Jan
Nur der SFS!
Das Ladenschlussgesetz sagt u.a.:
Wipkedia argumentiert mit folgenden Argumenten:
Wie steht ihr dazu?
Ich halte eigentlich das bisherige Ladenschlussgesetz für gut uns ausreichend. Da meine Mutter in einem Edeka gearbeitet hat, weiß ich wie ungerne sie an einem Samstag nachmittag gearbeitet hat. Sonntags wäre die Lust wohl noch deutlich geringer gewesen - verständlicher Weise. Also würde wohl das Betriebsklima darunter leiden, da natürlich auch die Hektik, Anspannung et cetera Nachts und Sonntags steigen würde.
Zudem ist mir das letzte Contra-Argument:
"Als weiteres Argument gegen das bestehende Ladenschlussgesetz wird auch die Freiheit des Bürgers zum Einkauf hervorgehoben, und zwar in dem Sinne, dass eine Minderheit der Bevölkerung (Angestellte im Einzelhandel, ca. 2,5 Mio.) auf Kosten des Rest der Bevölkerung bevorteilt werden, wohingegen in andere Branchen solche Arbeitszeiten die Regel sind."
nicht ganz schlüssig ... Warum rechtfertig das, dass der Edeka (gewähltes Beispiel) auch Sonntags aufhaben muss? Liegt es nicht am Arbeitnehmer dieses zu berücksichtigen, wenn er sich für einen Job entscheidet?
Achja btw: FDP und CDU sind klare Befürworter, die SPD steht dem wohl "neutral" gegenüber.
§ 3
Allgemeine Ladenschlusszeiten
(1) Verkaufsstellen müssen zu folgenden Zeiten für den geschäftlichen Verkehr mit Kunden geschlossen sein:
an Sonn- und Feiertagen,
montags bis samstags bis 6 Uhr und ab 20 Uhr,
am 24. Dezember, wenn dieser Tag auf einen Werktag fällt, bis 6 Uhr und ab 14 Uhr.
Verkaufsstellen für Bäckerwaren dürfen abweichend von Satz 1 den Beginn der Ladenöffnungszeit an Werktagen auf 5.30 Uhr vorverlegen. Die beim Ladenschluss anwesenden Kunden dürfen noch bedient werden.
(2) Empfehlungen über Ladenöffnungszeiten nach § 22 Abs. 2 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen sind auch unter Einbeziehung der Großbetriebsformen des Einzelhandels zulässig.
Wipkedia argumentiert mit folgenden Argumenten:
Argumentation
Pro
Kritik an einer weiteren Lockerung kommt vor allem von den Gewerkschaften, die die Zerstörung bestehender Schutzregelungen für Arbeitnehmer befürchten, und von den christlichen Kirchen, die den Sonntag als Ruhetag erhalten wollen.
Befürworter des bestehenden Ladenschlussgesetzes sehen darin einen Schutz für die Mitarbeiter. Sie behaupten, dass eine Lockerung zu einer "Ausbeutung" der Mitarbeiter durch Nachtarbeit ohne Lohnzuschag führen könnte.
Die Befürworter des Ladenschlussgesetzes verweisen auch darauf, dass die bisherigen Lockerungen (wochentags von 18.30 Uhr auf 20 Uhr und samstags von 16 Uhr auf 20 Uhr) nicht zu mehr Umsatz in den Geschäften führten.
Ein lockeres Ladenschlussgesetz führe zudem zu mehr Wettbewerb und damit zu geringeren Verdienstspannen, also zu mehr Insolvenzen.
Zudem wird argumentiert, dass nur große Ketten es sich leisten können, ihre Mitarbeiter rund um die Uhr anzustellen. Kleinere Familienbetriebe könnten der neuen Konkurrenz nicht standhalten und müssten schließen. Es habe erhebliche Folgen auf die Struktur der Städte, wenn die Umsätze sich aus den Innenstädten in die Außenbezirke verlagern und die Läden in den bisherigen Fußgängerzonen leerstehen würden.
Contra
Gegner des bestehenden Ladenschlussgesetzes sehen darin die Möglichkeit, Nischen auszufüllen und damit potenziell auch die Möglichkeit neue Arbeitsplätze zu schaffen. Von dieser Möglichkeit könnten gerade auch kleine Anbieter profitieren.
Ein gelockertes Ladenschlussgesetz führe zudem zu mehr Wettbewerb und damit möglicherweise zu mehr Kundenfreundlichkeit.
Gegner des bestehenden Ladenschlusses sehen in der Lockerung auch die Möglichkeit, die Nachfrage zu beleben. Sie rechnen mit mehr Einkäufen, weil die Möglichkeit zu Spontankäufen verbessert werde.
Als weiteres Argument gegen das bestehende Ladenschlussgesetz wird auch die Freiheit des Bürgers zum Einkauf hervorgehoben, und zwar in dem Sinne, dass eine Minderheit der Bevölkerung (Angestellte im Einzelhandel, ca. 2,5 Mio.) auf Kosten des Rest der Bevölkerung bevorteilt werden, wohingegen in andere Branchen solche Arbeitszeiten die Regel sind.
Wie steht ihr dazu?
Ich halte eigentlich das bisherige Ladenschlussgesetz für gut uns ausreichend. Da meine Mutter in einem Edeka gearbeitet hat, weiß ich wie ungerne sie an einem Samstag nachmittag gearbeitet hat. Sonntags wäre die Lust wohl noch deutlich geringer gewesen - verständlicher Weise. Also würde wohl das Betriebsklima darunter leiden, da natürlich auch die Hektik, Anspannung et cetera Nachts und Sonntags steigen würde.
Zudem ist mir das letzte Contra-Argument:
"Als weiteres Argument gegen das bestehende Ladenschlussgesetz wird auch die Freiheit des Bürgers zum Einkauf hervorgehoben, und zwar in dem Sinne, dass eine Minderheit der Bevölkerung (Angestellte im Einzelhandel, ca. 2,5 Mio.) auf Kosten des Rest der Bevölkerung bevorteilt werden, wohingegen in andere Branchen solche Arbeitszeiten die Regel sind."
nicht ganz schlüssig ... Warum rechtfertig das, dass der Edeka (gewähltes Beispiel) auch Sonntags aufhaben muss? Liegt es nicht am Arbeitnehmer dieses zu berücksichtigen, wenn er sich für einen Job entscheidet?
Achja btw: FDP und CDU sind klare Befürworter, die SPD steht dem wohl "neutral" gegenüber.