Geschäftsergebnis 2003/ 2004. 80 T€ "Gewinn"

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mendiculus

MODEFAN
von hier :

http://www.fcstpauli.de/index.php?we_objectID=697&pid=0

01.11.2004

PRESSEINFORMATION

FC St. Pauli schließt das Geschäftsjahr 2003/2004 mit einem Gewinn von TEUR 80 ab

Der FC St. Pauli von 1910 e.V. hat das Geschäftsjahr 2003/2004 mit einem bilanziellen Plus in Höhe von TEUR 80 abgeschlossen.

Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz von TEUR 8.555 auf TEUR 4.636 um 46 %. Während die Erlöse aus dem Spielbetrieb im ersten Jahr in der Regionalliga (in erster Linie Zuschauereinnahmen) nur um 20 % auf TEUR 2.542 sanken, machten sich insbesondere die um 84 % auf TEUR 711 gesunkenen Einnahmen aus Fernseh- und Hörfunkverwertung (TEUR 4.278 in der 2. Bundesliga, Saison 2002/2003) bemerkbar. Die sonstigen betrieblichen Erträge (Signing Fees, Mitgliedsbeiträge u.a., aber auch Erlöse aus der Retterkampagne) betrugen TEUR 3.038 (Vj. 2.402). Die Kosten sanken um 39 % auf TEUR 7.242. Dabei wurden für die Mannschaft inclusive gesundheitlicher Betreuung und Sportausrüstung TEUR 2.722 verwendet.
Insgesamt wurde ein Betriebsergebnis von TEUR 340 (Vj. TEUR - 842) erwirtschaftet. Nach Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Finanzanlagen verbleibt ein Jahresüberschuß von TEUR 79 (Vj. TEUR – 2.298). Der Verein hat damit die bereits angekündigte „schwarze Null“ realisiert.

In das Ergebnis sind jedoch sowohl bei Kosten als auch Erlösen außerordentliche Faktoren eingeflossen. So betrugen die positiven Effekte aus Sondererlösen (Mel Ramos, Retterkampagne etc.) im laufenden Geschäftsjahr noch TEUR 789. Auf der anderen Seite flossen außerordentliche Aufwendungen wie Steuerrückstellungen, Abschreibungen auf Spielerwerte und Forderungen und Rückstellungen für die Personalie Franz Gerber von ca. TEUR 750 in die Bilanz ein.

Die Eigenkapitalsituation verbesserte sich von minus TEUR 1.538 auf minus TEUR 1.458. Eine Überschuldung ist jedoch wie auch in den Vorjahren aufgrund der vorhandenen Medienverwertungsrechte und der stillen Reserven nicht gegeben. Die vereinnahmten Mittel wurden zu einen guten Teil zur Rückführung von Verbindlichkeiten verwandt. Insgesamt wurden die Verbindlichkeiten um TEUR 1.224 auf TEUR 1.967 zurückgeführt. Dabei sanken die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 308 auf TEUR 703. Nach wie vor hat der FC St. Pauli keine Bankverbindlichkeiten.

„Die vorgelegten Zahlen bewegen sich im Rahmen unserer Planungen“, sagt Finanzvorstand Marcus Schulz. Dennoch bleibt der FC St. Pauli in der Sanierung. „Konsolidierung ist nach wie vor die erste Pflicht. Wir sind noch immer in schwerer See und haben nicht besonders viel Wasser unter dem Kiel“.

Hamburg, den 01. November 2004

FC St. Pauli
-Pressestelle-



Kein Grund zum jubeln, aber immerhin. :spitze:
 

mendiculus

MODEFAN
Das habe ich mich auch gefragt. Sobald im Sankt Pauli Forum oder sonstwo die Antwort auftaucht, schreibe ich es Dir.

