Ich zitiere hier mal einen bekannten Sportpsychologen, der da schrieb:
"Ja, was ist denn nun eine Spielerpersönlichkeit im allgemein vorausgesetzten Verständnis bei Journalisten und ihrem Publikum, bei den Spielern und den Stammtischstrategen? Warum werden Beckenbauer, Breitner, Netzer allgemein als Spielerpersönlichkeiten bezeichnet, Kaltz und Rüßmann, ja Berti Vogts und Bonhof hingegen nur als erstklassige Fußballspieler? Es kann nicht gemeint gewesen sein, daß eine Spielerpersönlichkeit sich von dem erstklassigen Fußballspieler nur durch ein noch größeres fußballerisches Können unterscheidet. Vielmehr müssen, so hört man, die Spielerpersönlichkeiten in der Lage sein, dem Spiel Impulse und Richtungen zu geben, den Überblick übers Ganze zu haben, die Mitspieler zum Durchhalten zu motivieren, selbst wenn die Lage aussichtslos zu sein scheint. Man geht wohl nicht zu weit, wenn man sagt, daß der Ruf nach einer Spielerpersönlichkeit mit solchen Fähigkeiten dem Ruf nach einer Führungspersönlichkeit gleichkommt. Impuls und Richtung geben, Überblick übers Ganze haben, zum Durchhalten motivieren, das sind ganz offensichtlich Führungsqualitäten, und wohl nicht nur eines Fußballspielers, sondern einer jeden Führungspersönlichkeit ."
Das sollte Dir, für den Anfang, weiterhelfen! ^^
RWG!