Fans greifen DFB mit wütendem Protest bei Pokalfinale an

Max_Mustermann

Unbekanntes Mitglied
So - und jetzt will ich alter Mann mal etwas zu den Ereignissen beim DFB-Pokalfinale schreiben.

Was immer dort der Anlaß des Protestes gewesen ist, er kam gar nicht beim Fernsehzuschauer an.
Sicherlich versteht jeder, wenn Menschen die sehr oft ins Stadion gehen gegen hohe Eintrittspreise protestieren.
Bzw. gegen überhöhte Preise bei einem Event wie einem Pokalfinale.
Das ist nachvollziehbar und hat durchaus seine Berechtigung.

Doch mit "Protesten" solcher Art erreicht man kein Verständnis oder gar Solidarität für die eigene Sache.
Ein Station in derartiger Weise mit Pyro zu vernebeln ist völlig rücksichtslos seinen Mitmenschen gegenüber, welche über viele Minuten den Qualm einatmen mussten.
Erst recht ist das zu kritisieren, da sich auch Kinder im Stadion befanden.
Mal abgesehen von der allgemeinen Verletzungsgefahr durch Pyros.
Und letztlich waren auch die Spieler des eigenen Clubs dem Qualm ausgesetzt.
Denkt man darüber mal nach?
Welche Art von "Fans" sollen das sein, die den Spielern des eigenen Vereins auf diese Art und Weise schaden?

Für mich sind diese Ultras mittlerweile leider längst keine echten Fans mehr.
Denen geht es auch gar nicht um den Verein oder um den Fußballsport.
Sondern nur darum, sich auf den Zuschauerrängen auszutoben, sich wichtig zu machen oder auch um ihre teils politischen Botschaften unters Volk zu bringen, welche auf einem Fußballplatz aber nunmal so gar nichts zu suchen haben.
Mit dem stattfindenden Fußballspiel haben die scheints nichts am Hut, sie nutzen diesen nur als Trittbrett.

Was die Ultras zweifellos als Plus für sich verbuchen können sind die tollen Choreos, keine Frage.
Und natürlich die "organisierte" Anfeuerung.
Allerdings überschätzen die Ultragruppen ihre Wichtigkeit.
Und, dass ohne sie gar nichts ginge.
Bei einem Wegfall der jetzigen Ultragruppierungen werden andere in die Lücke stoßen und diese füllen.
Mag sein, dass dies dann vielleicht 1 Saison lang dauert, bis man sich findet.
Aber dann wird es sicherlich einen guten Support geben.
Daher würde ich es begrüßen, wenn die Vernünftigeren bei den Ultras mehr Gehör in ihrer Gruppe finden würden und wir Dinge wie beim Pokalfinale nicht mehr sehen müssen.
Ebenso wie Ballwürfe die zur Spielunterbrechung führen und schon gar nicht sehen will der echte Bayern-Fan Hassbekundungen wie es sie z. B. in Hoffenheim gegen Herrn Hopp gab.
Zum Glück haben die Mannschaften da ganz toll darauf reagiert.
Ansonsten wird das Image der Ultras immer weiter beschädigt.
Werdet echte Fans mit Herz und hört mit all dem Käse auf!
Das alles braucht wirklich niemand außer ihr selbst, bzw. einige von euch!

Ich bin seit den 70er Jahren Stadiongänger.
Habe viele tolle Spiele gesehen.
Das leidige 3:4 gegen den HSV im Meisterschaftskampf 1982 oder das Pokalendspiel im gleichen Jahr gegen Nürnberg im Frankfurter Waldstadion, als man schon 0:2 zurücklag und Dieter Hoeneß zur Legende wurde durch seinen Turban.
Das Nebelspiel gegen Tottenham Hotspurs im Pokal der Landesmeister als man fast gar nichts gesehen hat oder das legendäre Elfmeterschießen gegen POAK Saloniki im UEFA-Pokal.
Zu diesen Zeiten waren die meisten hier im FL und die heute in der Süd stehen noch Kinder oder sind sogar noch mit den Kaulquappen geschwommen.

Bei Heimspielen stand ich, bzw. unsere Clique immer in der Südkurve im Fanblock in der Nähe des Fanclubs "Südkurve 73".
Die waren seinerzeit meist tonangebend, welche Lieder angestimmt werden.
Damals gab es noch keine Capos auf Vorsänger-Podesten und es hat trotzdem funktioniert.
Choreos gab es damals nur selten, das ist richtig.
Aber einige gab es dann doch.

Anhang anzeigen 70000

Und hier mal etwas Historie dazu:


Die bisher beste Erklärung in aller Ausführlichkeit. :laola:

Lediglich die Jubelarien für den FCBäh hättest du weglassen können. :knueppel:

Betrifft ja jeden Verein. :mahnen:
 

Sandsturm

Blaublütler
So - und jetzt will ich alter Mann mal etwas zu den Ereignissen beim DFB-Pokalfinale schreiben.

Was immer dort der Anlaß des Protestes gewesen ist, er kam gar nicht beim Fernsehzuschauer an.
Sicherlich versteht jeder, wenn Menschen die sehr oft ins Stadion gehen gegen hohe Eintrittspreise protestieren.
Bzw. gegen überhöhte Preise bei einem Event wie einem Pokalfinale.
Das ist nachvollziehbar und hat durchaus seine Berechtigung.

