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Leserunde Die Zeuginnen - Letzter Abschnitt - Kapitel 65 bis Ende

FrauE

Es tät Euch gut, zu lesen!
Und Endspurt. Ich würde die letzte Etappe bis zum 20. Juni ansetzen und bin seeeehr gespannt, wie es Euch allen gefallen hat.
 

FCK-Fan-Simone

in Elternzeit
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Was bedeutet Worfelei?

Edit: Also wohl, dass Kommandant Judd an allerlei "Säuberungen" beteiligt war.
 
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FCK-Fan-Simone

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Noch eine Spekulation bevor ich weiterlese: Vielleicht ist Ada ja die Mutter der beiden.
 
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FCK-Fan-Simone

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So, fertig. Das Ende war jetzt weder überraschend noch schockierend, ich habe höchstens mit noch mehr Problemen (außer Bootsfahrt und Blutvergiftung) gerechnet.

Die Mutter war natürlich nicht Ada, ich hatte vergessen, dass die Mädchen ja bereits ein Foto von ihr gesehen haben. Einige Fragen bleiben nach wie vor unbeantwortet, z.B., warum Baby Nicole in Gilead geboren wurde, obwohl Desfred zu Beginn ihrer Schwangerschaft geflohen ist.
 
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FCK-Fan-Simone

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Interessant fand ich folgende Sätze von Tante Lydia: "Wie konnte ich nur so schlecht, so grausam, so dumm gewesen sein, wirst du dich fragen. Du hättest solche Dinge niemals getan! Aber du selbst wirst niemals die Notwendigkeit dazu gehabt haben."

Auch zu Tante Elisabeth sagt sie, dass sie immer getan haben, was nötig war und dass sie nicht zum ersten Mal in der Klemme sitzen. Und verweist auf die Zeit in der Dankfabrik (wirklich gutes Wortspiel - das hat glaube ich Talion mal erwähnt). Auch damals kamen sie mit einem Mord aus der Situation heraus. Ich muss schon sagen, Tante Lydia ist ein gelungenes Gesamtkunstwerk.
 

FCK-Fan-Simone

in Elternzeit
Teammitglied
Im Nachwort steht die Intention der Autorin: Viele Leser hätten gefragt, wie Gilead zu Fall kam. Ein Volksaufstand hat dabei auch eine Rolle gespielt, Talion :zwinker3:
Also wie genau Gilead entstanden ist, war gar nicht das Thema. Vielleicht gibt's ja dazu in 30 Jahren eine Fortsetzung 😅
 

FrauE

Es tät Euch gut, zu lesen!
So, fertig. Das Ende war jetzt weder überraschend noch schockierend, ich habe höchstens mit noch mehr Problemen (außer Bootsfahrt und Blutvergiftung) gerechnet.

Die Mutter war natürlich nicht Ada, ich hatte vergessen, dass die Mädchen ja bereits ein Foto von ihr gesehen haben. Einige Fragen bleiben nach wie vor unbeantwortet, z.B., warum Baby Nicole in Gilead geboren wurde, obwohl Desfred zu Beginn ihrer Schwangerschaft geflohen ist.
Da könnte ich mir vorstellen, dass sie erst nach der Geburt über die Grenze geschafft werden konnte und die Gilead Spione in Kanada Wind davon bekamen und ein Foto machen konnten. Zwar platt, aber so in etwa...
 

FCK-Fan-Simone

in Elternzeit
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Da könnte ich mir vorstellen, dass sie erst nach der Geburt über die Grenze geschafft werden konnte und die Gilead Spione in Kanada Wind davon bekamen und ein Foto machen konnten. Zwar platt, aber so in etwa...
Das überzeugt mich nicht. Diese Lücke in der Erzählung stört mich mehr als wie das Regime entstanden ist.
 

Beatrix Kiddo

Bekanntes Mitglied
Teammitglied
Klingt, als würde sich das Buch nicht lohnen? @Talion findet es unlogisch, Du, @FCK-Fan-Simone , auch …
Ich hab ja beim Thread „Report der Magd“ bissl mitgelesen, da wart Ihr alle sehr angetan. Aber jetzt - die Fortsetzung? Scheint eben eine Fortsetzung zu sein, die vielleicht nie geplant war, aber weil das erste Buch so ein Renner war, wollte die Autorin halt noch mehr rausholen? Wäre ja nicht das erste Mal…
 

FCK-Fan-Simone

in Elternzeit
Teammitglied
Klingt, als würde sich das Buch nicht lohnen?
So würde ich es nicht ausdrücken. Mir wäre es lieber gewesen, wenn es eine plausible Erklärung für diese Sache mit Baby Nicole gegeben hätte, aber das Buch fand ich lesenswert und spannend. Auch kein billiger Abklatsch vom ersten Teil, sondern ganz anders, eine gute Ergänzung. Liest sich flüssiger, weil mehr Handlung und weniger Gedanken vorkommen.
 

FCK-Fan-Simone

in Elternzeit
Teammitglied
Was ich mich noch gefragt habe: War von Anfang an geplant, dass Becka geopfert wird? Ich glaube, es hat sich durch den Zeitdruck ergeben, weil Judd Nicole heiraten wollte. Eigentlich hätte sie ja in Nicoles Namen ins Sanatorium? gehen sollen. Dann hätte sie vielleicht später auch nach Kanada gekonnt.
 

