Gespannte Lage vor Griechenland-Albanien
Athen/Tirana (dpa) - 26 albanische und griechische Schriftsteller und Schauspieler haben vor dem Spiel der WM-Qualifikation Griechenland-Albanien am 30. März in Piräus alle Fans zur Ruhe und Zurückhaltung aufgerufen.
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«Das Fußballspiel darf nicht ein Sprungbrett für rassistische und Hass-Angriffe werden» heißt es in einer in Athen und Tirana veröffentlichten Erklärung. Die Polizei hat umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen angekündigt.
Die Spiele zwischen Griechenland und Albanien seien in den letzten Jahren zu einer Art «Manöver der Ultranationalisten beider Seiten geworden». Aus diesem Grund kündigten die Verfasser des Aufrufs an, dass sie das Spiel weder im Stadion «Georgios Karaiskakis» noch vor dem Fernseher verfolgen werden. Auch zahlreiche griechische Fußballspieler riefen die nationalen Fans zur Ruhe auf.
Nach dem ersten Spiel für die Gruppe B der Qualifikation für die WM 2006 (2:1 für Albanien) war es im September 2004 zu Ausschreitungen in ganz Griechenland zwischen albanischen Gastarbeitern und griechischen Fans gekommen. Dabei war ein Albaner ums Leben gekommen. Mehrere Menschen wurden bei Schlägereien in Athen und anderen Städten des Landes verletzt.
Die griechische Polizei hat für das Rückspiel strenge Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Die Fans sollen drei Kontrollen vor Betreten des ausverkauften Stadions durchlaufen. Organisierte Fans aus Albanien werden nicht nach Griechenland kommen. Der griechische Fußballverband (EPO) berief sich auf frühere Schulden in Höhe von rund 7 000 Euro des albanischen Fußballverbandes an die EPO und weigerte sich, die üblichen fünf Prozent der Tickets an die Gäste zu geben. Die 33 000 Karten sind nur an griechische Fans nach Vorzeigen des Ausweises verkauft worden.
Griechenlands deutscher Erfolgstrainer Otto Rehhagel erklärte, dass seine Mannschaft das Spiel «sehr ernst» nehmen müsse. «Wir müssen gewinnen, wenn wir im Rennen bleiben wollen,» meinte Rehhagel im Fernsehen.
wenn die albaner wieder flaggen anbrennen und autos demolieren wird es weiter gehen mit der hetzjagd