Der WM-Standort Dortmund ist nicht gefährdet ...

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Aus der WAZ vom 22.3.05
Westfalenhalle als "Joker" für Stadionumbau

Die Westfalenhallen GmbH könnte als "Joker" für den WM-tauglichen Umbau des Westfalenstadions eingewechselt werden - der BVB kann die rund fünf Millionen Euro, die nötig sind, mit seiner Schuldenlast nicht mehr stemmen.

"Es werden zurzeit noch andere Optionen geprüft", so Dr. Ludwig Jörder, Vorstandsvorsitzender der Westfalenhallen GmbH, auf WAZ-Nachfrage. Seien diese nicht zu realisieren, würde die Stadt versuchen, den Umbau über eine ihrer "Töchter" abzuwickeln, um Dortmund als WM-Standort nicht zu gefährden. Jörder: "Das heißt aber nicht, dass wir uns an irgendwelchen Umschuldungsmaßnahmen für den BVB beteiligen. Wir sind ja kein Risikoinvestor wie Molsiris."

Was heißt abwickeln: Die Westfalenhallen treten nicht selbst als Investor auf - da sie zahlreiche Umbaumaßnahmen realisiert haben, verfügen sie selbst nicht über die erforderliche Summe. Möglich sei, dass eine Bank einen Kredit gibt, die Westfalenhallen damit die Investition tätigen und die Summe später wieder wie in einem Leasingmodell vom Stadionbetreiber - also dem BVB - zurückgezahlt wird. Somit bekämen die Westfalenhallen lediglich so etwas wie eine vermittelnde Funktion.

Zwar signalisierte Jörder seine grundsätzliche Bereitschaft, das Geschäftsfeld quasi auf die andere Straßenseite zu erweitern, allerdings müsste unbedingt die Frage der Kreditsicherung - etwa eine Bürgschaft - geklärt werden. Da warte er noch auf genaue Vorstellungen der Stadt. t.b.
22.03.2005

Wenn der BVB trotz seines "genialen" Sanierungskonzeptes nicht mal für weitere 5 Mio's gut ist, obwohl er die ja mit seiner Hälfte des WFS besichern könnte (kann er das wirklich noch?), dann stinkt's im Staate Dänemark.

Jungens und Mädels aus der BVB-Ecke - ich fürchte Ihr habt noch einiges vor Euch ...!

Grüße
micha
 
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