Die Hockey Saison 2004/2005

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Aimar

Frauensportbeauftragter
Nach den erfolgreichen Olympischen Spielen geht es am nächsten Woche schon wieder mit em Alltagsgeschäft weiter. Am 11./12.9 starten also die Bundesligen

Herren

Teilnehmer

• Club an der Alster
• Harvestehuder THC
• Uhlenhorster HC
• Schwarz-Weiß Neuss
• Gladbacher HTC
• Crefelder HTC
• Uhlenhorst Mülheim
• Rüsselsheimer RK
• Berliner HC
• Dürkheimer HC
• Münchener SC
• Stuttgarter Kickers

1.Spieltag

Berliner HC - Stuttgarter Kickers 14:00
Uhlenhorster HC - Münchener SC 14:00
Dürkheimer HC - Gladbacher HTC 15:00
Uhlenhorst Mülheim - Harvestehuder THC 16:00
Crefelder HTC - Club an der Alster 17:00
Rüsselsheimer RK - Schwarz-Weiß Neuss 17:30

Die Bundesliga-Saison 2004/05 verspricht sowohl im Titelrennen, als auch im Abstiegskampf große Spannung. An der Spitze melden gleich mehrere Teams Ansprüche an, die Nachfolge von Titelverteidiger Club an der Alster anzutreten. Neben Vizemeister UHC und den Stuttgarter Kickers wird vor allem der Gladbacher HTC mit Neuzugang Jan-Marco Montag (von SW Köln) ein ernstes Wort bei der Titelvergabe mitreden. Aber auch Mannschaften wie München oder Rüsselsheim wollen nach einer eher durchwachsenen Saison oben angreifen. Im Tabellenkeller dürften SW Neuss nach den Abgängen von Keeper Thomas Wagner (zum HTHC) und Goalgetter Patric Lunau-Mierke (Zehlendorfer Wespen) sowie Dürkheim (ohne Steffen Erlewein und Christian Mayerhöfer) vor einer schweren Spielzeit stehen. Unter sehr unterschiedlichen Vorzeichen stehen die Liga-Comebacks der Aufsteiger Berlin und Mülheim. Während der BHC mit Uli Bubolz (Ausland), Bastian Timm (Alster) und Nico Sonnenschein (Mülheim) drei Stammspieler verliert, gelten die Westdeutschen dank der Rückkehrer Timo Weß (aus Crefeld) und Alexander Sahmel (von Alster) schon jetzt als Geheimtipp für einen der vorderen Plätze...

Damen

Teilnehmer

• Rot-Weiß Köln
• Rüsselsheimer RK
• Berliner HC
• Münchner SC
• Klipper Hamburg
• Eintr. Braunschweig
• Club an der Alster
• TSV 1846 Mannheim
• RTHC Leverkusen
• SC Frankfurt 1880


Die Vorjahresfinalisten Rot-Weiss Köln (verstärkt durch die beiden Raffelbergerinnen Maike Stöckel und Yvonne Franck) und Rüsselsheimer RK gelten auch in der neuen Saison als erste Meisterschaftsanwärter. Allerdings dürfte vor allem der Berliner HC - weiterhin gecoacht von 1992-Olympiasieger Andreas Keller - ein gewichtiges Wort bei der Titelvergabe mitreden. Mit den ambitionierten Klipperanerinnen und Eintracht Braunschweig (verstärkt durch Nationalspielerin Tina Bachmann) lauern weitere Klasseteams auf ihre Chance. Auch in den unteren Tabellenregionen dürfte es diesmal viel knapper zugehen als im Vorjahr. Die spielstarken Aufsteiger SC 80 Frankfurt und Leverkusen werden mit Sicherheit nicht so früh abrutschen wie ihre "Vorgänger" vom Club Raffelberg und Eintracht Frankfurt. Da auch die verbleibenden Teams aus Mannheim (als amtierender Hallenvizemeister), Alster Hamburg und München alles andere als Abstiegskandidaten sind, ist Spannung pur garantiert!

1.Spieltag

Samstag, 11. September 2004

Rot-Weiß Köln - Club an der Alster 15:00
Rüsselsheimer RK - Eintr. Braunschweig 15:00
RTHC Leverkusen - Klipper Hamburg 15:00
Berliner HC - SC Frankfurt 1880 16:15

Sonntag, 12. September 2004

Münchner SC - TSV 1846 Mannheim 14:00
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
Vorschau 1.Spieltag

Bundesliga Herren: 1. Spieltag am 11.09.2004

Samstag 14.00 Uhr Berlin - Stuttgart

BHC-Herren: Erstes Endspiel um den Klassenerhalt
Zum Saisonauftakt kommt mit Stuttgart ein Mitfavorit in die Hauptstadt


Nach dem Verlust zahlreicher Stammspieler geht es für die Hockeyherren des Berliner HC als Aufstieger in die eingleisige Bundesliga um nichts anderes als den Klassenerhalt. Besonders zu Hause will das Team von Trainer Frank Hänel den Grundstein dafür legen, dass es nicht bei einem einjährigen Gastspiel in der Eliteliga bleibt. Dabei kommt der Auftaktpartie gegen die Stuttgarter Kickers (Samstag um 14.00 Uhr, Wilskistraße 70) eine ganz besondere Bedeutung zu.
„Ein guter Start wäre für uns Gold wert. Verliert man dagegen gleich das erste Heimspiel, steht man sofort stark unter Druck“, erklärt Betreuer Horst Buhr. Allerdings sind die Berliner gegen die hoch gewetteten Schwaben nur Außenseiter. Der dritte der letzten Saison verfügt über ein sehr ausgeglichen besetztes Team, in dem die Mischung aus Routiniers und jungen Talenten stimmt. „Da sind sie uns natürlich überlegen. Bei uns fehlen einfach ein paar alte Hasen, die auch im entscheidenden Moment cool bleiben“, weiß Buhr. Besonders schmerzhaft wiegen vor allem die Abgänge von Keeper Uli Bubolz (Auslandssemester in Frankreich), Bastian Timm (Club an der Alster) und Nico Sonnenschein (Mülheim). Da auch Florian Scholz aus beruflichen Gründen nur einen Teil der Partien bestreiten kann, fehlen gleich vier Leistungsträger aus der Aufstiegsmannschaft. Die Hauptverantwortung liegt mehr denn je auf den Schultern von Nationalspieler Tibor Weißenborn. Aber auch Akteure wie Floris Völkner und Junioren-Vizeeuropameister Richard Braun sind gefragt, das junge BHC-Team mit zu führen. „Vielleicht schweißen uns die Abgänge auch enger zusammen. Wenn sich schon am Samstag jeder etwas mehr einbringt und seine Leistung abruft, können wir Stuttgart auch schlagen“, hat Buhr seinen Optimismus noch nicht verloren.

