Blue2021
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Glaub es mir: Wenn du mit einem Klavierspieler verheiratet bist, sind Kopfhörer + E-Piano ein Segen.Dafür hat der Herrgott uns das E-Piano mit Kopfhörer geschenkt![]()

Glaub es mir: Wenn du mit einem Klavierspieler verheiratet bist, sind Kopfhörer + E-Piano ein Segen.Dafür hat der Herrgott uns das E-Piano mit Kopfhörer geschenkt![]()

Kann mir jemand helfen: Ich wäre wirklich dankbar für Rat.
Und zwar Klavier-spielen rund um folgendes Stück: Mozart Sonate No 11 A major K331.
Ist dieses Stück inkl. der Var 1 (nicht weiter natürlich) für einen eher Anfänger spielbar bzw. wäre das innerhalb von 3 Monaten erlernbar?
Wir sprechen hiervon: siehe 1:41 bis 2:03.

Der Henle Verlag gibt es mit 6 an, das wäre jetzt für einen Anfänger zu schwer, Schott ebenfalls mit mittel bis schwer, aber es geht ja nur ein kleines Stück, die Mondscheinsonate 1. Satz kann auch fast jeder spielen, der 3 (eigentlich 4) Satz ist dann ne andere Nummer.
Ich habe ja zu Mozart eine ähnliche Meinung wie zu Goethe und habe ihn folgerichtig nie gespielt bis auf die leidigen Anfängerstücke wo man sich als Schüler noch nicht so durchsetzen kann, also kann ich nicht aus Erfahrung bei dieser Sonate sprechen, ich fand allerdings die Stücke die ich spielen musste im Vergleich zu den anderen nicht schwer, sondern eher leicht, die Schwierigkeit besteht mMn nach darin, die klassische Mozartsche Leichtigkeit und Üppigkeit sowie Keckheit rein zu bringen im Ggs zu Beethoven, der technisch durchaus wumms haben kann, aber: bin hier biased. Mir lagen die schweren, ernsten, wuchtigen Stücke immer mehr als das musikalische heitere beschreibende und ab Romantik wird's dann ganz schlecht. Also vermutlich saure Trauben.
Du meinst das hier, nicht wahr: (Anhang anzeigen 53764
Meine MEinung dazu:
für eine/n Anfänger (ohne demoralisieren zu wollen) schwer. Nicht unmöglich aber schwer. Begründung:
Die linke Hand muss sehr viel tun, meist ist die bei Anfängern (also bis 3 Jahre Unterricht) nicht stark genug, was nicht heisst, dass man es nicht lernen kann, aber: da braucht die Person einen guten Lehrer, der wirklich extrem auf die Handhaltung achtet, man kann sich viel kaputt machen, Sehnen überlasten etc.
Technisch könnte es durch Triolen zu Sechzentel (hello Chopin DA hast du dir den Mist also abgeschaut) schwierig werden. Die Griffe in der rechten Hand wirken für mich auch zu schwer für eine/n Anfänger/in auch die Sprünge könnten für einen Anfänger zu schwer sein (Anfängerin)
Dadurch dass die linke Hand nicht rein begleitend stattfindet sondern sozusagen polyphon zur rechten agiert, könnte das für eine/n Anfänger/in überfordernd sein, das war bei mir damals zB eine Hürde an die ich mich sehr gut erinnere- meist ist die linke Hand auch nicht gut genug trainiert um stimmführend zu sein, was die Frustration bei mir zumindest hoch getrieben hat.
Die Läufe der rechten HAnd durch die kleinen halbchromatischen Elemente auch schwer, weil das noch nicht so gut sitzt.
Elemente wie Triller oder andere Verzierungen könnten ein Problem sein, wobei ich das nie schwer fand, weil diese meist mit 2 und 3 gespielt werden, die von Anfang an gut trainiert werden.
