THE MULTI AWARD-WINNING NUMBER ONE SUNDAY TIMES BESTSELLER A TIMES Top Ten Best True Crime book: 'Groundbreaking. Extraordinary' 'Terrific' Ian Rankin 'Gripping' NEW YORK TIMES 'At last, the Ripper's victims get a voice... An eloquent, stirring challenge to reject the prevailing Ripper myth'...
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Polly, Annie, Elizabeth, Catherine and Mary-Jane are famous for the same thing, though they never met.
They came from Fleet Street, Knightsbridge, Wolverhampton, Sweden and Wales. They wrote ballads, ran coffee houses, lived on country estates, they breathed ink-dust from printing presses and escaped people-traffickers.
What they had in common was the year of their murders: 1888.
The Untold Lives of the Women Killed by Jack the Ripper
Die Idee hinter dem Buch finde ich interessant, man findet sonst immer nur recht dürftige Informationen über die Lebensgeschichten der fünf Frauen. Das Buch ist ausgezeichnet recherchiert und erzählt die fünf Geschichten detailliert und mit für mich überraschenden Informationen.
Das Detaillierte hat einerseits Vorteile, weil man neben den Lebensgeschichten auch viele interessante Informationen über die allgemeinen Lebensumstände der Zeit erfährt, andererseits hat die Autorin ziemlich viele Informationen aufgenommen, die nur seeeeehr am Rande - wenn überhaupt - mit den Frauen zu tun haben und in diesem Zusammenhang und der extremen Detailfreude nicht immer interessant sind.
Auch schreibt sie gerne fünf Sätze, wo einer gereicht hätte. Hier ein besonders "schönes" Beispiel: "The newspapers described the rain as torrential. It poured in buckets. It drenched everything. It seeped through the cloaks and coats; it cascaded from the brims of hats. This was chilling February rain, ..."
Jau, es regnete. Wir haben es verstanden

. (Der Regen war übrigens für das Berichtete nicht relevant und die Person, deren Leben da erzählt wird - Annie Chapman - war bei dieser Szene noch nicht einmal geboren.)
Auch drückt die Autorin den Lesern gerne ihre Meinung aufs Auge und benutzt den Text teils ein wenig als Manifest, was ich ebenfalls nervig finde.
Hätte sie sich auf die Geschichten der fünf Frauen beschränkt, wäre das ein tolles, informatives und oft anrührendes Buch geworden. So ist es aber immerhin noch informativ, oft interessant und leicht lesbar.