Jones Trainerin bei den Männern?

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Martin7851 schrieb:
Ob Fr.Jones (erfahrungstechnisch) qualifiziert als Trainerin ist ? Gut Möglich..
Schafft Sie die DFB-Lizenz ? Wahrscheinlich..
Leben wir im 21. Jahrhndert ? Ja....
Ist Frauenfußball eine andere Sportart ? Hmm...nun die Regeln sich die gleichen...

Aber Ich denke die richtigen Fragestellungen lauten etwas anders:
- Kann Jones die Profis führen / motivieren ?
- Lassen sich die Herren was sagen geschweige denn von Ihr was beibringen ?
( Und ich denke dabei nicht nur an solche Spezies wie Effenberg, Basler, Böhme.. ect..)
- Welcher Profi-Verein geht das Risiko einer Verpflichtung von einer Frau als Trainer ein (kann das seinen Profis / Fans verkaufen) ?
- Welche Sponsoren ziehen das mit durch ?

Ich glaube nicht an eine Trainerin im Profifussball der Männer...

MfG

Ich schließe mich diesen Worten an. Wahrscheinlich würde ein Großteil der Fans das ganze auch nicht grade gerne mitmachen. Vielleicht wären dadurch auch Spielereinkäufe gefährdet, weil die Spieler nicht unter ner Frau spielen wollen. Und es gibt noch genug andere Sachen, die mit ner frau als trainer auffer Kippe stehen.
Ich glaube also nicht, dass sich das Modell "weiblicher Trainer" auf dauer durchsetzen könnte. Wahrscheinlich würde es schon in den Anfängen scheitern!
 

FCK-Fan-Simone

in Elternzeit
Ich finde einfach, dass Fans, Spieler, Sponsoren und Vereine rückständig sind, wenn sie solch eine Möglichkeit gar nicht in Betracht ziehen.
 
Die Regeln sind die gleichen, aber es wird trotzdem total anders gespielt. Wie viele Zweikämpfe werden bei einem Frauenfußballspiel geführt? Ich habe davon nicht so viele Spiele gesehen, aber immerhin damals u.a. das WM-Finale in Passagen, das kann man nicht mal mit Regionalliga vergleichen. Und dann will Frau Jones ankommen und in der Bundesliga einsteigen? :024:

Muss ich mir zum Glück keine weiteren Kontras ausdenken, so weit wird es ja nie kommen - es sei denn jemand kommt aus Publicitygründen auf die Idee :mahnen:
 
Da hätt die auch nur auf der Bank gesessen. In der WM Vorbereitung hat haben unsere Damen gegen die B-Jugend von Stuttgart verloren,ok sagt nichts über Trainerbegabung aus. Ausserdem dürfen Frauen eh nicht bei den Männern kicken, gerade letzte Woche hat es die Fifa irgendtwo (Mexiko???) verboten. Wenn Frauen jemals BuLI-Trainer werden wollen muss die Basis schon ganz unten gelegt werden, soll heissen, schon in der Jugend muss es viele weibliche Trainer geben. Is doch klar , dass alle schmunzeln wenn die Jones sowas sagt , aber es bis hin zur x-ten Liga keine Frauentrainer gibt
 

FCK-Fan-Simone

in Elternzeit
da ist was dran, es müssten allgemein mehr Frauen als Trainer eingesetzt werden, auch in den tieferen Ligen. So ist es natürlich auch nicht leicht, einfach mal so in der 2.Liga einzusteigen wie sie sich das vorgestellt hat
 
Mit der Beantwortung der Frage ob eine Frau im deutschen Männerfußball Fuß fassen könnte, unterstreiche ich doch glatt nochmal meine Ansicht, dass für die erfolgreiche Ausübung eines Trainerjobs lediglich ein gewisses Grundwissen ausreicht, der Rest vom Erfolg setzt sich zum größten Teil aus der Harmonie mit der Mannschaft und einer sehr großen Portion Glück zusammen.

Deswegen mein Fazit:
Frau - Na klar, warum net?! Nur muss sie's schaffen entsprechend respektiert zu werden.
 

FCK-Fan-Simone

in Elternzeit
Wow, der Hesse ist mit mir einer Meinung :spitze:
Wer hätte das gedacht? Nicht wenns um Vereine geht, sondern um die Kompetenz von Frauen *g*
 

gary

Bekanntes Mitglied
Soweit ich das mitbekommen habe, plant Steffi Jones bislang nur ihren Fußballlehrer zu machen.
Noch sind es also nur vage Planungen oder passend zum Jahreswechsel Wünsche für die Zukunft.

Die Zugangsvoraussetzungen zum Fußballlehrer-Lehrgang an der Sporthochschule Köln sind bekanntlich sehr hart. D.h., wenn sie diese Zugangsvoraussetzungen erfüllt und dann auch noch den Abschluss schafft ist sie fachlich ohne jeglichen Zweifel auch für die Bundesliga der Männer qualifiziert.
Dass Frauen durchaus auch Ahnung von Männerfußball haben können, zeigen verstärkt auch Schiedsrichterinnen, die sich in den Ligen nach oben arbeiten.