Kickers wollen gleich eine Duftmarke setzen

Nach der sensationellen Siegesserie im Frühjahr (mit sieben Erfolgen hintereinander) wollen sich die Hockeyherren der Stuttgarter Kickers auch zum Auftakt der neuen Saison bei Aufsteiger Berliner HC keine Blöße geben. Mit dem eingespielten Team der letzten zwei Jahre peilt der neue Coach Thomas Dauner erneut einen Play-off-Platz an. „Wir wollen uns spielerisch weiter steigern und werden dann am Ende sehen, was dabei rauskommt. Aber nach zwei dritten Plätzen in Folge greifen wir natürlich auch diesmal oben an“, erklärt der Dauner.
Die Kickers machen sich nicht ohne Grund Hoffnungen auf einen der vorderen Ränge. Außer Nici Emmerling, der einen Teil der Hinrunde in Madrid verbringen und spielen wird, stehen alle Akteure zur Verfügung. Auch die beiden Olympioniken Sascha Reinelt und Björn Emmerling sind wohlbehalten aus Athen zurück gekehrt und schon wieder voller Tatendrang. „Wir sollten in Berlin gleich eine Duftmarke setzen und den Teams aus Hamburg und Gladbach zeigen, dass auch in diesem Jahr mit uns zu rechnen ist“, so Reinelt. Von Neu-Coach Thomas Dauner zeigen sich die meisten Kickers-Akteure bislang begeistert. Der ehemalige Hanauer wurde in der Vorbereitung seinem Ruf als akribischer Arbeiter und guter Motivator gerecht. Und scheint damit genau der richtige Mann für eine erfolgreiche Kickers-Zukunft zu sein.


Samstag 14.00 Uhr Uhlenhorster HC – Münchner SC

Der UHC startet mit viel Selbstbewusstsein in die neue Saison.

„Im letzten Jahr haben wir das Finale als großes Ziel ausgegeben und dann fehlte uns im Endspiel offensicht-lich die letzte Motivation“, so Trainer Lutz Reiher. „Dieses Mal sagen wir zwar nicht, dass wir Meister werden, aber wir sagen, dass wir Meister werden wollen!“ So offensiv geht nicht mal die direkte Konkurrenz mit dem Thema um.
Der Auftaktgegner ist schwer auszurechnen. Die Münchner haben mit Christopher Zeller einen Star der Olympischen Spiele im Kader, hat jedoch mit Björn Michel, Justus Scha-rowsky zwei weitere Olympioniken verloren. Zumindest hörte man aus München, dass beide in dieser Saison wohl nicht an den Start gehen würden. Insofern ist schwer zu sagen, wie schlagkräftig die Mannschaft des MSC in dieser Saison ist. Mit Max Weinhold hat sie zumin-dest einen der stärksten Keeper der letzten Saison in ihren Reihen.
Weinhold wird Prüfstein sein für den neu formierten Angriffswirbel der Uhlenhorster. Mit Car-los Nevado-Gonzales hat der UHC einen starken DHB-Perspektivkaderspieler vom SC Frankfurt 80 hinzubekommen. Er soll mit Benjamin Köpp, Jonas Fürste und Moritz Falcke die Offensive bilden. Rückkehrer Philip Sunkel (zuletzt in Australien für sechs Monate), wird deshalb im Mittelfeld eingesetzt.
Gespannt darf man sein, wie der Abgang von Strafecken-Spezialist Patrick Breitenstein ver-kraftet wird, der in der ersten Saisonhälfte in Spanien bei Barcelona Juniors spielt. Für ihn wird Junioren-Nationalspieler Moritz Fürste die Strafecken schießen. Auch Neu-Libero Chris-tian Minz ist dafür eingeplant. Nach der Winterpause werden sowohl Breitenstein als auch Jan Hinrichs, der zum Club de Campo nach Madrid wechselte, wieder zum Kader gehören.


Samstag 16.00 Uhr Uhlenhorst Mülheim – Harvestehuder THC

Der HTHC will in dieser Saison einen weiteren Schritt zurück Richtungdeutscher Spitze vollziehen

„Die meisten Youngster sind jetzt in der zweiten oder sogar schon dritten Saison in der Liga im Einsatz“, so Trainer Peter Krueger. „Deshalb ist ganz klar Ziel in dieser Saison, in die Top Sechs zu kommen.“ Mit Muhammad Sarwar und Muhammad Saqlain haben die Harvestehuder zwei offensivstarke, sehr erfahrene pakistanische Nationalspieler bekommen, die die Sturmflaute des letzten Jahres beheben sollen. Rückkehrer Michael Green (zuletzt Real Polo Barce-lona) wird der Abwehr Stabilität verleihen, in der Torhüter Thomas Wagner erstmals Weltmeister Clemens Arnold ersetzt.
Die HTHCer freuen sich darauf, dass es zum Auftakt der Saison den alten Klassiker gegen Mülheim als Neuauflage gibt. Der Aufsteiger aus dem Westen war in den 90er Jahren der Erzrivale der Hamburger in den Titelrennen. „Das wird ein Spiel, in dem es richtig zur Sache geht“, prognostiziert Krueger. „Die Uhlenhorster haben sich erheblich verstärkt in dieser Sai-son und sind – trotz erst erfolgten Aufstiegs – ebenfalls für einen Platz in der oberen Tabellenhälfte gut.


Samstag 17.00 Uhr Crefeld - Club an der Alster

Beim amtierenden deutschen Meister lief die Vorbereitung alles andere als reibungslos

„Wir haben durch einige Verletzungen und Urlaubsplanungen unserer vielen Nati-onalspieler nur unzureichend trainieren können“, so Coach Joachim Mahn. Alster muss in der Hinrunde auf Frank Gemmrig verzichten sowie die Abgänge von Alexan-der Sahmel (nach Mülheim) und die Karriereenden von Michael Waldhauser und Eiko Rott kompensieren. Auch Thomas Tihl fällt nach einer Meniskusoperation noch aus.
Zusätzlich haben sich die Nachwuchskräfte Hannes Witt (Handbruch) und Till Führer (mehr-facher Bänderriss) auf unbestimmte Zeit abgemeldet. So wird der spanische Nationalspieler Ignazio „Nacho“ Alborch am Samstag in Krefeld im Team spielen, ohne bisher einmal mit der Mannschaft trainiert zu haben. Der Abwehrspezialist von Real Polo Barcelona, der im letzten Jahr gemeinsam mit Dr. Michael Green den Europapokal der Landesmeister holte, hatte we-gen Universitätsprüfungen bislang noch nicht in Hamburg erscheinen können.
Sein Debüt gibt zudem Bastian Timm. Der Junioren-Nationalspieler wechselte vom Berliner HC zum deutschen Meister, gilt als gefährlicher Stürmer und ist zudem ein guter Strafecken-schütze. Gegner Krefeld hatte einen Aderlass zu verzeichnen. Weltmeister Timo Weß wech-selte zurück zu seinem Heimatclub Uhlenhorst Mülheim. Außerdem ging Philipp Steffen zum Münchner SC. Dafür sind Topstar Matthias Witthaus und Keeper Christian Schulte aus ihren Spanieneinsätzen zurückgekehrt.