Doch mit "Protesten" solcher Art erreicht man kein Verständnis oder gar Solidarität für die eigene Sache.
Ein Station in derartiger Weise mit Pyro zu vernebeln ist völlig rücksichtslos seinen Mitmenschen gegenüber, welche über viele Minuten den Qualm einatmen mussten.
Erst recht ist das zu kritisieren, da sich auch Kinder im Stadion befanden.
Mal abgesehen von der allgemeinen Verletzungsgefahr durch Pyros.
Und letztlich waren auch die Spieler des eigenen Clubs dem Qualm ausgesetzt.
Denkt man darüber mal nach?
Welche Art von "Fans" sollen das sein, die den Spielern des eigenen Vereins auf diese Art und Weise schaden?

Für mich sind diese Ultras mittlerweile leider längst keine echten Fans mehr.
Denen geht es auch gar nicht um den Verein oder um den Fußballsport.
Sondern nur darum, sich auf den Zuschauerrängen auszutoben, sich wichtig zu machen oder auch um ihre teils politischen Botschaften unters Volk zu bringen, welche auf einem Fußballplatz aber nunmal so gar nichts zu suchen haben.
Mit dem stattfindenden Fußballspiel haben die scheints nichts am Hut, sie nutzen diesen nur als Trittbrett.

Was die Ultras zweifellos als Plus für sich verbuchen können sind die tollen Choreos, keine Frage.
Und natürlich die "organisierte" Anfeuerung.
Allerdings überschätzen die Ultragruppen ihre Wichtigkeit.
Und, dass ohne sie gar nichts ginge.
Bei einem Wegfall der jetzigen Ultragruppierungen werden andere in die Lücke stoßen und diese füllen.
Mag sein, dass dies dann vielleicht 1 Saison lang dauert, bis man sich findet.
Aber dann wird es sicherlich einen guten Support geben.
Daher würde ich es begrüßen, wenn die Vernünftigeren bei den Ultras mehr Gehör in ihrer Gruppe finden würden und wir Dinge wie beim Pokalfinale nicht mehr sehen müssen.
Ebenso wie Ballwürfe die zur Spielunterbrechung führen und schon gar nicht sehen will der echte Bayern-Fan Hassbekundungen wie es sie z. B. in Hoffenheim gegen Herrn Hopp gab.
Zum Glück haben die Mannschaften da ganz toll darauf reagiert.
Ansonsten wird das Image der Ultras immer weiter beschädigt.
Werdet echte Fans mit Herz und hört mit all dem Käse auf!
Das alles braucht wirklich niemand außer ihr selbst, bzw. einige von euch!

Ich bin seit den 70er Jahren Stadiongänger.
Habe viele tolle Spiele gesehen.
Das leidige 3:4 gegen den HSV im Meisterschaftskampf 1982 oder das Pokalendspiel im gleichen Jahr gegen Nürnberg im Frankfurter Waldstadion, als man schon 0:2 zurücklag und Dieter Hoeneß zur Legende wurde durch seinen Turban.
Das Nebelspiel gegen Tottenham Hotspurs im Pokal der Landesmeister als man fast gar nichts gesehen hat oder das legendäre Elfmeterschießen gegen POAK Saloniki im UEFA-Pokal.
Zu diesen Zeiten waren die meisten hier im FL und die heute in der Süd stehen noch Kinder oder sind sogar noch mit den Kaulquappen geschwommen.

Bei Heimspielen stand ich, bzw. unsere Clique immer in der Südkurve im Fanblock in der Nähe des Fanclubs "Südkurve 73".
Die waren seinerzeit meist tonangebend, welche Lieder angestimmt werden.
Damals gab es noch keine Capos auf Vorsänger-Podesten und es hat trotzdem funktioniert.
Choreos gab es damals nur selten, das ist richtig.
Aber einige gab es dann doch.

Anhang anzeigen 70000

Und hier mal etwas Historie dazu:


Das verdient Respekt und Beifall. :beifall:
 

Forentroll

Bekanntes Mitglied
So - und jetzt will ich alter Mann mal etwas zu den Ereignissen beim DFB-Pokalfinale schreiben.

Was immer dort der Anlaß des Protestes gewesen ist, er kam gar nicht beim Fernsehzuschauer an.
Sicherlich versteht jeder, wenn Menschen die sehr oft ins Stadion gehen gegen hohe Eintrittspreise protestieren.
Bzw. gegen überhöhte Preise bei einem Event wie einem Pokalfinale.
Das ist nachvollziehbar und hat durchaus seine Berechtigung.
Das Stadion war ausverkauft oder? Dann waren die Preise auch nicht überhöht. Der Unterschied zu früher ist, dass die Kohle jetz an Verband und Vereine und nicht mehr die Schwarzmarkthändler geht. Aber vermutlich stört sich da auch gerade deswegen mancher daran, weil das inoffizielle Zusatzeinkommen weggefallen ist.
 

zariz

Bekanntes Mitglied
Das Stadion war ausverkauft oder? Dann waren die Preise auch nicht überhöht. Der Unterschied zu früher ist, dass die Kohle jetz an Verband und Vereine und nicht mehr die Schwarzmarkthändler geht. Aber vermutlich stört sich da auch gerade deswegen mancher daran, weil das inoffizielle Zusatzeinkommen weggefallen ist.
auf welcher Droge bist du?
 

Zappzarap

What's Up?
Das Stadion war ausverkauft oder? Dann waren die Preise auch nicht überhöht. Der Unterschied zu früher ist, dass die Kohle jetz an Verband und Vereine und nicht mehr die Schwarzmarkthändler geht. Aber vermutlich stört sich da auch gerade deswegen mancher daran, weil das inoffizielle Zusatzeinkommen weggefallen ist.
 

Bullenpower

Aktives Mitglied
200.webp
 
Oben