Der Joker packt den Hammer aus

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FUSSBALL: Teber kämpft um eine Zukunft beim FCK - Vorbild Jancker

KAISERSLAUTERN (zkk). Mit seinem Doppelpack gegen Arminia Bielefeld schnürte Selim Teber den Drei-Punkte-Pack und vertagte die Trainerfrage beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern.


¸¸Mir ist bewusst, dass ich weiter in Frage gestellt werde. Nach der nächsten Niederlage wird die Diskussion wieder da sein", sagte Kurt Jara nach dem Happy-End gegen die Arminen.


¸¸Wir haben erstmals in dieser Saison ein Spiel nach einem Rückstand gedreht", unterstrich Jara - und hofft, dass das der Wendepunkt war.


Das Spiel gab Antworten: Die Mannschaft bewies nach dem 0:1 aller Verunsicherung zum Trotz Moral, sie ergab sich nicht in ihr Schicksal, sie wehrte sich gegen den Untergang. Sie hat das Glück gezwungen.


¸¸Die Mannschaft hat Charakter bewiesen", betonte Selim Teber. Er kam nach 73 Minuten, schoss ¸¸endlich" seine ersten Bundesliga-Tore. ¸¸Er ist der ideale Joker", schwärmte der Trainer. Als Joker hat sich der in der Pfalz groß gewordene Türke einst beim SV Waldhof in der Zweiten Liga etabliert, als Joker riss er auch das DFB-Pokalspiel gegen Schalke 04 mit zwei fantastischen Toren halbwegs aus dem Feuer, ehe dann im Elfmeterschießen verloren wurde. Teber möchte aber mehr sein, als der Mann für wenige Minuten. Er kämpft um seinen Platz, um seine Zukunft beim FCK. Der Vertrag läuft im nächsten Sommer aus.


¸¸Es ist ja hier bisher nicht so toll für mich gelaufen", sinnierte der 23-Jährige. Andreas Brehme holte ihn 2001 zum Betzenberg, hatte aber nach drei Spieltagen Feierabend. Dann kam Erik Gerets, Teber stagnierte, ließ sich frustriert zum SV Wüstenrot Salzburg ausleihen. ¸¸Rückblickend ein Fehler", bilanzierte Teber. Der FCK hätte ihn im Sommer gerne abgegeben, mangels Käufer kehrte der Pfälzer zurück, ohne in den Planungen in der Pfalz eine Rolle zu spielen. Mit Toren aber setzte der Ungeliebte schon in der Saisonvorbereitung Ausrufezeichen.


¸¸Ich würde gerne bleiben. Das ist mein Verein, ich war schon immer FCK-Fan", beteuerte der einstige deutsche Junioren-Nationalspieler. Er ist dynamisch, hat rund drei Kilo weniger als früher, besitzt einen tollen Schuss. Diese Kostproben haben auch Kurt Jara neugierig werden lassen.


Er kannte Teber nicht, hörte wenig Gutes über ihn, gab ihm aber eine faire Chance, als er wieder da war. Teber ist dabei, sie zu nutzen. Als er beim Spiel in Wolfsburg erste Wahl war, musste der in Ludwigshafen beheimatete Offensiv-Allrounder auf der linken Außenbahn ran, wurde von Karhan zurückgedrängt. ¸¸Es war nicht meine Position. Ich habe schlecht ausgesehen", gesteht Teber. Und hofft auf die Chance auf einer seiner Idealpositionen.


¸¸Super, dass die eingewechselten Spieler sofort da waren, Halil und Selim", lobte Routinier Carsten Jancker. Er macht seinen Job beim FCK mit großer Leidenschaft, arbeitet für zwei. Jancker ist sich für keinen Weg zu schade. Nur die Trefferquote könnte besser sein. Einmal stand er gegen Bielefeld völlig frei, da kam der Querpass von Amanatidis aber nicht an. ¸¸Ianni kann das besser, das weiß er auch", kritisierte Jancker. Helfen können ihm Flanken, Flanken wie sie Kamil Kosowski liefern kann. ¸¸Ein starkes Spiel", lobte Kurt Jara den aus der Versenkung aufgetauchten polnischen Nationalspieler. ¸¸Koso" muss am Samstag in Bochum beweisen, dass sein Auftritt gegen Bielefeld keine Eintagsfliege war.

ron.de
 
Also wenn man sich mal die Form der einzelnen Spieler ansieht merkt man schon das es einwenig aufwärts geht.
Wenn Kosowski immer so spielt wie gegen Bielefeld un vllt. auch mal mehr von den anderen Spielern den Ball bekommt. Jancker un Amma endlich Tore schiessen. Dann könnte es doch noch aufwärtsgehen.
Aber das sind ja alles nur Hoffnungen.
Mal gucken wie sie sich gegen Bochum präsentieren.
 

bernieNW

Viva Zappata
Die psychische Verfassung wird nach einem derart gewonnenen Spiel natürlich verbessert....


Mit Teber gegen Bo
 
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