Hört sich aber für mich besser an, als befürchtet. :eek:
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
Ich bin bei solchen von vereinen herausgebenen Mitteilungen immer etwas vorsichtig. Wenn die Bilanz irgendwo einzusehen ist kann man ja mal downie drauf ansetzen. Der findet sicher was :zwinker3:
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
Niemals. ich unterstütze diesen Verein doch schon durch ein - zwei Besuche pro Saison. Das muss reichen :lachtot:
 

mendiculus

MODEFAN
Seit wir die Marketingrechte zurück haben, darfst Du Dich auch gerne zusätzlich am aktiven Sponsoring beteiligen. :mahnen:

Und auf so 6- 10 Spiele am Millerntor solltest selbst Du als "Modefan" es bringen :zwinker3:
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
mendiculus schrieb:
Seit wir die Marketingrechte zurück haben, darfst Du Dich auch gerne zusätzlich am aktiven Sponsoring beteiligen. :mahnen:

Und auf so 6- 10 Spiele am Millerntor solltest selbst Du als "Modefan" es bringen :zwinker3:

Mach ich doch selbst bei Schalke nicht. 6-10 Spiele? Soviele intressante Teams gibt es ja nicht die ich unterstüzen kann :zwinker3:
 

mendiculus

MODEFAN
Doch ! Eins ! Sankt Pauli ! Damit das nächste Geschäftsergebnis deutlich besser wird. :mahnen:

Ausserdem wohnst Du in HH und nicht in Gelsenkirchen :mahnen: :mahnen:
 

Aimar

Frauensportbeauftragter
mendiculus schrieb:
Doch ! Eins ! Sankt Pauli ! Damit das nächste Geschäftsergebnis deutlich besser wird. :mahnen:

Ausserdem wohnst Du in HH und nicht in Gelsenkirchen :mahnen: :mahnen:

Der Verein intressiert mich aber nun mal nicht wirklich.

Spielste jetzt den Hesse "Support your Local Team"? Mach ich ja am freitag abend am Borgweg. :zwinker3:
 

mendiculus

MODEFAN
80 000 Euro Gewinn - St. Pauli atmet durch
Präsident Littmann will Sparkurs am Millerntor fortsetzen - "Etat von 2,4 Millionen Euro könnte für den Aufstieg reichen"
von Julien Wolff

Der FC St. Pauli hat im wirtschaftlichen Bereich einen Schritt nach vorn gemacht. Auch wenn der Umsatz des Vereins um 46 Prozent zurückgegangen ist, schloß der Regionalligist das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Plus von 80 000 Euro ab. Insgesamt wurde ein Betriebsergebnis von 340 000 Euro erwirtschaftet. "Wir haben ein turbulentes Jahr hinter uns. Daß wir die schwarze Null halten konnten, freut uns daher sehr", sagte Vizepräsident Marcus Schulz.

Geradezu "grandios" sei es, daß die Erlöse aus dem Spielbetrieb, die sich in erster Linie aus den Zuschauereinnahmen zusammensetzen, lediglich um 20 Prozent auf 254 000 Euro sanken. "Unsere Anhänger haben uns dabei geholfen, den Verein stark zu stabilisieren. Dafür sind wir sehr dankbar", sagte Schulz. Die Effekte aus Sondererlösen wie den Kunstauktionen und der Retter-Kampagne beliefen sich auf 789 000 Euro. Außerdem habe man durch die vielen Verletzten bezüglich der Mannschaftskosten rund 200 000 Euro eingespart.

Daß man kein größeres Plus erwirtschaftet habe, liege vor allem an den gesunkenen Fernseh- und Hörfunkeinnahmen, die von 4,3 Millionen Euro in der Zweiten Liga auf 700 000 in der Regionalliga geschrumpft sind. "Daß diese Erlöse so dermaßen weggebrochen sind, ist weiterhin unser Hauptproblem", erklärt Schulz. Zudem verschlingt das Stadion am Millerntor durch die teilweise maroden Zustände und den damit verbundenen hohen Personalaufwand bei jedem Heimspiel einen Großteil der Einnahmen. "Unsere Kasse ist voll, aber das Millerntor macht sie auch wieder leer", erklärte Schulz.