Samstag 15.00 Uhr Dürkheim - Gladbach

GHTC-Herren stark verjüngt und voller Tatendrang
Junioren-Vizeeuropameister Jan-Marco Montag als prominentester Neuzugang


Für die Hockey-Herren des Gladbacher HTC steht am kommenden Samstag in Bad Dürkheim (15.00 Uhr) das erste Spiel der neuen Bundesligasaison auf dem Programm. Dabei geht es für die junge Mannschaft von Trainer Robin Rösch vor allem darum, die zurück getretenen Routiniers Michael Hilgers, Thomas Krauß und Andre Schiefer zu ersetzen.
„In Dürkheim hatten wir immer ganz heiße und enge Spiele. Auch wenn die jetzt nicht mehr ganz so stark besetzt sind, wird das eine richtig schwere Partie. Zumal wir nicht mehr so ausgeglichen besetzt sind wie in den letzten Jahren“, rechnet Rösch mit einem knappen Match.
Die wenigsten Sorgen muss er sich in der Defensive machen, wo mit Junioren-Nationalspieler Jan-Marco Montag (SW Köln) ein absoluter Topspieler verpflichtet werden konnte. Der 21-jährige gilt als Ausnahmetalent und könnte schon bald die Nachfolge seines neuen Teamkollegen Florian Kunz als Abwehrchef des A-Kaders antreten. Auch der zweite Neuzugang Johannes Purps (Dürkheim) hat sich in der Vorbereitung schon gut eingefügt und ist auf dem besten Weg, zu einer festen Größe im GHTC-Team zu werden. Der 19-jährige kann im Mittelfeld oder der Abwehr eingesetzt werden. „Das sind zwei gute Jungs, durch die wir die Abgänge der Altstars etwas leichter verschmerzen können. Vor allem Montag könnte sich bei uns zu einem der führenden Spieler in Deutschland entwickeln“, lobt Rösch seine Newcommer.
Entscheidender Rückhalt des Teams ist aber weiterhin das Gerüst um die gestandenen Akteure wie Florian Kunz, Uli Klaus, Andi Bauch oder die Gebrüder Menke. „Sie müssen die Neuen ranführen und vor allem auch die vielen Youngster im Team behutsam mit aufbauen“, so Rösch. Mit Philipp Bachmaier, Sebastian Feller und Philipp Nonnenmühlen gehören auch wieder drei A-Jugendliche zum Team des Deutschen Meisters von 2002. Alle drei sollen im Verlauf der Saison erste Bundesligaluft schnuppern.



Samstag 17.30 Uhr Rüsselsheim - Neuss

RRK-Herren gehen selbstbewusst in die neue Saison
Gegen Neuss sollen die ersten drei Zähler eingefahren werden


Nach einer eher durchwachsenen Vorsaison wollen die Hockeyherren des Rüsselsheimer RK in diesem Jahr wieder in Richtung Deutsche Endrunde angreifen. „Etwas anderes als die Play-offs darf nicht unser Anspruch sein. Sonst bräuchten wir doch gar nicht anzutreten“, erklärt Trainer Kai Stieglitz unmissverständlich. Ein Sieg im Auftaktspiel gegen Schwarz-Weiß Neuss (Samstag, 15.00, Am Sommerdamm) wird da schon fast zur Pflicht.
„Dass wir unsere erste Partie vor heimischer Kulisse gewinnen wollen, ist doch klar. Zumal Neuss nicht unbedingt zu den Topteams der Liga zählt“, so Stieglitz. Besonders optimistisch stimmt ihn die Tatsache, dass sein Team Bestbesetzung antreten kann und zuletzt in der Vorbereitung immer besser in Schwung kam. Auch die in der vergangenen Spielzeit häufig angeschlagenen Domke-Brüder blieben bislang von schlimmeren Verletzungen verschont und können zum Auftakt mitwirken.
Ansonsten baut Stieglitz auf seine bewährten Kräfte um Oliver Markowsky, Christian Minar, Nico Hosang und Jan Petersen. „Wir haben eine eingespielte Truppe. Wenn wir endlich mal von Verletzungen verschont bleiben und nicht so viele leichte Punkte verschenken wie im Vorjahr, müssten wir diesmal oben angreifen können“, unterstreicht Stieglitz noch mal seine Ambitionen.

Schwarz-Weiß will sich trotz vieler Abgänge verbessern

Für viele Experten sind die Hockeyherren von Schwarz-Weiß Neuss in dieser Saison einer der Favoriten auf den Abstieg. Nach den Verlusten der Leistungsträger Thomas Wagner (HTHC), Patric Lunau-Mierke (Zehlendorfer Wespen) und Max Klink (Marienburg) muss Trainer Carsten Fischbach notgedrungen auf die eigene Jugend setzen. „Natürlich tun einem solche Abgänge weh. Aber wir haben viele starke Youngster im Team, die diese Lücken jetzt ausfüllen können“, so der Coach.
Gerade auch wegen dieser junger Spieler um Tim Blasberg (17) und die Joseph-Brüder Robin (17) und Patrick (20) traut er seinen Mannen im Vergleich zur Vorsaison sogar eine Steigerung zu. „Wir möchten am besten gar nicht erst unten rein geraten und uns früh im Mittelfeld etablieren“, so Fischbach. Ein wichtiger Rückhalt auf dem Weg dorthin soll der englische U 21-Nationalkeeper Nick Brothers werden. Er konnte als Ersatz für Stammtorwart Thomas Wagner verpflichtet werden und gilt in seiner Heimat als Riesentalent. Für die nötigen Treffer soll vor allem Eckenspezialist Sebastian Draguhn sorgen. „Durch das Fehlen Lunau-Mierkes kommt auf Sebastian noch mehr Verantwortung bei den Ecken zu. Aber er hat schon im letzten Jahr so stark geschossen, dass ich ihm das locker zutraue“, gibt sich Fischbach optimistisch.
Zum Saisonauftakt reisen die Neusser am Samstag nach Rüsselsheim (Anpfiff:17.30 Uhr, Am Sommerdamm). Fischbach rechnet sich gute Chancen auf einen zählbaren Erfolg aus: „Dort haben wir im Vorjahr in letzter Sekunde 0:1 verloren, obwohl wir zuvor mehrfach den Sieg auf dem Schläger hatten. Der RRK ist auf jeden fall ein Team, gegen das wir punkten können.“
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
Bundesliga Damen: 1. Spieltag am 11./12.09.2004

