Homosexualität Teil-2!

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Prof.Dr.Spock

Vulkanier
Verehrte Priesterinnen der Sappho, Gleichstellungsbeauftragte, Freunde von Karl Heinrich Ulrichs, herzlich willkommen zum zweiten Teil unserer Vorlesung, in dem wir das Sujet auf einen interstellaren Kontext erweitern wollen.

Wir auf der Erde schlagen uns mit zwei (mehr gibt es wirklich nicht) Geschlechtern sowie den dabei möglichen 3 monogamen Kombinationen herum und machen daraus ein Problem.

Ich sage: von den Ramrod lernen heißt siegen lernen.

Die Ramrod vom Planeten Rammelmeier IV haben 576 verschiedene Geschlechter und das bedeutet 166.176 Möglichkeiten den Papst auf die Palme zu bringen.

Erschwerend hinzu kommt das zweitliebste Hobby der Ramrod: Gesetzesänderungen.

Um den Überblick zu behalten, verwendet man auf Rammelmeier IV ein System von 3 verschiedenen Matrizen: die erste parametrisiert die Eigenschaften der Geschlechter, die zweite die Vorlieben des betreffenden Individuums und die dritte die augenblickliche Rechtslage.

Man multipliziert die drei Matrizen miteinander und berechnet danach die Eigenwerte der resultierenden Matrix. Dabei werden drei Fälle unterschieden:

Liegt der größte Eigenwert unter 175 dann heißt es: Anything goes.

Liegt er über 175 dann geht es für 10 Jahre zur Zwangsarbeit in die Dilithium-Minen von „The Real Neverland“.

Liegt er bei genau 175 erhält man eine kostenlose Ausbildung zum Vollfriseur.

Ein interessanter Nebeneffekt dieses Verfahrens ist das Phänomen, dass in den Rotlichtvierteln von Rammelmeier IV grundsätzlich eine Stimmung wie im mathematischen Vordiplom herrscht.

Noch schlimmer geht es auf Rammelmeier V zu. Auch dort gibt es 576 Geschlechter, allerdings beschränkt man sich bei den dortigen Hedonistas nicht auf Zweierbeziehungen sondern lässt alle Kombinationen von 7 bis 23 zu.

Die Ramrod haben schon vor Jahrhunderten jedweden Kontakt zu den Hedonistas abgebrochen…hauptsächlich aus mathematischen Gründen.

Zum Abschluss noch ein wenig Lebensweisheit. Wer wirklich glaubt, zwischen heterosexueller und homosexueller Liebe wertend differenzieren zu müssen, der bedenke, dass im Augenblick des Orgasmus im Gesicht des Betreffenden nicht zu erkennen ist, ob sein Partner gleichen oder unterschiedlichen Geschlechtes ist.

Man befindet sich auf dem Höhepunkt einer Frank-Herbert-Gedächtnisnummer, sieht den riesigen Sandwurm in der Wüste von Dune, hat keine Ahnung was das alles bedeutet und merkt nur noch wie einem die Partnerin im entscheidenden Augenblick versehentlich den Finger ins Auge sticht und die statische Entladung ihrer Zahnspange einem die Amalgam-Füllungen raus haut, aharharhar.
 

StrolchoDulle

Forumsältester! Never Too Old To Rock!
Das sind nur 12 Buchstaben und damit politisch nicht korrekt, Strolcho. :Wehe:

Wenn schon, dann LGGBTQQIAAPPK
(Lesbian, Gay, Genderqueer, Bisexual, Transgendered, Queer, Questioning, Intersex, Asexual, Allies, Pansexual, Polyamorous, and Kink).
Und was ist mit Leuten wie Stan, die gerne ihre eigenen Fürze riechen? Ich fordere ein F. :mahnen:
 

Cashadin

Moderator
Teammitglied
Hat doch ohnehin nix mit Geschlechtern zu tun.

Aber Mal zurück zu diesen. Wie würde man solcherlei bei Aliens eigentlich feststellen? Geht hierzulande schließlich auch gar nicht so einfach. Das fängt damit an, dass natürlich beim Menschen nicht nur XY und XX existieren und geht über Tiere welche als Jungtiere weiblich und als ausgewachsene männlich sind hin zu Tieren die nur weiblich sind bis zu den mehr als 30.000 Fortpflanzungstypen mancher Pilze.

Wenn wir irgendwann Aliens finden und deren Kaste A pflanzt sich nur mit Kaste C fort, Kaste B aber mit D und F welche dies wiederum auch mit sich selbst können, wäre das dann ein Geschlecht? Oder müssen sie auch anders aussehen?
 
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