FrauE

Es tät Euch gut, zu lesen!
Klingt, als würde sich das Buch nicht lohnen? @Talion findet es unlogisch, Du, @FCK-Fan-Simone , auch …
Ich hab ja beim Thread „Report der Magd“ bissl mitgelesen, da wart Ihr alle sehr angetan. Aber jetzt - die Fortsetzung? Scheint eben eine Fortsetzung zu sein, die vielleicht nie geplant war, aber weil das erste Buch so ein Renner war, wollte die Autorin halt noch mehr rausholen? Wäre ja nicht das erste Mal…
Ich mag das Buch, ich denke da allerdings auch nicht so komplex um 100 Ecken und brauche nicht für alles eine Erklärung, sondern erfinde die selbst, bzw. kann damit leben.

Ich mag die Form der drei Erzählerinnen. Eine, die das "alte" Leben in den USA kannte, eine, die klein genug war, um ins Gilead System rein zu wachsen, eine aus Kanada, für die das bis zu einem gewissen Zeitpunkt alles undenkbar war.

Ein Buch, das ich gerne in dieser Runde nochmal gelesen habe, bzw. noch dabei bin.
 

Malou

Bekanntes Mitglied
So, das ging nun ein wenig formulaisch zu Ende. Natürlich hat das Schiff Motorprobleme und natürlich setzt dann im Beiboot auch noch der Motor aus und natürlich infiziert sich Nicoles Arm noch. Aber immerhin war es jetzt kein ewig langgezogener Showdown. Nun haben also die drei doch mal eben Gilead gestürzt. Wobei es ja da noch relativ gut erklärt war - die Intrigen der Kommandeure gegeneinander führten zu einer erneuten "Säuberung". Wobei ich mich frage, woher die Tanten auch Akten über nur geplante Dinge hatten. Manche Dinge sind sehr weit hergeholt.

Becka bringt sich also gleich um (warum?) und zwar ganz genau wie Elisa Lam. Ich habe dann mal gegooglet, weil die Ähnlichkeiten frappierend sind und ich das ein wenig unangebracht fand. Atwod hat sich dazu nicht geäußert, aber es ist auch anderen aufgefallen, dass sie sich da von der Idee her wohl bedient hat.

Nicole liegt da mit ihrer Infektion und Agnes sagt "Ich bin so froh, dich in meinem Leben zu haben etc. etc." Vielleicht bin ich da wieder mal zu hartherzig, aber wenn ich da mit Fieber und Schmrzen läge und mir käme jemand mit so etwas ... Da will ich nur hören: "Ich habe dir Antibiotika, einen hübschen Arzt und starke Schmerzmittel mitgebracht."

Ob Desfred aus Band 1 nun die Mutter ist, wissen wir nicht sicher, auch wenn Atwood im Nachwort die Fährte ja extra noch mal in diese Richtung lenkt. Sie erwähnt, im ersten Band stünde, Desfred hätte zwei Kinder. In meinem Buch stand das aber nicht. Oder habe ich das wirklich schon vergessen? Sie hatte doch nur ein Kind.

Das Symposium am Ende ... na ja, mit Tagesprogramm und kleinen Scherzchen, das fanden wir - wenn ich mich recht erinnere - schon beim letzten Mal etwas albern. Sonst fand ich es beim letzten Mal an sich nicht schlecht, weil wir zusätzliche Dinge erfahren, das war hier allerdings kaum der Fall. Das hätte etwas kürzer gehalten werden können. Und die Statue im Boston Commons (ach, die alte Heimat - aber warum gerade Boston? Spielte das etwa dort und nicht in Washington?) fand ich ziemlich drüber.

Und Asthmatiker sind leichter unauffällig zu töten, wie beruhigend :cautious:. Aber Lydia hat's am Ende ja wohl erwischt, da war das Morphium wohl eine gute Idee.


Insgesamt: es war interessant und hat einige Fragen aus Band 1 beantwortet und auch Einblicke in andere Perspektiven ermöglicht. Deshalb fand ich eigentlich den ersten Teil dieses Buches besser, weil es eben um diese Einblicke geht. Danach wird es etwas zu sehr Spionagegeschichte und die sind einfach nicht mein Geschmack und kamen hier auch etwas unausgereift daher. Insgesamt bin ich also nur halb überzeugt von dem Buch, aber es las sich gut und angenehm und war in jedem Fall mal etwas ganz anderes. Also danke für den Vorschlag, liebe @FrauE , und auch für die Erstellung der Abschnitte hier.
 
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Malou

Bekanntes Mitglied
Interessant fand ich folgende Sätze von Tante Lydia: "Wie konnte ich nur so schlecht, so grausam, so dumm gewesen sein, wirst du dich fragen. Du hättest solche Dinge niemals getan! Aber du selbst wirst niemals die Notwendigkeit dazu gehabt haben."
Ja, das hat mich in der Schule immer schon aufgeregt, wenn manche - als die Nazizeit Thema war - felsenfest erklärt haben, sie wären natüüüürlich damals Widerstandskämpfer geworden, ganz sicher doch, keine Frage. Auch in einem Forum las ich das mal, als es um das Thema ging. Im 21. Jahrhundert in einem demokratischen Land gemütlich auf dem Sofa vor dem Laptop sitzend lässt es sich ja auch leicht Widerstandskämpfer sein :sneaky:. Wobei sich für mich weiterhin die Frage stellt, ob es dann "notwendig" war, gleich so grausam zu werden - ich habe weiterhin den Eindruck, dass Lydia ihre Macht durchaus auch genoss, und andere Tanten kamen zurecht, ohne gleich in den Übermodus zu gehen.
 
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