Samstag 15.00 Uhr
Rot-Weiss Köln – Club an der Alster


Olympiasiegerinnen hat der Liga-Alltag wieder
RWK-Damen: Saisonauftakt gegen wieder erstarkte Hamburgerinnen


Für die drei Olympiasiegerinnen im Kader von Vizemeister Rot-Weiss Köln endet am Samstag die – sicher viel zu kurze und von diversen Medien- und Ehrungsterminen belegte – Erholungsphase nach den Spielen von Athen. Mit dem neu formierten Bundesligakader geht es in die Saison 2004/2005. Am Samstag um 15 Uhr ist am Olympiaweg der Club an der Alster aus Hamburg zu Gast. Die Hanseatinnen haben sich im Ver-gleich zur letzten Saison, als die Mannschaft lange gegen den Abstieg spielte, mit vier guten Spielerinnen verstärkt. Eine ernst zu nehmende Aufgabe also gleich zum Start.

Gespannt dürfen die Fans am Olympiaweg nicht nur hinsichtlich des Auftritts der drei „Golden Girls“ Franziska Gude, Marion Rodewald und Heike Lätzsch sein. Auch das Debüt von Nationalkeeperin Yvonne Frank im Tor von Rot-Weiss wird interessant. Die junge Polizistin wechselte vom Absteiger Club Raffelberg Duisburg an den Rhein und füllt damit ideal die Lücke aus, die Birgit Beyer mit ihrem Abschied am Saison-ende 2003/2004 hinterlassen hatte.
Mir Frank war aus Duisburg gleichzeitig auch Maike Stöckel gekommen, die eine ganz wichtige Spielerin des deutschen U21-Nationalteams ist und gemeinsam mit Tina Schütze Ende Juli Vize-Europameisterin der Juniorinnen wurde. Noch nicht wieder mit von der Partie wird Joanne Banning sein, weil die Australierin in ihrer Heimat noch beruflich eingebunden ist und erst am 21. September wieder in Köln ist. Die Australierin war im letzten Jahr bereits beim Europacup für Rot-Weiss aufgelaufen und ist nun erstmals auch in der Bundesliga spielberechtigt.
Nicht mehr zurückkehren wird Agustina Soledad Garcia. Die argentinische Weltmeisterin zog es mit ihrem Lebensgefährten nach Holland. Mariana Gonzales Oliva macht nach Athen zurzeit eine Hockeypause. Bei ihr ist noch offen, ob sie bis zum Europa-pokal im Frühjahr wieder in den Sport einsteigen wird. Doch auch so hat Trainer Wolfgang Kluth eine sehr schlagkräftige Mannschaft zusammen, die mit Sicherheit zu den Top-Favoriten der Liga zählt.


Der Saisonauftakt bei der „Übermannschaft der letzten beiden Saisons ist für Alster-Coach Jens George gar nicht einmal so unangenehm. „Zurzeit sind deren Olympiasieger sicher noch nicht wieder voll motiviert und so im Saft, wie später in der Saison. Wir können dort völlig ohne Druck auflaufen. Das sollte uns entgegen kommen.“ Alster hat einiges dafür getan, dass die Mannschaft auch in der Offensive schlagkräftiger wird. Mit der britischen Nationalspielerin Rachel Walsh (Slough HC), 22, und der deutschen U21-Nationalspielerin Lydia Morgenstern (SC Frankfurt 80) sind zwei ganz starke junge Leistungsträger hinzugewonnen. Mit Cosima Schultz-Gerstein (Zehlendorfer Wespen) und Valena Clasen (früher Flottbek und UHC, zuletzt im Ausland) verstärken zudem zwei erfahrene Bundesligaspielerinnen das Team.
An Abgängen hatte Jens George lediglich Torhüterin Tanja Ammann zu verzeichnen, die nach ihrem Karriereende aber ihre Nachfolgerin Sina Trottenberg im Torwarttraining unter-stützt. Erleichterung herrscht darüber, dass auch Rebecca Landshut nach der langen Pause (Kreuzbandriss) wieder voll dabei ist. In dieser Zusammensetzung dürfte Alster in dieser Saison eigentlich nichts mit dem Abstieg zu tun haben, doch George warnt: „Die Liga ist derart stark und ausgeglichen, dass alles möglich ist.“


Samstag 15.00 Uhr RTHC Leverkusen – Klipper THC

Eine schwere Aufgabe steht Klippers Damen zum Saisonauftakt bevor. Beim vielleicht stärksten Aufsteiger der letzten Jahre bestreitet die Mannschaft von Markku Slawyk ihr Auftaktmatch in Leverkusen. Das Bayer-Team hat sich im Vergleich zur „Übermannschaft“ der letztjährigen Zweitligasaison weiter verstärkt, unter anderem mit der Frankfurter U21-Nationalspielerin Pia Eidmann. Doch auch Slawyk hat noch einen Trumpf aus dem Ärmel gezogen. Die Argentinierin Maria Marta Reina Moya, die zuletzt in Spanien spielte, verstärkt die Mannschaft in dieser Saison. Sie wurde von Anneke Böhmert mit aus Barcelona gebracht. Böhmert ist nach ihrer Rückkehr neue Kapitänin bei Klipper und soll vor allem bei der Integration der vielen jungen Spielerinnen eine große Rolle spielen.
„Trotz allem sehe ich eine sehr schwere Saison auf uns zukommen“, sagt Markku Slawyk. „Es kommt sicher vieles darauf an, wie schnell und wie gut wir uns als Team finden. Bedenkt man aber, dass wir einige sehr erfahrene Spielerinnen verloren haben und dass Melanie Cremer uns zur Mitte der Saison verlassen wird, ist das schon eine große Bürde.“ Cremer wird zum 1. November neue Geschäftsführerin des Uhlenhorster HC als Nachfolgerin von Thomas Linnekogel. Sie wird dann auch beim UHC in der dortigen Damen-Mannschaft spielen, erzählte Slawyk bei der Saison-Pressekonferenz.


