Ins Netz gegangen: Fundstücke

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Ibrox

Torwächter
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Gerade bin ich ein wenig durch das Netz gesurft und bin auf ein paar lesenswerte Anekdoten über ehemalige Spieler des KSC gestoßen. Vielleicht könnte man die Geschichtchen & Sprüche hier zusammentragen!?

Wer was hat, rein damit! :spitze:
 

Ibrox

Torwächter
Rainer Schütterle​


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(*21.03.1966) - Spitzname: "Knall-Schütte". Ein Mann wie du und ich. Nur das er etwas besser Fußball spielen konnte. Nicht viel, aber immerhin… Schütterle war immer der Kumpeltyp, gab sich so, wie er war und das machte ihn bei den Fans so sympathisch. Das er abends gerne mal einen trinken geht - wer kann es ihm verübeln? Noch heute skandieren die Fans im Karlsruher Wildpark seinen Namen und auch bei seinen anderen Klus Fortuna Köln, VfB Stuttgart oder SV Ried hinterließ er einen bleibenden Eindruck. Arbeitet heute noch bei seinem KSC, auch wenn keiner so genau weiß, was er dort macht - inklusive ihm selbst. Und abends, da läßt er es immer noch knallen… Schütte, wir lieben dich!

Quelle: Spitzenkick
 

Ibrox

Torwächter
Rudi Wimmer​

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(*20.01.1944) - Spitzname: "Rudi". Schon während seiner aktiven Zeit ließ es der ehemalige Keeper der Offenbacher Kickers und des KSC abends ordentlich krachen. Seine Spezialität waren und sind die Kurzen: Schnäpse und Spirituosen aller Art. Nach seiner aktiven Zeit war er unter anderem Trainer des A-Ligisten FC Südstern, wo er zwar ein fixes Gehalt bezog, dieses aber bereits zum Monatsanfang dem Wirt in die Hand drückte um so seine laufenden Ausgaben nach den Trainingseinheiten zu decken. Sollte was übrig bleiben, so wollte er das Geld der Jugend spenden - es blieb nie was übrig…​

Quelle: Spitzenkick
 

Ibrox

Torwächter
Alexander Famulla​

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(*20.09.1960) - Spitzname: "Oleg". Fiel beim KSC nur dadurch auf, daß er reihenweise gegnerische Stürmer im Strafraum umpflügte und so für multiple Elfmetertore sorgte. In der Saison 1990/91 wurde der Pole nach zwei schweren Patzern und beim Stand von 0:2 gegen den VfL Bochum von Trainer Schäfer zur Halbzeit ausgewechselt. Es kam ein gewisser Oliver Kahn und der KSC gewann noch mit 3:2. Eben mit diesem Kahn wollte Famulla übrigens nie auf einem Zimmer liegen, weil er Angst hatte, Kahn könne ihm ja nachts im Schlaf ein Kissen aufs Gesicht drücken, um so Stammkeeper zu werden. Solche Methoden hatte der als friedfertig bekannte Kahn jedoch nie nötig, denn nach dem Bochum-Spiel mußte er den Platz zwischen den Pfosten nie mehr an Famulla abgeben. Dieser betreibt heute ein schlechtgehendes Toto-Lotto-Geschäft in Schwetzingen und kickt nebenbei noch beim VfB Leimen in der Verbandsliga…

Quelle: Spitzenkick
 

Ibrox

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Erik Edman :schimpf:

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(*11.11.1978) - In der Saison 1999/2000 stand der Karlsruher SC zur Winterpause auf einem Abstiegsplatz der zweiten Liga. Um den Durchmarsch nach unten zu verhindern, verpflichtete man für die Rückrunde den Brasilianer Vragel da Silva, den Schweizer Patrick de Napoli und den Schweden Erik Edman. Während da Silva ein absoluter Volltreffer wurde und de Napoli zumindest gute Ansätze zeigte, avancierte die Leihgabe aus dem Land der Lire zum absoluten Flop. Edman glänzte höchstens als Mädchenschwarm, aber nicht als Kämpfer auf dem Fußballplatz. Das hochgelobte Talent fiel lediglich durch extreme Lustlosigkeit, technische Mängel, sprachliche Defizite und hohe Verletzungsanfälligkeit auf, so daß er schon in kürzester Zeit zur Haßfigur des Publikums wurde. Trainer Löw setzte den Schweden folgerichtig auch nur achtmal ein, und dieser nahm die "Verpiß' dich!"-Rufe der Zuschauer so wörtlich, daß er noch vor Beendigung der Saison den Verein wieder verließ. Der KSC stieg sang- und klanglos ab, während Edman mit dem holländischen Erstligisten SC Heerenveen wieder problemlos einen Verein fand und bei der WM 2002 sogar dem schwedischen WM-Team angehörte. Unglaublich…​

Quelle: Spitzenkick
 

Ibrox

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Rafael Martin-Vazquez​
:schmoll2:

