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Felix Passlack auf der Überholspur

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"Die ersten Monate bei Nagelsmann" treffen eine Wertung.
Nun, kann so interpretiert werden, wenn man denn möchte. Kann aber auch so interpretiert werden:

- bei Nagelsmann (=bei einem Trainer)
- in Hoffenheim (= in einem Ort)
- in der Nähe von Heidelberg (= Region1)
- südlich von Darmstadt (= Region2)
- Bei Oma Hermine (= Vermieterin)

Die einzige richtige Wertung besteht eigentlich nur im letzten Punkt im Zusammenhang mit "kann man vergessen". Hier wäre dann ein Umzug die Option.

Alles andere ist für mich (!!) nur eine Orts-/Zuständigkeitsbeschreibung. Es sind nunmal seine ersten Monate unter der Trainingsleitung von Herrn Nagelsmann, ganz nüchtern und vorurteilsfrei. Trainer Schibulski trainiert dort ja nicht - es sei denn er wäre dort 3. Assistent, das entzieht sich meiner Kenntnis, dann revoziere ich gerne.

:zwinker3:
 
Jetzt, wo er die physischen Vorteile nicht mehr hat, fallen seine Schwächen im Dribbling, Passspiel und Zweikampfverhalten einfach deutlicher ins Gewicht. Gegner einfach überlaufen und dann mit Dynamik und Schussstärke für Scorer sorgen, geht gegen gestandene Profis nicht mehr so leicht wie gegen 17-Jährige. Technisch ist er limitiert, da muss man nicht drumherum reden. Er muss sich jetzt mit der Erfahrung im Profibereich idealerweise angewöhnen, seine Aggressivität und Dynamik im Defensivspiel besser zu nutzen, dann kann er ein gescheiter Verteidiger werden. Ein wirklich guter offensiver Flügelspieler wird er in der Bundesligaspitze eher nicht.

Das ist genau der Punkt. Es ist ein klassischer Beleg dafür, dass "Überflieger" in der Jugend nicht zwingend einen Raketenstart bei den erwachsenen Jungs hinlegen. Aber ich gebe Dir recht, ein guter (iS passabler, zuverlässiger) RV kann aus ihm noch werden.

Da liegt es aber nun am Trainer (Achtung KK90: jetzt kommt ne Wertung!), ihm diesen Weg aufzuzeigen und ihm bei der Entwicklung zu helfen. Hier ist dann der Trainer gefordert, wenn er denn dieses Potenzial in Passlack sieht.
 

Kaiserkrone90

da27 ; jok32
Teammitglied
Da liegt es aber nun am Trainer (Achtung KK90: jetzt kommt ne Wertung!), ihm diesen Weg aufzuzeigen und ihm bei der Entwicklung zu helfen. Hier ist dann der Trainer gefordert, wenn er denn dieses Potenzial in Passlack sieht.

Richtig! Das trifft absolut das, was ich dazu auch einschätzen würde. Mit anderen Worten - das unterschreibe ich.

Nagelsmann hat, seit seinem Auftauchen in der Bundesliga (immerhin mit erst 28 Jahren), meine Bewunderung dafür, dass er erkennbar ein wirklich gut ausgebildeter Fachmann ist und das auch im Stande ist ein- und umzusetzen. (an was er vordergründig arbeiten muss, ist sein ((womöglich noch etwas jugendlicher)) Jähzorn, der manchmal aufblitzt.
In puncto Passlack, um wieder auf das Thema zu kommen, traue ich ihm auch zu, eine postive Entwicklung einleiten zu können. Schaun mer mal ...
 

Kurz-de-Borussia

Dortmunder.
Er hat bis zum 2. Jahr in der U17 fast ausschließlich RV gespielt, das war im Nachwuchs immer seine primäre Position und zum RA hat man ihn recht spät umgeschult. An der taktischen Ausbildung kann's also nicht wirklich liegen.

Na ja die Zeit rund um die U17 und U19 ist dann schon etwas wichtiger in der Ausbildung, nicht? Er hatte in der Jugend jahrelang mit Scuderi aber auch mit Burnic, der einfach überall aufm Platz war eine sehr sehr gute Absicherung, so dass seine doch eher schwache Zweikampfführung nicht so zum Tragen kam wie nun im Seniorenbereich.

Soll er dieses Tal jetzt durchschreiten, kann ihn nur festigen. Nicht jeder muss, wie Pulisic, schon in dem Alter eine tragende Säule bei den Profis spielen.
 

Fratzke

SS - Suboptimales Subjekt
Ganze 74 Spielminuten in Hoffenheim nach 26 Spieltagen. Kann es sein, dass der nächste prophezeite Topstar des BVB vielleicht gar keiner ist oder wird?
 

