Bundesliga bald live im Internet!

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Vermarktung
Fußballspiele der Bundesliga künftig live im Internet


17. September 2004 Die Vermarktung der Übertragungsrechte für die erste und zweite Fußballbundesliga wird weiter liberalisiert. Von Beginn der Saison 2006/2007 an können die Fußballfans die einzelnen Begegnungen live auf dem Mobiltelefon oder im Internet verfolgen. Das sehe ein Kompromiß zwischen dem deutschen Ligaverband (DFL) und der Europäischen Kommission vor, teilte eine Sprecherin von Wettbewerbskommissar Mario Monti am Freitag mit. Die Deutsche Fußball-Liga hat sich verpflichtet, je Spieltag in Form einer Konferenzschaltung mindestens 90 Minuten live und ohne die entscheidenden Szenen auszublenden im Internet zu übertragen.


Zudem werden die Vermarktungsrechte der einzelnen Vereine gestärkt. Sie erhalten das Recht, ihre Heimspiele unmittelbar nach dem Ende der Partie unabhängig vom Ligaverband im Internet zu verkaufen. In voller Länge darf das Spiel allerdings erst nach Ende der Begegnung gezeigt werden. Darüber hinaus können die Vereine der beiden Ligen von der übernächsten Saison an eigenständig Verträge mit Mobilfunkanbietern über die Liveübertragung auf dem Handy abschließen. Durch den Kompromiß werde das Vermarktungsmonopol des deutschen Ligaverbands weiter geschwächt, sagte die Sprecherin von Monti. Damit würden zumindest in den neuen Medien Wettbewerb und Innovationen bei Sportübertragungen gefördert. Für die Anbieter neuer Internet-Dienste und für das UMTS-Handy seien Sportinhalte extrem wichtig, um einen Markt zu finden.

Die EU-Behörde kämpft seit Jahren gegen die zentrale Vermarktung von Spielen in den verschiedenen europäischen Ligen. Ob der vorgestellte Kompromiß sich als Modell etwa für Großbritannien eigne, ließ die Sprecherin von Monti allerdings offen.

Die Einigung zwischen Kommission und DFL fußt nach Angaben der Sprecherin auf der im Oktober des vergangenen Jahres gefundenen Lösung für die Vermarktung der Fernsehübertragungen. Demnach muß der Ligaverband künftig unter anderem mehrere Pakete an Begegnungen je Spieltag verkaufen. Die Sprecherin von Monti betonte, daß der nun verkündete Kompromiß nur vorläufigen Charakter habe. Die Kommission behalte sich weitere Schritte vor, falls die Übertragungsrechte in Deutschland künftig zu restriktiv vergeben würden.


Text: hmk., Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. September 2004
Bildmaterial: dpa/dpaweb
 

Vatreni

Hrvatska u srcu!
Be-Vau-Bee schrieb:
Vermarktung
Fußballspiele der Bundesliga künftig live im Internet


17. September 2004 Die Vermarktung der Übertragungsrechte für die erste und zweite Fußballbundesliga wird weiter liberalisiert. Von Beginn der Saison 2006/2007 an können die Fußballfans die einzelnen Begegnungen live auf dem Mobiltelefon oder im Internet verfolgen. Das sehe ein Kompromiß zwischen dem deutschen Ligaverband (DFL) und der Europäischen Kommission vor, teilte eine Sprecherin von Wettbewerbskommissar Mario Monti am Freitag mit. Die Deutsche Fußball-Liga hat sich verpflichtet, je Spieltag in Form einer Konferenzschaltung mindestens 90 Minuten live und ohne die entscheidenden Szenen auszublenden im Internet zu übertragen.


Zudem werden die Vermarktungsrechte der einzelnen Vereine gestärkt. Sie erhalten das Recht, ihre Heimspiele unmittelbar nach dem Ende der Partie unabhängig vom Ligaverband im Internet zu verkaufen. In voller Länge darf das Spiel allerdings erst nach Ende der Begegnung gezeigt werden. Darüber hinaus können die Vereine der beiden Ligen von der übernächsten Saison an eigenständig Verträge mit Mobilfunkanbietern über die Liveübertragung auf dem Handy abschließen. Durch den Kompromiß werde das Vermarktungsmonopol des deutschen Ligaverbands weiter geschwächt, sagte die Sprecherin von Monti. Damit würden zumindest in den neuen Medien Wettbewerb und Innovationen bei Sportübertragungen gefördert. Für die Anbieter neuer Internet-Dienste und für das UMTS-Handy seien Sportinhalte extrem wichtig, um einen Markt zu finden.

Die EU-Behörde kämpft seit Jahren gegen die zentrale Vermarktung von Spielen in den verschiedenen europäischen Ligen. Ob der vorgestellte Kompromiß sich als Modell etwa für Großbritannien eigne, ließ die Sprecherin von Monti allerdings offen.

Die Einigung zwischen Kommission und DFL fußt nach Angaben der Sprecherin auf der im Oktober des vergangenen Jahres gefundenen Lösung für die Vermarktung der Fernsehübertragungen. Demnach muß der Ligaverband künftig unter anderem mehrere Pakete an Begegnungen je Spieltag verkaufen. Die Sprecherin von Monti betonte, daß der nun verkündete Kompromiß nur vorläufigen Charakter habe. Die Kommission behalte sich weitere Schritte vor, falls die Übertragungsrechte in Deutschland künftig zu restriktiv vergeben würden.


Text: hmk., Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. September 2004
Bildmaterial: dpa/dpaweb

Premiere kann sich dann die Konferenz sparen wird bzw. nicht sehr erfreut sein das sie nicht mehr dass komplette BL-Paket erhalten können. Aber nur über Internet ist nix, da sind die Monitore zu klein um den Kick in vollen Zügen genießen zu können, geschweige denn von anderen Problemen.
 

Blubb

Aktives Mitglied
Da_Chritsche schrieb:
Ich denk aber mal nich dass das im Internet umsonst sein wird, oder?

Wenns nen moderaten Preis hat,durchaus vorstellbar... weil Premiere schaff ich mir nicht an...

Monitor zu klein? Ich hab nen 19-Zoll Monitor und so mitfiebern,könnte passen...
 
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