schon vor 30 jahren gekotzt..." :zwinker3:
 
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ammian

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kriggebächler schrieb:
in diesem falle würde dann wohl D`dorf einspringen... :zwinker3:
Ja, streu nur weiter Salz in unsere Wunden! :schimpf: :zwinker3: 200 Mio. € für die LTU Arena, fast alles aus Steuermitteln, und alles für einen potentiellen Absteiger aus der Regionalliga... :frown:
 
ammian schrieb:
Ja, streu nur weiter Salz in unsere Wunden! :schimpf: :zwinker3: 200 Mio. € für die LTU Arena, fast alles aus Steuermitteln, und alles für einen potentiellen Absteiger aus der Regionalliga... :frown:

eben. hier oder in leipzig, wo noch nichtmal bulifussball stattfindet, wurden unmengen an steuergeldern unnötig hinaus gepulvert.
dresden hätte sich gefreut...
berlin wurde doch auch gänzlich aus steuergeldern finanziert, oder ?
 

ammian

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kriggebächler schrieb:
eben. hier oder in leipzig, wo noch nichtmal bulifussball stattfindet, wurden unmengen an steuergeldern unnötig hinaus gepulvert.
dresden hätte sich gefreut...
berlin wurde doch auch gänzlich aus steuergeldern finanziert, oder ?

Den Umbau des Olympiastadions hätte allerdings wegen der Denkmalschutzauflagen wohl auch kein Verein oder Investor bezahlen können bzw. wollen. Allerdings hätte man uns dann wenigstens die blaue Laufbahn ersparen können. Meine Augen.... :ohnmacht:
 
Zum Rückrunden-Start erstmals volle Kapazität im Fritz-Walter-Stadion


Zum Start in die Bundesliga-Rückrunde an diesem Sonntag (17.30 Uhr) gegen den FC Schalke 04 steht dem 1. FC Kaiserslautern im umgebauten Fritz-Walter-Stadion zum ersten Mal die volle Kapazität von 48.500 Plätzen zur Verfügung. Dabei handelt es sich in den neuen Tribünen-Bereichen (Blöcke 6, 7, 8, 9 und 10) insbesondere auch um mehrere tausend zusätzliche Stehplätze. Nachdem bis zum Wochenbeginn gut 30.000 Tickets für das Spiel gegen Schalke abgesetzt waren, stehen noch in allen Kategorien Karten in ausreichendem Maße zur Verfügung.

„Ich hoffe auf einen sehr gut besuchten Betzenberg und auf die entsprechende Unterstützung unserer Fans“, sagt Trainer Wolfgang Wolf, der nach dem Montag am Dienstag mit zwei Trainings-Einheiten die intensive Phase der Vorbereitung auf das erste Punktspiel des neuen Jahres aufnahm.

Nachdem die WM-Arena im Innenbereich quasi fertiggestellt ist, müssen speziell in der Westkurve ab dem Spiel gegen Schalke wieder exakt die auf der Karte ausgewiesenen Blöcke eingenommen werden. Hier war während der Umbau-Phase in einigen Bereichen anders verfahren worden. Gewisse Einschränkungen gibt es derzeit noch in Süd-West und Süd-Ost durch die dort installierten temporären Stützen. Wieder geöffnet ist jetzt der Umlauf zwischen der Nordtribünen-Halle und der Westtribüne.
 

ammian

Aktives Mitglied
Ich will ja nicht unken, aber der Vorverkauf läuft für ein Spitzenspiel, das für den Verein noch dazu eine so große Bedeutung hat, wirklich miserabel. :frown: Sollten die relativ niedrigen Zuschauerzahlen wirklich zum Dauerzustand werden, kann sich der Ausbau schnell als Bumerang erweisen, denn ein halbleeres Stadion kann ein echter Stimmungskiller sein. Wenn im Borussiapark nur etwa 40000 Zuschauer waren, war meist auch die Stimmung eher mäßig bis bescheiden. :frown:
 
Und weitere spektakuläre Shots vom nun fast fertigen "Betze".
Mit Dank an DocBetzefür die tollen Fotos. :spitze:

Hier gehts zu den Bildern


IMG_2208.sized.jpg


Die neue WEST.
 