Das Legato das erforderlich ist kann ein Anfänger mithilfe des Pedals....usw usw. Ja, das ist nicht richtig und es sollte wie Barenboim es auch zeigt (wobei das ist Barenboim , ich mein... es ist Barenboim...!) durch das Spiel generiert werden, aber das kann helfen, ein Stück zu spielen, das eventuell noch zu schwer ist (ordentliches Legato hinzubekommen is ne Kunst) und wenn es dem Wunsch hilft, ein bestimmtes Stück zu spielen, mei.
ABER: wenn es der Person Freude macht und sie oder er willens ist, Rückschläge hinzunehmen und auch flankierend Etüden und Fingerübungen macht um die Finger zu stärken, und beim Üben penibel! auf eine gute Handhaltung achtet ist das absolut machbar. Fingersatz muss von Profi geschrieben werden, eventuell streicht man das ein oder andere raus, hat man bei mir auch oft gemacht, dass Griffe erleichtert wurden etc.
Ich hab mir im Jahr 5 auch die Hammerklaviersonate eingebildet und wurde von meinen Klavierlehrern nicht aufgehalten. Hat es gedauert bis ich über Seite 2 der Noten raus war? hahahaa ja. Knappes halbes Jahr. Habe ich vor Zorn in die Noten gebissen, mehrfach? jap. Hab ich geheult, gezahnt, Klavierdeckel zugeschlagen mich wieder hingesetzt? Ja. Hab ich die Übungszeit dann auf 4 Stunden hochgeschraubt weil. es. einfach. dieses. Stück. sein. musste.? Ja. Bin ich daran gewachsen? betcha. War es viel zu früh und ich viel zu unfähig? hahahaa aber so was von. War es gut? Meilenweit davon entfernt. Egal, musste sein.
Würde ich es wieder machen? Jup.
Fazit: mit genügend Biss (idealerweise durch " ich liebe dieses Stück so sehr, das MUSS einfach*") und einen guten Lehrer, der eventuell anpasst und Geduld sowie wirklich flankierenden Übungen ist es machbar. Wenn es das Stück nicht sein MUSS, wäre ein anderes eventuell besser geeignet um auch die Freude am Spielen zu erhalten. 3 Monate sind eine verdammt lange Zeit für einen Anfänger (edit: und vor allem einen jungen Menschen), das muss man auch erst lernen, dass es so lange dauern kann bis ein Stück - und wenn es auch nur 1 Seite ist - sitzt.
Edit: Sehe ich erst jetzt, dass Dein Mann schon etwas gesagt hat - er kann Eure Tochter am besten einschätzen, da er selber auch Klavier spielt und sie hört. Ich würde nach seiner Einschätzung gehen. Aber, du weisst, wenn Deine Tochter das spielt, dann sitze ich virtuell in der ersten Reihe und feiere sie so laut, dass man es von F bei M nach Allgäu bei M hört. Edit Ende.
*ich hatte ein paar Stücke, die so dicht an meinem inneren Erleben waren, dass sie wie ein Katalysator gewirkt haben, auch weit über mein technisches oder musisches Können hinaus. Für solche Stücke lohnt es sich IMMER, egal wie schwer egal wie holprig. Weil sie dann halt einfach Therapeut in Tonform sind. Gibt Stücke, die versprechen den Himmel und schließen diesen Raum der Seele auf, der dem Himmel vermutlich am nächsten kommt - und bei dem ist's ja auch wurscht, wie er aussieht, Himmel ist Himmel.
das nächste Mal setzen wir uns zusammen und machen sie allle allllleeee platt, wenn wir fertig mit ihnen sind , singt keiner mehr "alle meine Entchen"Gerade wollte ich auch noch schreiben, dass die Triolen der kleinen halbchromatischen Elemente sozusagen polyphon agieren, um ein stimmiges Legato zu erlangen, aber du bist mir glatt zuvor gekommen![]()
Das sehen wir noch....!!das nächste Mal setzen wir uns zusammen und machen sie allle allllleeee platt, wenn wir fertig mit ihnen sind , singt keiner mehr "alle meine Entchen"