Dazu flossen 200 000 Euro Steuerrückstellungen sowie Abschreibungen auf Spielerwerte in Höhe von 230 000 Euro in die Bilanz ein. Der Brasilianer Nascimento, den St. Pauli einst für 500 000 Euro gekauft und vor Beginn der laufenden Saison an den Zweitligisten Rot-Weiß Essen ausgeliehen hatte, ist hierbei der Hauptfaktor. "Im Nachhinein bereuen wir es, Nascimento verpflichtet zu haben. Ein solches Risiko werde ich in Zukunft nicht noch einmal eingehen", versprach Präsident Corny Littmann. Insgesamt zeigte sich der Theaterchef mit dem wirtschaftlichen Ergebnis des am 30. Juni 2004 abgeschlossenen Geschäftsjahres dennoch zufrieden. "Es ist erstaunlich, daß der Verein seine Konsolidierung auch in der Regionalliga fortsetzen kann", meinte Littmann.

Ebenfalls mit der Vokabel "erstaunlich" dürfte sein Blick in die Zukunft zu bezeichnen sein. Um in der kommenden Spielzeit "die Möglichkeit zu haben, aufzusteigen, wird ein Etat von mindestens 2,4 Millionen Euro benötigt". Der derzeitige Etat des Vereins ist mit 2,7 Millionen Euro also höher als die von Littmann kalkulierten finanziellen Mittel für eine mit dem ersten oder zweiten Platz abgeschlossene Saison. "Man kann sich keinen Aufstieg erkaufen. Das weiß jeder Trainer", erklärte der Vereinspräsident dazu.

Bevor man sich aber über einen Aufstieg Gedanken mache, müsse man weitere Einsparungen vornehmen. "Die Kunst besteht künftig darin, unsere Kostensenkungen aufrechtzuerhalten. Der Verein ist einen guten Schritt vorangekommen, aber zur Euphorie gibt es keinen Anlaß. Wir sind noch immer in schwerer See und haben nicht besonders viel Wasser unter dem Kiel", sagte Schulz.

Artikel erschienen am Die, 2. November 2004

von hier :
http://www.welt.de/data/2004/11/02/354436.html
 
alles schön und gut aber ich will das se wieder aufsteigen aber des is wohl für dieses Jahr noch zu früh, weil der Kader zu schlecht is aber was das Geld angeht mehr wie Dortmund :spitze:
 

gary

Bekanntes Mitglied
Wie heißt es so schön: Papier ist geduldig :zwinker3:
Sprich Bilanzen lassen sich leicht in die gewünschte Richtung steuern.

Grundsätzlich ist es natürlich gut, ein positives Ergebnis ausweisen zu können.

Im Prinzip war es aber klar und läuft fast genauso wie beim HSV:

zur letzten MGV war es der Start eines neuen Präsidenten, der natürlich Interesse daran hatte, einen möglichst großen Fehlbetrag auszuweisen bzw. möglichst viele Rückstellungen u.a. ins alte Jahr zu schieben. Schließlich war für die schlechten Vorjahresergebnisse sowohl bei St. Pauli als auch beim HSV noch ein alter Vorstand zuständig....

Dieses Jahr weisen dann beide Clubs -wie angekündigt- kleine Überschüsse aus.

Bei St. Pauli sticht schon auf den ersten Blick ins Auge, das ohne die
789.000 € "Rettererlöse" aus verschiedenen Aktionen ein vernichtendes Ergebnis auszuweisen wäre.
Beim "Retten" sind die St. Pauli Fans ja immer fix dabei, mittlerweile sollen auch schon über 2.000 Rasenpatenschaften verkauft worden sein, was auch immerhin mindestens 70.000 Euros in die Kassen spült.


Eigentlich wollte ich mir die Mitgliederversammlung dieses Jahr ersparen. Falls ich nichts besseres vorhabe, schaue ich aber vielleicht doch wieder vorbei. Dürfte erneut interessant und vor allem chaotisch werden :zahn:


Dieses Jahr ist dann ja auch ein Absinken der Zuschauereinnahmen zu erwarten. Der Schnitt dürfte letztlich um etwa 2.000 unter dem Vorjahresschnitt liegen.
Bei fixen Spielbetriebskosten von 1,77 Mio. € sicher eine schwere Bürde.
 
garylineker schrieb:
Dieses Jahr ist dann ja auch ein Absinken der Zuschauereinnahmen zu erwarten. Der Schnitt dürfte letztlich um etwa 2.000 unter dem Vorjahresschnitt liegen.
Bei fixen Spielbetriebskosten von 1,77 Mio. € sicher eine schwere Bürde.
das sah man ja schon am Freitagabend. Nur etwas über 15.000 Zuschauer. Das hat mich doch sher verwundert. Ob das nur am wetter lag?
 

gary

Bekanntes Mitglied
Öhrnie schrieb:
das sah man ja schon am Freitagabend. Nur etwas über 15.000 Zuschauer. Das hat mich doch sher verwundert. Ob das nur am wetter lag?