Und wer das Argument bringt „Frauen können sich nicht durchsetzen“ hat wahrscheinlich noch nie eine Karriere-Frau im Berufsleben oder Sport erlebt. :zwinker3:
Was diesen Powerfrauen imho häufig allerdings fehlt ist eine gewisse Lockerheit, viele sehen die Dinge viel zu verbissen und vermuten überall Neider bzw. Heckenschützen.

Auch finde ich den Unterschied zwischen „Frauenfußball“ und „Männerfußball“ nicht relevant. (Fast) jeder TV-Konsument nimmt für sich in Anspruch, die einzig wahre Taktik und Aufstellung zu kennen, warum sollte es also auch nicht auch eine Frau mit einer Hochqualifizierten Ausbildung können?


Eine Frau als Bundesliga-Trainerin wird man kaum so schnell erleben, da die Vereine und Sponsoren (siehe KSC) vermutlich zu große Bedenken/Vorurteile hätten.


Grundsätzlich sehe ich aber kein Problem, wenn eine Frau Männer trainiert. Umgekehrt ist es ja ohnehin Normalität.
Ich selber habe auch schon Leichtathletik-Training unter einer Frau gemacht und dabei gute Erfahrungen gesammelt. Ein Bekannter hat jahrelang höherklassig Volleyball unter einer allseits respektierten Trainerin gespielt, ähnliche Beispiele aus anderen Sportarten gibt es durchaus.

Das Geschlecht spielt höchstens in der Anfangsphase eine Rolle, aber da wird ohnehin jeder neue Trainer kritisch beäugt.
Wenn man sich nicht gerade hoffnungslos in die Trainerin verliebt, nimmt man es später eigentlich gar nicht mehr wahr, ob nun eine Mann oder eine Frau Anweisungen oder Hinweise gibt.
 
garylineker schrieb:
Und wer das Argument bringt „Frauen können sich nicht durchsetzen“ hat wahrscheinlich noch nie eine Karriere-Frau im Berufsleben oder Sport erlebt. :zwinker3:
Trotzdem würde sie es schwerer haben. Man ist auch von den Spielern abhängig. Wenn die nicht wollen läuft es nicht, da kannst Du als Trainer/in noch so gut sein. Und da nützt es nicht wenn sie ne Karriere-Frau ist ...
 

gary

Bekanntes Mitglied
mst8576 schrieb:
Trotzdem würde sie es schwerer haben. Man ist auch von den Spielern abhängig. Wenn die nicht wollen läuft es nicht, da kannst Du als Trainer/in noch so gut sein.


Das stimmt. Aber das bezieht sich auf jeden Trainer. Siehe Toppmöller beim HSV, wo besondes eine Diva sich erst wieder bewegt hat, als er weg war.
 
FCK-Fan-Simone schrieb:
Wow, der Hesse ist mit mir einer Meinung :spitze:
Wer hätte das gedacht? Nicht wenns um Vereine geht, sondern um die Kompetenz von Frauen *g*

Wer sprach hier auch nur annähernd über irgendwelche Kompetenzen im Zusammenhang mit Frauen?! :zahn:
 

FCK-Fan-Simone

in Elternzeit
Wie denkt ihr im Jahr 2017 über das Thema? Haltet ihr es inzwischen für realistischer, dass eine Frau einen hochklassigen Männerverein trainiert? Vielleicht könnte sie ja auch erst einmal als Co-Trainerin anfangen.
Gibt es vielleicht Beispiele von weiblichen Trainern im Herrenbereich aus anderen Sportarten?
Bibiana Steinhaus pfeift ja ab der neuen Saison auch Männerspiele in der 1.Bundesliga. Ich denke mal, das lag vor 12 Jahren bei vielen auch noch jenseits der Vorstellungskraft.
 

duplo

Bekanntes Mitglied
Wie denkt ihr im Jahr 2017 über das Thema? Haltet ihr es inzwischen für realistischer, dass eine Frau einen hochklassigen Männerverein trainiert? Vielleicht könnte sie ja auch erst einmal als Co-Trainerin anfangen.
Gibt es vielleicht Beispiele von weiblichen Trainern im Herrenbereich aus anderen Sportarten?
Bibiana Steinhaus pfeift ja ab der neuen Saison auch Männerspiele in der 1.Bundesliga. Ich denke mal, das lag vor 12 Jahren bei vielen auch noch jenseits der Vorstellungskraft.

Mir ist es Wurst, ob Männchen oder Weibchen Trainer ist, Hauptsache gut.
 
D

DaAndi

Guest
Aus welchen Gründen?

Also wenn man selber mal Fußball gespielt hat, kennt man die "Männerwelt", die da herrscht. Ich meine das keinesfalls sexistisch, aber eine Frau bräuchte da ein sehr dickes Fell. Ich möchte das nicht gutheißen, aber ich denke, das liegt in der Natur der Dinge. Eine einzelne Frau, die über 20 Kerle, die teilweise recht einfach gestrickt sind, die Kontrolle behalten muss (und dazu braucht es viel Autorität) wäre sicher mal eine interessante, aber bestimmt auch schwierige Konstellation.

Das geht es mir keineswegs um Know-How usw.
 
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