Samstag 15.00 Uhr Rüsselsheim - Braunschweig

RRK-Damen empfangen Geheimfavoriten
Gegen Braunschweig kommt es zum Aufeinandertreffen der „Golden Girls“


Auf eine ganz besonderen Hockey-Leckerbissen dürfen sich die Fans des Rüsselsheimer RK zum Saisonauftakt am kommenden Samstag freuen. In der Partie gegen Eintracht Braunschweig (15.00 Uhr, Am Sommerdamm) werden insgesamt sieben Spielerinnen auf dem Platz stehen, die vor zwei Wochen in Athen olympisches Gold gewannen.
Während beim Titelverteidiger Denise Klecker, Mandy Haase und Silke Müller ihren ersten Auftritt vor heimischer Kulisse feiern, stehen bei den Gästen mit Anke Kühn, Julia Zwehl, Nadine Ernsting-Krienke und Neuzugang Tina Bachmann (aus Raffelberg) sogar vier „Golden Girls“ im Aufgebot. „Das wird mit Sicherheit ein tolles Hockeyfest mit zwei sehr ausgeglichenen Teams. Für mich ist Braunschweig in diesem Jahr ein Mitfavorit“, hat RRK-Betreuer Thomas von Blivier großen Respekt vor den Niedersachsen.
Aber auch Rüsselsheim gilt – wie eigentlich jedes Jahr – als ganz heißer Titelkandidat. Der RRK tritt (fast) mit demselben Team, das in der vergangenen Spielzeit den blauen Wimpel holte. Lediglich Ex-Nationalspielerin Britta Becker hat ihre Karriere nach erneuten Knieproblemen endgültig beendet. Dafür stoßen mit Sabine Hieronimi und Susanne Drexler schon die nächsten hoffnungsvollen Talente in den Kader.


Samstag 16.15 Uhr Berlin - SC 80 Frankfurt

BHC-Damen gehen mit hohen Erwartungen in die Saison
Auftakt als Schaulaufen für die drei Olympiasiegerinnen / Aufsteiger Frankfurt nicht zu unterschätzen


Wenn die Hockeydamen des Berliner HC am Samstag um 16.15 Uhr (Wilskistraße) zum Auftakt der neuen Saison den SC Frankfurt 1880 empfangen, stehen vor allem drei Akteure im Rampenlicht: Für Natascha Keller, Badri Latif und Torhüterin Louisa Walter ist es der erste Auftritt nach dem Sensationsgold von Athen – vor einer hoffentlich stattlichen Kulisse.
„Bessere Voraussetzungen als diesmal kann es eigentlich gar nicht geben. Das Wetter soll gut werden, wir präsentieren drei Goldmedaillen-Gewinnerinnen und der Gegner bringt auch viel Tradition mit“, rechnet Betreuer Horst Buhr mit einer „vollen Hütte“. Mit Cornelia Reiter wird zudem eine starker Neuzugang ihr Debut im BHC-Dress feiern. Die Ex-Nationalspielerin kam aus Leverkusen in die Hauptsstadt und soll die Offensivabteilung des Deutschen Meisters von 2000 noch unberechenbarer machen. „Sie ist bislang die erhoffte Verstärkung und hat sich in der Vorbereitung schon gut eingefügt“, lobt Trainer Andreas Keller die 26-jährige. Aber auch Gegner Frankfurt kann einige attraktive Neuverpflichtungen vorweisen. Mit Jemma Norton und Hayley Patton werden zwei Spielerinnen aus der Australian Hockey League (AHL) für die Hessinen auflaufen. Dazu wechselte mit der routinierten Katrin Aichinger (früher MSC und Stuttgart) eine weitere Topakteurin an den Main. Trotzdem sieht Horst Buhr sein Team in der Favoritenrolle. „Uns hat keine wichtige Spielerin verlassen. Wir wollen uns im Vergleich zum Vorjahr noch steigern und am Ende im Finale stehen. Deshalb muss man so ein Heimspiel gegen einen Aufsteiger einfach gewinnen.“

Trainer Schroer peilt eine Zähler an

Die Hockeydamen des SC 80 stehen am ersten Spieltag der neuen Saison gleich vor einer schweren Aufgabe. Beim mehrfachen Deutschen Meister Berliner HC (Anpfiff ist am Samstag um 16.15 Uhr) wäre schon ein Punktgewinn des Aufsteigers eine Überraschung. „Genau das ist auch unser Ziel. Mit der richtigen positiven Einstellung und ein wenig Glück können wir den BHC ärgern“, macht Neu-Coach Patrick Schroer in Optimismus.
Allerdings haben gleich mehrere Stammspielerinnen den SC 80 verlassen: Neben den Abgängen der Routiniers Franziska Hentschel, Dagmar Schwarzmüller und Petra Ross (alle Karriereende) müssen auch die auch den Wechsel der Junioren-Nationalspielerinnen Pia Eidmann (nach Leverkusen) und Lydia Morgenstern (Club an der Alster) verkraftet werden. Die großen Hoffnungsträger sind nun die beiden australischen Gaststars Jemma Norton und Hayley Patton, die beide von den Perth Diamonds aus der Australian Hockey League verpflichtet werden konnten. „Zwei sehr dynamische Spielerinnen, die uns deutlich stärker und vor allem torgefährlicher machen“, ist Schroer überzeugt. Mit Katrin Aichinger stößt zudem eine sehr bundesligaerfahrene Akteurin neu zum Kader der Hessinen. Da auch Anna Hautzel und Inga Ross nach Verletzungsproblemen wieder angreifen wollen, gibt sich Schroer zuversichtlich, was das Erreichen des Saisonziels angeht: „Wir wollen als Aufsteiger die Klasse halten. Ich denke, dass wir mit unserem Kader auf jeden Fall das Potential dazu haben, wenn jeder mit vollem Einsatz und Spaß an die Sache rangeht.“
 

Icke

Bekanntes Mitglied
Gibt es eigentlich noch eine Möglichkeit ausserhalb dieses Threads oder auch des Internets (z.B: im TV oder Radio) über die Ergebnisse informiert zu werden?
Wahrscheinlich nicht, aber vielleicht zeigt ja das Sportstudio oder so doch was davon :zucken:

ps: da meine geschätzen zwei Wochen nun rum sind, wäre es doch interessant zu testen, wer noch weiß, wer Olympiasieger im Damenhockey geworden ist :zwinker3:
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
Also ich glaube wer Olympiasieger war wissen einige noch. Aber beim aufzählen von 3 namen wirds schwer :floet:


Wahrscheinlich nicht, aber vielleicht zeigt ja das Sportstudio oder so doch was davon

:lachtot: Sicher. Klar doch :floet:

Weiß nur das es auf HH1 was von den Herren gibt :suspekt:
 