Die Behelfsstützen im Bereich der Südtribüne werden übrigens im März abmontiert.
Solange sind noch die Reparaturarbeiten an den Haarrissen am Osttribünendach im Gange.
 
Im Blickpunkt
„Beeindruckend" lautet das Wort des Tages
Internationale Presse besichtigt Kaiserslautern und sein Stadion - Sepp Maier zusätzliches „Bonbon"

In diesen Tagen geben sich internationale Medien in Kaiserslautern die Türklinke in die Hand. Gestern war die Journalistenvereinigung Interregionale Presse (IPI) mit Vertretern aus Luxemburg, Frankreich und dem Saarland zu Gast.


Von unserer Redakteurin


Anke Herbert


„Mulhouse ist in etwa so groß wie Kaiserslautern. Also werde ich darüber berichten, wie es wäre, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft bei uns wäre." Stoff dafür hat Adrien Dentz, Wirtschaftsjournalist der Zeitung „l"Alsace" in Mühlhausen, gestern gesammelt. Erstmals war er in Kaiserslautern und im Fritz-Walter-Stadion: „Es ist unglaublich beeindruckend." Das Stadion des „Viertligisten" Mulhouse fasse gerade mal 20.000 Zuschauer, „zum letzten Mal voll war es 1986, als der Papst zu Gast war ..."


Beeindruckend ist ein Begriff, den auch seine IPI-Kollegen wählen, als sie erstmals den Fuß ins Stadion setzen. Wie Dentz wollen sie zu Hause berichten, dass echte WM-Atmosphäre gar nicht weit weg erlebt werden kann - in Kaiserslautern. Mit gespannter Erwartung kommt IPI-Präsident Georges Wagner-Jourdain von „Eurotexte" in Lothringen. Sein Herz schlägt seit 1954 für den FCK - als er als Siebenjähriger während des Berner WM-Endspiels durch Saarbrücken lief und die Tor-Schreie des Reporters hörte. Jetzt drückt er die Daumen, dass die Großbaustelle rechtzeitig fertig wird.


„Wir verfolgen die Bundesliga intensiv und hoffen, dass der 1. FCK erstklassig bleibt", erzählt Jean-Claude Wolff von „Radio 100,7" in Luxemburg. Es ist sein zweiter Besuch in Kaiserslautern. „Eine gemütliche Stadt, die heutige Einladung hat mich sehr gereizt." Beeindruckend finden die Gäste aus den Grenzregionen aber auch die Kosten des Stadion-Ausbaus. „75 Millionen Euro, nicht Mark", muss der städtische WM-Koordinator Erwin Saile einer gewissen Ungläubigkeit entgegenwirken. Derweil hält wenige Meter entfernt der leibhaftige Sepp Maier als Gast der gestrigen Veranstaltung einer Baufirma im Fritz-Walter-Stadion die „Elfmeter" von Fußball-Knirpsen.


Von ganz anderen Dingen als dem Fußball-Promi Maier ist hingegen Yoshihiko Saito, Deutschland-Korrespondent der japanischen Zeitung „Mainichi", überrascht. Während die interregionale Presse zu Mittag isst, macht er einen Abstecher in den Japanischen Garten. „Dass er so authentisch ist, hätte ich nie erwartet." Ebenso wenig allerdings auch ein so großes Stadion, „wo Kaiserslautern doch nur 100.000 Einwohner hat", und die in japanisch gehaltene Visitenkarte des Oberbürgermeisters.


Überrascht wurde gestern zudem das städtische WM-Büro. Allerdings nicht positiv. Denn laut jüngster Fifa-Anordnung muss auch während der Spiele um 15 Uhr das Flutlicht brennen. Geschätzte Kosten je Stunde: 1400 Euro. Vom Umweltmotto „Green Goal" mal ganz zu schwiegen.
 
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