Der - Ligen, die eh keinen interessieren - Thread

Spielmacher_10

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In der schwedischen Liga ging es beim Relegations-Rückspiel richtig ab.

Fußballfans haben beim Relegations-Rückspiel für die höchste schwedische Spielklasse Allsvenskan zwischen IFK Norrköping und Örgryte IS für einen handfesten Skandal gesorgt.

Unter anderem wegen des massiven Einsatzes von Pyrotechnik musste die Begegnung viermal unterbrochen werden, die 90 Minuten dauerten am Ende fast viereinhalb Stunden. Nach dem 0:3 im Hinspiel und dem 0:0 vor eigenem Publikum stieg Norrköping nach 15 Jahren ab, Örgryte feierte den Aufstieg.

Vorher mussten allerdings die IFK-Fans aus ihrer Kurve und dem Stadion verbannt werden. Das Spiel war bereits nach sieben Minuten erstmals unterbrochen worden, als die Gästefans versuchten, einen Zaun niederzureißen.


 

gary

Bekanntes Mitglied
Ohne politisch werden zu wollen, schreibe ich hier mal über ein Phänomen aus Russland.
Dort wurde vor 3 Jahren die Media Football League gegründet. In der Liga spielen Teams mit Phantasienamen, die sich aus Influencern, einigen Promis und Fußballprofis, darunter als Gastspieler teils bekannte Exprofis, zusammensetzen.

Die Liga wurde anfangs vor allen von den „richtigen“ Fußballclubs belächelt. Das Lächeln ist denen aber längst im Halse steckengeblieben, da sich das Konstrukt rasant zu einem Erfolgsmodell entwickelt hat. Es sind hochkarätige Sponsoren darauf angesprungen und mittlerweile stecken hinter einigen MFL-Teams führende russische Fußballclubs.
Die 2025er Saison der MFL ist beendet. Vor allem auch durch die Netzwerkarbeit der Influencer in der extrem lebendigen russischen Internetszene hat die MFL bei den Einschaltquoten die klassische Premierleague teils überflügelt und hat bei einigen Spielen auch höhere Einschaltquoten, als die russische Fußball-Nationalmannschaft auch in „normalen“ Zeiten abseits von Turnieren hatte.

Die Finalspiele fanden vor ausverkaufter Hütte in Krasnodar statt. Es ist der Bau eines eigenen Stadions für die Media Football League projektiert und wurde eine MFL zweite Liga gegründet.
Der klassische Profifußball nimmt es mittlerweile so ernst, dass auch die besten Mediateams am offiziellen russischen Pokal teilnehmen dürfen.
Wie gesagt, nur 3 Jahre nach Gründung.

Klar, da werden jetzt etliche sagen, ist nur Russland und irgendwelcher abstruser Influencerquatsch. Könnte sich aber auch andereswo durchsetzen, wennn es ebenfalls im social media Bereich und sponsorentechnisch hochprofessionell angegangen wird.
 

Vatreni

Hrvatska u srcu!
Ohne politisch werden zu wollen, schreibe ich hier mal über ein Phänomen aus Russland.
Dort wurde vor 3 Jahren die Media Football League gegründet. In der Liga spielen Teams mit Phantasienamen, die sich aus Influencern, einigen Promis und Fußballprofis, darunter als Gastspieler teils bekannte Exprofis, zusammensetzen.

Die Liga wurde anfangs vor allen von den „richtigen“ Fußballclubs belächelt. Das Lächeln ist denen aber längst im Halse steckengeblieben, da sich das Konstrukt rasant zu einem Erfolgsmodell entwickelt hat. Es sind hochkarätige Sponsoren darauf angesprungen und mittlerweile stecken hinter einigen MFL-Teams führende russische Fußballclubs.
Die 2025er Saison der MFL ist beendet. Vor allem auch durch die Netzwerkarbeit der Influencer in der extrem lebendigen russischen Internetszene hat die MFL bei den Einschaltquoten die klassische Premierleague teils überflügelt und hat bei einigen Spielen auch höhere Einschaltquoten, als die russische Fußball-Nationalmannschaft auch in „normalen“ Zeiten abseits von Turnieren hatte.