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(*25.09.1965) - Vazquez galt in jungen Jahren als eines der größten Talente im spanischen Fußball und spielte unter anderem einige Jahre sehr erfolgreich bei Real Madrid, dem AC Turin, Olympique Marseille und Deportivo La Coruna, ehe er nach diversen Knieoperationen seine Karriere in Mexiko ausklingen lassen wollte. Dort ließ es sich zwar etwas gemütlicher Fußball spielen und einige Pesos sprangen dabei auch noch heraus, doch das Knie machte Vazquez mal wieder einen Strich durch die Rechnung und er zog sich in Mittelamerika den dritten (!) Kreuzbandriß seiner Karriere zu. Vazquez sah sich nun endgültig am Ende seiner Laufbahn angelangt, als ihn im Frühsommer 1998 plötzlich ein Anruf vom frischgebackenen Bundesligaabsteiger Karlsruhe ereilte. Vazquez, nicht dumm, unterschrieb nur einige Tage später einen hochdotierten Vertrag und lachte sich ins Fäustchen. Das der 38-fache Nationalspieler ein körperliches Wrack war, wurde beim KSC offenbar übersehen… So kam es, wie es kommen mußte: Nach nur wenigen Wochen stand der KSC auch in Liga 2 am Tabellenende und entließ wegen mangelnder Fitness, fehlender Einsatzbereitschaft und hoher Verletzungsanfälligkeit (Ach was!?) den 33-jährigen Spanier. Dieser kassierte noch eine fette Abfindung und verschwand danach auf Nimmerwiedersehen in seine Heimat…

Quelle: Spitzenkick
 

Ibrox

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Geovanni Silva
:lachtot:

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(*06.04.1964) - Spitzname: "Geo". Was haben wir uns gefreut, als der KSC anno 1990 einen "brasilianischen Nationalspieler" präsentierte! Als ich den guten Mann dann zum ersten Mal spielen sah, dachte ich schon: Oh Gott! Diese Kreuzung aus Bud Spencer und einem kaputten Duracell-Hasen hatte den berühmten Bierdeckel-Radius und stritt sich mit Regisseur No. 2, Michael Harforth, darum, wer denn nun länger regungslos auf einem Fleck stehen könne. Die angeblichen Länderspiele bestritt Silva wohl für die paralympische Olympiaauswahl der Copacobana… Nach nur einer Saison verließ der kleine dicke Brasilianer, der vom italienischen Erstligisten FC Bologna ausgeliehen wurde, den Wildpark wieder und hinterließ dabei die unglaubliche Bilanz von 17 Spielen und 3, ausschließlich durch Frei- und Strafstöße erzielte, Treffern…​

Quelle: Spitzenkick
 

Ibrox

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Stefan Mees :pfarrer:

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(*10.07.1969) – Stefan Mees war einer der Spieler, die Anfang der Neunziger aus Karlsruhes Talentschmiede entsprangen, um unmittelbar danach von Trainer Winfried Schäfer in die Bundesliga-Mannschaft eingebaut zu werden. Vor ihm hatten schon Spieler wie Kahn, Nowotny, Scholl, Kreuzer, Sternkopf und andere den Sprung geschafft und auch Mees schickte sich an, ein ganz großer zu werden. Am 16. Mai 1992 stand Mees in der Anfangsformation des KSC im Spiel gegen den FC Bayern. Es war der letzte Spieltag und es ging um nichts mehr, der KSC spielte sich jedoch in einen Rausch und spielte den Rekordmeister mit 3:0 an die Wand. Der junge Mees wurde zwar in der 57. Minute gegen Rainer Krieg ausgewechselt, machte bis dahin jedoch ein Riesenspiel. Nach dem sich die Bayern schon in den Jahren zuvor die Dienste von Michael Sternkopf und Oliver Kreuzer gesichert hatten und auch schon für die kommende Saison 1992/93 mit Mehmet Scholl einig waren, hatten sie nun auch plötzlich Mees im Visier. Uli Hoeneß rief Mees an und bot ihm ein Jahresgehalt von 150.000 DM plus Prämien an. Doch Mees hatte die Schnauze voll vom Profifußball. In der Zeit beim KSC fühlte er sich benachteiligt, sah die ganze Welt gegen sich und schien zu weich für das harte Profi-Business. Er ließ seinen Vertrag beim KSC auslaufen und beendete mit 23 Jahren seine Karriere. Um sein eigenes Ich zu finden und von allem abzuschalten ging er ins Kloster Selbitz nach Bayern. Was danach aus ihm wurde, weiß kein Mensch, auf jeden Fall hat Mees eine erfolgsversprechende Karriere beim besten deutschen Klub gegen ein Leben in Armut und Enthaltsamkeit eingetauscht – warum auch immer...

