Doppelsieg für deutsche Langläufer

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derMoralapostel

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beim Langlauf-WC im schwedischen Gällivare zeigten die deutschen Männer über 15km klassisch für eine überragende Mannschaftsleistung. Weltmeister Axel Teichmann gewan überlegen vor Gesamtweltcupsieger Rene Sommerfeldt. :spitze: Jens Filbrich, Tobias Angerer und Andreas Schlütter belegten die Plätze 4, 7 und 15. Juniorenweltmeister Franz Göhring als schlechtester Deutscher wurde 24. :respekt:
Bei den Frauen gewann Marit Björgen die 10km klassisch vor Kristina Smigun und Virpi Kuitunen. Beste Deutsche war Evi Sachenbacher auf Platz 10.
Die deutschen Männer knüpfen also nahtlos an der letzten Saison an, bleibt zu hoffen, dass sie die Form bis zur WM in Oberstdorf halten können. Ebenfalls stark die Russen, während die Norweger auf der ganzen Linie enttäuschten. Die deutschen Frauen scheinen dagegen, noch einigen Nachholbedarf zu haben.
 

sebastian

Mitglied
Wobei die Damen immer schon in der freien Technik ein ganzes Stück besser waren. Also ich glaube nicht, dass Sachenbacher letztes Jahr in der klassischen Technik so weit vorne war wie heute. Wirklich enttäuschend waren allerdings Künzel und Henkel.
 
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derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
ich habs schon mehrfach im WSF bei Sport1 oder im alten Fanlager ausgeführt, dass ich in der momentanen Stärke des deutschen Teams eher eine Schwäche der anderen Nationen als überragende deutsche Leistungen sehe. Ob das ganze "spanische Ursachen" hat, lasse ich mal dahingestellt, die anderen kennen sicher die gleichen Mittel. :floet:
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
derMoralapostel schrieb:
ich habs schon mehrfach im WSF bei Sport1 oder im alten Fanlager ausgeführt, dass ich in der momentanen Stärke des deutschen Teams eher eine Schwäche der anderen Nationen als überragende deutsche Leistungen sehe. Ob das ganze "spanische Ursachen" hat, lasse ich mal dahingestellt, die anderen kennen sicher die gleichen Mittel. :floet:

Sind wir ja einer Meinung :spitze:
 

Schabbab

in Therapie
Das in einer Ausdauersportart wie dem Langlauf gedopt wird sollte wohl jedem klar sein. Es erübrigt sich beinahe darüber überhaupt noch ein Wort zu verlieren. Wer allerdings dopt, das sei einmal dahingestellt...
Fakt ist sicher, wie Morali das angesprochen hat, dass die grossen Nationen wie Finnland, Norwegen, Schweden oder Italien in den letzten Jahren sukkzessive abgebaut haben. Man kann aber nicht behaupten die Deutschen würden allein dadurch profitieren. Sie haben in den letzten 10 Jahren auch durch Eigenleistung stark aufgeholt. Als Beispiel hierfür mögen die zahlreichen Erfolge im Jugend- und Juniorenbereich der letzten Jahre gelten...gerade durch Leute wie Angermann, Teichmann, Sommerfeld, Künzel oder Sachenbacher.

Man kann es vielleicht derart auf den Punkt bringen, dass die Grossen schwächer geworden sind während die Deutschen stärker geworden sind.
 

derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
Schabbab schrieb:
Man kann aber nicht behaupten die Deutschen würden allein dadurch profitieren. Sie haben in den letzten 10 Jahren auch durch Eigenleistung stark aufgeholt.
so war das auch nicht gemeint, sondern eher so, dass sich die Erfolge eben aus den beiden Komponenten eigene Stärke und Schwäche der anderen ergeben. Aber wie ich sehe, sind wir uns darüber ja einig. :zahn:
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
10km Damen vom Freitag

1. Katerina Neumannova CZE 26:58.1
2. Kristina Smigun EST 26:59.4 +1.3
3. Natalia Baranova-Masolkina RUS 27:05.9 +7.8
4. Marit Bjoergen NOR 27:27.4 +29.3 :spitze:
5. Claudia Kuenzel GER 27:35.4 +37.3
6. Julija Tchepalova RUS 27:38.1 +40.0
7. Riitta Liisa Lassila FIN 27:44.2 +46.1
8. Valentina Shevchenko UKR 27:46.1 +48.0
9. Larisa Kurkina RUS 27:49.2 +51.1
10. Hilde G. Pedersen NOR 27:53.3 +55.2 :spitze:

Evi Sachenbacher ist abgereist wegen Krankheit

15km Herren

1. Vincent Vittoz FRA 35:26.9
2. Axel Teichmann GER 35:28.7 +1.8
3. Giorgio Di Centa ITA 35:45.5 +18.6
4. Rene Sommerfeldt GER 35:46.8 +19.9
5. Evgenji Dementiev RUS 35:51.8 +24.9
6. Cristian Zorzi ITA 35:55.2 +28.3
7. Pietro Piller Cottrer ITA 35:56.8 +29.9
8. Freddy Schwienbacher ITA 35:59.9 +33.0
9. Tore Ruud Hofstad NOR 36:02.8 +35.9
10. Ole Einar Bjoerndalen NOR 36:08.2 +41.3 :floet:

12.Angerer , 18.Schlütter, 25 Fibrich
 

derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
Aimar schrieb:
10. Ole Einar Bjoerndalen NOR 36:08.2 +41.3 :floet:
das zeigt doch das ganze Problem der Norweger :floet: Dort hat man die Entwicklung der letzten 10-15 Jahre völlig verpennt, da durch überragende Einzelsportler wie Dählie, Ulvang und Alsgaard trotzdem Erfolge da waren. (irgendwie erinnert das an gewisse Länder beim Skispringen :hammer: )
im Übrigen heißt mein Favorit auf den Gesamtweltcup dieses Jahr Axel Teichmann, da er in beiden Laufarten vermutlich der ausgeglichenste Läufer der Weltspitze ist. :spitze:
 
Ja, wenn man Leute wie Dählie, Ulvang und Alsgard verliert ist es klar, daß ein Loch aufreißt. Nur ist halt doch das Loch schon sehr, sehr groß und es kommt seit Jahren nichts nach. Mit dem Einsatz eines Biathleten macht man den Nachwuchs lächerlich, das ist doch völlig absurd. Wäre ungefähr so, wie wenn die Spezialspringer Kombinierer einsetzen würden. Man muß mal abwarten, die Saison ist lang und es ist WM-Jahr. Ich bin mir sicher, daß die Skandinavier und auch die Italiener bzw. zumindest deren Spitzenleute die ihren Stammplatz bei der WM haben, erst im Jänner langsam in Form kommen werden. Die Saison ist einfach zu lang, die WM zu spät um jetzt schon in Form zu sein. Ich bin mir völlig sicher, daß Teichmann oder Sommerfeld diesen WC gewinnen, weil sie derzeit mit Abstand die besten sind und weil der GWC in Skandinavien überhaupt keinen Stellenwert hat. Dort zählen im Prinzip nur drei Sachen: Jede Staffel, die WM und der Hollmenkolm, der GWC ist denen völlig wurscht.
 

derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
mag sein, dass man mit dem Einsatz von Biathleten den Nachwuchs teilweise lächerlich macht, andererseits muss man aber eben auch sagen, dass hier der Verband die Schuld trägt. Es kann doch kein Zufall sein, dass bei dem riesigen Potenzial in Norwegen kein einziger Langläufer dabei ist, der halbwegs im Skating mithalten kann (Hetland und Bjerkeli bei den Sprints ausgenommen). Dass man Ulvang, Dählie und Alsgaard nicht gleichwertig ersetzen kann, erwartet auch niemand, andere Länder können das auch nicht (z.B. Schweden Svan und Elofson), nur scheint es eben so, dass in Norwegen jeder gedacht hat, dass es so weiter geht und unterdessen eben die Skating-Technik vollkommen vernachlässigt wurde mit dem Ergebnis, dass Norwegen hier jetzt völlig auf verlorenem Posten steht.
Dass die jetzige Form nur bedingt für die WM aussagekräftig ist, stimme ich dir vollkommen zu. Zumal für die Deutschen dann auch noch der Druck dazu kommt, bei der Heim-WM gut abschneiden zu müssen.
 

derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
heute wieder eine überragende Mannschaftsleistung des DSV beim Sieg von Axel Teichmann über 15km klassisch :spitze:

1. Teichmann
2. Rotchev (RUS)
3. Sommerfeldt

5. Filbrich
8. Schlütter
12. Angerer

Wie schon letzte Woche hatte Teichmann auch heute wieder fast eine halbe Minute Vorsprung :respekt:
 

derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
beim 2x15km Skiathlon mit Massenstart gewann zur Abwechslung :zwinker3: mal wieder Axel Teichmann. Zweiter wurde Jens Filbrich, womit die DSV-Herren wieder einen Doppelsieg erreicht haben :respekt: Dritter wurde zeitgleich mit Filbrich der Franzose Vincent Vittoz. Evtl. könnte sich aufgrund des Fotofinishs die Reihenfolge von Filbrich und Vittoz noch ändern.
 
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derMoralapostel

Bekanntes Mitglied
und wieder mal gabs einen Doppelsieg :zwinker3: nachdem es die letzten Rennen nicht ganz so gut lief wie zu Saisonbeginn, konnten heute Künzel/Bauer und Teichmann/Filbrich die beiden klassischen Teamsprints in Abwesenheit der Norweger gewinnen.
 

Schabbab

in Therapie
Die B-Probe von Vittoz war negativ...also war er nicht gedopt? :lachtot: :lachtot: Klar, deswegen war ja die A-Probe positiv :nachdenk:

Die B-Probe des seit vergangener Woche unter Dopingverdacht stehenden französischen Skilangläufers Vincent Vittoz ist negativ. Das bestätigte der französische Ski-Verband (FFS). Damit kann der Weltcup-Zweite, der nach seinem Sieg im tschechischen Nove Mesto am 15. Januar in der A-Probe positiv auf das Diuretikum Furosemid getestet worden war, bei der WM in Oberstdorf starten. "Der Fall Vittoz ist abgeschlossen", sagte FFS-Sprecher Pierre Teyssot.
 
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