Icke

Bekanntes Mitglied
Na toll, HH1 :suspekt:
Wieso bringen nicht die "Dritten" mal was davon? :schimpf: Oder eben zumindest ein kleiner Block im Sportstudio? Werd mal am Montag in unsere Tageszeitung gucken, wo die Fußballergebnisse bis runter in die Bezirksligen gehen, aber von der Hockey-Bundesliga stehen wahrscheinlich nichtmal diese drin :wut30:
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
Icke schrieb:
Na toll, HH1 :suspekt:
Wieso bringen nicht die "Dritten" mal was davon? :schimpf: Oder eben zumindest ein kleiner Block im Sportstudio? Werd mal am Montag in unsere Tageszeitung gucken, wo die Fußballergebnisse bis runter in die Bezirksligen gehen, aber von der Hockey-Bundesliga stehen wahrscheinlich nichtmal diese drin :wut30:

Die Ergebnisse der 1.Ligen stehen eigentlich in jeder Tageszeitung. Ansonsten haste ja mich. :floet:

Übrigends war auch der Nachwuchs sehr erfolgreich. Die beiden U21 Teams sind Vize-Europameister geworden. :spitze:
 

Icke

Bekanntes Mitglied
Aimar schrieb:
Die Ergebnisse der 1.Ligen stehen eigentlich in jeder Tageszeitung. Ansonsten haste ja mich. :floet:

Übrigends war auch der Nachwuchs sehr erfolgreich. Die beiden U21 Teams sind Vize-Europameister geworden. :spitze:

Ja, ich weiß, wenn ich dich nicht hätte... :hail:
Kann mich nämlich nicht daran erinnern, dass ich schonmal die Ergebnisse in der Zeitung gelesen hätte :gruebel:
 

Icke

Bekanntes Mitglied
hab jetzt extra nochmal im Internet in der vom letzten Jahr nachgeguckt und kann jetzt sagen, dass dort die Fussi-Ergebnisse bis in die Kreisliga B 3. Abt. gehen, ansonsten die Ergebnisse aber nur vom Eishockey, nicht vom Feldhockey drin stehen :floet:
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
Also ich kann das ja nur aus Hamburg sagen. Vielleicht ändert sich das ja. Ansonsten im VT stehen die Ergebnisse auch
 

gary

Bekanntes Mitglied
Im TV sind Hockeyberichte wirklich sehr spärlich. Auf HH 1 gab es gestern einen recht ausführlichen Vorbericht, den ich zufällig gesehen habe.
Zumindest zu einem der Hamburger Derbys werde ich sicher wieder beim Hockey vorbeischauen.

Etwas unglücklich finde ich wie immer die zweigeteilte Saison. Die Hinrunde geht vom 11.09. - 31.10., dann folgt erst mal die Hallensaison.

Wenn es dann mit der Feldhockeysaison Mitte April weitergeht (und eigentlich erst da richtig beginnt), hat man den bisherigen Verlauf schon weitesgehend vergessen....



Die offizielle Seite zur Feld- und Hallenhockeysaison ist übrigens gut:


http://www.hockeyliga.de
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
Herren 1.Spieltag

11.09.2004 14:00 Berliner HC - Stuttgarter Kickers 1:4 - (1:2)


1:0 Kai Dechsling (KE, 6.)
1:1 Björn Emmerling (KE, 22.)
1:2 Björn Emmerling (KE, 24.)
----------------------------------------------
1:3 Maximilian Wüterich (7m, 62.)
1:4 Björn Emmerling (66.)

11.09.2004 14:00 Uhlenhorster HC - Münchener SC 2:1 - (2:1)

1:0 Moritz Fürste (KE, 6.)
1:1 Sebastian Pregadien (23.)
2:1 Moritz Falcke (28.)


11.09.2004 15:00 Dürkheimer HC - Gladbacher HTC 3:5 - (1:1)

0:1 Florian Kunz (7m, 6.)
1:1 Michael Purps (KE, 11.)
---------------
1:2 Belal Mohammed (42.)
1:3 Florian Kunz (51.)
1:4 Uli Bergmann (55.)
1:5 Philipp Weide (62.)
2:5 Michael Purps (KE, 66.)
3:5 Thorsten Böckler (69.)


11.09.2004 16:00 Uhlenhorst Mülheim - Harvestehuder THC 1:2 - (0:2)


0:1 Kai Hollensteiner (KE, 10.)
0:2 Kai Hollensteiner (KE, 25.)
--------------------------
1:2 Nico Sonnenschein (51.)


11.09.2004 17:00 Crefelder HTC - Club an der Alster 2:4 - (1:1)


0:1 Christoph Bechmann (21.)
1:1 Matthias Witthaus (KE, 30.)
--------------------------
1:2 Oliver Hentschel (44.)
2:2 Matthias Witthaus (63.)
2:3 Max Landshut (7m, 65.)
2:4 Bastian Timm (68.)



11.09.2004 17:30 Rüsselsheimer RK - Schwarz-Weiß Neuss 6:1 - (3:0)

1:0 Oliver Domke (4.)
2:0 Oliver Domke (14.)
3:0 Frank Trautmann (30.)
----------------------
3:1 Christoph Garbotz (40.)
4:1 Oliver Domke (45.)
5:1 Christian Kösling (55.)
6:1 Jonas Hof (64.)


Damen 1.Spieltag

11.09.2004 15:00 Rot-Weiß Köln - Club an der Alster 1:0 - (0:0)

1:0 Marion Rodewald (KE, 69.)

11.09.2004 15:00 Rüsselsheimer RK - Eintr. Braunschweig 3:1 - (3:0)

1:0 Nina Günther (5.)
2:0 Silke Müller (20.)
3:0 Silke Müller (KE, 26.)
--------------------------
3:1 Britta Billmann (50.)


11.09.2004 15:00 RTHC Leverkusen - Klipper Hamburg 1:4 - (1:2)

1:0 Janine Beermann (6.)
1:1 Anneke Böhmert (KE, 11.)
1:2 Melanie Cremer (27.)
-------------------------
1:3 Gylla Rau (KE, 42.)
1:4 Frederike Lebs (69.)


11.09.2004 16:15 Berliner HC - SC Frankfurt 1880 6:0 - (3:0)

1:0 Eileen Hoffmann (5.)
2:0 Lea Loitsch (7m, 12.)
3:0 Lea Loitsch (KE, 33.)
---------------------------
4:0 Natascha Keller (38.)
5:0 Nina Schanninger (65.)
6:0 Eileen Hoffmann (KE, 66.)