Quelle: Spitzenkick
 

Ibrox

Torwächter
Uwe Dittus* :klatsch:

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(*03.08.1959) - Spitzname: "Metzger". Dittus bestritt für seinen Stammverein, den Karlsruher SC, insgesamt 111 Bundesliga- und diverse Zweitligaspiele. Seine technischen Defizite machte er durch sein knallhartes Zweikampfverhalten wett und so erkämfpte er sich, im wahrsten Sinne des Wortes, auch über Jahre hinweg seinen Stammplatz bei den Badenern. Seinen Spitznamen bekam er von seinen damaligen Mannschaftskameraden verpaßt und bedarf wohl keines weiteren Kommentars. Dittus fungiert heute zusammen mit dem früheren Handball-Nationalspieler Uli Roth als Manager der schwäbischen Pop-Gruppe "Pur".​

Quelle: Spitzenkick

*also der Dittus war früher einer meiner Lieblingsspieler, wahrscheinlich weil wir die gleiche Spielweise hatten! :floet:
 

neo1968

Anarchist aus Prinzip
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*07.12.1918) – Der Österreicher Merkel schaffte es als einziger Trainer der Bundesliga-Geschichte, mit einem Team erst Meister zu werden und im Jahr darauf abzusteigen. Geschehen ist dies 1968 und 1969 mit dem 1. FC Nürnberg. Auch als Merkel beim KSC Trainer wurde, sorgte er für Aufsehen, konnte er sich doch die Namen der unbekannten Spieler nicht merken und sprach diese mit ihren Rückennummern an. Beim FC Bayern schließlich sollte er 1979 Trainer werden, die Spieler sprachen sich jedoch dagegen aus und sorgten so für die erste große Revolte im deutschen Fußball. Danach blieb Merkel nur noch der Job, in der BILD-Zeitung immer wieder dieselben schalen Witzchen über Spieler und Trainer abzusondern. Legendär bleibt allerdings Merkel’s folgender Spruch: "Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war's mir wurscht. Da hab i g'sagt: 'Sauft's weiter'."

Ich kann mich noch gut an den legendären Sieg gegen den FC Bayern erinnern.
 

neo1968

Anarchist aus Prinzip
Noch einer

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der Clausi
(*17.03.1964) – Spitzname: „Clausi“. Mal wieder eine Nominierung, für die mich viele hassen werden. Aber glaubt mir: Was ich von Reitmaier allein zu KSC-Zeiten gesehen habe, reicht für mindestens zwei Nominierungen! Er fällt wie eine Bahnschranke, geht schon eine halbe Stunde vor dem Torschuß auf die Knie, ist technisch erschreckend schlecht, zeigt Schwächen bei Flanken und ist mittlerweile sogar zu eitel, um zu erkennen, daß seine Zeit schon längst abgelaufen ist! Insofern kann ich Jürgen Röber nur zu seiner Entscheidung beglückwünschen, Clausi beim VfL Wolfsburg auszusortieren und durch die kommende Nummer 1 in Deutschland, Simon Jentzsch, zu ersetzen. Seine beste Zeit hatte Reitmaier bei den Stuttgarter Kickers – und das war 1991/92, denkt mal drüber nach!
 

neo1968

Anarchist aus Prinzip
Oder der hier

Euro Eddie

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(*29.04.1963) - Spitzname: "Euro-Eddy". Schmitt kickte lange Zeit recht erfolglos und ohne groß aufzufallen beim Drittligisten Eintracht Trier. Sein damaliger Trainer Dragoslav Stepanovic wechselte dann im Jahre 1991 nach Frankfurt und befürwortete für die darauffolgende Saison die Verpflichtung Schmitts. So kam dieser im zarten Alter von 28 Jahren zu seinen ersten Bundesligaeinsätzen. Im ersten Jahr kam er zu 7 Kurzeinsätzen, blieb dabei torlos und galt schon als Fehleinkauf, ehe er in seiner 2. Saison richtig durchstartete, Stammspieler wurde und in 23 Spielen 10 Hütten markierte. Trotz des sportlichen Erfolgs wollte Schmitt seine Zelte in Hessen abbrechen. Winnie Schäfer und der KSC hatten angefragt, und Schmitt ließ sich nicht lange bitten. Für den KSC bestritt er in den folgenden Jahren insgesamt 72 Spiele und erzielte dabei 21 Tore. Seinen Galaauftritt, dem Schmitt auch seinen Spitznamen "Euro-Eddy" zu verdanken hat, hatte der gebürtige Dudeldorfer im Jahre 1993, als er in der 2. Runde des UEFA-Pokals den spanischen FC Valencia mit 4 Toren beim 7:0 Kantersieg schier alleine aus dem Hexenkessel Wildpark schoß. Das Hinspiel hatten die Badner noch mit 1:3 verloren und am Tag vor der Revanche überschlug sich Schmitt auch noch mehrfach mit seinem Vehikel auf der Autobahn - die Vorzeichen standen also eher schlecht. Doch mit dieser unglaublichen Leistung gegen Valencia hatte sich Schmitt für immer in die Herzen ALLER deutschen Fußballfans gespielt.

Quelle: Spitzenkick.de
 

Ibrox

Torwächter
Roland Schmider

Hier gibt's was über unseren Ex-Präsidenten und Visionär Roland S Punkt....

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...und hier gibt's noch den Fragebogen von ka-news!
 

Ibrox

Torwächter
Mein Schatz: Ein originales, von Gunther höchstselbst getragenes, wunderschön blaues KSC-Trikot!

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:hand:
 
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