Jackson-Kaufpflicht für FC Bayern vom Tisch
Viel offener gestaltet sich hingegen die Zukunft von Sturmkollege
Nicolas Jackson (24). Die Zeit in München werde höchstwahrscheinlich enden, schreibt die „
Abendzeitung“ und rechnet vor, dass die Kaufpflicht für die
Chelsea-Leihgabe in Höhe von 65 Mio. Euro gar nicht mehr greifen kann. 40 Spiele hätte Jackson dafür in der
Bundesliga und
Champions League von Beginn an oder über 45 Minuten absolvieren müssen.
Bislang kommt der Angreifer auf sechs Einsätze, die diese Kriterien erfüllen. In der Bundesliga stehen noch 23 Spieltage aus, in der Königsklasse könnte der FC Bayern auf dem Weg ins Finale noch bis zu zwölf Partien absolvieren. Durch den
Afrika-Cup (21. Dezember bis 18. Januar) wird Jackson aber mindestens eine und bis zu vier Bundesliga-Partien verpassen, da mit einem Weiterkommen gerechnet werden sollte. Ehrenpräsident
Uli Hoeneß lag mit seiner Prognose kurz nach Jacksons Verpflichtung also richtig, als er meinte: „Richtig teuer wird er nur, wenn er 40 Spiele von Beginn an macht – die macht er nie!“
Der Stürmer wechselte erst am Deadline Day nach einem langen Hin und her für eine Leihgebühr von 16,5 Mio. Euro zum FC Bayern, für den er auf vier Tore in 14 Partien kommt. Die Münchner könnten Jackson noch per Kaufoption fest an sich binden oder mit Chelsea noch mal nachverhandeln. Aber auch dazu wird es wohl nicht kommen,
wie zuletzt die „Sport Bild“ schon berichtete.