Die 15.000er Zahlen sind wohl eher der neue Trend. Gegen Chemnitz war die Zuschauerzahl ja fast identisch.

Mit einem Rückgang im Vergleich zur Vorsaison mußte man rechnen, bislang fällt er ja noch halbwegs erträglich aus:
rund 16.500 Zuschauer im Schnitt bedeuten einen Rückgang um knapp 1.500 Zuschauer je Spiel.

Allerdings muß man auch sehen, das St. Pauli mit Fortuna Düsseldorf, VfL Osnabrück und Union Berlin schon drei attraktive Gegner (mit jeweils ca. 3.000 Gästefans) zu Gast hatte, dazu Chemnitz, Kiel und Münster, die eigentlich auch immer recht gut ziehen.

Mit den Bielefeld Amas war bislang nur eines der 7 Amateams zu Gast.

Ich bin mal gespannt, wie viele Zuschauer es in den nächsten beiden Heimspielen gegen die Wolfsburg und Hertha Amas werden....

Über 1.000 Gästefans werden wohl nur noch Braunschweig und Lübeck mitbringen. Die HSV Amas zogen ja schon letzte Saison nur knapp 17.000 Zuschauer an und falls St. Pauli nicht um den Aufstieg mitspielt werden auch Wuppertal, Paderborn und Uerdingen nicht außergewöhnlich ziehen.

Mit Siegen in Braunschweig und im Nachholspiel bei BVB (A) wäre St. Pauli sofort ganz oben dabei. Dann gäbe es vorerst sicher keine Probleme mit dem Zuschauerschnitt mehr...

Läuft es wieder auf eine Gurkensaison wie letztes Jahr hinaus, dann sind 2.000 unter dem letzten Schnitt imho realistisch.
 
Zuletzt bearbeitet:

mendiculus

MODEFAN
@ gary :

Also, mal ganz ehrlich. Dafür, dass Du und viele andere vor der Saison Dauerkartenverkäufe von 6T- 7T und einen Zuschauerschnitt bei 12.000 für realistisch gehalten hast, machst Du jetzt hier zu sehr einen auf " sehr erstaunlich, dass nur 16.500 im Schnitt da sind..."

Was soll denn das ?

Hat doch weder im Verein, noch im Umfeld je einer behauptet, dass die Zahlen und die Zukunft in Liga 3 phantastisch sein werden. Und ich glaube wir brauchen uns nicht darüber zu unterhalten, dass zumindest die Zuschauerzahlen nach den letzten 5 Jahren - und auch sonst - mehr als gigantisch sind. Welche Wichtigkeit die haben, gibt der Geschäftsbericht ja nun mehr als deutlich wieder.

Bedenke bitte die Grössenordnungen der finanziellen jährlichen Unterdeckung in Liga 3, die das Präsidium vor dem Rückkauf der Vermarktungsrechte genannt hat. Wäre der Zuschauerschnitt dann bei den kalkulierten 12.000 gewesen, hätten diese Zahlen auch schon dieses Jahr gestimmt.

Insofern ist Deine Aussage falsch ! Sankt Pauli hatte durch die kalulierte Zuschauerzahl ein Saisonminus eingeplant und aufgrund des höheren DK- Verkaufs und Zuschauerschnitts seine Zahlen recht frühzeitig nach oben korrigieren können.

Also : versuche nicht immer das berühmte Haar in der Suppe zu finden, sondern freue Dich mit mir, dass sämtliche gebetsmühlenartigen, jährlich wieder kehrenden, Sankt Pauli- Untergangs- Prediger sich mal wieder geirrt haben. :zwinker3:

Wir sind immer noch alle da. Und zwar viel zahlreicher, als sich das verdammt viele gewünscht haben ! Und das bleibt auch so. :hand:
 

gary

Bekanntes Mitglied
@ mendiculus:

Da verwechselst Du mich jetzt evtl. mit anderen Kritikern aus dem St. Pauli Forum.

