Der Alptraum der Tradionalisten ist wahr geworden

Schabbab

in Therapie
Ich bin mir nicht sicher, ob es heuzutage nicht mehr möglich sein soll, dass irgendein Verein irgendwann mal den Status "Traditionsverein" erhält. Solche Vereine sind immer irgendwann entstanden, also warum nicht heute. Voraussetzung ist halt, dass Erfolg verbucht wird und das Drumherum stimmt...in erster Linie für die Fans vor Ort.
 

Vatreni

Hrvatska u srcu!
Schabbab schrieb:
Ich bin mir nicht sicher, ob es heuzutage nicht mehr möglich sein soll, dass irgendein Verein irgendwann mal den Status "Traditionsverein" erhält. Solche Vereine sind immer irgendwann entstanden, also warum nicht heute. Voraussetzung ist halt, dass Erfolg verbucht wird und das Drumherum stimmt...in erster Linie für die Fans vor Ort.

Woher der Sinneswandel? Ich darf zitieren:
Schabbab schrieb:
So wurden eben Klubs wie Nürnberg, Schalke oder Gladbach zu "Traditionsvereinen". Sowas ist aber heute nicht mehr möglich!! Schlicht und ergreifend ist sowas nicht mehr möglich!! Nicht nur das Spiel hat sich geändert, sondern auch das ganze Drumherum.

Mit Sicherheit kann keiner sagen dass es nicht möglich ist. Denn wenn WOB in den nächsten 30 Jahren ein paar Mal Meister wird und noch andere Titel holen sollte und sich über diesen Zeitraum in der BL hält wird er mit Sicherheit als Traditionsklub gelten, aber sie haben das halt anders erreicht als andere Traditionsklubs. Daran wird sich bis dahin aber wahrscheinlich kaum einer erinnern.
 

Ibrox

Torwächter
Wolfsburg hat auf jeden Fall das Potential zum Kultverein! Alleine schon das Tratra, das gemacht wird, weil sie eine Woche Tabellenführer sind, ist sensationell! :zahn:
 

Schabbab

in Therapie
Vatreni schrieb:
Woher der Sinneswandel? Ich darf zitieren:
Damit meinte ich die Art und Weise wie diese Vereine zu dem wurden was sie heute sind...mit einer Handvoll guter Eigengewächse und einem oder zwei gekauften Spieler konnte man mehrmals Meister werden, Spielkultur pflegen, Spielsysteme schaffen und zum Kult werden...so geschehen in Kaiserslautern, auf Schalke, in Nürnberg oder Gladbach. Sowas ist glaube ich heute nicht mehr möglich!

Was aber möglich sein sollte ist für einen "neuen" Verein wie Wolfsburg oder Chelsea dauerhaft Erfolg zu haben und dadurch zum Traditionsverein zu werden.
 

Schabbab

in Therapie
Ibrox schrieb:
Chelsea ein neuer Verein? Also Sachen gibt's.... :schimpf:
Ein Verein, der erst seit kurzem international für Aufsehen erregt. Mei oh mei, für manche muss man echt ne Zeichnung machen :zwinker3:

Okay, der Klub wurde 1905 gegründet, aber konnte noch nicht sonderlich viele Erfolge einfahren, sieht man mal von der einen Meisterschaft 1955 ab.
 

gary

Bekanntes Mitglied
Irgendwie witzig, das eine Tabellenführung des VfL Wolfsburg gleich wieder in eine Traditionsverein / Kultverein-Diskussion ausartet :lachtot:

Besonders den Begriff "Kultverein" finde ich ziemlich nervig. Traditionsverein ist Auslegungssache.
Meiner Meinung nach bezieht sich Tradition ausschließlich auf eine lange Zeitspanne, unabhängig von Erfolgen.
Altona 93 ist z.b. für mich ein Traditionsverein, auch ohne aufsehenerregende Erfolge.

Der VfL Wolfsburg ist dafür noch etwas zu jung, wurde aber immerhin direkt nach dem Krieg gegründet und spielte schon früher einige Jahre in der Oberliga (damals höchste deutsche Spielklasse). Dazu in den 70ern in der 2. Liga, 1970 scheiterte der Vfl in der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga.

Sicherlich ist das schon mehr "Tradition" als andere Clubs vorzuweisen haben.

Aus dieser Sicht habe ich kein Problem mit Wolfsburg. Von mir aus können die gerne deutscher Meister werden und die nächsten Jahre in der CL spielen.
Es gibt sicher wesentlich unsympathischere Vereine.
Mich stört wie gesagt eher die sterile Stadt, in der ich nicht tot überm Zaun hängen möchte :zahn:
 

Da_Chritsche

Hamburgler
ich denke auch, dass traditionsvereine immer noch entstehen können, nur tun sie das halt heute aufgrund von anderen Umständen auf andere Weise als früher. Wie Schabbab schon sagte, früher brauchte man sozusagen "nur" "elf gute freunde" die auch ganz gut fussball spielen konnten. heute geht das nich mehr so leicht, heute braucht man halt Geld. Wenn Wolfsburg noch 20 oder 30 jahre in der BuLi is und dabei erfolgreich is, könnetn auch sie als Traditionsverein gelten.
 
B

beribert

Guest
Ibrox schrieb:
Oha! Wo spielt der VfB nochmal? Wer hat das Stadion gebaut? Ich sag nur Adolf Hitler-Kampfbahn... :schimpf:


Meinst du das wüsste ich nicht???
Außerdem habe ich meine Antwort auf ein Thema von Hesse bezogen, der die Gründung der Stadt erst 1945 stattfinden liess!

P.S.:Heisst das Stadion vom VfB jetzt immer noch so???? :floet:

Aber jemand der die Rangers, den KSC und Chelsea mag brauche ich ja nichts zu erzählen. Das sind bis auf den KSC vielleicht alles Vereine die ich absolut nicht mag!!!
 
B

beribert

Guest
Ibrox schrieb:
Das wäre auch schlimm! :zwinker3:


Dann passt es ja wieder!!! :zwinker3:

P.S.: Lieber einen Feind der sich als solcher zu erkennen gibt, als einen falschen Freund!!!

P.S.2: Den Ausdruck Feind bitte nicht wörtlich nehmen!

MfG
Beribert
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Glavo und Rest:



Ich kenne den KFC Uerdingen immer noch sehr gut, hat aber den Grund, dass ein alter Kumpel Krefelder ist. :zwinker3:

Glavo, ich sehe schon ein, dass es anders net geht und Fälle wie der VfB Stuttgart eine seltene Rarität sind, wobei man DA schonwieder sagen muss, dass die sich erst etablieren müssen, um sich endgültig zum Kreis der Spitzenteams mitzählen zu können. Sich eine Saison lang an die Spitze zu katapultieren ist keine Kunst, zwei, drei Jahre oben zu bleiben jedoch gehört zu einer Herausforderung, die den meisten Vereinen über den Kopf steigt. Gerade HIER merkt man, dass die Planung beim VfL aufgeht! Stetig stärker, stetig mehr Finanzkraft, stetig qualitativ bessere Kader... stetig gehts bergauf und ich schenke dem Manager von VW mittlerweile Glauben, als er meinte, dass Wolfsburg schon 2007 in der CL mitmischen wird. Ich habe nichts gegen gut-sponsorte Clubs, aber wie gesagt, wenn im Verein derart mitgemischt wird, dass die Entscheidungskraft letzten Endes immer weniger beim Verein lieg, wird das Geschäft "Fußball" zur kalkulativen Konzernplanung, deren sportlicher Erfolg das Resultat finanzieller Feinplanung darstellt, mehr NICHT.
 
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