Die ganze Diskussion wo wer wieviel dopt, ist doch müßig, solange nicht flächendeckend von <b>unabhängigen</b> Kontrolleuren, so dass keine Vorwarnungen möglich sind, kontrolliert wird. Ein Armstrong wird doch nie geprüft, wenn er sich im "Training" in den USA befindet und wenn dann von der amerikanischen Doping-Agentur, und das diese unabhängig ist, dass glaubt doch nun wirklich niemand. Man kann ihn aber deshalb nicht als Doper hinstellen, obwohl ich mir sicher bin, dass bei ihm nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Siehe Hamilton. Genauso Marion Jones, oder glaubt ihr, die Pickel im Gesicht und auf dem Rücken bei Olympia in Sydney kamen vom übermäßigen Schokoladengenuss. Gleiches befürchte ich auch hinsichtlich dieser 400m Hürden-Griechin, die in Athen wie Phönix aus der Asche kam, auch überall Pickel, wohl hervorgerufen durch Steroide. Und Kenteris sein Kinn. Gut alles Anzeichen für Doping, aber nicht mehr, Indizien, aber nicht mehr. Solange Beweise fehlen, ist jeder "fair". Dass Kenteris und Thanou freigesprochen wurden, ist natürlich eine Farce. Wer mit ein wenig juristischem Sachverstand sich die Urteilsbegründungen zu gemüte führt, sieht, dass von einem unabhängigen Gericht nicht gesprochen weren kann. Fadenscheinig und dumm, aber ich glaube beim CAS ist man gut beraten, diese Entscheidung zu revidieren, sonst würden sämtliche Kontrollen ad absurdum geführt.
Noch was, überall wird gedopt, ob flächendeckend oder gat staatlich angeordnet. Vielleicht oder gar sicher in Osteuropa, China und den USA mehr als zum Beispiel in Westeuropa, wo man zumindest den Kontrollmechanismen noch Glauben schenken kann. Es müssten europäische Kontrolleure zu jeder Zeit unangemeldete Trainingskontrollen auf en anderen Gebieten der Welt machen dürfen und umgekehrt. Das das mit enormen Kosten verbunden ist und dutzende Verbände sich nicht nur deshalb dagegen aussprechen würde, ist klar wie Klosbrühe. Aber nun gut, ich hab aufgehört, mich darüber aufzuregen...