Die Finalspiele fanden vor ausverkaufter Hütte in Krasnodar statt. Es ist der Bau eines eigenen Stadions für die Media Football League projektiert und wurde eine MFL zweite Liga gegründet.
Der klassische Profifußball nimmt es mittlerweile so ernst, dass auch die besten Mediateams am offiziellen russischen Pokal teilnehmen dürfen.
Wie gesagt, nur 3 Jahre nach Gründung.

Klar, da werden jetzt etliche sagen, ist nur Russland und irgendwelcher abstruser Influencerquatsch. Könnte sich aber auch andereswo durchsetzen, wennn es ebenfalls im social media Bereich und sponsorentechnisch hochprofessionell angegangen wird.
Ist das sowas wie die Baller League, Icon League, Kings League?
 

gary

Bekanntes Mitglied
Ist das sowas wie die Baller League, Icon League, Kings League?

Die sind artverwandt. Diese MFL schoß halt rasant nach oben. Die Finalspiele wurden in WM Stadien ausgetragen vor über 30.000 Zuschauern, per Stream über 4 Millionen Zuschauer. Und die haben durch die Zulassung zum Pokal den Anschluß an den “richtigen“ Fußball gefunden. Wo die RPL Teams erst angewiesen waren, auf keinen Fall irgendwelche Showspiele gegen MFL-Teams zu machen. Sich das aber aufweicht. Rein sportlich ist das aber ein ungleicher Kampf. Erstligateams schießen die besten MFL-Teams zweistellig vom Platz.

Ich habe noch mal geschaut. Es gibt in Ru auch Ableger von Kings League und mehrere andere ähnliche Formate wie auch VK-League. Ein ehemaliger Manager der Baller League aus England ist jetzt auch in Ru.
Diese Formate haben jeweils auch eigene Auswahlmannschaften und es gibt teils Spiele wie Teams MFL vs Team Kings League oder VK.

Ab Januar bekommen die allerdings finanzielle Probleme, wie ich jetzt auch gesehen habe. Wettanbieter müssen zukünftig höhere Steuern zahlen und kürzen deshalb drastisch ihre bislang üppigen Werbeetats. Das weitaus meiste Geld für diese Formate kommt bislang von Wettanbietern…
Bislang hatten die teils solche Etats, dass es für Zweitligaspieler und Erstliga-Reservisten finanziell attraktiver war, in die MFL zu gehen, als in der zweiten Profiliga zu spielen.
Da gibt es auch professionelle Trainer. Einer der Trainer war z.b. vorher u.a. Co-Trainer beim zypriotischen CL-Teilnehmer Paphos und zog auch die MFL anderen Angeboten vor. Nach Zypern gibt es ohnehin Verbindungen. Das Winterturnier soll auch auf Zypern stattfinden. Es soll auch Turniere in Südkorea und anderen asiatischen Ländern geben.
 

Colton

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Raketen, Böller, Flaschen: Anzeigenflut nach Derby

Beim Wiener Derby am Sonntag hat es wieder einmal ordentlich geknallt.

Spiel wegen Ausschreitungen gestoppt
Wie Bilder und Videos zeigen, kam es bereits während des Spiels zu zahlreichen Sachbeschädigungen im Gästesektor. Pyrotechnische Gegenstände wurden nicht nur von Fans des SK Rapid, sondern auch von Anhängern der Gegenseite gezündet. Ein 26-jähriger Mann wurde durch einen Böller leicht verletzt, Sanitäter versorgten ihn noch im Stadion. Kurz vor Spielende eskalierte die Situation weiter, Rapid-Fans warfen Bengalen und Raketen auf das Spielfeld und in Richtung der Familientribüne. Die Partie wurde daraufhin für rund zehn Minuten unterbrochen, ehe sie regelkonform zu Ende gespielt werden konnte.

