Der Hypochonder in uns!

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Prof.Dr.Spock

Vulkanier
Verehrte Opfer der kirgisischen Dauererkältung, Abonnenten von Darth Kohlrabis Postille „Stromausfall im Keller oder warum die dunkle Seite der Macht stinkt“, Freunde von Felix Unger, es ist des Vulkaniers Überzeugung, dass jeder, der sich in diesen pandemischen Zeiten in einem gesunden körperlichen und seelischen Gleichgewicht befindet entweder dämlich, verrückt oder böse ist. Und ich weiß definitiv in welche Gruppe ich gehöre.

Psychiater, Psychologen und Psychotherapeuten raten einem dringlich dazu, sich seinen versteckten Ängsten zu stellen und sie zu benennen, denn nur dann hat man eine echte Chance, seine Furcht zu überwinden und völlig wahnsinnig zu werden. Da wird es für diese Brüder nämlich richtig lukrativ.

Genau wie die Pornographie lassen sich viele unserer Befindlichkeiten, wie etwa die Hypochondrie, nur schwer definieren, aber man erkennt sie, wenn man sie sieht. Es handelt sich um eine Kombination aus realen und eingebildeten Symptomen, die uns besessener mit unserer Gesundheit macht als Karl Lauterbach im Endstadium.

Andererseits bezweifele ich, dass es wirkliche Hypochonder gibt. Denn wer sagt denn, dass jenes Gittermuster welches man an den Oberschenkeln hat, nachdem man 2 Stunden lang auf dem Metallstuhl im Garten gesessen hat KEINE fleischfressenden Bakterien sind?

Und wenn sich jemand 30-mal am Tag die Hände wäscht, muss er doch nicht notwendigerweise Angst vor Infektionen haben. Seit ich diese schlimme Sache vor einigen Jahren getan habe kriege ich sie einfach nicht mehr sauber, sie werden einfach nicht sauber…

Die Tatsache, dass man absolut überhaupt keine Symptome zeigt, könnte außerdem der fürchterliche Beginn einer extrem seltenen Krankheit mit Namen Antisymptosiasis sein.

Andererseits, wenn man beim Lesen von Kafkas „Die Verwandlung“ immer wieder ausruft „Das bin ich, bei Gott, das bin ich“, dann stellt sich eigentlich nur noch EINE Frage: Lithium oder Xanax?

Ich jedenfalls habe keine Lust mehr, mir weiterhin Vorträge von Pimp Daddy Nash darüber anzuhören, dass Corona das Resultat einer kabbalistischen Langzeitverwünschung durch Rabbi Nierenstein ist und dass er als Impfstoff das Gift der See-Anemone empfiehlt.

Gesegnet seien die robusteren Gemüter, die stundenlang über die Frage reflektieren, warum Astronomie Teil des Wortes Gastronomie ist und dabei einen belämmerteren Gesichtsausdruck haben als Captain Ahab nachdem ihm die Walköder ausgegangen sind.

Im Grunde ist die 4-wöchige von Staats wegen verordnete Auszeit keine schlechte Sache. Manche Restaurants sind in geschlossenem Zustand empfehlenswerter als geöffnet. Das gilt insbesondere für den Chinesen neulich, in dessen Glückskeks ich die Prophezeiung vorfand „Sie werden ihre Mahlzeit gleich beendet haben“.

Was liegt heute noch an? Meine Freundin möchte, dass ich in den Heimwerkermarkt gehe. Jessas, das hätte gerade noch gefehlt, ein Jedi im Obi-Wahn, aharharhar.
 
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Prof.Dr.Spock

Vulkanier
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Crazy Lucy

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Verehrte Opfer der kirgisischen Dauererkältung, Abonnenten von Darth Kohlrabis Postille „Stromausfall im Keller oder warum die dunkle Seite der Macht stinkt“, Freunde von Felix Unger, es ist des Vulkaniers Überzeugung, dass jeder, der sich in diesen pandemischen Zeiten in einem gesunden körperlichen und seelischen Gleichgewicht befindet entweder dämlich, verrückt oder böse ist. Und ich weiß definitiv in welche Gruppe ich gehöre.

Psychiater, Psychologen und Psychotherapeuten raten einem dringlich dazu, sich seinen versteckten Ängsten zu stellen und sie zu benennen, denn nur dann hat man eine echte Chance, seine Furcht zu überwinden und völlig wahnsinnig zu werden. Da wird es für diese Brüder nämlich richtig lukrativ.

Genau wie die Pornographie lassen sich viele unserer Befindlichkeiten, wie etwa die Hypochondrie, nur schwer definieren, aber man erkennt sie, wenn man sie sieht. Es handelt sich um eine Kombination aus realen und eingebildeten Symptomen, die uns besessener mit unserer Gesundheit macht als Karl Lauterbach im Endstadium.

Andererseits bezweifele ich, dass es wirkliche Hypochonder gibt. Denn wer sagt denn, dass jenes Gittermuster welches man an den Oberschenkeln hat, nachdem man 2 Stunden lang auf dem Metallstuhl im Garten gesessen hat KEINE fleischfressenden Bakterien sind?

Und wenn sich jemand 30-mal am Tag die Hände wäscht, muss er doch nicht notwendigerweise Angst vor Infektionen haben. Seit ich diese schlimme Sache vor einigen Jahren getan habe kriege ich sie einfach nicht mehr sauber, sie werden einfach nicht sauber…

Die Tatsache, dass man absolut überhaupt keine Symptome zeigt, könnte außerdem der fürchterliche Beginn einer extrem seltenen Krankheit mit Namen Antisymptosiasis sein.

Andererseits, wenn man beim Lesen von Kafkas „Die Verwandlung“ immer wieder ausruft „Das bin ich, bei Gott, das bin ich“, dann stellt sich eigentlich nur noch EINE Frage: Lithium oder Xanax?

Ich jedenfalls habe keine Lust mehr, mir weiterhin Vorträge von Pimp Daddy Nash darüber anzuhören, dass Corona das Resultat einer kabbalistischen Langzeitverwünschung durch Rabbi Niernstein ist und dass er als Impfstoff das Gift der See-Anemone empfiehlt.

Gesegnet seien die robusteren Gemüter, die stundenlang über die Frage reflektieren, warum Astronomie Teil des Wortes Gastronomie ist und dabei einen belämmerteren Gesichtsausdruck haben als Captain Ahab nachdem ihm die Walköder ausgegangen sind.

Im Grunde ist die 4-wöchige von Staats wegen verordnete Auszeit keine schlechte Sache. Manche Restaurants sind in geschlossenem Zustand empfehlenswerter als geöffnet. Das gilt insbesondere für den Chinesen neulich, in dessen Glückskeks ich die Prophezeiung vorfand „Sie werden ihre Mahlzeit gleich beendet haben“.

Was liegt heute noch an? Meine Freundin möchte, dass ich in den Heimwerkermarkt gehe. Jessas, das hätte gerade noch gefehlt, ein Jedi im Obi-Wahn, aharharhar.
Unterhaltsam! :herz1:
 
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