Kann mir jemand helfen: Ich wäre wirklich dankbar für Rat.
Und zwar Klavier-spielen rund um folgendes Stück: Mozart Sonate No 11 A major K331.
Ist dieses Stück inkl. der Var 1 (nicht weiter natürlich) für einen eher Anfänger spielbar bzw. wäre das innerhalb von 3 Monaten erlernbar?
Wir sprechen hiervon: siehe 1:41 bis 2:03.
Yupp, was sehr feines, fürs tägliche Üben ohne dass halbe Nachbarschaft mithört.Dafür hat der Herrgott uns das E-Piano mit Kopfhörer geschenkt![]()

Ja!Du meinst das hier, nicht wahr: (--------->
Mein Mann hat den wochenlang gespielt - und ist dabei halb irre geworden.Nur mal ganz grob - ich denke, bei einer täglichen Übzeit von 2 bis 3 Stunden, davon ca 20 min einspielen (Czerny oä) könnte es gehen.
Mein Mann hat den wochenlang gespielt - und ist dabei halb irre geworden.Welche Stücke spielst du, N8eule?
Bechstein GROßE Liebe!Ja!Genau diese Stelle meinte ich.
Was hältst du eigentlich von Hanon?
Die Lehrerin macht alljährlich im Juni ein kleines Schülerkonzert, sehr nett in einem Schlösschen.
Da steht tatsächlich ein Bechstein A-Flügel. Ich konnte es kaum fassen.
Wir suchen jetzt ein Stück, das so ca. 2 Minuten dauert zum Vorspielen, da wäre der Anfang des Mozartstücks einfach zu kurz, eingedenk der Tatsache, dass die Var 1 nur äußerst schwer spielbar ist. Die Lehrerin hat ihr noch dieses Stück zum Vorspielen herausgesucht "What the world needs now": What The World Needs Now Is Love - Burt Bacharach
Wir hatten noch überlegt, ein anderes klassisches Stück zu nehmen: Haydn, Sonata in A, Hoboken XVI 5 Menuetto & Trio. Aber die Lehrerin rät davon ab (zu wenig Zeit).











Danke, danke, danke für dein grandioses Ballzuspiel.Bechstein GROßE Liebe!
Hanon der KLaviervirtuose? War eines meiner ersten Bücher, habe es geliebt
Großer Czernyfan im Übrigen hier.
Danke dir.Oder ihr könntet euch wegen des Vorspiel mal Gustav Lange anschauen, einer der eher unbekannten Romantiker, hier nur beispielhaft:
nur schnell weil bald in kein Internetland:Danke, danke, danke für dein grandioses Ballzuspiel.
Du bist eine Bereicherung auf vielen Gebieten: Von deinen Beiträgen habe ich länger was und werde deine Beispiele in Ruhe durchschauen. Dr. Blue hat gestern deine Beiträge gelesen und sie mit der höchsten verbalen Auszeichnung kommentiert (Nur vier Worte).
Meine Tochter: Kann im Grunde eigentlich gar nix. Der Mozart wurde bis dahin eingeübt - ansonsten geht wenig bis nix (fehlende Übungsroutine, derzeit, uff). Sie liebt Hanon, sie geht Musik aber eher mathematisch-technisch an - tatsächlich eher ohne Gefühl. Oft werden die Tasten "gehackt". Im Grunde bräuchte sie harte Stücke, an denen sie sich abreagieren kann (hier fehlt aber noch das Können). Daher hat sie auch eine Abneigung für den Song "What the world needs now" (wir vermuten, die Klavierlehrerin hat das unbewusst von der aktuellen Amazon-Werbung genommen). Der Song britzelt auch mich gerade, weil...äh..die Welt politisch...jau.
Bin sehr froh, dass ich das Thema hier angesprochen habe.
*lacht* die 4 Worten waren: soll aufhören zu schreibenDanke, danke, danke für dein grandioses Ballzuspiel.
Du bist eine Bereicherung auf vielen Gebieten: Von deinen Beiträgen habe ich länger was und werde deine Beispiele in Ruhe durchschauen. Dr. Blue hat gestern deine Beiträge gelesen und sie mit der höchsten verbalen Auszeichnung kommentiert (Nur vier Worte).
Meine Tochter: Kann im Grunde eigentlich gar nix. Der Mozart wurde bis dahin eingeübt - ansonsten geht wenig bis nix (fehlende Übungsroutine, derzeit, uff). Sie liebt Hanon, sie geht Musik aber eher mathematisch-technisch an - tatsächlich eher ohne Gefühl. Oft werden die Tasten "gehackt". Im Grunde bräuchte sie harte Stücke, an denen sie sich abreagieren kann (hier fehlt aber noch das Können). Daher hat sie auch eine Abneigung für den Song "What the world needs now" (wir vermuten, die Klavierlehrerin hat das unbewusst von der aktuellen Amazon-Werbung genommen). Der Song britzelt auch mich gerade, weil...äh..die Welt politisch...jau.
Bin sehr froh, dass ich das Thema hier angesprochen habe.

Horowitz...?!und bei dem hier - das habe ich nicht gespielt, es wäre mein Tod gewesen - saß ich vollends verzweifelt mit dem Taschenrechner vor dem KLavier und habe versucht, das IRGENDWIE auszurechnen. Frontalversagen. Also mathematisch am LimitMeine Großmutter hat das völlig tiefenentspannt im Vorübergehen gespielt.
Was Horowitz für die Musik ist Wolowitz für die Zauberei!Horowitz...?!Also wenn Horowitz nicht Ende der Fahnenstange ist, dann weiß ich auch nicht. Respekt.![]()