Fans werfen Stühle auf Polizisten
Nach der Niederlage kam es nach Spielende beim Abdrängen der Fans in Richtung Ausgang zu weiteren Auseinandersetzungen mit der Wiener Polizei, die mit rund 500 Einsatzkräften im Einsatz stand. Die Beamten gerieten dabei zunehmend ins Visier aggressiver Fans, die Pyrotechnik, Glasflaschen und Becher in ihre Richtung warfen.
Auch Stühle wurden im Zuge der Eskalation geschleudert. Erneut kam es zu zahlreichen Sachbeschädigungen, sogar ein Streifenfahrzeug wurde von bislang unbekannten Tätern beschädigt. Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, setzte die Polizei schließlich Pfefferspray ein.
 

gary

Bekanntes Mitglied
Der FC Thun hat es gestern vergeigt, vor eigenem Publikum die erste Meisterschaft in der 128jährigen Clubgeschichte einzutüten. In der 7. Minute der Nachspielzeit verlor Thun durch Elfer gegen Lugano.

Die Meisterfeier ist bei 14 Punkten Vorsprung aber nur vertagt und könnte schon heute nachgeholt werden, wenn St. Gallen bei YB verliert.

Leider sind Schweizer Meisterschaften immer langweilig einseitig, auch wenn der Titel wechselt. Die sichere Thuner Meisterschaft mitgerechnet gab es in den letzten 5 Jahren 4 verschiedene Meister. Aber immer sterbenslangweilige Saisonverläufe. In den Jahren davor mit Serienmeistern sowieso.

Die Geschichte von Thun ist trotzdem ein kleines Märchen. Zu dieser Saison nach 5 Jahren wieder aus der beschaulichen Challengeleague aufgestiegen und lange nicht ernst genommen worden. Weil jeder dachte, dass die sowieso irgendwann einbrechen.
Da es sonst kein "Spitzenteam" in der Schweiz gibt (siehe auch die erbärmliche Europacupbilanz), wurde der Vorsprung aber immer größer statt kleiner.
Das Ganze in einem 10.000er Stadion, wo im Schnitt rund 8.500 Zuschauer kommen. Gestern war es mal restlos ausverkauft, was selten vorkommt.
 

gary

Bekanntes Mitglied
Der FC Thun hat es gestern vergeigt, vor eigenem Publikum die erste Meisterschaft in der 128jährigen Clubgeschichte einzutüten. In der 7. Minute der Nachspielzeit verlor Thun durch Elfer gegen Lugano.

Die Meisterfeier ist bei 14 Punkten Vorsprung aber nur vertagt und könnte schon heute nachgeholt werden, wenn St. Gallen bei YB verliert.

Leider sind Schweizer Meisterschaften immer langweilig einseitig, auch wenn der Titel wechselt. Die sichere Thuner Meisterschaft mitgerechnet gab es in den letzten 5 Jahren 4 verschiedene Meister. Aber immer sterbenslangweilige Saisonverläufe. In den Jahren davor mit Serienmeistern sowieso.

Die Geschichte von Thun ist trotzdem ein kleines Märchen. Zu dieser Saison nach 5 Jahren wieder aus der beschaulichen Challengeleague aufgestiegen und lange nicht ernst genommen worden. Weil jeder dachte, dass die sowieso irgendwann einbrechen.
Da es sonst kein "Spitzenteam" in der Schweiz gibt (siehe auch die erbärmliche Europacupbilanz), wurde der Vorsprung aber immer größer statt kleiner.
Das Ganze in einem 10.000er Stadion, wo im Schnitt rund 8.500 Zuschauer kommen. Gestern war es mal restlos ausverkauft, was selten vorkommt.

Nachdem es Thun auch gestern mit einer Niederlage in Basel versäumte, aus eigener Kraft den Deckel drauf zu machen, wurden sie gerade auf dem Sofa Meister.
Weil der "Konkurrent" St. Gallen zu Hause 0:3 gegen Sion verlor. Passend zu einer niveauarmen Saison in der Liga.

Für Thun natürlich eine tolle Geschichte.
 

gary

Bekanntes Mitglied
Der FCK der Schweiz!

Nein, das war eine komplett andere Geschichte.
Der FCK war zuvor schon eines der Topteams und konnte seinen starken Kader auch in der 2. Liga halten, um den Betriebsunfall zu korrigieren.

Thun war noch nie Meister, immer ein Kellerkind und dümpelte zuletzt 3 Jahre in der schwachen 2. Liga. Mit Minietat dann Meister geworden.
 
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