Berichte zu allen Spielen hier unter Bundesliga Herren bzw Damen
 

gary

Bekanntes Mitglied
Am WE steht im Hockey ein Doppelspieltag an. In Hamburg kommt es dabei zu 2 Derby bei den Männern. Topspiel ist ohne Frage am Samstag die Begegnung Club an der Alster - Uhlenhorster HC. Sonntag spielt der UHC dann gegen den HTHC:


Topspiel des Wochenendes ist auch Revanche für das DM-Finale

Diese Partie ist ohne Zweifel das Highlight des Hockey-Wochenendes. Der amtierende Meister trifft auf den aktuellen Vizechampion. Nur wenige Akteure auf dem Platz sind keine aktuellen oder ehemaligen Nationalspieler.
Bei Alster feiern die Neuzugänge Nacho Alborch (Barcelona) und Bastian Timm (Berlin) ihr Heimdebüt. Auf Seiten des UHC wollen Rückkehrer Philip Sunkel (aus Sydney) und der neue Stürmerstar Carlos Nevado (SC Frankfurt) ihre guten Leistungen des Auftaktwochenendes bestätigen.

Reizfaktor:
Beide Teams galten in Umfragen vor der Saison als die Topfavoriten auf den Titel. Es geht also um die Vorherrschaft in der Hansestadt und der gesamten Liga. Außerdem ist diese Partie die erste offizielle Revanche für das historische DM-Finale (6:5 für Alster) im Juni.


Die Spiele des WE:

Samstag:

Harvestehuder THC - Berliner HC
Dürkheimer HC - Münchener SC
Crefelder HTC - Schwarz-Weiß Neuss
Uhlenhorst Mülheim - Gladbacher HTC
Rüsselsheimer RK - Stuttgarter Kickers
Club an der Alster - Uhlenhorster HC

Sonntag:

Gladbacher HTC - Crefelder HTC
Schwarz-Weiß Neuss - Uhlenhorst Mülheim
Berliner HC - Club an der Alster
Rüsselsheimer RK - Münchener SC
Stuttgarter Kickers - Dürkheimer HC
Uhlenhorster HC - Harvestehuder THC


Die Spiele bei den Frauen:

Samstag:


Club an der Alster - SC Frankfurt 1880
Eintr. Braunschweig - Berliner HC
TSV 1846 Mannheim - Rot-Weiß Köln
Münchner SC - RTHC Leverkusen
Klipper Hamburg - Rüsselsheimer RK

Sonntag:

TSV 1846 Mannheim - RTHC Leverkusen
Klipper Hamburg - SC Frankfurt 1880
Münchner SC - Rot-Weiß Köln
Club an der Alster - Rüsselsheimer RK
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
Herren Samstag

Harvestehuder THC - Berliner HC 2:1 (1:0)
Dürkheimer HC - Münchener SC 1:1 (1:0)
Crefelder HTC - Schwarz-Weiß Neuss 5:4 (2:2)
Uhlenhorst Mülheim - Gladbacher HTC 3:4 (1:3)
Rüsselsheimer RK - Stuttgarter Kickers 1:2 (1:1)
Club an der Alster - Uhlenhorster HC 3:5 (1:2)

Meister Alster und Vizemeister UHC boten knapp 1.000 Zuschauern auf der Alster-Sportanlage in Wellingsbüttel ein beeindruckendes Hockeyspektakel. Das Match hatte alles, was ein Bundesliga-Krimi benötigt. Am Ende wiederholte der UHC den Sieg von der Rückrunde letzter Saison in exakt gleicher Höhe.

DamenSamstag
Club an der Alster - SC Frankfurt 1880 1:1 (1:0)
Eintr. Braunschweig - Berliner HC 2:1 (2:0)
TSV 1846 Mannheim - Rot-Weiß Köln 1:4 (0:1)
Münchner SC - RTHC Leverkusen 2:2 (1:2)
Klipper Hamburg - Rüsselsheimer RK 1:3 (0:1)
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
Herren Sonntag

Berliner HC - Club an der Alster 5:6 | (2:2)
Gladbacher HTC - Crefelder HTC 2:2 | (1:0)
Rüsselsheimer RK - Münchener SC 3:3 | (1:1)
Schwarz-Weiß Neuss - Uhlenhorst Mülheim 2:2 | (1;1)
Stuttgarter Kickers - Dürkheimer HC 4:1 | (2:0)
Uhlenhorster HC - Harvestehuder THC 4:4 | (2:3)

Tabelle

1 Stuttgarter Kickers 3 10:3 9
2 Uhlenhorster HC 3 11:8 7
2 Gladbacher HTC 3 11:8 7
4 Harvestehuder THC 3 8:6 7
5 Club an der Alster 3 13:12 6
6 Rüsselsheimer RK 3 10:6 4
7 Crefelder HTC 3 9:10 4
8 Münchener SC 3 5:6 2
9 Uhlenhorst Mülheim 3 6:8 1
10 Dürkheimer HC 3 5:10 1
11 Schwarz-Weiß Neuss 3 7:13 1
12 Berliner HC 3 7:12 0


Damen Sonntag

Club an der Alster - Rüsselsheimer RK 1:0 | (0:0)
Klipper Hamburg - SC Frankfurt 1880 3:0 | (1:0)
Münchner SC - Rot-Weiß Köln 0:4 | (0:2)
TSV 1846 Mannheim - RTHC Leverkusen 1:1 | (1:0)

Tabelle

1 Rot-Weiß Köln 3 9:1 9
2 Klipper Hamburg 3 8:4 6
3 Rüsselsheimer RK 3 6:3 6
4 Club an der Alster 3 2:2 4
5 Berliner HC 2 7:2 3
6 Eintr. Braunschweig 2 3:4 3
7 TSV 1846 Mannheim 3 4:7 2
7 RTHC Leverkusen 3 4:7 2
9 Münchner SC 3 4:8 2
10 SC Frankfurt 1880 3 1:10 1
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
Bundesliga Damen 3./4. Spieltag am 25./26.09.2004

Samstag 15.00 Uhr Frankfurt - Braunschweig

SC 80-Damen fordern Titelanwärter heraus
Gegner Braunschweig bringt vier Olympiasiegerinnen mit nach Frankfurt


Die Hockey-Damen vom SC 80 Frankfurt stehen am vierten Bundesligaspieltag vor einer schweren Aufgabe. Mit Eintracht Braunschweig gibt ein Mitfavorit auf den Titel seine Visitenkarte in der Mainmetropole ab, in dessen Reihen mit Tina Bachmann, Nadine Ernsting-Krienke, Julia Zwehl und Anke Kühn gleich vier Olympiasiegerinnen von Athen stehen. Trotzdem will man beim Aufsteiger im ersten Heimspiel unbedingt punkten, um nicht schon frühzeitig den Anschluss zu verlieren. Nach dem ersten zählbaren Erfolg am vergangenen Wochenende (1:1 beim Club an der Alster) gibt sich Trainer Patrick Schroer optimistisch: „Wenn wir kämpferisch daran anknüpfen können, ist auch gegen Braunschweig was drin.“ Frankfurt hofft vor allem darauf, dass bei den australischen Gasstars Jemma Norton und Haley Patton nach drei torlosen Spielen der Knoten platzt. Bislang reichte es in drei Partien für den Aufsteiger nur zu einem Saisontor durch Sabrina Tomaszewski.

