Enyimba und der Traum vom Ende des Fluches

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Aimar

Frauensportbeauftragter
Die Kommentatoren nennen es den "Fluch der Meister", aber die Tatsache, dass es in den vergangenen 35 Jahren keiner Mannschaft gelungen ist, den höchsten Titel auf Vereinsebene in Afrika erfolgreich zu verteidigen, kommt langsam einer Epidemie gleich.

Der nigerianische Verein Enyimba darf nun hoffen, dem ganzen Spuk ein Ende setzen zu können. Die Mannschaft tritt in Hin- und Rückspiel des Finales der afrikanischen Champions League gegen Etoile Sahel aus Tunesien an.

Zum letzten Mal gelang es 1968 einer Mannschaft, die Trophäe zum zweiten Mal in Folge zu gewinnen. Damals war es der Verein TP Englebert aus Lubumbashi (im ehemaligen Zaire), der jetzt unter dem Namen TP Mazembe bekannt ist. Die Mannschaft erreichte damals ein Gesamtergebnis aus Hin- und Rückspiel von 6:4 gegen Etoile Filante (Togo). Im Vorjahr hatte sich das Team den Titel ebenfalls gesichert, wenn auch unter kontroversen Umständen. Der damalige Gegner Asante Kotoko (Ghana) weigerte sich, in einem Playoff-Spiel anzutreten, nachdem die ersten beiden Begegnungen keine Entscheidung gebracht hatten.

Seitdem ist es niemals wieder einem Meister gelungen, den Titel zu verteidigen. Kann Enyimba dem Spuk nun endlich ein Ende bereiten?

Am heutigen Samstag drehte Sahel das Spiel durch Tore von Mhadhebi (44.,Elfmeter) und Traoré (53.) nach dem Färungstreffer durch Nwanna (15.). Dennoch haben die Nigerianer noch Chancen den "Fluch" zu beenden
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
Es ist vollbracht. Enyimba gewann das Rückspiel mit 7:4 nach Elfmeterschießen. :laola:

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