Sicher war und bin ich immer kritisch und werde es auch immer bleiben.
Kann schon sein, dass ich manchmal zu kritisch bin. Ein wenig hat es sicher mit meinem Beruf zu tun, dass ich z.b. Bilanzen und Statistiken nicht zwangsläufig als „Wahrheit“ hinnehme und besonders hellhörig werde, wenn unter einem neuem Präsidium "wie angekündigt" plötzlich ein kleiner Überschuß anstelle des dicken Fehlbetrages des alten Vorstandes ausgewiesen wird.


Dafür sehen andere häufig vieles zu sehr durch die rosarote Vereinsbrille.


Die jetzigen Zahlen verwundern mich aber keineswegs, im Gegenteil. Und natürlich stelle ich nicht in Frage un freue ich mich, das es immer noch viele und lautstarke St. Pauli-Fans sind. :zwinker3:

Ich bin auch nicht von 6.000 Dauerkarten sondern von einem Rückgang von etwa 20% ausgegangen, was am Ende ja auch durchaus realistisch war. Und meine Vermutung war immer, das der Zuschauerschnitt 04/05 um rund 2.000 niedriger ausfallen wird, was sich ebenfalls zu bestätigen scheint.

Natürlich kann man in der Regionalliga nicht gesunden. Gerade deshalb ist jetzt kein Jubel über + 80.000 € auf dem Papier angebracht.

Zumindest in einem solchem Forum sollte man darüber schon diskutieren dürfen.
 

mendiculus

MODEFAN
@ gary :

Sorry, wenn ich Dich da verwechselt habe. Ich hatte diese Zahlen - die vor der Saison ja von vielen sogenannten Experten genannt wurden - auch von Dir in Erinnerung. :bussi:

Egal.

Ich finde es eigentlich immer nur wieder witzig, wie sowohl Freunde, als auch Feinde seit fast 20 Jahren kontinuierlich, jährlich den Untergang des Abendlandes prophezeien und den Abgesang anstimmen. :024:

Und jedes Jahr werden sie wieder enttäuscht. :lachtot:
 
D

downie

Guest
mendiculus schrieb:
Und jedes Jahr werden sie wieder enttäuscht. :lachtot:


Ich bin kein Feind des PC St.Pauli, aber doch bass erstaunt, mit wie wenig man manche Leute glücklich machen kann. Für mich wäre die Regionalliga sowas wie der Untergang, oder reicht es heutzutage schon, dass der Verein auf dem Papier noch existent ist? Vereine wie deiner sterben doch jedes Jahr ein Stückchen mehr, sowas als Erfolg zu feiern find ich schon ein wenig verrückt. :hand:

Hmmm..

BWRG

downie
 

gary

Bekanntes Mitglied
downie schrieb:
Ich bin kein Feind des PC St.Pauli, aber doch bass erstaunt, mit wie wenig man manche Leute glücklich machen kann. Für mich wäre die Regionalliga sowas wie der Untergang, oder reicht es heutzutage schon, dass der Verein auf dem Papier noch existent ist? Vereine wie deiner sterben doch jedes Jahr ein Stückchen mehr, sowas als Erfolg zu feiern find ich schon ein wenig verrückt. :hand:


Das kommt wohl eher darauf an, für welchen Verein man sich begeistert.
Für Bayern-Fans sind die Ansprüche natürlich ein wenig anders.

Dort ist es nahezu ein Weltuntergang, wenn die CL verpaßt wird. Bei St. Pauli war die Bundesliga ein positiver Betriebsunfall, die Regionalliga ist auch keine Katastrophe.
Neben 7 Ama-Teams gibt es immerhin noch eine Reihe interessanter Mannschaften und recht ordentlicher Fußball wird auch gespielt.

Es ist eindeutig mehr als "nur auf dem Papier existieren", was nicht nur 16.500 Zuschauer im Schnitt und eine Stimmung von der die meisten Zweitligisten und viele Erstligisten nur träumen können belegen.
 
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