Reizfaktor:
Gleich im ersten Heimspiel nach dem Wiederaufstieg kommt eines der absoluten Topteams der Liga nach Frankfurt. Als klassischer Underdog werden die Gastgeberinnen vor eigener Kulisse besonders motiviert sein, eine Sensation zu schaffen.


Samstag 15.00 Uhr Rüsselsheim - Berliner HC

RRK-Damen empfangen Erzrivalen
Nach der Niederlage bei Alster steht die Rauth-Truppe unter Zugzwang


Auf eine ganz besonderen Hockey-Leckerbissen dürfen sich die Fans des Rüsselsheimer RK im zweiten Saison-Heimspiel am kommenden Samstag freuen. Bei der Partie gegen den Berliner HC (15.00 Uhr, Am Sommerdamm) werden nicht nur sechs Olympiasiegerinnen die Schläger kreuzen. Es ist auch das Duell zweier ganz heißer Titelkandidaten, die sich in der Vergangenheit schon viele „heiße“ Liga- und Endrundenduelle lieferten. „Es stimmt schon, dass die Partien zwischen dem BHC und uns immer eine besondere Brisanz entwickeln. Das hat sich über die vielen Jahre, in denen beide Teams an der Spitze mitspielen, einfach so ergeben“, weiß Betreuer Thomas Blivier um die Bedeutung der Partie.
Für Rüsselsheim geht es nach der unerwarteten Niederlage beim Club an der Alster aber auch darum, nicht schon frühzeitig Boden auf die anderen Spitzenteams auch Köln, Braunschweig und eben Berlin zu verlieren. Rüsselsheim wird voraussichtlich in Bestbesetzung antreten können, auch Mandy Haase wird nach ihrem erfolgreichen Comeback am vergangenen Wochenende (nach einem Bänderriss) wieder mit von der Partie sein.

BHC-Damen: Mit einem Dreier den Anschluss an die Spitze halten

Nach der 1:2-Niederlage in Braunschweig wartet am kommenden Wochenende der nächste schwere Brocken auf die Hockey-Damen des Berliner HC. Beim Dauerrivalen und Titelverteidiger aus Rüsselsheim will die Mannschaft von Andreas Keller aus mehreren Gründen unbedingt punkten. Zunächst geht es darum, nicht mit einer weiteren Pleite ins Tabellenmittelfeld abzurutschen. Außerdem wollen sich die Hauptstädterinnen noch für die unglückliche Heimpleite aus dem Mai revanchieren, die gleichbedeutend mit dem Verpassen des DM-Finales war. Darüber hinaus kommt es zum interessanten Aufeinandertreffen der drei Olympiasiegerinnen auf Berliner Seite (Keller, Latif und Walter) mit ihren Pendants in Reihen der Hessinen (Haase, Müller, Klecker).
„Mal sehen, wer die besseren Golden Girls hat. Auf jeden Fall ist eine Menge Brisanz in der Partie, wie eigentlich fast immer gegen den RRK. Aber diesmal wollen wir wieder das bessere Ende für uns haben“, hofft Betreuer Horst Buhr auf eine erfolgreiche „Dienstreise“.

Reizfaktor
Das Duell der Erzrivalen zählt schon seit Jahren zu den absoluten Klassikern in der Liga. In der Vorsaison schnappte der RRK den Berlinerinnen in letzter Minute den Finalplatz weg – schon deshalb wird der BHC auf eine Revanche brennen!


RW Köln – Klipper THC
Samstag, 25. September, 15 Uhr (in Köln)

Ein absolutes Top-Spiel der Damen-Bundesliga. Der aktuelle Tabellenführer gegen den Tabellen-Zweiten. Die Kölner Damen haben am letzten Wochenende bei den schweren Auswärts-Aufgaben in Mannheim (4:1) und München (4:0) gezeigt, dass sie auch in diesem Jahr zu den absoluten Top-Favoriten zu zählen sind. Ihre drei Goldmedaillen-Gewinnerinnen Marion Rodewald, Franziska Gude und Heike Lätzsch hatten bereits entscheidenden Anteil an den drei Siegen. Lätzsch schaffte in Mannheim einen lupenreinen Hattrick.
Doch auch Klipper hinterließ bislang einen hervorragenden Eindruck. Gegen Meister Rüsselsheim war beim 1:3 viel mehr drin. Das Match stand lange auf Messers Schneide und hätte auch zugunsten der Hamburgerinnen kippen können. In Köln hat die Mannschaft von Markku Slawyk nichts zu verlieren.

Reizfaktor:
Gegen Köln verlor Klipper 2003 nicht nur das Meisterschaftsfinale 0:2, sondern kassierte im Frühjahr 2004 mit dem 0:4 in Köln auch die höchste Saison-Niederlage. Da würde es den Klipperanerinnen gut passen, den Titelfavoriten ein bisschen zu ärgern.


RTHC Leverkusen – Club an der Alster
Sonntag, 26. September, 14 Uhr (in Leverkusen)


Alster könnte durch einen Sieg beim Aufsteiger die Abstiegszone erst einmal deutlich hinter sich lassen und den Aufwärtstrend bestätigen. Die Formkurve ging ja zuletzt nach oben. Der Auftakt-Niederlage folgte das Remis gegen Frankfurt und der Sieg über Meister Rüsselsheim, der Selbstvertrauen gegeben haben müsste. Allerdings hat die schnelle, angriffsstarke Leverkusener Mannschaft nach dem 1:4 im Auftaktspiel gegen Klipper ebenfalls eine deutliche Steigerung zu verzeichnen gehabt. Zwei Unentschieden in Mannheim und in München sind eine ausgezeichnete Visitenkarte.

Reizfaktor:
Auch im Abstiegsjahr der Leverkusenerinnen 2002 war Alster mit vier Zählern (von insgesamt 14) lukrativer Punktelieferant. Das George-Team liegt den Westdeutschen offensichtlich.

Tabelle 2.Liga Damen Nord


1. Crefelder HTC 2 7 : 0 6
2. DHC Hannover 2 6 : 3 4
3. ETUF Essen 2 4 : 3 4
4. Harvestehuder THC 2 3 : 3 3
5. Großflottbeker THGC 2 1 : 5 3 Früher war doch alles anders :zwinker3:
6. UHC Hamburg 2 5 : 6 1
7. Düsseldorfer HC 2 3 : 4 1
8. Club Raffelberg 2 0 : 5 0



Die Vorschau der Herren gibt es hier.
 
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