Kurz-de-Borussia

Dortmunder.
Ganze 74 Spielminuten in Hoffenheim nach 26 Spieltagen. Kann es sein, dass der nächste prophezeite Topstar des BVB vielleicht gar keiner ist oder wird?

Vielleicht sollte man manchmal einfach im Internet die Fresse halten:

Im Prozess um den Anschlag auf die #BVB-Mannschaft hat gerade Felix #Passlack ausgesagt, der Marc #Bartra gegenüber saß. Er habe lange Angstzustände gehabt, nicht schlafen können, sei bei Geräuschen zusammengezuckt und habe sich draußen immer umgesehen, ob er verfolgt werde.

(...)

Im Bus zu fahren sei sehr schlimm gewesen. "Heute geht es", so Passlack, aber er habe manchmal noch Angstzustände.

 

Kerpinho

Maskenträger
Teammitglied
BVB-Talent: Wie läuft es eigentlich bei Passlack?

Der Weg von Felix Passlack schien bereits vorgegeben. 2015 führte das Eigengewächs von Borussia Dortmund die U17 der Westfalen mit überragenden 17 Toren und 18 Vorlagen zur deutschen Meisterschaft. Fast schon zwangsläufig folgte die Auszeichnung mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold. Als er am ersten Spieltag der Saison 2016/2017 dann in der Startelf des Bundesliga-Teams stand, schien klar: Passlack wird seinen Weg gehen.

Bisher führte der ihn jedoch nicht nach oben. Auf schwache Leistungen beim BVB folgte die Reservistenrolle. Im vergangenen Sommer wurde Passlack dann zu Norwich City in die zweite englische Liga verliehen. Unter dem deutschen Trainer Daniel Farke und mit acht deutschen Mitspielern sollte Passlack Spielpraxis sammeln und 2019 als gereifter Spieler zum BVB zurückkehren.

Eine nachvollziehbare Personalentscheidung der Dortmunder, die bisher jedoch keinerlei Früchte trägt. Nach 17 Spieltagen in der Championship stand Passlack noch keine einzige Minute auf dem Platz. Nur zweimal war er überhaupt im Kader der Canaries. Einzig im Ligapokal kam der 20-Jährige zum Einsatz. Mittlerweile ist Norwich jedoch ausgeschieden.

Der englische Passlack

Dass der Rechtsverteidiger unter Farke außen vor ist, liegt hauptsächlich an einem Talent, das die Entwicklung eingeschlagen hat, die man sich eigentlich von Passlack erhofft hatte: Max Aarons. Der 18-Jährige stammt aus der Jugend von Norwich und gab am sechsten Spieltag sein Startelfdebüt. Norwich war da noch Achtzehnter. Mittlerweile steht der Klub auf Platz zwei. Aarons hat in diesem Zeitraum keine einzige Spielminute verpasst.

Für Passlack ist es deshalb schwierig, wie auch Farke weiß. Dennoch lobt der Trainer im ‚kicker‘: „Ich bin wirklich sehr zufrieden mit Felix. Er legt eine top Einstellung an den Tag. Aber für ihn ist es unglücklich gelaufen, dass ausgerechnet auf seiner Position mit Aarons ein anderer Spieler durch die Decke geht.“ Abschreiben will der Trainer seinen Schützling nicht: „Ich bin aber überzeugt davon, dass Felix uns mittelfristig helfen wird, im Pokal hat er gute Spiele gemacht.“

„Ganz nah dran“

Dass Passlack so selten im Kader der Canaries stand, hat laut Farke nichts mit der Leistung des BVB-Talents zu tun: „Gäbe es die Homegrown-Regel nicht, wonach sieben Spieler im Spieltagsaufgebot in England ausgebildet worden sein müssen, stünde er wesentlich häufiger im Kader bei uns. Was seine Leistung betrifft, ist er ganz nah dran.“

Für Passlack und den BVB ist nur zu hoffen, dass aus „ganz nah dran“ bald ein „immer dabei“ wird. Ansonsten hätte Passlack die zweite Saison ohne nennenswerte Spielpraxis im Profibereich hinter sich. Wenn er dann im Sommer zum BVB zurückkehrt, ist er bereits 21. Die ganz große Karriere könnte man vom gebürtigen Bottroper dann nicht mehr erwarten. Dabei schien der Weg von Passlack bereits vorgegeben.

BVB-Talent: Wie läuft es eigentlich bei Passlack?
 

Kerpinho

Maskenträger
Teammitglied
Die Frage ist, WAS er jetzt daraus macht. Sollte er es schaffen sich tatsächlich plötzlich zu etablieren (auch wenn die Verletzten wieder zurückkehren), wäre er für mich direkt eine der Top-Überraschungen der Saison. Im positiven Sinne. Denn streng genommen war er beim BVB schon lange abgeschrieben. Und hat auch bei seinen jeweiligen Leihen komplett enttäuscht/versagt.
 
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